Ja man fragt sich bestimmt was noch so passiert ist in den letzten Wochen!?
Es war z.B. ein Schützenfest bei uns... Ein etwas größeres...
Dort habe ich dann drei Tage lang im ELW gesessen und ein wenig gefunkt. Besonders der letzte Tag war interessant, weil wir da zum einen morgens die Aufgabe als KAB hatten. D.h. wir haben die Patienten registriert und zentral gesammelt damit, falls jemand vermisst oder gesucht wird, dort jemand Auskunft geben kann in welches Krankenhaus die Person gekommen ist o.ä.
Ab Mittag war ich dann auch wieder im ELW am Hauptfestzelt. Dort haben wir dann die drei Fußtrupps koordiniert und zu Patienten geschickt. Ein paar RTWs angefordert und dann auch noch einen Christoph, der dann 500m weiter auf einem Feld gelandet ist.
So ein Job im ELW ist doch teilweise total cool, weil man z.B. im trockenen und warmen sitzt, dann aber auch wieder total stressig, wenn jeder etwas will. z.B. zwei Fußtrupps, die Rückmeldungen geben wollen und dann noch die UHS, die etwas möchte und dann noch ein RTW, der bestellt ist... Aber das kann man ja alles regeln :)
Nebenbei natürlich noch das Funkbuch führen, in dem jeder Funkspruch notiert wird damit man später nachvollziehen kann wann etwas passiert ist und was getan wurde.
Ansonsten ist nicht viel los gewesen... War wohl Sommerloch...
An den letzten zwei Wochenenden habe ich dann noch den Lehrgang "Grundlagen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)" besucht und dort gelernt wie man mit Psychosozialen Notfällen umgehen sollte. Ob das dann auch in der Praxis so alles klappt steht auf einem anderen Blatt, aber das ist auch jeden Fall der erste Lehrgang auf dem langen Weg zum KAP, wo man dann die eigenen Helfer unterstützt bzw. ihnen beim verarbeiten von schwierigen Situationen hilft.
So und in den nächsten Tagen stehen dann auch mal wieder ein paar Dienste an :)
Ein Blog über die Erfahrungen eines Systemadministrators als ehrenamtlicher Helfer beim DRK
Montag, 1. Oktober 2012
Was so passiert ist...
um
18:01
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Ja man fragt sich bestimmt was noch so passiert ist in den letzten Wochen!?
Es war z.B. ein Schützenfest bei uns... Ein etwas größeres...
Dort habe ich dann drei Tage lang im ELW gesessen und ein wenig gefunkt. Besonders der letzte Tag war interessant, weil wir da zum einen morgens die Aufgabe als KAB hatten. D.h. wir haben die Patienten registriert und zentral gesammelt damit, falls jemand vermisst oder gesucht wird, dort jemand Auskunft geben kann in welches Krankenhaus die Person gekommen ist o.ä.
Ab Mittag war ich dann auch wieder im ELW am Hauptfestzelt. Dort haben wir dann die drei Fußtrupps koordiniert und zu Patienten geschickt. Ein paar RTWs angefordert und dann auch noch einen Christoph, der dann 500m weiter auf einem Feld gelandet ist.
So ein Job im ELW ist doch teilweise total cool, weil man z.B. im trockenen und warmen sitzt, dann aber auch wieder total stressig, wenn jeder etwas will. z.B. zwei Fußtrupps, die Rückmeldungen geben wollen und dann noch die UHS, die etwas möchte und dann noch ein RTW, der bestellt ist... Aber das kann man ja alles regeln :)
Nebenbei natürlich noch das Funkbuch führen, in dem jeder Funkspruch notiert wird damit man später nachvollziehen kann wann etwas passiert ist und was getan wurde.
Ansonsten ist nicht viel los gewesen... War wohl Sommerloch...
An den letzten zwei Wochenenden habe ich dann noch den Lehrgang "Grundlagen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)" besucht und dort gelernt wie man mit Psychosozialen Notfällen umgehen sollte. Ob das dann auch in der Praxis so alles klappt steht auf einem anderen Blatt, aber das ist auch jeden Fall der erste Lehrgang auf dem langen Weg zum KAP, wo man dann die eigenen Helfer unterstützt bzw. ihnen beim verarbeiten von schwierigen Situationen hilft.
So und in den nächsten Tagen stehen dann auch mal wieder ein paar Dienste an :)
Es war z.B. ein Schützenfest bei uns... Ein etwas größeres...
Dort habe ich dann drei Tage lang im ELW gesessen und ein wenig gefunkt. Besonders der letzte Tag war interessant, weil wir da zum einen morgens die Aufgabe als KAB hatten. D.h. wir haben die Patienten registriert und zentral gesammelt damit, falls jemand vermisst oder gesucht wird, dort jemand Auskunft geben kann in welches Krankenhaus die Person gekommen ist o.ä.
Ab Mittag war ich dann auch wieder im ELW am Hauptfestzelt. Dort haben wir dann die drei Fußtrupps koordiniert und zu Patienten geschickt. Ein paar RTWs angefordert und dann auch noch einen Christoph, der dann 500m weiter auf einem Feld gelandet ist.
So ein Job im ELW ist doch teilweise total cool, weil man z.B. im trockenen und warmen sitzt, dann aber auch wieder total stressig, wenn jeder etwas will. z.B. zwei Fußtrupps, die Rückmeldungen geben wollen und dann noch die UHS, die etwas möchte und dann noch ein RTW, der bestellt ist... Aber das kann man ja alles regeln :)
Nebenbei natürlich noch das Funkbuch führen, in dem jeder Funkspruch notiert wird damit man später nachvollziehen kann wann etwas passiert ist und was getan wurde.
Ansonsten ist nicht viel los gewesen... War wohl Sommerloch...
An den letzten zwei Wochenenden habe ich dann noch den Lehrgang "Grundlagen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)" besucht und dort gelernt wie man mit Psychosozialen Notfällen umgehen sollte. Ob das dann auch in der Praxis so alles klappt steht auf einem anderen Blatt, aber das ist auch jeden Fall der erste Lehrgang auf dem langen Weg zum KAP, wo man dann die eigenen Helfer unterstützt bzw. ihnen beim verarbeiten von schwierigen Situationen hilft.
So und in den nächsten Tagen stehen dann auch mal wieder ein paar Dienste an :)
Was so passiert ist...
Sonntag, 10. Juni 2012
Nichts zu tun und etwas verpasst
Das Wochenende brachte nur zwei kleine Sanitätsdienste..
Am Samstag war ein ereignisloser Tag auf einem Sommerfest einer Karnevalsgesellschaft mit späterem Public-Viewing. Kuchen und Wurst und Pommes waren lecker...
Am Sonntag dann ein Sandienst während einer Ruderregatte an einem der vielen Seen. Wir haben dort einen KTW besetzt mit mir als Fahrer.
Recht ereignisloser Tag bis ein Junge während des Wettkampfes eine Hyperventilation hatte, den wir dann im KTW mit dem Arzt zusammen wieder etwas beruhigen mussten. Der Arzt war ein erfahrener Notarzt, der auch einen der Christophe besetzt. Also ein Luftrettungsnotarzt.
Nächster Notfall dann kurz vor Ende ein Mädchen mit Rückenproblemen. Sie hatte ein bekanntes Leiden mit den Wirbeln und damit nun wieder akut Probleme als sie Zubehör für die Boote in einen Anhänger verladen hat. Das äußerte sich dann indem sie gebückt über dem Anhänger stand und heftige Schmerzen im Rücken hatte. Wir konnten sie dann mit vereinten Kräften auf unserer Trage und Vakuummatratze betten und in den KTW schieben. Der Arzt gab ihr dann eine Schmerztablette und als wir unsere Leitstelle anriefen um Bescheid zu sagen, dass wir das Mädchen ins lokale Krankenhaus bringen würden wurde uns ein Transportverbot ausgesprochen und stattdessen noch ein RTW geschickt. Um die Schmerzen beim Umladen nicht zu groß werden zu lassen bekam das Mädchen einen Zugang, eine Infusion und darüber dann ein Schmerzmittel. Dann haben wir sie mit unserer Vakuummatratze in den RTW umgeladen und unser Notarzt hat den Transport begleitet.
Und da es natürlich immer direkt richtig kommt war auch noch ein zweiter Notfall mit einem bewusstlosen Jungen nebenbei. Der war aber sehr schnell wieder wach und ansprechbar. Ansonsten hätte der Arzt ja auch nicht weg gekonnt.
Die Vakuummatratze haben wir dann im Krankenhaus wieder eingesammelt.
Das war dann also der dritte RTW auf einem meiner Sandienste... So langsam ist da auch mal etwas los... :)
Am Samstag war ein ereignisloser Tag auf einem Sommerfest einer Karnevalsgesellschaft mit späterem Public-Viewing. Kuchen und Wurst und Pommes waren lecker...
Am Sonntag dann ein Sandienst während einer Ruderregatte an einem der vielen Seen. Wir haben dort einen KTW besetzt mit mir als Fahrer.
Recht ereignisloser Tag bis ein Junge während des Wettkampfes eine Hyperventilation hatte, den wir dann im KTW mit dem Arzt zusammen wieder etwas beruhigen mussten. Der Arzt war ein erfahrener Notarzt, der auch einen der Christophe besetzt. Also ein Luftrettungsnotarzt.
Nächster Notfall dann kurz vor Ende ein Mädchen mit Rückenproblemen. Sie hatte ein bekanntes Leiden mit den Wirbeln und damit nun wieder akut Probleme als sie Zubehör für die Boote in einen Anhänger verladen hat. Das äußerte sich dann indem sie gebückt über dem Anhänger stand und heftige Schmerzen im Rücken hatte. Wir konnten sie dann mit vereinten Kräften auf unserer Trage und Vakuummatratze betten und in den KTW schieben. Der Arzt gab ihr dann eine Schmerztablette und als wir unsere Leitstelle anriefen um Bescheid zu sagen, dass wir das Mädchen ins lokale Krankenhaus bringen würden wurde uns ein Transportverbot ausgesprochen und stattdessen noch ein RTW geschickt. Um die Schmerzen beim Umladen nicht zu groß werden zu lassen bekam das Mädchen einen Zugang, eine Infusion und darüber dann ein Schmerzmittel. Dann haben wir sie mit unserer Vakuummatratze in den RTW umgeladen und unser Notarzt hat den Transport begleitet.
Und da es natürlich immer direkt richtig kommt war auch noch ein zweiter Notfall mit einem bewusstlosen Jungen nebenbei. Der war aber sehr schnell wieder wach und ansprechbar. Ansonsten hätte der Arzt ja auch nicht weg gekonnt.
Die Vakuummatratze haben wir dann im Krankenhaus wieder eingesammelt.
Das war dann also der dritte RTW auf einem meiner Sandienste... So langsam ist da auch mal etwas los... :)
um
20:18
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Das Wochenende brachte nur zwei kleine Sanitätsdienste..
Am Samstag war ein ereignisloser Tag auf einem Sommerfest einer Karnevalsgesellschaft mit späterem Public-Viewing. Kuchen und Wurst und Pommes waren lecker...
Am Sonntag dann ein Sandienst während einer Ruderregatte an einem der vielen Seen. Wir haben dort einen KTW besetzt mit mir als Fahrer.
Recht ereignisloser Tag bis ein Junge während des Wettkampfes eine Hyperventilation hatte, den wir dann im KTW mit dem Arzt zusammen wieder etwas beruhigen mussten. Der Arzt war ein erfahrener Notarzt, der auch einen der Christophe besetzt. Also ein Luftrettungsnotarzt.
Nächster Notfall dann kurz vor Ende ein Mädchen mit Rückenproblemen. Sie hatte ein bekanntes Leiden mit den Wirbeln und damit nun wieder akut Probleme als sie Zubehör für die Boote in einen Anhänger verladen hat. Das äußerte sich dann indem sie gebückt über dem Anhänger stand und heftige Schmerzen im Rücken hatte. Wir konnten sie dann mit vereinten Kräften auf unserer Trage und Vakuummatratze betten und in den KTW schieben. Der Arzt gab ihr dann eine Schmerztablette und als wir unsere Leitstelle anriefen um Bescheid zu sagen, dass wir das Mädchen ins lokale Krankenhaus bringen würden wurde uns ein Transportverbot ausgesprochen und stattdessen noch ein RTW geschickt. Um die Schmerzen beim Umladen nicht zu groß werden zu lassen bekam das Mädchen einen Zugang, eine Infusion und darüber dann ein Schmerzmittel. Dann haben wir sie mit unserer Vakuummatratze in den RTW umgeladen und unser Notarzt hat den Transport begleitet.
Und da es natürlich immer direkt richtig kommt war auch noch ein zweiter Notfall mit einem bewusstlosen Jungen nebenbei. Der war aber sehr schnell wieder wach und ansprechbar. Ansonsten hätte der Arzt ja auch nicht weg gekonnt.
Die Vakuummatratze haben wir dann im Krankenhaus wieder eingesammelt.
Das war dann also der dritte RTW auf einem meiner Sandienste... So langsam ist da auch mal etwas los... :)
Am Samstag war ein ereignisloser Tag auf einem Sommerfest einer Karnevalsgesellschaft mit späterem Public-Viewing. Kuchen und Wurst und Pommes waren lecker...
Am Sonntag dann ein Sandienst während einer Ruderregatte an einem der vielen Seen. Wir haben dort einen KTW besetzt mit mir als Fahrer.
Recht ereignisloser Tag bis ein Junge während des Wettkampfes eine Hyperventilation hatte, den wir dann im KTW mit dem Arzt zusammen wieder etwas beruhigen mussten. Der Arzt war ein erfahrener Notarzt, der auch einen der Christophe besetzt. Also ein Luftrettungsnotarzt.
Nächster Notfall dann kurz vor Ende ein Mädchen mit Rückenproblemen. Sie hatte ein bekanntes Leiden mit den Wirbeln und damit nun wieder akut Probleme als sie Zubehör für die Boote in einen Anhänger verladen hat. Das äußerte sich dann indem sie gebückt über dem Anhänger stand und heftige Schmerzen im Rücken hatte. Wir konnten sie dann mit vereinten Kräften auf unserer Trage und Vakuummatratze betten und in den KTW schieben. Der Arzt gab ihr dann eine Schmerztablette und als wir unsere Leitstelle anriefen um Bescheid zu sagen, dass wir das Mädchen ins lokale Krankenhaus bringen würden wurde uns ein Transportverbot ausgesprochen und stattdessen noch ein RTW geschickt. Um die Schmerzen beim Umladen nicht zu groß werden zu lassen bekam das Mädchen einen Zugang, eine Infusion und darüber dann ein Schmerzmittel. Dann haben wir sie mit unserer Vakuummatratze in den RTW umgeladen und unser Notarzt hat den Transport begleitet.
Und da es natürlich immer direkt richtig kommt war auch noch ein zweiter Notfall mit einem bewusstlosen Jungen nebenbei. Der war aber sehr schnell wieder wach und ansprechbar. Ansonsten hätte der Arzt ja auch nicht weg gekonnt.
Die Vakuummatratze haben wir dann im Krankenhaus wieder eingesammelt.
Das war dann also der dritte RTW auf einem meiner Sandienste... So langsam ist da auch mal etwas los... :)
Nichts zu tun und etwas verpasst
Montag, 4. Juni 2012
Letzter Tag RTW-Praktikum und Fußballturnier-Sandienst
Am Samstag hatte ich dann meine letzte 24h-Schicht auf dem RTW für meinen Rettungssanitäter und weil lange schlafen ja langweilig ist habe ich direkt Sonntag noch einen Sandienst auf einem Fußballturnier mit angehangen.
Aber erst einmal zu den 7 Einsätzen der 24h-Schicht.
Es ging morgens erst einmal ganz ruhig mit einem KT als RTW, also Krankentransport als RTW los. Eine ältere Dame hatte seit drei Tagen Rückenschmerzen und ein Bereitschaftsarzt meinte sie sollte mal ins Krankenhaus damit man sich das näher anschauen kann. Wir also hin und die Dame ins Krankenhaus gefahren. Auf der Fahrt haben wir dann noch zusätzlich Blutdruck (100/50), SpO2 (98%) und Puls (48) gemessen. Ein EKG konnten wir während der Fahrt aufgrund der kurzen Strecke zum Krankenhaus leider nicht mehr machen. So haben wir die Dame dann im KH übergeben. Später erfuhren wir, dass die Dame einen Hinterwandinfarkt hatte und mit Notarzt zum Herzkatheter gefahren worden war.
Nächster Einsatz (Intern-2) zum lokalen Freizeitpark. Gemeldet war ein Krampfanfall. Vor Ort fanden wir eine Dame der Hausreinigung im Hotel in einem der Zimmer vor, die einen Krampfanfall gehabt hatte. Sie berichtete, dass sie bekannte Epileptikerin ist und morgens vergessen hatte ihr Medikament zu nehmen. So kam es dann zum Krampfanfall nachdem sie ein Jahr lang keinen gehabt hatte. Wir haben sie dann also auch ins Krankenhaus gefahren.
Dann folgten erst einmal fast 7 Stunden Ruhe... Also sind wir zum Essen zur Hauptwache gefahren. Und da ich das noch nie hatte musste das natürlich auch am letzten Tag noch kommen: Melder geht beim Essen... Unfall-2 Strasse... Patella Luxation... Also mal auf den Weg gemacht... Am Ort fanden wir dann in Garten einen jungen Mann, der wohl beim Fußball spielen die Kniescheibe luxiert hatte. Wäre ihm schon mehrfach passiert... Der Notarzt legte einen Zugang... Der RA vom NEF zog derweil Dormikum und Ketanest auf... Beides wurde dem Patienten dann gegeben und so war dem dann erst einmal alles egal und die Kniescheibe auch schon wieder am richtigen Ort. Wir haben ihn dann noch zum Röntgen in das lokale Krankenhaus gebracht.
Nun folgte noch ein KT als RTW mit einem 12jährigen Mädchen, dass einen Verdacht auf Appendizitis hatte. Der Bereitschaftsarzt war noch vor Ort und konnte und das selbst berichten. Wir haben das Mädchen dann in die Kinderklinik gefahren.
Am späten Abend dann noch eine Alarmierung Intern-2 Strasse... Die aber schon wieder abgebrochen wurde als wir im Auto saßen... Der Patient wäre schon wieder wach geworden und wir würden nicht mehr gebraucht..
Dann noch kurz nach Mitternach eine Alarmierung Intern-2 mit Verdacht auf Herzinfarkt. Die ältere Dame hatte bereits einen Infarkt gehabt und hatte nun laut eigenen Angaben ein Grummeln in der Herzgegend. EKG, Blutdruck, SpO2 und Puls alle Normal... Wir haben sie dann aber auch noch zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus gefahren.
Dann erst einmal ins Bett... Und kurz nach 3 Uhr wieder eine Alarmierung... Unfall-2 in einer Bar im Nebenort. Dort fanden wir einen angetrunkenen Herrn mit Kopfplatzwunde vor und jede Menge weitere angetrunkene Personen drum herum in einer total verrauchten und dreckigen Eckkneipe... Den Herrn haben wir dann eingeladen und das NEF konnte direkt wieder zurück zur Wache fahren... Der RA schrieb dann auf den Bericht als Verdachtdiesgnose "VWEH"... Voll wie eine Haubitze... Am Krankenhaus angekommen wollte der Patient erst nicht mit rein, weil da Notaufnahme stand... Und er wäre ja nicht in Not... Und eigentlich wäre das auch alles überflüssig... Aber als wir ihm dann erzählten, dass man bei der Notaufnahme schneller dran käme und das er sich doch auch untersuchen lassen könnte, weil wir ja sowieso gerade da wären willigte er ein und kam mit.
Und den Rest der Nacht konnten wir dann noch schlafen. Und so ging meine letzte Schicht zu Ende. Nun muss ich nur noch ein Abschlussgespräch machen und die Bescheinigung über die 80 Stunden bekommen.
Ja und da ich ja bis jetzt nur wenige Stunden auf Sandiensten verbracht habe dieses Jahr bin ich dann am Sonntag noch zu einem Fußballturnier gegangen.
Erst haben wir da ein paar Leute mit Tape versorgt... Insgesamt 5 Personen...
Dann gab es einen kleinen Zwischenfall auf einem der drei Felder mit Ellenbogen vs. Nase... Er war stark am bluten und zeigte Druckschmerzen an und um die Nase... Sonst keine Schmerzen im Hals oder Rückenbereich. Auch konnte er sich an alles erinnern. Also erstmal einen RTW geholt damit er zum Röntgen ins Krankenhaus kommen konnte. Als er später wieder zurück war wurde uns berichtet, dass zwar nichts gebrochen war, aber es wurde eine Wunde im Mund genäht.
Dann haben wir ein paar Kühlpacks verteilt für Knie und Hände.
Und dann noch einmal Ellenbogen vs. Gesicht... Mit Platzwunde unter dem Linken Auge... ca. 3cm lang und aufgeplatzt ca. 1cm breit... Er hat sich das dann selbst im Spiegel angeschaut und war dann auch überzeugt, dass er ins Krankenhaus müsste. Aber man solle das auf gar keinen Fall nähen... Nur kleben... Naja RTW kam, hat ihn mitgenommen und somit war das erst einmal erledigt.
Insgesamt hatten wir dann 13 Hilfeleistungen wovon zwei mit RTW waren....
Das war somit auch der erste Sandienst wo wir RTWs da hatten :)
Muss man schauen was ich am Wochenende mache...
Aber erst einmal zu den 7 Einsätzen der 24h-Schicht.
Es ging morgens erst einmal ganz ruhig mit einem KT als RTW, also Krankentransport als RTW los. Eine ältere Dame hatte seit drei Tagen Rückenschmerzen und ein Bereitschaftsarzt meinte sie sollte mal ins Krankenhaus damit man sich das näher anschauen kann. Wir also hin und die Dame ins Krankenhaus gefahren. Auf der Fahrt haben wir dann noch zusätzlich Blutdruck (100/50), SpO2 (98%) und Puls (48) gemessen. Ein EKG konnten wir während der Fahrt aufgrund der kurzen Strecke zum Krankenhaus leider nicht mehr machen. So haben wir die Dame dann im KH übergeben. Später erfuhren wir, dass die Dame einen Hinterwandinfarkt hatte und mit Notarzt zum Herzkatheter gefahren worden war.
Nächster Einsatz (Intern-2) zum lokalen Freizeitpark. Gemeldet war ein Krampfanfall. Vor Ort fanden wir eine Dame der Hausreinigung im Hotel in einem der Zimmer vor, die einen Krampfanfall gehabt hatte. Sie berichtete, dass sie bekannte Epileptikerin ist und morgens vergessen hatte ihr Medikament zu nehmen. So kam es dann zum Krampfanfall nachdem sie ein Jahr lang keinen gehabt hatte. Wir haben sie dann also auch ins Krankenhaus gefahren.
Dann folgten erst einmal fast 7 Stunden Ruhe... Also sind wir zum Essen zur Hauptwache gefahren. Und da ich das noch nie hatte musste das natürlich auch am letzten Tag noch kommen: Melder geht beim Essen... Unfall-2 Strasse... Patella Luxation... Also mal auf den Weg gemacht... Am Ort fanden wir dann in Garten einen jungen Mann, der wohl beim Fußball spielen die Kniescheibe luxiert hatte. Wäre ihm schon mehrfach passiert... Der Notarzt legte einen Zugang... Der RA vom NEF zog derweil Dormikum und Ketanest auf... Beides wurde dem Patienten dann gegeben und so war dem dann erst einmal alles egal und die Kniescheibe auch schon wieder am richtigen Ort. Wir haben ihn dann noch zum Röntgen in das lokale Krankenhaus gebracht.
Nun folgte noch ein KT als RTW mit einem 12jährigen Mädchen, dass einen Verdacht auf Appendizitis hatte. Der Bereitschaftsarzt war noch vor Ort und konnte und das selbst berichten. Wir haben das Mädchen dann in die Kinderklinik gefahren.
Am späten Abend dann noch eine Alarmierung Intern-2 Strasse... Die aber schon wieder abgebrochen wurde als wir im Auto saßen... Der Patient wäre schon wieder wach geworden und wir würden nicht mehr gebraucht..
Dann noch kurz nach Mitternach eine Alarmierung Intern-2 mit Verdacht auf Herzinfarkt. Die ältere Dame hatte bereits einen Infarkt gehabt und hatte nun laut eigenen Angaben ein Grummeln in der Herzgegend. EKG, Blutdruck, SpO2 und Puls alle Normal... Wir haben sie dann aber auch noch zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus gefahren.
Dann erst einmal ins Bett... Und kurz nach 3 Uhr wieder eine Alarmierung... Unfall-2 in einer Bar im Nebenort. Dort fanden wir einen angetrunkenen Herrn mit Kopfplatzwunde vor und jede Menge weitere angetrunkene Personen drum herum in einer total verrauchten und dreckigen Eckkneipe... Den Herrn haben wir dann eingeladen und das NEF konnte direkt wieder zurück zur Wache fahren... Der RA schrieb dann auf den Bericht als Verdachtdiesgnose "VWEH"... Voll wie eine Haubitze... Am Krankenhaus angekommen wollte der Patient erst nicht mit rein, weil da Notaufnahme stand... Und er wäre ja nicht in Not... Und eigentlich wäre das auch alles überflüssig... Aber als wir ihm dann erzählten, dass man bei der Notaufnahme schneller dran käme und das er sich doch auch untersuchen lassen könnte, weil wir ja sowieso gerade da wären willigte er ein und kam mit.
Und den Rest der Nacht konnten wir dann noch schlafen. Und so ging meine letzte Schicht zu Ende. Nun muss ich nur noch ein Abschlussgespräch machen und die Bescheinigung über die 80 Stunden bekommen.
Ja und da ich ja bis jetzt nur wenige Stunden auf Sandiensten verbracht habe dieses Jahr bin ich dann am Sonntag noch zu einem Fußballturnier gegangen.
Erst haben wir da ein paar Leute mit Tape versorgt... Insgesamt 5 Personen...
Dann gab es einen kleinen Zwischenfall auf einem der drei Felder mit Ellenbogen vs. Nase... Er war stark am bluten und zeigte Druckschmerzen an und um die Nase... Sonst keine Schmerzen im Hals oder Rückenbereich. Auch konnte er sich an alles erinnern. Also erstmal einen RTW geholt damit er zum Röntgen ins Krankenhaus kommen konnte. Als er später wieder zurück war wurde uns berichtet, dass zwar nichts gebrochen war, aber es wurde eine Wunde im Mund genäht.
Dann haben wir ein paar Kühlpacks verteilt für Knie und Hände.
Und dann noch einmal Ellenbogen vs. Gesicht... Mit Platzwunde unter dem Linken Auge... ca. 3cm lang und aufgeplatzt ca. 1cm breit... Er hat sich das dann selbst im Spiegel angeschaut und war dann auch überzeugt, dass er ins Krankenhaus müsste. Aber man solle das auf gar keinen Fall nähen... Nur kleben... Naja RTW kam, hat ihn mitgenommen und somit war das erst einmal erledigt.
Insgesamt hatten wir dann 13 Hilfeleistungen wovon zwei mit RTW waren....
Das war somit auch der erste Sandienst wo wir RTWs da hatten :)
Muss man schauen was ich am Wochenende mache...
um
14:08
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Am Samstag hatte ich dann meine letzte 24h-Schicht auf dem RTW für meinen Rettungssanitäter und weil lange schlafen ja langweilig ist habe ich direkt Sonntag noch einen Sandienst auf einem Fußballturnier mit angehangen.
Aber erst einmal zu den 7 Einsätzen der 24h-Schicht.
Es ging morgens erst einmal ganz ruhig mit einem KT als RTW, also Krankentransport als RTW los. Eine ältere Dame hatte seit drei Tagen Rückenschmerzen und ein Bereitschaftsarzt meinte sie sollte mal ins Krankenhaus damit man sich das näher anschauen kann. Wir also hin und die Dame ins Krankenhaus gefahren. Auf der Fahrt haben wir dann noch zusätzlich Blutdruck (100/50), SpO2 (98%) und Puls (48) gemessen. Ein EKG konnten wir während der Fahrt aufgrund der kurzen Strecke zum Krankenhaus leider nicht mehr machen. So haben wir die Dame dann im KH übergeben. Später erfuhren wir, dass die Dame einen Hinterwandinfarkt hatte und mit Notarzt zum Herzkatheter gefahren worden war.
Nächster Einsatz (Intern-2) zum lokalen Freizeitpark. Gemeldet war ein Krampfanfall. Vor Ort fanden wir eine Dame der Hausreinigung im Hotel in einem der Zimmer vor, die einen Krampfanfall gehabt hatte. Sie berichtete, dass sie bekannte Epileptikerin ist und morgens vergessen hatte ihr Medikament zu nehmen. So kam es dann zum Krampfanfall nachdem sie ein Jahr lang keinen gehabt hatte. Wir haben sie dann also auch ins Krankenhaus gefahren.
Dann folgten erst einmal fast 7 Stunden Ruhe... Also sind wir zum Essen zur Hauptwache gefahren. Und da ich das noch nie hatte musste das natürlich auch am letzten Tag noch kommen: Melder geht beim Essen... Unfall-2 Strasse... Patella Luxation... Also mal auf den Weg gemacht... Am Ort fanden wir dann in Garten einen jungen Mann, der wohl beim Fußball spielen die Kniescheibe luxiert hatte. Wäre ihm schon mehrfach passiert... Der Notarzt legte einen Zugang... Der RA vom NEF zog derweil Dormikum und Ketanest auf... Beides wurde dem Patienten dann gegeben und so war dem dann erst einmal alles egal und die Kniescheibe auch schon wieder am richtigen Ort. Wir haben ihn dann noch zum Röntgen in das lokale Krankenhaus gebracht.
Nun folgte noch ein KT als RTW mit einem 12jährigen Mädchen, dass einen Verdacht auf Appendizitis hatte. Der Bereitschaftsarzt war noch vor Ort und konnte und das selbst berichten. Wir haben das Mädchen dann in die Kinderklinik gefahren.
Am späten Abend dann noch eine Alarmierung Intern-2 Strasse... Die aber schon wieder abgebrochen wurde als wir im Auto saßen... Der Patient wäre schon wieder wach geworden und wir würden nicht mehr gebraucht..
Dann noch kurz nach Mitternach eine Alarmierung Intern-2 mit Verdacht auf Herzinfarkt. Die ältere Dame hatte bereits einen Infarkt gehabt und hatte nun laut eigenen Angaben ein Grummeln in der Herzgegend. EKG, Blutdruck, SpO2 und Puls alle Normal... Wir haben sie dann aber auch noch zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus gefahren.
Dann erst einmal ins Bett... Und kurz nach 3 Uhr wieder eine Alarmierung... Unfall-2 in einer Bar im Nebenort. Dort fanden wir einen angetrunkenen Herrn mit Kopfplatzwunde vor und jede Menge weitere angetrunkene Personen drum herum in einer total verrauchten und dreckigen Eckkneipe... Den Herrn haben wir dann eingeladen und das NEF konnte direkt wieder zurück zur Wache fahren... Der RA schrieb dann auf den Bericht als Verdachtdiesgnose "VWEH"... Voll wie eine Haubitze... Am Krankenhaus angekommen wollte der Patient erst nicht mit rein, weil da Notaufnahme stand... Und er wäre ja nicht in Not... Und eigentlich wäre das auch alles überflüssig... Aber als wir ihm dann erzählten, dass man bei der Notaufnahme schneller dran käme und das er sich doch auch untersuchen lassen könnte, weil wir ja sowieso gerade da wären willigte er ein und kam mit.
Und den Rest der Nacht konnten wir dann noch schlafen. Und so ging meine letzte Schicht zu Ende. Nun muss ich nur noch ein Abschlussgespräch machen und die Bescheinigung über die 80 Stunden bekommen.
Ja und da ich ja bis jetzt nur wenige Stunden auf Sandiensten verbracht habe dieses Jahr bin ich dann am Sonntag noch zu einem Fußballturnier gegangen.
Erst haben wir da ein paar Leute mit Tape versorgt... Insgesamt 5 Personen...
Dann gab es einen kleinen Zwischenfall auf einem der drei Felder mit Ellenbogen vs. Nase... Er war stark am bluten und zeigte Druckschmerzen an und um die Nase... Sonst keine Schmerzen im Hals oder Rückenbereich. Auch konnte er sich an alles erinnern. Also erstmal einen RTW geholt damit er zum Röntgen ins Krankenhaus kommen konnte. Als er später wieder zurück war wurde uns berichtet, dass zwar nichts gebrochen war, aber es wurde eine Wunde im Mund genäht.
Dann haben wir ein paar Kühlpacks verteilt für Knie und Hände.
Und dann noch einmal Ellenbogen vs. Gesicht... Mit Platzwunde unter dem Linken Auge... ca. 3cm lang und aufgeplatzt ca. 1cm breit... Er hat sich das dann selbst im Spiegel angeschaut und war dann auch überzeugt, dass er ins Krankenhaus müsste. Aber man solle das auf gar keinen Fall nähen... Nur kleben... Naja RTW kam, hat ihn mitgenommen und somit war das erst einmal erledigt.
Insgesamt hatten wir dann 13 Hilfeleistungen wovon zwei mit RTW waren....
Das war somit auch der erste Sandienst wo wir RTWs da hatten :)
Muss man schauen was ich am Wochenende mache...
Aber erst einmal zu den 7 Einsätzen der 24h-Schicht.
Es ging morgens erst einmal ganz ruhig mit einem KT als RTW, also Krankentransport als RTW los. Eine ältere Dame hatte seit drei Tagen Rückenschmerzen und ein Bereitschaftsarzt meinte sie sollte mal ins Krankenhaus damit man sich das näher anschauen kann. Wir also hin und die Dame ins Krankenhaus gefahren. Auf der Fahrt haben wir dann noch zusätzlich Blutdruck (100/50), SpO2 (98%) und Puls (48) gemessen. Ein EKG konnten wir während der Fahrt aufgrund der kurzen Strecke zum Krankenhaus leider nicht mehr machen. So haben wir die Dame dann im KH übergeben. Später erfuhren wir, dass die Dame einen Hinterwandinfarkt hatte und mit Notarzt zum Herzkatheter gefahren worden war.
Nächster Einsatz (Intern-2) zum lokalen Freizeitpark. Gemeldet war ein Krampfanfall. Vor Ort fanden wir eine Dame der Hausreinigung im Hotel in einem der Zimmer vor, die einen Krampfanfall gehabt hatte. Sie berichtete, dass sie bekannte Epileptikerin ist und morgens vergessen hatte ihr Medikament zu nehmen. So kam es dann zum Krampfanfall nachdem sie ein Jahr lang keinen gehabt hatte. Wir haben sie dann also auch ins Krankenhaus gefahren.
Dann folgten erst einmal fast 7 Stunden Ruhe... Also sind wir zum Essen zur Hauptwache gefahren. Und da ich das noch nie hatte musste das natürlich auch am letzten Tag noch kommen: Melder geht beim Essen... Unfall-2 Strasse... Patella Luxation... Also mal auf den Weg gemacht... Am Ort fanden wir dann in Garten einen jungen Mann, der wohl beim Fußball spielen die Kniescheibe luxiert hatte. Wäre ihm schon mehrfach passiert... Der Notarzt legte einen Zugang... Der RA vom NEF zog derweil Dormikum und Ketanest auf... Beides wurde dem Patienten dann gegeben und so war dem dann erst einmal alles egal und die Kniescheibe auch schon wieder am richtigen Ort. Wir haben ihn dann noch zum Röntgen in das lokale Krankenhaus gebracht.
Nun folgte noch ein KT als RTW mit einem 12jährigen Mädchen, dass einen Verdacht auf Appendizitis hatte. Der Bereitschaftsarzt war noch vor Ort und konnte und das selbst berichten. Wir haben das Mädchen dann in die Kinderklinik gefahren.
Am späten Abend dann noch eine Alarmierung Intern-2 Strasse... Die aber schon wieder abgebrochen wurde als wir im Auto saßen... Der Patient wäre schon wieder wach geworden und wir würden nicht mehr gebraucht..
Dann noch kurz nach Mitternach eine Alarmierung Intern-2 mit Verdacht auf Herzinfarkt. Die ältere Dame hatte bereits einen Infarkt gehabt und hatte nun laut eigenen Angaben ein Grummeln in der Herzgegend. EKG, Blutdruck, SpO2 und Puls alle Normal... Wir haben sie dann aber auch noch zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus gefahren.
Dann erst einmal ins Bett... Und kurz nach 3 Uhr wieder eine Alarmierung... Unfall-2 in einer Bar im Nebenort. Dort fanden wir einen angetrunkenen Herrn mit Kopfplatzwunde vor und jede Menge weitere angetrunkene Personen drum herum in einer total verrauchten und dreckigen Eckkneipe... Den Herrn haben wir dann eingeladen und das NEF konnte direkt wieder zurück zur Wache fahren... Der RA schrieb dann auf den Bericht als Verdachtdiesgnose "VWEH"... Voll wie eine Haubitze... Am Krankenhaus angekommen wollte der Patient erst nicht mit rein, weil da Notaufnahme stand... Und er wäre ja nicht in Not... Und eigentlich wäre das auch alles überflüssig... Aber als wir ihm dann erzählten, dass man bei der Notaufnahme schneller dran käme und das er sich doch auch untersuchen lassen könnte, weil wir ja sowieso gerade da wären willigte er ein und kam mit.
Und den Rest der Nacht konnten wir dann noch schlafen. Und so ging meine letzte Schicht zu Ende. Nun muss ich nur noch ein Abschlussgespräch machen und die Bescheinigung über die 80 Stunden bekommen.
Ja und da ich ja bis jetzt nur wenige Stunden auf Sandiensten verbracht habe dieses Jahr bin ich dann am Sonntag noch zu einem Fußballturnier gegangen.
Erst haben wir da ein paar Leute mit Tape versorgt... Insgesamt 5 Personen...
Dann gab es einen kleinen Zwischenfall auf einem der drei Felder mit Ellenbogen vs. Nase... Er war stark am bluten und zeigte Druckschmerzen an und um die Nase... Sonst keine Schmerzen im Hals oder Rückenbereich. Auch konnte er sich an alles erinnern. Also erstmal einen RTW geholt damit er zum Röntgen ins Krankenhaus kommen konnte. Als er später wieder zurück war wurde uns berichtet, dass zwar nichts gebrochen war, aber es wurde eine Wunde im Mund genäht.
Dann haben wir ein paar Kühlpacks verteilt für Knie und Hände.
Und dann noch einmal Ellenbogen vs. Gesicht... Mit Platzwunde unter dem Linken Auge... ca. 3cm lang und aufgeplatzt ca. 1cm breit... Er hat sich das dann selbst im Spiegel angeschaut und war dann auch überzeugt, dass er ins Krankenhaus müsste. Aber man solle das auf gar keinen Fall nähen... Nur kleben... Naja RTW kam, hat ihn mitgenommen und somit war das erst einmal erledigt.
Insgesamt hatten wir dann 13 Hilfeleistungen wovon zwei mit RTW waren....
Das war somit auch der erste Sandienst wo wir RTWs da hatten :)
Muss man schauen was ich am Wochenende mache...
Letzter Tag RTW-Praktikum und Fußballturnier-Sandienst
Montag, 28. Mai 2012
3. Tag und Führen im Einsatz I
Ja ich muss zugeben, dass ich ein wenig schreibfaul war in der letzten Woche, aber das hole ich ja alles immer wieder nach und so habe ich hier eine kleine Zusammenfassung des letzten, dritten, Praktikumstages und einen kurzen Bericht über den Lehrgang "Führen im Einsatz I", meinen ersten Schritt auf dem Weg zum Gruppenführer in der Einsatzeinheit darstellt.
Aber mehr dazu später... Zuerst einmal die Übersicht über die 8 Einsätze an meinem dritten Praktikumstag.
Ging direkt morgens nach Eintreffen in der Rettungswache los mit einem "Intern-2". In einem Industriebetrieb fanden wir einen Mitarbeiter vor, der über typische Herzinfarktsymptome klagte. Ich habe ihm dann zuerst ein 4-Kanal-EKG angeklebt und nach dem ersten Blick sollte ich daraus direkt ein 12-Kanal machen. Hat auch einwandfrei funktioniert und so konnten wir bald eine deutliche ST-Streckenhebung auf einer Hinterwandableitung sehen. Er dann bekam vom Notarzt die üblichen Herzinfarktmedikamente Morphin, Sauerstoff, ASS, Heparin etc. und wurde von uns per Trage in den RTW und mit diesem ins Krankenhaus gebracht, das der NEF-Fahrer vorher mit der Leitstelle abgeklärt hatte.
Danach konnten wir dann in Ruhe frühstücken und die Zeit bis zum nächsten Einsatz ein wenig Ausruhen.
Unser zweiter Einsatz, ein Unfall-1 führte uns in den lokalen Freizeitpark. Dort fanden wir ein 14-jähriges Mädchen mit blutender Nase vor. Uns wurde berichtet, dass sie gefallen und mit dem Gesicht zuerst aufgeschlagen war. Sie selbst wusste von dem Sturz direkt nichts mehr und konnte sich nur an die Erlebnisse kurz darauf erinnern. Somit hatte sie wohl eine Bewusstlosigkeit und muss wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Als Krankenhaus haben wir dann eine der beiden Kinderkliniken gewählt und sie dorthin gefahren.
Gegen Mittag kam es dann zu einem Unfall-2. Am Einsatzort eingetroffen fanden wir einen mehr oder weniger munteren Herrn im Bett vor, der vor ein paar Tagen eine OP hatte und mit seiner Schmerzmedikation nicht zurecht kam. D.h. die Schmerzen wären nicht immer toll ertragbar. Unser Notarzt hat ihm angeboten, dass er mit ins Krankenhaus kommen könne, was er aber ablehnte, weil er sowieso am Montag einen Termin hätte. Somit sind wir dann wieder von dannen gezogen.
Unser nächster Einsatz, ein Unfall-1, war wieder mal eine gestürzte ältere Dame mit Verdacht auf Bruch, die wir zur näheren Abklärung ins Krankenhaus gefahren haben.
Der folgende Intern-1 führte uns in ein lokalen Altenheim, wo wir eine ältere Dame mit Bewusstseinsstörungen vorfanden, die wir dann auch ins KH gefahren haben.
Gegen Abend wurden wir dann als zweiter RTW zu einer Reanimation alarmiert, was sich aber bereits bevor wir die Garage verlassen hatten wieder geklärt hatte, aber wieder zurück.
Gegen 1 Uhr dann einmal Unfall-1 mit einem Herrn Ende 60, der Nasenbluten hatte. Wurde ebenfalls zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 3 Uhr dann noch ein Fehleinsatz P-Tür, die war dann bereits geöffnet als wir ankamen und so konnten wir, der Notarzt und die Feuerwehr wieder abrücken.
Der Rest der Nacht war Ruhig und so konnten wir morgens ausgeruht Feierabend machen.
Die letzten drei Tage war ich dann auf dem Lehrgang "Führen im Einsatz I", der neben den Lehrgängen "Rotkreuz Aufbauseminar", "Leiten und Führen von Gruppen" und "Führen im Einsatz II" den Weg zum Gruppenführer einer Einsatzeinheit darstellt. Der Führen-2 Lehrgang ist Fachgruppenspezifisch, d.h. ich kann den entweder direkt für Sanitäter machen, oder ich mache zuerst meine Fachdienstausbildung für IuK und mache dafür dann den Führen-2-Lehrgang. Ich werde den letzteren Schritt einschlagen, weil mir das einfach mehr bringen wird. Nachdem man diese vier Lehrgänge besucht hat findet eine Prüfung statt mit einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil.
Ab diesen drei Tagen haben wir jede Menge Theorie gelernt bzw. in Gruppenarbeit erarbeitet. Darunter Themen wie Einsatzabläufe, Aufbau der Einsatzeinheiten, Führungsorganisation, Zusammenarbeit in der Einsatzeinheit, Führungsvorgänge, Führungsmittel und Einsatzdokumentation, Vor- und Nachbereitung von Einsätzen, Zusammenarbeit von Einsatzformationen, physische und psychische Belastungen, Gefahren an der Einsatzstelle, Unfallverhütung und Einsatzsicherheit und Gefahrstoffe.
Am Abend des zweiten Tages haben wir dann noch die Landesvorhaltung auf dem JRK-Supercamp besucht und konnten so das Material einmal live in Aktion erleben und auch einmal die unvorhergesehenen Gegebenheiten eines solchen Einsatzes erzählt bekommen. z.B. berichtete uns der Verantwortliche Abschnittsleiter Betreuung über mehr benötigte Mahlzeiten als vorher geplant und diverse kurzfristige Erweiterungen des Küchenbereiches zu einem kompletten Versorgungsbereich.
Insgesamt wurden über 200 Zelte aufgestellt, diverse Infrastruktur für WC und Duschen geschaffen, viel Strom für Licht verlegt und natürlich auch eine Kommunikation sichergestellt.
Ich bin gespannt was noch so in den weiteren GF-Lehrgängen kommen wird. Davon werde ich dann wohl erst einmal nur noch das Aufbauseminar und "Leiten und Führen von Gruppen" in diesem Jahr besuchen, weil die nächsten Lehrgänge für IuK I erst im nächsten Jahr stattfinden werden. Und es macht ja durchaus auch Sinn die Lehrgänge in der passenden Reihenfolge zu machen, wie mir von den Lehrgangsdozenten, die auch alle selber IuK machen, berichtet wurde.
Deshalb kann ich mich dann dieses Jahr voll auf die anderen Sachen wie PSNV und KAP konzentrieren und dann nächstes Jahr mit IuK weiter machen.
Aber mehr dazu später... Zuerst einmal die Übersicht über die 8 Einsätze an meinem dritten Praktikumstag.
Ging direkt morgens nach Eintreffen in der Rettungswache los mit einem "Intern-2". In einem Industriebetrieb fanden wir einen Mitarbeiter vor, der über typische Herzinfarktsymptome klagte. Ich habe ihm dann zuerst ein 4-Kanal-EKG angeklebt und nach dem ersten Blick sollte ich daraus direkt ein 12-Kanal machen. Hat auch einwandfrei funktioniert und so konnten wir bald eine deutliche ST-Streckenhebung auf einer Hinterwandableitung sehen. Er dann bekam vom Notarzt die üblichen Herzinfarktmedikamente Morphin, Sauerstoff, ASS, Heparin etc. und wurde von uns per Trage in den RTW und mit diesem ins Krankenhaus gebracht, das der NEF-Fahrer vorher mit der Leitstelle abgeklärt hatte.
Danach konnten wir dann in Ruhe frühstücken und die Zeit bis zum nächsten Einsatz ein wenig Ausruhen.
Unser zweiter Einsatz, ein Unfall-1 führte uns in den lokalen Freizeitpark. Dort fanden wir ein 14-jähriges Mädchen mit blutender Nase vor. Uns wurde berichtet, dass sie gefallen und mit dem Gesicht zuerst aufgeschlagen war. Sie selbst wusste von dem Sturz direkt nichts mehr und konnte sich nur an die Erlebnisse kurz darauf erinnern. Somit hatte sie wohl eine Bewusstlosigkeit und muss wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Als Krankenhaus haben wir dann eine der beiden Kinderkliniken gewählt und sie dorthin gefahren.
Gegen Mittag kam es dann zu einem Unfall-2. Am Einsatzort eingetroffen fanden wir einen mehr oder weniger munteren Herrn im Bett vor, der vor ein paar Tagen eine OP hatte und mit seiner Schmerzmedikation nicht zurecht kam. D.h. die Schmerzen wären nicht immer toll ertragbar. Unser Notarzt hat ihm angeboten, dass er mit ins Krankenhaus kommen könne, was er aber ablehnte, weil er sowieso am Montag einen Termin hätte. Somit sind wir dann wieder von dannen gezogen.
Unser nächster Einsatz, ein Unfall-1, war wieder mal eine gestürzte ältere Dame mit Verdacht auf Bruch, die wir zur näheren Abklärung ins Krankenhaus gefahren haben.
Der folgende Intern-1 führte uns in ein lokalen Altenheim, wo wir eine ältere Dame mit Bewusstseinsstörungen vorfanden, die wir dann auch ins KH gefahren haben.
Gegen Abend wurden wir dann als zweiter RTW zu einer Reanimation alarmiert, was sich aber bereits bevor wir die Garage verlassen hatten wieder geklärt hatte, aber wieder zurück.
Gegen 1 Uhr dann einmal Unfall-1 mit einem Herrn Ende 60, der Nasenbluten hatte. Wurde ebenfalls zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 3 Uhr dann noch ein Fehleinsatz P-Tür, die war dann bereits geöffnet als wir ankamen und so konnten wir, der Notarzt und die Feuerwehr wieder abrücken.
Der Rest der Nacht war Ruhig und so konnten wir morgens ausgeruht Feierabend machen.
Die letzten drei Tage war ich dann auf dem Lehrgang "Führen im Einsatz I", der neben den Lehrgängen "Rotkreuz Aufbauseminar", "Leiten und Führen von Gruppen" und "Führen im Einsatz II" den Weg zum Gruppenführer einer Einsatzeinheit darstellt. Der Führen-2 Lehrgang ist Fachgruppenspezifisch, d.h. ich kann den entweder direkt für Sanitäter machen, oder ich mache zuerst meine Fachdienstausbildung für IuK und mache dafür dann den Führen-2-Lehrgang. Ich werde den letzteren Schritt einschlagen, weil mir das einfach mehr bringen wird. Nachdem man diese vier Lehrgänge besucht hat findet eine Prüfung statt mit einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil.
Ab diesen drei Tagen haben wir jede Menge Theorie gelernt bzw. in Gruppenarbeit erarbeitet. Darunter Themen wie Einsatzabläufe, Aufbau der Einsatzeinheiten, Führungsorganisation, Zusammenarbeit in der Einsatzeinheit, Führungsvorgänge, Führungsmittel und Einsatzdokumentation, Vor- und Nachbereitung von Einsätzen, Zusammenarbeit von Einsatzformationen, physische und psychische Belastungen, Gefahren an der Einsatzstelle, Unfallverhütung und Einsatzsicherheit und Gefahrstoffe.
Am Abend des zweiten Tages haben wir dann noch die Landesvorhaltung auf dem JRK-Supercamp besucht und konnten so das Material einmal live in Aktion erleben und auch einmal die unvorhergesehenen Gegebenheiten eines solchen Einsatzes erzählt bekommen. z.B. berichtete uns der Verantwortliche Abschnittsleiter Betreuung über mehr benötigte Mahlzeiten als vorher geplant und diverse kurzfristige Erweiterungen des Küchenbereiches zu einem kompletten Versorgungsbereich.
Insgesamt wurden über 200 Zelte aufgestellt, diverse Infrastruktur für WC und Duschen geschaffen, viel Strom für Licht verlegt und natürlich auch eine Kommunikation sichergestellt.
Ich bin gespannt was noch so in den weiteren GF-Lehrgängen kommen wird. Davon werde ich dann wohl erst einmal nur noch das Aufbauseminar und "Leiten und Führen von Gruppen" in diesem Jahr besuchen, weil die nächsten Lehrgänge für IuK I erst im nächsten Jahr stattfinden werden. Und es macht ja durchaus auch Sinn die Lehrgänge in der passenden Reihenfolge zu machen, wie mir von den Lehrgangsdozenten, die auch alle selber IuK machen, berichtet wurde.
Deshalb kann ich mich dann dieses Jahr voll auf die anderen Sachen wie PSNV und KAP konzentrieren und dann nächstes Jahr mit IuK weiter machen.
um
18:15
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Ja ich muss zugeben, dass ich ein wenig schreibfaul war in der letzten Woche, aber das hole ich ja alles immer wieder nach und so habe ich hier eine kleine Zusammenfassung des letzten, dritten, Praktikumstages und einen kurzen Bericht über den Lehrgang "Führen im Einsatz I", meinen ersten Schritt auf dem Weg zum Gruppenführer in der Einsatzeinheit darstellt.
Aber mehr dazu später... Zuerst einmal die Übersicht über die 8 Einsätze an meinem dritten Praktikumstag.
Ging direkt morgens nach Eintreffen in der Rettungswache los mit einem "Intern-2". In einem Industriebetrieb fanden wir einen Mitarbeiter vor, der über typische Herzinfarktsymptome klagte. Ich habe ihm dann zuerst ein 4-Kanal-EKG angeklebt und nach dem ersten Blick sollte ich daraus direkt ein 12-Kanal machen. Hat auch einwandfrei funktioniert und so konnten wir bald eine deutliche ST-Streckenhebung auf einer Hinterwandableitung sehen. Er dann bekam vom Notarzt die üblichen Herzinfarktmedikamente Morphin, Sauerstoff, ASS, Heparin etc. und wurde von uns per Trage in den RTW und mit diesem ins Krankenhaus gebracht, das der NEF-Fahrer vorher mit der Leitstelle abgeklärt hatte.
Danach konnten wir dann in Ruhe frühstücken und die Zeit bis zum nächsten Einsatz ein wenig Ausruhen.
Unser zweiter Einsatz, ein Unfall-1 führte uns in den lokalen Freizeitpark. Dort fanden wir ein 14-jähriges Mädchen mit blutender Nase vor. Uns wurde berichtet, dass sie gefallen und mit dem Gesicht zuerst aufgeschlagen war. Sie selbst wusste von dem Sturz direkt nichts mehr und konnte sich nur an die Erlebnisse kurz darauf erinnern. Somit hatte sie wohl eine Bewusstlosigkeit und muss wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Als Krankenhaus haben wir dann eine der beiden Kinderkliniken gewählt und sie dorthin gefahren.
Gegen Mittag kam es dann zu einem Unfall-2. Am Einsatzort eingetroffen fanden wir einen mehr oder weniger munteren Herrn im Bett vor, der vor ein paar Tagen eine OP hatte und mit seiner Schmerzmedikation nicht zurecht kam. D.h. die Schmerzen wären nicht immer toll ertragbar. Unser Notarzt hat ihm angeboten, dass er mit ins Krankenhaus kommen könne, was er aber ablehnte, weil er sowieso am Montag einen Termin hätte. Somit sind wir dann wieder von dannen gezogen.
Unser nächster Einsatz, ein Unfall-1, war wieder mal eine gestürzte ältere Dame mit Verdacht auf Bruch, die wir zur näheren Abklärung ins Krankenhaus gefahren haben.
Der folgende Intern-1 führte uns in ein lokalen Altenheim, wo wir eine ältere Dame mit Bewusstseinsstörungen vorfanden, die wir dann auch ins KH gefahren haben.
Gegen Abend wurden wir dann als zweiter RTW zu einer Reanimation alarmiert, was sich aber bereits bevor wir die Garage verlassen hatten wieder geklärt hatte, aber wieder zurück.
Gegen 1 Uhr dann einmal Unfall-1 mit einem Herrn Ende 60, der Nasenbluten hatte. Wurde ebenfalls zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 3 Uhr dann noch ein Fehleinsatz P-Tür, die war dann bereits geöffnet als wir ankamen und so konnten wir, der Notarzt und die Feuerwehr wieder abrücken.
Der Rest der Nacht war Ruhig und so konnten wir morgens ausgeruht Feierabend machen.
Die letzten drei Tage war ich dann auf dem Lehrgang "Führen im Einsatz I", der neben den Lehrgängen "Rotkreuz Aufbauseminar", "Leiten und Führen von Gruppen" und "Führen im Einsatz II" den Weg zum Gruppenführer einer Einsatzeinheit darstellt. Der Führen-2 Lehrgang ist Fachgruppenspezifisch, d.h. ich kann den entweder direkt für Sanitäter machen, oder ich mache zuerst meine Fachdienstausbildung für IuK und mache dafür dann den Führen-2-Lehrgang. Ich werde den letzteren Schritt einschlagen, weil mir das einfach mehr bringen wird. Nachdem man diese vier Lehrgänge besucht hat findet eine Prüfung statt mit einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil.
Ab diesen drei Tagen haben wir jede Menge Theorie gelernt bzw. in Gruppenarbeit erarbeitet. Darunter Themen wie Einsatzabläufe, Aufbau der Einsatzeinheiten, Führungsorganisation, Zusammenarbeit in der Einsatzeinheit, Führungsvorgänge, Führungsmittel und Einsatzdokumentation, Vor- und Nachbereitung von Einsätzen, Zusammenarbeit von Einsatzformationen, physische und psychische Belastungen, Gefahren an der Einsatzstelle, Unfallverhütung und Einsatzsicherheit und Gefahrstoffe.
Am Abend des zweiten Tages haben wir dann noch die Landesvorhaltung auf dem JRK-Supercamp besucht und konnten so das Material einmal live in Aktion erleben und auch einmal die unvorhergesehenen Gegebenheiten eines solchen Einsatzes erzählt bekommen. z.B. berichtete uns der Verantwortliche Abschnittsleiter Betreuung über mehr benötigte Mahlzeiten als vorher geplant und diverse kurzfristige Erweiterungen des Küchenbereiches zu einem kompletten Versorgungsbereich.
Insgesamt wurden über 200 Zelte aufgestellt, diverse Infrastruktur für WC und Duschen geschaffen, viel Strom für Licht verlegt und natürlich auch eine Kommunikation sichergestellt.
Ich bin gespannt was noch so in den weiteren GF-Lehrgängen kommen wird. Davon werde ich dann wohl erst einmal nur noch das Aufbauseminar und "Leiten und Führen von Gruppen" in diesem Jahr besuchen, weil die nächsten Lehrgänge für IuK I erst im nächsten Jahr stattfinden werden. Und es macht ja durchaus auch Sinn die Lehrgänge in der passenden Reihenfolge zu machen, wie mir von den Lehrgangsdozenten, die auch alle selber IuK machen, berichtet wurde.
Deshalb kann ich mich dann dieses Jahr voll auf die anderen Sachen wie PSNV und KAP konzentrieren und dann nächstes Jahr mit IuK weiter machen.
Aber mehr dazu später... Zuerst einmal die Übersicht über die 8 Einsätze an meinem dritten Praktikumstag.
Ging direkt morgens nach Eintreffen in der Rettungswache los mit einem "Intern-2". In einem Industriebetrieb fanden wir einen Mitarbeiter vor, der über typische Herzinfarktsymptome klagte. Ich habe ihm dann zuerst ein 4-Kanal-EKG angeklebt und nach dem ersten Blick sollte ich daraus direkt ein 12-Kanal machen. Hat auch einwandfrei funktioniert und so konnten wir bald eine deutliche ST-Streckenhebung auf einer Hinterwandableitung sehen. Er dann bekam vom Notarzt die üblichen Herzinfarktmedikamente Morphin, Sauerstoff, ASS, Heparin etc. und wurde von uns per Trage in den RTW und mit diesem ins Krankenhaus gebracht, das der NEF-Fahrer vorher mit der Leitstelle abgeklärt hatte.
Danach konnten wir dann in Ruhe frühstücken und die Zeit bis zum nächsten Einsatz ein wenig Ausruhen.
Unser zweiter Einsatz, ein Unfall-1 führte uns in den lokalen Freizeitpark. Dort fanden wir ein 14-jähriges Mädchen mit blutender Nase vor. Uns wurde berichtet, dass sie gefallen und mit dem Gesicht zuerst aufgeschlagen war. Sie selbst wusste von dem Sturz direkt nichts mehr und konnte sich nur an die Erlebnisse kurz darauf erinnern. Somit hatte sie wohl eine Bewusstlosigkeit und muss wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Als Krankenhaus haben wir dann eine der beiden Kinderkliniken gewählt und sie dorthin gefahren.
Gegen Mittag kam es dann zu einem Unfall-2. Am Einsatzort eingetroffen fanden wir einen mehr oder weniger munteren Herrn im Bett vor, der vor ein paar Tagen eine OP hatte und mit seiner Schmerzmedikation nicht zurecht kam. D.h. die Schmerzen wären nicht immer toll ertragbar. Unser Notarzt hat ihm angeboten, dass er mit ins Krankenhaus kommen könne, was er aber ablehnte, weil er sowieso am Montag einen Termin hätte. Somit sind wir dann wieder von dannen gezogen.
Unser nächster Einsatz, ein Unfall-1, war wieder mal eine gestürzte ältere Dame mit Verdacht auf Bruch, die wir zur näheren Abklärung ins Krankenhaus gefahren haben.
Der folgende Intern-1 führte uns in ein lokalen Altenheim, wo wir eine ältere Dame mit Bewusstseinsstörungen vorfanden, die wir dann auch ins KH gefahren haben.
Gegen Abend wurden wir dann als zweiter RTW zu einer Reanimation alarmiert, was sich aber bereits bevor wir die Garage verlassen hatten wieder geklärt hatte, aber wieder zurück.
Gegen 1 Uhr dann einmal Unfall-1 mit einem Herrn Ende 60, der Nasenbluten hatte. Wurde ebenfalls zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 3 Uhr dann noch ein Fehleinsatz P-Tür, die war dann bereits geöffnet als wir ankamen und so konnten wir, der Notarzt und die Feuerwehr wieder abrücken.
Der Rest der Nacht war Ruhig und so konnten wir morgens ausgeruht Feierabend machen.
Die letzten drei Tage war ich dann auf dem Lehrgang "Führen im Einsatz I", der neben den Lehrgängen "Rotkreuz Aufbauseminar", "Leiten und Führen von Gruppen" und "Führen im Einsatz II" den Weg zum Gruppenführer einer Einsatzeinheit darstellt. Der Führen-2 Lehrgang ist Fachgruppenspezifisch, d.h. ich kann den entweder direkt für Sanitäter machen, oder ich mache zuerst meine Fachdienstausbildung für IuK und mache dafür dann den Führen-2-Lehrgang. Ich werde den letzteren Schritt einschlagen, weil mir das einfach mehr bringen wird. Nachdem man diese vier Lehrgänge besucht hat findet eine Prüfung statt mit einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil.
Ab diesen drei Tagen haben wir jede Menge Theorie gelernt bzw. in Gruppenarbeit erarbeitet. Darunter Themen wie Einsatzabläufe, Aufbau der Einsatzeinheiten, Führungsorganisation, Zusammenarbeit in der Einsatzeinheit, Führungsvorgänge, Führungsmittel und Einsatzdokumentation, Vor- und Nachbereitung von Einsätzen, Zusammenarbeit von Einsatzformationen, physische und psychische Belastungen, Gefahren an der Einsatzstelle, Unfallverhütung und Einsatzsicherheit und Gefahrstoffe.
Am Abend des zweiten Tages haben wir dann noch die Landesvorhaltung auf dem JRK-Supercamp besucht und konnten so das Material einmal live in Aktion erleben und auch einmal die unvorhergesehenen Gegebenheiten eines solchen Einsatzes erzählt bekommen. z.B. berichtete uns der Verantwortliche Abschnittsleiter Betreuung über mehr benötigte Mahlzeiten als vorher geplant und diverse kurzfristige Erweiterungen des Küchenbereiches zu einem kompletten Versorgungsbereich.
Insgesamt wurden über 200 Zelte aufgestellt, diverse Infrastruktur für WC und Duschen geschaffen, viel Strom für Licht verlegt und natürlich auch eine Kommunikation sichergestellt.
Ich bin gespannt was noch so in den weiteren GF-Lehrgängen kommen wird. Davon werde ich dann wohl erst einmal nur noch das Aufbauseminar und "Leiten und Führen von Gruppen" in diesem Jahr besuchen, weil die nächsten Lehrgänge für IuK I erst im nächsten Jahr stattfinden werden. Und es macht ja durchaus auch Sinn die Lehrgänge in der passenden Reihenfolge zu machen, wie mir von den Lehrgangsdozenten, die auch alle selber IuK machen, berichtet wurde.
Deshalb kann ich mich dann dieses Jahr voll auf die anderen Sachen wie PSNV und KAP konzentrieren und dann nächstes Jahr mit IuK weiter machen.
3. Tag und Führen im Einsatz I
Sonntag, 13. Mai 2012
Friedensdorf und RTW Tag 2
Wenn mitten in der Nacht, also um 5 Uhr das Handy klingelt und jemand vom DRK ist dran, dann ist meist etwas wichtiges zu tun... So war es auch am Freitag. Ich sollte kurzfristig für die Friedensdorf-Transporte mit einem unserer Autos einspringen, weil ein anderes liegen geblieben war.
Also aufstehen, frisch machen, zur Unterkunft fahren, Auto einsammeln, zum liegengebliebenen Auto fahren, den Kollegen dort einsammeln und dann zum Flughafen.
Bei diesen Transporten geht es darum, dass Kinder aus Afrika nach Deutschland kommen und hier behandelt werden, weil das bei denen zu Hause nicht in dem Maße möglich ist wie es nötig wäre.
Wir haben dann also zwei Kinder in Empfang genommen und aus zwei Krankenhäuser verteilt. Beide waren in der Nähe des Flughafens, so dass wir um kurz nach 9 Uhr bereits damit fertig waren und uns wieder auf den Rückweg begeben konnten. Um 10 Uhr war ich dann wieder an der Unterkunft und somit fertig.
Und weil früh aufstehen ja so toll ist habe ich das am Samstag direkt noch einmal gemacht für die zweite 24h-Schicht auf dem RTW.
Dieses mal hatten wir zwei Einsätze mehr als bei meiner ersten Schicht. Hier dann mal eine kleine Zusammenfassung:
Intern-2
Nach einer problemlosen, kurzen Anfahrt trifft das NEF zuerst ein und wir kurz darauf. Wir nehmen EKG, Sauerstoff und Absaugung aus dem RTW mit und den Koffer aus dem NEF. In der Wohnung finden wir einen blassen, älteren Herrn im Bett vor, der über Schmerzen und Übelkeit klagt.
Die Anamnese des Notarztes ergibt, dass die Symptome seit einem Tag bestehen und das Problem im Prinzip seit der letzten Chemotherapie, die er vor ein paar Tagen bekam auftrat. Es habe auch schon bereits ein paar nicht näher bekannte Infusionen bekommen gegen diese Probleme. Außerdem habe er Durchfall seit einer Woche.
Das Monitoring, welches parallel angelegt wurde ergab folgende Werte:
RR: 150/75
BZ: 83
Puls: 83
SpO2: 96% (ohne Sauerstoff)
EKG: unauffällig
Der Patient erhält vom Notarzt einen Zugang an den eine 500er NaCL angehangen wird. Außerdem erhält er folgende Medis:
1/2 Amp. Vomex i.V. + 1/2 Amp. Vomex in Infusion (gegen die Übelkeit)
1/2 Amp. Novalgin i.V. + 1/2 Amp. Novalgin in Infusion (gegen die Schmerzen)
Der Notarzt beschließt den Patienten in ein Krankenhaus zu fahren. Aufgrund des engen Treppenhauses kann der Patient nur per Stuhl oder Tragetuch zum Fahrzeug transportiert werden. Da er nicht sitzen kann verwenden wir das Tragetuch.
Die Fahrt zum Krankenhaus verläuft ohne Probleme. Eine neue Blutdruckmesung ergibt wieder 150/75. Auf Rückfrage berichtet der Patient, dass die Schmerzen sich gebessert hätten.
Nach der Übergabe im Krankenhaus haben wir dann natürlich noch Trage und Geräte desinfiziert und uns wieder einsatzbereit gemacht.
Intern-2
Im lokalen Freizeitpark wurde uns ein Patient übergeben, der über starke Unterbauchschmerzen klagt. Eine weitere Untersuchung des Notarztes ergab, dass es sich wohl im eine Muskelzerrung handeln müsse. Auch die Anamnese sprach dafür, weil das Problem auftrat nachdem er wohl vorher eines seiner Kinder getragen hatte. Wir haben ihn dann auch noch zur genaueren Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Unfall-1
Auf dem Weg zum Essen in der Hauptwache gab es einen neuen Einsatz. Einmal gestürzte Person in Wohnung. Dort angekommen hatten wir erst Probleme überhaupt in die Wohnung zu gelangen, weil der ältere Herr direkt innen vor der Eingangstür lag. Als wir dann drin waren haben wir ihm wieder in den Sessel im Wohnzimmer geholfen. Er wollte dann auch nicht mit ins Krankenhaus und so haben wir ihn weitere der Obhut seiner Frau und seines Sohnes überlassen.
Unfall-1
Nach dem Essen dann wieder eine gestürzte Person. Diesmal vor dem Haus. Eine ältere Dame war vor ihrem Haus auf dem Bürgersteig gefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen. Aber keine Platzwunde, sondern nur eine Beule. Da diese Probleme aber wohl schon mehrfach aufgetreten waren haben wir sie ur genaueren Abklärung der Gründe ins Krankenhaus gefahren.
Intern-1
Ein Herr mitte 50 klagte über Entzugssymptome (Übelkeit, Unwohlsein, Bauchkrämpfe etc.) und gab an, dass er Alkoholiker ist. Er habe seit 4 Tagen nichts mehr getrunken nachdem er mehrere Tage lang jeden Tag einen Flasche Vodka getrunken habe. Vor dieser Vodka-Aktion habe er "nur" mehre Flaschen Bier am Tag getrunken. Außerdem habe er diese Bauchprobleme bereits vor einem Jahr gehabt als er das gleiche schon einmal gemacht hatte. Wir haben ihn also zur weiteren Betreuung und Beobachtung ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
Ein ehemals Drogenabhängiger und nun mit Methadon behandelter Patient zeigt Symptome wie Aphasie, Bewegungsbeeinträchtigung und Somnolenz. EKG ist unauffällig. Sättigung und Puls im normalen Bereich.
Der von mir dann noch gemessene BZ auf 226. Also auch keine Hypoglykämie. Wir haben ihn dann mit Monitoring in die Neurologie der lokalen Uniklinik gefahren. Die Untersuchung im CT ergab keinen Apoplex.
Unfall-1 (Nachts)
Schlägerei in einer Kneipe. Als wir vor Ort eintrafen sahen wir gerade noch die Polizei mit zwei Streifenwagen wieder abrücken. Und der Wirt erklärte uns, dass alles ohne Verletzte geklärt worden wäre und wir nicht mehr gebraucht werden würden, es aber doch toll wäre, dass wir gekommen sind.
Unfall-1 (Nachts)
Eine ältere, demente Frau, die bei ihrer Tochter lebt und von dieser ohne externe Hilfe betreut wird ist ihr langsam aus den Armen geglitten und saß nun neben dem Bett halb auf dem Rollstuhl. Ihre Tochter konnte sie nicht alleine auf das Bett setzen, also sollten wir da doch einmal helfen. Das haben wir selbstverständlich getan und konnten dann wieder ohne Patient zurück zur Rettungswache fahren.
Intern-1 (Nachts)
Ungefähr 5 Sekunden nachdem mein Wecker, den ich vergessen hatte vom Vortag auszustellen, geklingelt hatte ging auch der Gong für den morgendlichen Einsatz. Wir also bei aufgehender Sonne zu unserem Patienten. Er klagte über Schmerzen in der Mitte rechts hinten am Rücken. Also auf Höhe der rechten Niere. Er habe einen Katheter und seit die Schmerzen angefangen hätten habe er auch Blut im Urin. Wir haben ihn dann zur Urologie gefahren. Blutdruck war etwas hoch, aber er berichtete, dass das bekannt wäre und er seine Blutdruckmedis heute noch nicht genommen habe.
KT mit RTW
Auf dem Rückweg von der Urologie zur Rettungswache kündigte sich dann schon der nächste Auftrag an. Einmal ein Krankentransport vom lokalen Seniorenheim zum Krankenhaus.
Dort fanden wir eine ältere Dame vor, die wohl gestürzt war und sich eine etwas größere Wunde am linken Unterschenkel zugezogen hatte. Sie sollte zur Begutachtung ins Krankenhaus. Dort haben wir sie selbstverständlich gut abgeliefert.
Und mit einer halben Stunde Verspätung haben wir uns dann auf den Weg zur Feuerwache gemacht um den RTW an die nächste Schicht zu übergeben.
Also 10 "Notfalleinsätze" und ein Krankentransport.
Also aufstehen, frisch machen, zur Unterkunft fahren, Auto einsammeln, zum liegengebliebenen Auto fahren, den Kollegen dort einsammeln und dann zum Flughafen.
Bei diesen Transporten geht es darum, dass Kinder aus Afrika nach Deutschland kommen und hier behandelt werden, weil das bei denen zu Hause nicht in dem Maße möglich ist wie es nötig wäre.
Wir haben dann also zwei Kinder in Empfang genommen und aus zwei Krankenhäuser verteilt. Beide waren in der Nähe des Flughafens, so dass wir um kurz nach 9 Uhr bereits damit fertig waren und uns wieder auf den Rückweg begeben konnten. Um 10 Uhr war ich dann wieder an der Unterkunft und somit fertig.
Und weil früh aufstehen ja so toll ist habe ich das am Samstag direkt noch einmal gemacht für die zweite 24h-Schicht auf dem RTW.
Dieses mal hatten wir zwei Einsätze mehr als bei meiner ersten Schicht. Hier dann mal eine kleine Zusammenfassung:
Intern-2
Nach einer problemlosen, kurzen Anfahrt trifft das NEF zuerst ein und wir kurz darauf. Wir nehmen EKG, Sauerstoff und Absaugung aus dem RTW mit und den Koffer aus dem NEF. In der Wohnung finden wir einen blassen, älteren Herrn im Bett vor, der über Schmerzen und Übelkeit klagt.
Die Anamnese des Notarztes ergibt, dass die Symptome seit einem Tag bestehen und das Problem im Prinzip seit der letzten Chemotherapie, die er vor ein paar Tagen bekam auftrat. Es habe auch schon bereits ein paar nicht näher bekannte Infusionen bekommen gegen diese Probleme. Außerdem habe er Durchfall seit einer Woche.
Das Monitoring, welches parallel angelegt wurde ergab folgende Werte:
RR: 150/75
BZ: 83
Puls: 83
SpO2: 96% (ohne Sauerstoff)
EKG: unauffällig
Der Patient erhält vom Notarzt einen Zugang an den eine 500er NaCL angehangen wird. Außerdem erhält er folgende Medis:
1/2 Amp. Vomex i.V. + 1/2 Amp. Vomex in Infusion (gegen die Übelkeit)
1/2 Amp. Novalgin i.V. + 1/2 Amp. Novalgin in Infusion (gegen die Schmerzen)
Der Notarzt beschließt den Patienten in ein Krankenhaus zu fahren. Aufgrund des engen Treppenhauses kann der Patient nur per Stuhl oder Tragetuch zum Fahrzeug transportiert werden. Da er nicht sitzen kann verwenden wir das Tragetuch.
Die Fahrt zum Krankenhaus verläuft ohne Probleme. Eine neue Blutdruckmesung ergibt wieder 150/75. Auf Rückfrage berichtet der Patient, dass die Schmerzen sich gebessert hätten.
Nach der Übergabe im Krankenhaus haben wir dann natürlich noch Trage und Geräte desinfiziert und uns wieder einsatzbereit gemacht.
Intern-2
Im lokalen Freizeitpark wurde uns ein Patient übergeben, der über starke Unterbauchschmerzen klagt. Eine weitere Untersuchung des Notarztes ergab, dass es sich wohl im eine Muskelzerrung handeln müsse. Auch die Anamnese sprach dafür, weil das Problem auftrat nachdem er wohl vorher eines seiner Kinder getragen hatte. Wir haben ihn dann auch noch zur genaueren Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Unfall-1
Auf dem Weg zum Essen in der Hauptwache gab es einen neuen Einsatz. Einmal gestürzte Person in Wohnung. Dort angekommen hatten wir erst Probleme überhaupt in die Wohnung zu gelangen, weil der ältere Herr direkt innen vor der Eingangstür lag. Als wir dann drin waren haben wir ihm wieder in den Sessel im Wohnzimmer geholfen. Er wollte dann auch nicht mit ins Krankenhaus und so haben wir ihn weitere der Obhut seiner Frau und seines Sohnes überlassen.
Unfall-1
Nach dem Essen dann wieder eine gestürzte Person. Diesmal vor dem Haus. Eine ältere Dame war vor ihrem Haus auf dem Bürgersteig gefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen. Aber keine Platzwunde, sondern nur eine Beule. Da diese Probleme aber wohl schon mehrfach aufgetreten waren haben wir sie ur genaueren Abklärung der Gründe ins Krankenhaus gefahren.
Intern-1
Ein Herr mitte 50 klagte über Entzugssymptome (Übelkeit, Unwohlsein, Bauchkrämpfe etc.) und gab an, dass er Alkoholiker ist. Er habe seit 4 Tagen nichts mehr getrunken nachdem er mehrere Tage lang jeden Tag einen Flasche Vodka getrunken habe. Vor dieser Vodka-Aktion habe er "nur" mehre Flaschen Bier am Tag getrunken. Außerdem habe er diese Bauchprobleme bereits vor einem Jahr gehabt als er das gleiche schon einmal gemacht hatte. Wir haben ihn also zur weiteren Betreuung und Beobachtung ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
Ein ehemals Drogenabhängiger und nun mit Methadon behandelter Patient zeigt Symptome wie Aphasie, Bewegungsbeeinträchtigung und Somnolenz. EKG ist unauffällig. Sättigung und Puls im normalen Bereich.
Der von mir dann noch gemessene BZ auf 226. Also auch keine Hypoglykämie. Wir haben ihn dann mit Monitoring in die Neurologie der lokalen Uniklinik gefahren. Die Untersuchung im CT ergab keinen Apoplex.
Unfall-1 (Nachts)
Schlägerei in einer Kneipe. Als wir vor Ort eintrafen sahen wir gerade noch die Polizei mit zwei Streifenwagen wieder abrücken. Und der Wirt erklärte uns, dass alles ohne Verletzte geklärt worden wäre und wir nicht mehr gebraucht werden würden, es aber doch toll wäre, dass wir gekommen sind.
Unfall-1 (Nachts)
Eine ältere, demente Frau, die bei ihrer Tochter lebt und von dieser ohne externe Hilfe betreut wird ist ihr langsam aus den Armen geglitten und saß nun neben dem Bett halb auf dem Rollstuhl. Ihre Tochter konnte sie nicht alleine auf das Bett setzen, also sollten wir da doch einmal helfen. Das haben wir selbstverständlich getan und konnten dann wieder ohne Patient zurück zur Rettungswache fahren.
Intern-1 (Nachts)
Ungefähr 5 Sekunden nachdem mein Wecker, den ich vergessen hatte vom Vortag auszustellen, geklingelt hatte ging auch der Gong für den morgendlichen Einsatz. Wir also bei aufgehender Sonne zu unserem Patienten. Er klagte über Schmerzen in der Mitte rechts hinten am Rücken. Also auf Höhe der rechten Niere. Er habe einen Katheter und seit die Schmerzen angefangen hätten habe er auch Blut im Urin. Wir haben ihn dann zur Urologie gefahren. Blutdruck war etwas hoch, aber er berichtete, dass das bekannt wäre und er seine Blutdruckmedis heute noch nicht genommen habe.
KT mit RTW
Auf dem Rückweg von der Urologie zur Rettungswache kündigte sich dann schon der nächste Auftrag an. Einmal ein Krankentransport vom lokalen Seniorenheim zum Krankenhaus.
Dort fanden wir eine ältere Dame vor, die wohl gestürzt war und sich eine etwas größere Wunde am linken Unterschenkel zugezogen hatte. Sie sollte zur Begutachtung ins Krankenhaus. Dort haben wir sie selbstverständlich gut abgeliefert.
Und mit einer halben Stunde Verspätung haben wir uns dann auf den Weg zur Feuerwache gemacht um den RTW an die nächste Schicht zu übergeben.
Also 10 "Notfalleinsätze" und ein Krankentransport.
um
09:20
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Wenn mitten in der Nacht, also um 5 Uhr das Handy klingelt und jemand vom DRK ist dran, dann ist meist etwas wichtiges zu tun... So war es auch am Freitag. Ich sollte kurzfristig für die Friedensdorf-Transporte mit einem unserer Autos einspringen, weil ein anderes liegen geblieben war.
Also aufstehen, frisch machen, zur Unterkunft fahren, Auto einsammeln, zum liegengebliebenen Auto fahren, den Kollegen dort einsammeln und dann zum Flughafen.
Bei diesen Transporten geht es darum, dass Kinder aus Afrika nach Deutschland kommen und hier behandelt werden, weil das bei denen zu Hause nicht in dem Maße möglich ist wie es nötig wäre.
Wir haben dann also zwei Kinder in Empfang genommen und aus zwei Krankenhäuser verteilt. Beide waren in der Nähe des Flughafens, so dass wir um kurz nach 9 Uhr bereits damit fertig waren und uns wieder auf den Rückweg begeben konnten. Um 10 Uhr war ich dann wieder an der Unterkunft und somit fertig.
Und weil früh aufstehen ja so toll ist habe ich das am Samstag direkt noch einmal gemacht für die zweite 24h-Schicht auf dem RTW.
Dieses mal hatten wir zwei Einsätze mehr als bei meiner ersten Schicht. Hier dann mal eine kleine Zusammenfassung:
Intern-2
Nach einer problemlosen, kurzen Anfahrt trifft das NEF zuerst ein und wir kurz darauf. Wir nehmen EKG, Sauerstoff und Absaugung aus dem RTW mit und den Koffer aus dem NEF. In der Wohnung finden wir einen blassen, älteren Herrn im Bett vor, der über Schmerzen und Übelkeit klagt.
Die Anamnese des Notarztes ergibt, dass die Symptome seit einem Tag bestehen und das Problem im Prinzip seit der letzten Chemotherapie, die er vor ein paar Tagen bekam auftrat. Es habe auch schon bereits ein paar nicht näher bekannte Infusionen bekommen gegen diese Probleme. Außerdem habe er Durchfall seit einer Woche.
Das Monitoring, welches parallel angelegt wurde ergab folgende Werte:
RR: 150/75
BZ: 83
Puls: 83
SpO2: 96% (ohne Sauerstoff)
EKG: unauffällig
Der Patient erhält vom Notarzt einen Zugang an den eine 500er NaCL angehangen wird. Außerdem erhält er folgende Medis:
1/2 Amp. Vomex i.V. + 1/2 Amp. Vomex in Infusion (gegen die Übelkeit)
1/2 Amp. Novalgin i.V. + 1/2 Amp. Novalgin in Infusion (gegen die Schmerzen)
Der Notarzt beschließt den Patienten in ein Krankenhaus zu fahren. Aufgrund des engen Treppenhauses kann der Patient nur per Stuhl oder Tragetuch zum Fahrzeug transportiert werden. Da er nicht sitzen kann verwenden wir das Tragetuch.
Die Fahrt zum Krankenhaus verläuft ohne Probleme. Eine neue Blutdruckmesung ergibt wieder 150/75. Auf Rückfrage berichtet der Patient, dass die Schmerzen sich gebessert hätten.
Nach der Übergabe im Krankenhaus haben wir dann natürlich noch Trage und Geräte desinfiziert und uns wieder einsatzbereit gemacht.
Intern-2
Im lokalen Freizeitpark wurde uns ein Patient übergeben, der über starke Unterbauchschmerzen klagt. Eine weitere Untersuchung des Notarztes ergab, dass es sich wohl im eine Muskelzerrung handeln müsse. Auch die Anamnese sprach dafür, weil das Problem auftrat nachdem er wohl vorher eines seiner Kinder getragen hatte. Wir haben ihn dann auch noch zur genaueren Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Unfall-1
Auf dem Weg zum Essen in der Hauptwache gab es einen neuen Einsatz. Einmal gestürzte Person in Wohnung. Dort angekommen hatten wir erst Probleme überhaupt in die Wohnung zu gelangen, weil der ältere Herr direkt innen vor der Eingangstür lag. Als wir dann drin waren haben wir ihm wieder in den Sessel im Wohnzimmer geholfen. Er wollte dann auch nicht mit ins Krankenhaus und so haben wir ihn weitere der Obhut seiner Frau und seines Sohnes überlassen.
Unfall-1
Nach dem Essen dann wieder eine gestürzte Person. Diesmal vor dem Haus. Eine ältere Dame war vor ihrem Haus auf dem Bürgersteig gefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen. Aber keine Platzwunde, sondern nur eine Beule. Da diese Probleme aber wohl schon mehrfach aufgetreten waren haben wir sie ur genaueren Abklärung der Gründe ins Krankenhaus gefahren.
Intern-1
Ein Herr mitte 50 klagte über Entzugssymptome (Übelkeit, Unwohlsein, Bauchkrämpfe etc.) und gab an, dass er Alkoholiker ist. Er habe seit 4 Tagen nichts mehr getrunken nachdem er mehrere Tage lang jeden Tag einen Flasche Vodka getrunken habe. Vor dieser Vodka-Aktion habe er "nur" mehre Flaschen Bier am Tag getrunken. Außerdem habe er diese Bauchprobleme bereits vor einem Jahr gehabt als er das gleiche schon einmal gemacht hatte. Wir haben ihn also zur weiteren Betreuung und Beobachtung ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
Ein ehemals Drogenabhängiger und nun mit Methadon behandelter Patient zeigt Symptome wie Aphasie, Bewegungsbeeinträchtigung und Somnolenz. EKG ist unauffällig. Sättigung und Puls im normalen Bereich.
Der von mir dann noch gemessene BZ auf 226. Also auch keine Hypoglykämie. Wir haben ihn dann mit Monitoring in die Neurologie der lokalen Uniklinik gefahren. Die Untersuchung im CT ergab keinen Apoplex.
Unfall-1 (Nachts)
Schlägerei in einer Kneipe. Als wir vor Ort eintrafen sahen wir gerade noch die Polizei mit zwei Streifenwagen wieder abrücken. Und der Wirt erklärte uns, dass alles ohne Verletzte geklärt worden wäre und wir nicht mehr gebraucht werden würden, es aber doch toll wäre, dass wir gekommen sind.
Unfall-1 (Nachts)
Eine ältere, demente Frau, die bei ihrer Tochter lebt und von dieser ohne externe Hilfe betreut wird ist ihr langsam aus den Armen geglitten und saß nun neben dem Bett halb auf dem Rollstuhl. Ihre Tochter konnte sie nicht alleine auf das Bett setzen, also sollten wir da doch einmal helfen. Das haben wir selbstverständlich getan und konnten dann wieder ohne Patient zurück zur Rettungswache fahren.
Intern-1 (Nachts)
Ungefähr 5 Sekunden nachdem mein Wecker, den ich vergessen hatte vom Vortag auszustellen, geklingelt hatte ging auch der Gong für den morgendlichen Einsatz. Wir also bei aufgehender Sonne zu unserem Patienten. Er klagte über Schmerzen in der Mitte rechts hinten am Rücken. Also auf Höhe der rechten Niere. Er habe einen Katheter und seit die Schmerzen angefangen hätten habe er auch Blut im Urin. Wir haben ihn dann zur Urologie gefahren. Blutdruck war etwas hoch, aber er berichtete, dass das bekannt wäre und er seine Blutdruckmedis heute noch nicht genommen habe.
KT mit RTW
Auf dem Rückweg von der Urologie zur Rettungswache kündigte sich dann schon der nächste Auftrag an. Einmal ein Krankentransport vom lokalen Seniorenheim zum Krankenhaus.
Dort fanden wir eine ältere Dame vor, die wohl gestürzt war und sich eine etwas größere Wunde am linken Unterschenkel zugezogen hatte. Sie sollte zur Begutachtung ins Krankenhaus. Dort haben wir sie selbstverständlich gut abgeliefert.
Und mit einer halben Stunde Verspätung haben wir uns dann auf den Weg zur Feuerwache gemacht um den RTW an die nächste Schicht zu übergeben.
Also 10 "Notfalleinsätze" und ein Krankentransport.
Also aufstehen, frisch machen, zur Unterkunft fahren, Auto einsammeln, zum liegengebliebenen Auto fahren, den Kollegen dort einsammeln und dann zum Flughafen.
Bei diesen Transporten geht es darum, dass Kinder aus Afrika nach Deutschland kommen und hier behandelt werden, weil das bei denen zu Hause nicht in dem Maße möglich ist wie es nötig wäre.
Wir haben dann also zwei Kinder in Empfang genommen und aus zwei Krankenhäuser verteilt. Beide waren in der Nähe des Flughafens, so dass wir um kurz nach 9 Uhr bereits damit fertig waren und uns wieder auf den Rückweg begeben konnten. Um 10 Uhr war ich dann wieder an der Unterkunft und somit fertig.
Und weil früh aufstehen ja so toll ist habe ich das am Samstag direkt noch einmal gemacht für die zweite 24h-Schicht auf dem RTW.
Dieses mal hatten wir zwei Einsätze mehr als bei meiner ersten Schicht. Hier dann mal eine kleine Zusammenfassung:
Intern-2
Nach einer problemlosen, kurzen Anfahrt trifft das NEF zuerst ein und wir kurz darauf. Wir nehmen EKG, Sauerstoff und Absaugung aus dem RTW mit und den Koffer aus dem NEF. In der Wohnung finden wir einen blassen, älteren Herrn im Bett vor, der über Schmerzen und Übelkeit klagt.
Die Anamnese des Notarztes ergibt, dass die Symptome seit einem Tag bestehen und das Problem im Prinzip seit der letzten Chemotherapie, die er vor ein paar Tagen bekam auftrat. Es habe auch schon bereits ein paar nicht näher bekannte Infusionen bekommen gegen diese Probleme. Außerdem habe er Durchfall seit einer Woche.
Das Monitoring, welches parallel angelegt wurde ergab folgende Werte:
RR: 150/75
BZ: 83
Puls: 83
SpO2: 96% (ohne Sauerstoff)
EKG: unauffällig
Der Patient erhält vom Notarzt einen Zugang an den eine 500er NaCL angehangen wird. Außerdem erhält er folgende Medis:
1/2 Amp. Vomex i.V. + 1/2 Amp. Vomex in Infusion (gegen die Übelkeit)
1/2 Amp. Novalgin i.V. + 1/2 Amp. Novalgin in Infusion (gegen die Schmerzen)
Der Notarzt beschließt den Patienten in ein Krankenhaus zu fahren. Aufgrund des engen Treppenhauses kann der Patient nur per Stuhl oder Tragetuch zum Fahrzeug transportiert werden. Da er nicht sitzen kann verwenden wir das Tragetuch.
Die Fahrt zum Krankenhaus verläuft ohne Probleme. Eine neue Blutdruckmesung ergibt wieder 150/75. Auf Rückfrage berichtet der Patient, dass die Schmerzen sich gebessert hätten.
Nach der Übergabe im Krankenhaus haben wir dann natürlich noch Trage und Geräte desinfiziert und uns wieder einsatzbereit gemacht.
Intern-2
Im lokalen Freizeitpark wurde uns ein Patient übergeben, der über starke Unterbauchschmerzen klagt. Eine weitere Untersuchung des Notarztes ergab, dass es sich wohl im eine Muskelzerrung handeln müsse. Auch die Anamnese sprach dafür, weil das Problem auftrat nachdem er wohl vorher eines seiner Kinder getragen hatte. Wir haben ihn dann auch noch zur genaueren Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Unfall-1
Auf dem Weg zum Essen in der Hauptwache gab es einen neuen Einsatz. Einmal gestürzte Person in Wohnung. Dort angekommen hatten wir erst Probleme überhaupt in die Wohnung zu gelangen, weil der ältere Herr direkt innen vor der Eingangstür lag. Als wir dann drin waren haben wir ihm wieder in den Sessel im Wohnzimmer geholfen. Er wollte dann auch nicht mit ins Krankenhaus und so haben wir ihn weitere der Obhut seiner Frau und seines Sohnes überlassen.
Unfall-1
Nach dem Essen dann wieder eine gestürzte Person. Diesmal vor dem Haus. Eine ältere Dame war vor ihrem Haus auf dem Bürgersteig gefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen. Aber keine Platzwunde, sondern nur eine Beule. Da diese Probleme aber wohl schon mehrfach aufgetreten waren haben wir sie ur genaueren Abklärung der Gründe ins Krankenhaus gefahren.
Intern-1
Ein Herr mitte 50 klagte über Entzugssymptome (Übelkeit, Unwohlsein, Bauchkrämpfe etc.) und gab an, dass er Alkoholiker ist. Er habe seit 4 Tagen nichts mehr getrunken nachdem er mehrere Tage lang jeden Tag einen Flasche Vodka getrunken habe. Vor dieser Vodka-Aktion habe er "nur" mehre Flaschen Bier am Tag getrunken. Außerdem habe er diese Bauchprobleme bereits vor einem Jahr gehabt als er das gleiche schon einmal gemacht hatte. Wir haben ihn also zur weiteren Betreuung und Beobachtung ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
Ein ehemals Drogenabhängiger und nun mit Methadon behandelter Patient zeigt Symptome wie Aphasie, Bewegungsbeeinträchtigung und Somnolenz. EKG ist unauffällig. Sättigung und Puls im normalen Bereich.
Der von mir dann noch gemessene BZ auf 226. Also auch keine Hypoglykämie. Wir haben ihn dann mit Monitoring in die Neurologie der lokalen Uniklinik gefahren. Die Untersuchung im CT ergab keinen Apoplex.
Unfall-1 (Nachts)
Schlägerei in einer Kneipe. Als wir vor Ort eintrafen sahen wir gerade noch die Polizei mit zwei Streifenwagen wieder abrücken. Und der Wirt erklärte uns, dass alles ohne Verletzte geklärt worden wäre und wir nicht mehr gebraucht werden würden, es aber doch toll wäre, dass wir gekommen sind.
Unfall-1 (Nachts)
Eine ältere, demente Frau, die bei ihrer Tochter lebt und von dieser ohne externe Hilfe betreut wird ist ihr langsam aus den Armen geglitten und saß nun neben dem Bett halb auf dem Rollstuhl. Ihre Tochter konnte sie nicht alleine auf das Bett setzen, also sollten wir da doch einmal helfen. Das haben wir selbstverständlich getan und konnten dann wieder ohne Patient zurück zur Rettungswache fahren.
Intern-1 (Nachts)
Ungefähr 5 Sekunden nachdem mein Wecker, den ich vergessen hatte vom Vortag auszustellen, geklingelt hatte ging auch der Gong für den morgendlichen Einsatz. Wir also bei aufgehender Sonne zu unserem Patienten. Er klagte über Schmerzen in der Mitte rechts hinten am Rücken. Also auf Höhe der rechten Niere. Er habe einen Katheter und seit die Schmerzen angefangen hätten habe er auch Blut im Urin. Wir haben ihn dann zur Urologie gefahren. Blutdruck war etwas hoch, aber er berichtete, dass das bekannt wäre und er seine Blutdruckmedis heute noch nicht genommen habe.
KT mit RTW
Auf dem Rückweg von der Urologie zur Rettungswache kündigte sich dann schon der nächste Auftrag an. Einmal ein Krankentransport vom lokalen Seniorenheim zum Krankenhaus.
Dort fanden wir eine ältere Dame vor, die wohl gestürzt war und sich eine etwas größere Wunde am linken Unterschenkel zugezogen hatte. Sie sollte zur Begutachtung ins Krankenhaus. Dort haben wir sie selbstverständlich gut abgeliefert.
Und mit einer halben Stunde Verspätung haben wir uns dann auf den Weg zur Feuerwache gemacht um den RTW an die nächste Schicht zu übergeben.
Also 10 "Notfalleinsätze" und ein Krankentransport.
Friedensdorf und RTW Tag 2
Sonntag, 6. Mai 2012
RW-Praktikum - Schicht 1
Durch kurzfristige Möglichkeit ergab sich, dass ich in den nächsten Wochen meine 4 x 24h-Schichten Rettungswachenpraktikum machen kann. Gestern war meine erste.
Insgesamt hatte ich 9 Einsätze, dazu aber später mehr.
Ist schön, wenn man nach einem Jahr wieder zur Feuerwache kommt und viele Leute sagen "Hey, warst du nicht letztes Jahr schon einmal hier?". Habe wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen. :)
Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Nur die Übergabe der Rettungswachenkollegen an die neue Schicht findet nun nicht mehr in der Rettungswache statt, sondern auch in der Feuerwache mit allen anderen zusammen. Letztes Jahr sind wir ja mit einem MTF zur Rettungswache gefahren und haben dort Übergabe gemacht. Nun holt das MTF die Klamotten von der Rettungswache zur Feuerwache und die Besatzung fährt mit RTW und NEF auch zur Rettungswache. Dort ist dann mit der Feuerwehrschicht zusammen die Übergabe und dann fährt die neue Besatzung mit RTW und NEF zurück zur Rettungswache. Das MTF bringt dann noch die Klamotten nach und somit wäre dann die Übergabe erledigt. Mehr Aufwand, aber dafür bekommen alle Leute die wichtigen Infos bei der Übergabe.
In der Rettungswache angekommen habe ich erst einmal mein Wissen über den RTW und die Geräte etwas aufgefrischt. Also mal wieder in alle Schränke geschaut, am EKG rumgespielt, Trage ausprobiert etc.
Dann folgte ein sehr ruhiger Tag und eine weniger ruhige Nacht. Hier also meine 9 Einsätze:
Intern-2
Eine ältere Dame mit bisschen Schmerzen nach einer Herz-OP.
Habe EKG angeklebt -> keine Befunde
Blutdruckmessung per Gerät ergab 260 zu irgendwas. Also habe ich per Hand nachgemessen und kam auf 180/80.
Die Frau war aber auch noch Mobil und so haben wir sie zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus im Nachbarort gefahren.
Intern-1
Hilflose Person in der Straßenbahn an der Haltestelle neben der Rettungswache. Ein älterer Herr aus Hamburg mit starker Beeinträchtigung durch die Gesellschaftsdroge Alkohol. Haben ihn erst einmal aus der Bahn raus auf eine Bank bringen können. Er war dann auch wieder recht gut ansprechbar und wir konnten ohne Probleme den BZ messen (79) und ihn dann ins Krankenhaus bringen.
Desinfektion MRSA
Ungefähr eine halbe Stunde nach dem letzten Einsatz erreichte uns ein Anruf des Krankenhauses, dass unser letzter Patient MRSA Positiv in der Nase wäre. Also haben wir uns einen Desinfektionsauftrag aufmachen lassen von der Leitstelle und das Auto etwas desinfiziert. Und darauf noch eine Einwirkzeit und somit etwas Pause. Wobei die Pause etwas länger wurde, weil die nächsten 6 Stunden nichts passierte und wir somit nur auf der Rettungswache rumgesessen haben.
Unfall-1
Zusammen mit dem Klingeln des Telefons, dass es Abendessen geben würde kam dann der nächste Einsatz.
Unfall-2
Unser nächster Einsatz wurde unter dem Stichwort "Verbrennung" gemeldet. Als wir vor Ort waren konnten wir eine Frau mit Verbrennungen Stufe 1 an den Füßen vorfinden. Sie hatte einen Wasserkocher fallen lassen und damit das heiße Wasser über ihre Füße verteilt. Sie saß schon im Badezimmer und hatte die Füße in einer Schüssel mit kaltem Wasser. Sah aus wie Sonnenbrand an den Füßen. Sie wollte dann etwas da drauf haben damit die Schmerzen aufhören sollten. Also haben wir sie ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
"Bewusstlose Person auf Balkon"... Nachdem wir an der angegebenen Adresse ankamen mussten wir erst einmal etwas suchen und fanden dann den Anrufen. Er berichtete uns über eine bewusstlose Person auf einem Balkon, den er von seinem Fenster im Eckhaus sehen konnten. Nach einiger Sucherei konnten wir dann erst einmal das Haus ausfindig machen und nachdem wir bei allen Leuten geklingelt hatte wurde uns aufgetan. Der Anrufer hatte ja leider keinen Schlüssel für das Haus, weil er im Haus nebenan wohnt. Wir also dort gesucht und Zufällig auch einen Feuerwehrkollegen gefunden, der gerade wohl eine Party mit ein paar Freunden feierte. Als wir dann bei ihm auf dem Balkon standen und von dort aus versucht haben auf einem anderen Balkon jemand bewusstlosen zu finden berichtete uns der nachgefolte Anrufer, dass es der Balkon wäre auf dem wir gerade standen. Dort war aber keine bewusstlose Person zu finden, sondern nur drei RAs, ein NA und ich. Der Feuerwehrkollege berichtete uns dann, dass wohl eine Frau von seiner Party auf dem Balkon gesessen hätte, weil ihr etwas schlecht gewesen wäre. Somit konnten wir uns wieder zurück in die Rettungswache begeben.
Intern-1
Im Hotel des lokalen Freizeitparks wurde uns eine Schwangere mit Infekt gemeldet. Wir sind also hin, konnten erfahren, dass ihr Sohn bereits vor ein paar Wochen den Infekt hatte und nun sie den hätte. Wir haben sie also ins Krankenhaus gefahren und sollten sie dort auf der Gynakologie abliefern. Das haben wir auch getan und konnten uns dann wieder 20 Minuten ins Bett legen.
TH-Sonstiges
"Kind in Klappbett"... Zusammen mit unserem RTW wurde auch ein Auto der Feuerwehr alarmiert. Wir waren als erste vor Ort und fanden ein 5jähriges Mädchen vor, dass in die Ritze eines Klappbettes gefallen war und dort nicht mehr raus kam. Haben dann versucht sie heraus zu ziehen, hatte aber keinen Erfolg. Mit den Kollegen der Feuerwehr kam dann auch das Werkzeug an und so konnten wir versuchen durch lösen von Schrauben am Klappmechanismus das Bett zu lösen. Leider führte das nicht zum gewünschten Erfolg, weil die Schrauben teilweise verklemmt waren. Also haben wir das Bett von der Wand gelöst und etwas nach vorne gezogen. Durch drücken der Rückwand konnten wir dann genug Platz schaffen um das Mädchen zu befreien. Dabei löste sich leider die Rückwand aus der Nut... Naja ein bisschen Verlust ist ja immer...
Feuer-MIG
Nach 3 Stunden Ruhe und somit Augen zu im Bett gab es morgens noch einen Feuerwehralarm. Kellerbrand... Wir als zweiter RTW zur Absicherung hin und als wir vor Ort waren konnten wir auch schon zurück fahren... Keine Verletzten...
Insgesamt hatte ich 9 Einsätze, dazu aber später mehr.
Ist schön, wenn man nach einem Jahr wieder zur Feuerwache kommt und viele Leute sagen "Hey, warst du nicht letztes Jahr schon einmal hier?". Habe wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen. :)
Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Nur die Übergabe der Rettungswachenkollegen an die neue Schicht findet nun nicht mehr in der Rettungswache statt, sondern auch in der Feuerwache mit allen anderen zusammen. Letztes Jahr sind wir ja mit einem MTF zur Rettungswache gefahren und haben dort Übergabe gemacht. Nun holt das MTF die Klamotten von der Rettungswache zur Feuerwache und die Besatzung fährt mit RTW und NEF auch zur Rettungswache. Dort ist dann mit der Feuerwehrschicht zusammen die Übergabe und dann fährt die neue Besatzung mit RTW und NEF zurück zur Rettungswache. Das MTF bringt dann noch die Klamotten nach und somit wäre dann die Übergabe erledigt. Mehr Aufwand, aber dafür bekommen alle Leute die wichtigen Infos bei der Übergabe.
In der Rettungswache angekommen habe ich erst einmal mein Wissen über den RTW und die Geräte etwas aufgefrischt. Also mal wieder in alle Schränke geschaut, am EKG rumgespielt, Trage ausprobiert etc.
Dann folgte ein sehr ruhiger Tag und eine weniger ruhige Nacht. Hier also meine 9 Einsätze:
Intern-2
Eine ältere Dame mit bisschen Schmerzen nach einer Herz-OP.
Habe EKG angeklebt -> keine Befunde
Blutdruckmessung per Gerät ergab 260 zu irgendwas. Also habe ich per Hand nachgemessen und kam auf 180/80.
Die Frau war aber auch noch Mobil und so haben wir sie zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus im Nachbarort gefahren.
Intern-1
Hilflose Person in der Straßenbahn an der Haltestelle neben der Rettungswache. Ein älterer Herr aus Hamburg mit starker Beeinträchtigung durch die Gesellschaftsdroge Alkohol. Haben ihn erst einmal aus der Bahn raus auf eine Bank bringen können. Er war dann auch wieder recht gut ansprechbar und wir konnten ohne Probleme den BZ messen (79) und ihn dann ins Krankenhaus bringen.
Desinfektion MRSA
Ungefähr eine halbe Stunde nach dem letzten Einsatz erreichte uns ein Anruf des Krankenhauses, dass unser letzter Patient MRSA Positiv in der Nase wäre. Also haben wir uns einen Desinfektionsauftrag aufmachen lassen von der Leitstelle und das Auto etwas desinfiziert. Und darauf noch eine Einwirkzeit und somit etwas Pause. Wobei die Pause etwas länger wurde, weil die nächsten 6 Stunden nichts passierte und wir somit nur auf der Rettungswache rumgesessen haben.
Unfall-1
Zusammen mit dem Klingeln des Telefons, dass es Abendessen geben würde kam dann der nächste Einsatz.
Unfall-2
Unser nächster Einsatz wurde unter dem Stichwort "Verbrennung" gemeldet. Als wir vor Ort waren konnten wir eine Frau mit Verbrennungen Stufe 1 an den Füßen vorfinden. Sie hatte einen Wasserkocher fallen lassen und damit das heiße Wasser über ihre Füße verteilt. Sie saß schon im Badezimmer und hatte die Füße in einer Schüssel mit kaltem Wasser. Sah aus wie Sonnenbrand an den Füßen. Sie wollte dann etwas da drauf haben damit die Schmerzen aufhören sollten. Also haben wir sie ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
"Bewusstlose Person auf Balkon"... Nachdem wir an der angegebenen Adresse ankamen mussten wir erst einmal etwas suchen und fanden dann den Anrufen. Er berichtete uns über eine bewusstlose Person auf einem Balkon, den er von seinem Fenster im Eckhaus sehen konnten. Nach einiger Sucherei konnten wir dann erst einmal das Haus ausfindig machen und nachdem wir bei allen Leuten geklingelt hatte wurde uns aufgetan. Der Anrufer hatte ja leider keinen Schlüssel für das Haus, weil er im Haus nebenan wohnt. Wir also dort gesucht und Zufällig auch einen Feuerwehrkollegen gefunden, der gerade wohl eine Party mit ein paar Freunden feierte. Als wir dann bei ihm auf dem Balkon standen und von dort aus versucht haben auf einem anderen Balkon jemand bewusstlosen zu finden berichtete uns der nachgefolte Anrufer, dass es der Balkon wäre auf dem wir gerade standen. Dort war aber keine bewusstlose Person zu finden, sondern nur drei RAs, ein NA und ich. Der Feuerwehrkollege berichtete uns dann, dass wohl eine Frau von seiner Party auf dem Balkon gesessen hätte, weil ihr etwas schlecht gewesen wäre. Somit konnten wir uns wieder zurück in die Rettungswache begeben.
Intern-1
Im Hotel des lokalen Freizeitparks wurde uns eine Schwangere mit Infekt gemeldet. Wir sind also hin, konnten erfahren, dass ihr Sohn bereits vor ein paar Wochen den Infekt hatte und nun sie den hätte. Wir haben sie also ins Krankenhaus gefahren und sollten sie dort auf der Gynakologie abliefern. Das haben wir auch getan und konnten uns dann wieder 20 Minuten ins Bett legen.
TH-Sonstiges
"Kind in Klappbett"... Zusammen mit unserem RTW wurde auch ein Auto der Feuerwehr alarmiert. Wir waren als erste vor Ort und fanden ein 5jähriges Mädchen vor, dass in die Ritze eines Klappbettes gefallen war und dort nicht mehr raus kam. Haben dann versucht sie heraus zu ziehen, hatte aber keinen Erfolg. Mit den Kollegen der Feuerwehr kam dann auch das Werkzeug an und so konnten wir versuchen durch lösen von Schrauben am Klappmechanismus das Bett zu lösen. Leider führte das nicht zum gewünschten Erfolg, weil die Schrauben teilweise verklemmt waren. Also haben wir das Bett von der Wand gelöst und etwas nach vorne gezogen. Durch drücken der Rückwand konnten wir dann genug Platz schaffen um das Mädchen zu befreien. Dabei löste sich leider die Rückwand aus der Nut... Naja ein bisschen Verlust ist ja immer...
Feuer-MIG
Nach 3 Stunden Ruhe und somit Augen zu im Bett gab es morgens noch einen Feuerwehralarm. Kellerbrand... Wir als zweiter RTW zur Absicherung hin und als wir vor Ort waren konnten wir auch schon zurück fahren... Keine Verletzten...
um
17:44
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Durch kurzfristige Möglichkeit ergab sich, dass ich in den nächsten Wochen meine 4 x 24h-Schichten Rettungswachenpraktikum machen kann. Gestern war meine erste.
Insgesamt hatte ich 9 Einsätze, dazu aber später mehr.
Ist schön, wenn man nach einem Jahr wieder zur Feuerwache kommt und viele Leute sagen "Hey, warst du nicht letztes Jahr schon einmal hier?". Habe wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen. :)
Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Nur die Übergabe der Rettungswachenkollegen an die neue Schicht findet nun nicht mehr in der Rettungswache statt, sondern auch in der Feuerwache mit allen anderen zusammen. Letztes Jahr sind wir ja mit einem MTF zur Rettungswache gefahren und haben dort Übergabe gemacht. Nun holt das MTF die Klamotten von der Rettungswache zur Feuerwache und die Besatzung fährt mit RTW und NEF auch zur Rettungswache. Dort ist dann mit der Feuerwehrschicht zusammen die Übergabe und dann fährt die neue Besatzung mit RTW und NEF zurück zur Rettungswache. Das MTF bringt dann noch die Klamotten nach und somit wäre dann die Übergabe erledigt. Mehr Aufwand, aber dafür bekommen alle Leute die wichtigen Infos bei der Übergabe.
In der Rettungswache angekommen habe ich erst einmal mein Wissen über den RTW und die Geräte etwas aufgefrischt. Also mal wieder in alle Schränke geschaut, am EKG rumgespielt, Trage ausprobiert etc.
Dann folgte ein sehr ruhiger Tag und eine weniger ruhige Nacht. Hier also meine 9 Einsätze:
Intern-2
Eine ältere Dame mit bisschen Schmerzen nach einer Herz-OP.
Habe EKG angeklebt -> keine Befunde
Blutdruckmessung per Gerät ergab 260 zu irgendwas. Also habe ich per Hand nachgemessen und kam auf 180/80.
Die Frau war aber auch noch Mobil und so haben wir sie zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus im Nachbarort gefahren.
Intern-1
Hilflose Person in der Straßenbahn an der Haltestelle neben der Rettungswache. Ein älterer Herr aus Hamburg mit starker Beeinträchtigung durch die Gesellschaftsdroge Alkohol. Haben ihn erst einmal aus der Bahn raus auf eine Bank bringen können. Er war dann auch wieder recht gut ansprechbar und wir konnten ohne Probleme den BZ messen (79) und ihn dann ins Krankenhaus bringen.
Desinfektion MRSA
Ungefähr eine halbe Stunde nach dem letzten Einsatz erreichte uns ein Anruf des Krankenhauses, dass unser letzter Patient MRSA Positiv in der Nase wäre. Also haben wir uns einen Desinfektionsauftrag aufmachen lassen von der Leitstelle und das Auto etwas desinfiziert. Und darauf noch eine Einwirkzeit und somit etwas Pause. Wobei die Pause etwas länger wurde, weil die nächsten 6 Stunden nichts passierte und wir somit nur auf der Rettungswache rumgesessen haben.
Unfall-1
Zusammen mit dem Klingeln des Telefons, dass es Abendessen geben würde kam dann der nächste Einsatz.
Unfall-2
Unser nächster Einsatz wurde unter dem Stichwort "Verbrennung" gemeldet. Als wir vor Ort waren konnten wir eine Frau mit Verbrennungen Stufe 1 an den Füßen vorfinden. Sie hatte einen Wasserkocher fallen lassen und damit das heiße Wasser über ihre Füße verteilt. Sie saß schon im Badezimmer und hatte die Füße in einer Schüssel mit kaltem Wasser. Sah aus wie Sonnenbrand an den Füßen. Sie wollte dann etwas da drauf haben damit die Schmerzen aufhören sollten. Also haben wir sie ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
"Bewusstlose Person auf Balkon"... Nachdem wir an der angegebenen Adresse ankamen mussten wir erst einmal etwas suchen und fanden dann den Anrufen. Er berichtete uns über eine bewusstlose Person auf einem Balkon, den er von seinem Fenster im Eckhaus sehen konnten. Nach einiger Sucherei konnten wir dann erst einmal das Haus ausfindig machen und nachdem wir bei allen Leuten geklingelt hatte wurde uns aufgetan. Der Anrufer hatte ja leider keinen Schlüssel für das Haus, weil er im Haus nebenan wohnt. Wir also dort gesucht und Zufällig auch einen Feuerwehrkollegen gefunden, der gerade wohl eine Party mit ein paar Freunden feierte. Als wir dann bei ihm auf dem Balkon standen und von dort aus versucht haben auf einem anderen Balkon jemand bewusstlosen zu finden berichtete uns der nachgefolte Anrufer, dass es der Balkon wäre auf dem wir gerade standen. Dort war aber keine bewusstlose Person zu finden, sondern nur drei RAs, ein NA und ich. Der Feuerwehrkollege berichtete uns dann, dass wohl eine Frau von seiner Party auf dem Balkon gesessen hätte, weil ihr etwas schlecht gewesen wäre. Somit konnten wir uns wieder zurück in die Rettungswache begeben.
Intern-1
Im Hotel des lokalen Freizeitparks wurde uns eine Schwangere mit Infekt gemeldet. Wir sind also hin, konnten erfahren, dass ihr Sohn bereits vor ein paar Wochen den Infekt hatte und nun sie den hätte. Wir haben sie also ins Krankenhaus gefahren und sollten sie dort auf der Gynakologie abliefern. Das haben wir auch getan und konnten uns dann wieder 20 Minuten ins Bett legen.
TH-Sonstiges
"Kind in Klappbett"... Zusammen mit unserem RTW wurde auch ein Auto der Feuerwehr alarmiert. Wir waren als erste vor Ort und fanden ein 5jähriges Mädchen vor, dass in die Ritze eines Klappbettes gefallen war und dort nicht mehr raus kam. Haben dann versucht sie heraus zu ziehen, hatte aber keinen Erfolg. Mit den Kollegen der Feuerwehr kam dann auch das Werkzeug an und so konnten wir versuchen durch lösen von Schrauben am Klappmechanismus das Bett zu lösen. Leider führte das nicht zum gewünschten Erfolg, weil die Schrauben teilweise verklemmt waren. Also haben wir das Bett von der Wand gelöst und etwas nach vorne gezogen. Durch drücken der Rückwand konnten wir dann genug Platz schaffen um das Mädchen zu befreien. Dabei löste sich leider die Rückwand aus der Nut... Naja ein bisschen Verlust ist ja immer...
Feuer-MIG
Nach 3 Stunden Ruhe und somit Augen zu im Bett gab es morgens noch einen Feuerwehralarm. Kellerbrand... Wir als zweiter RTW zur Absicherung hin und als wir vor Ort waren konnten wir auch schon zurück fahren... Keine Verletzten...
Insgesamt hatte ich 9 Einsätze, dazu aber später mehr.
Ist schön, wenn man nach einem Jahr wieder zur Feuerwache kommt und viele Leute sagen "Hey, warst du nicht letztes Jahr schon einmal hier?". Habe wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen. :)
Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Nur die Übergabe der Rettungswachenkollegen an die neue Schicht findet nun nicht mehr in der Rettungswache statt, sondern auch in der Feuerwache mit allen anderen zusammen. Letztes Jahr sind wir ja mit einem MTF zur Rettungswache gefahren und haben dort Übergabe gemacht. Nun holt das MTF die Klamotten von der Rettungswache zur Feuerwache und die Besatzung fährt mit RTW und NEF auch zur Rettungswache. Dort ist dann mit der Feuerwehrschicht zusammen die Übergabe und dann fährt die neue Besatzung mit RTW und NEF zurück zur Rettungswache. Das MTF bringt dann noch die Klamotten nach und somit wäre dann die Übergabe erledigt. Mehr Aufwand, aber dafür bekommen alle Leute die wichtigen Infos bei der Übergabe.
In der Rettungswache angekommen habe ich erst einmal mein Wissen über den RTW und die Geräte etwas aufgefrischt. Also mal wieder in alle Schränke geschaut, am EKG rumgespielt, Trage ausprobiert etc.
Dann folgte ein sehr ruhiger Tag und eine weniger ruhige Nacht. Hier also meine 9 Einsätze:
Intern-2
Eine ältere Dame mit bisschen Schmerzen nach einer Herz-OP.
Habe EKG angeklebt -> keine Befunde
Blutdruckmessung per Gerät ergab 260 zu irgendwas. Also habe ich per Hand nachgemessen und kam auf 180/80.
Die Frau war aber auch noch Mobil und so haben wir sie zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus im Nachbarort gefahren.
Intern-1
Hilflose Person in der Straßenbahn an der Haltestelle neben der Rettungswache. Ein älterer Herr aus Hamburg mit starker Beeinträchtigung durch die Gesellschaftsdroge Alkohol. Haben ihn erst einmal aus der Bahn raus auf eine Bank bringen können. Er war dann auch wieder recht gut ansprechbar und wir konnten ohne Probleme den BZ messen (79) und ihn dann ins Krankenhaus bringen.
Desinfektion MRSA
Ungefähr eine halbe Stunde nach dem letzten Einsatz erreichte uns ein Anruf des Krankenhauses, dass unser letzter Patient MRSA Positiv in der Nase wäre. Also haben wir uns einen Desinfektionsauftrag aufmachen lassen von der Leitstelle und das Auto etwas desinfiziert. Und darauf noch eine Einwirkzeit und somit etwas Pause. Wobei die Pause etwas länger wurde, weil die nächsten 6 Stunden nichts passierte und wir somit nur auf der Rettungswache rumgesessen haben.
Unfall-1
Zusammen mit dem Klingeln des Telefons, dass es Abendessen geben würde kam dann der nächste Einsatz.
Unfall-2
Unser nächster Einsatz wurde unter dem Stichwort "Verbrennung" gemeldet. Als wir vor Ort waren konnten wir eine Frau mit Verbrennungen Stufe 1 an den Füßen vorfinden. Sie hatte einen Wasserkocher fallen lassen und damit das heiße Wasser über ihre Füße verteilt. Sie saß schon im Badezimmer und hatte die Füße in einer Schüssel mit kaltem Wasser. Sah aus wie Sonnenbrand an den Füßen. Sie wollte dann etwas da drauf haben damit die Schmerzen aufhören sollten. Also haben wir sie ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
"Bewusstlose Person auf Balkon"... Nachdem wir an der angegebenen Adresse ankamen mussten wir erst einmal etwas suchen und fanden dann den Anrufen. Er berichtete uns über eine bewusstlose Person auf einem Balkon, den er von seinem Fenster im Eckhaus sehen konnten. Nach einiger Sucherei konnten wir dann erst einmal das Haus ausfindig machen und nachdem wir bei allen Leuten geklingelt hatte wurde uns aufgetan. Der Anrufer hatte ja leider keinen Schlüssel für das Haus, weil er im Haus nebenan wohnt. Wir also dort gesucht und Zufällig auch einen Feuerwehrkollegen gefunden, der gerade wohl eine Party mit ein paar Freunden feierte. Als wir dann bei ihm auf dem Balkon standen und von dort aus versucht haben auf einem anderen Balkon jemand bewusstlosen zu finden berichtete uns der nachgefolte Anrufer, dass es der Balkon wäre auf dem wir gerade standen. Dort war aber keine bewusstlose Person zu finden, sondern nur drei RAs, ein NA und ich. Der Feuerwehrkollege berichtete uns dann, dass wohl eine Frau von seiner Party auf dem Balkon gesessen hätte, weil ihr etwas schlecht gewesen wäre. Somit konnten wir uns wieder zurück in die Rettungswache begeben.
Intern-1
Im Hotel des lokalen Freizeitparks wurde uns eine Schwangere mit Infekt gemeldet. Wir sind also hin, konnten erfahren, dass ihr Sohn bereits vor ein paar Wochen den Infekt hatte und nun sie den hätte. Wir haben sie also ins Krankenhaus gefahren und sollten sie dort auf der Gynakologie abliefern. Das haben wir auch getan und konnten uns dann wieder 20 Minuten ins Bett legen.
TH-Sonstiges
"Kind in Klappbett"... Zusammen mit unserem RTW wurde auch ein Auto der Feuerwehr alarmiert. Wir waren als erste vor Ort und fanden ein 5jähriges Mädchen vor, dass in die Ritze eines Klappbettes gefallen war und dort nicht mehr raus kam. Haben dann versucht sie heraus zu ziehen, hatte aber keinen Erfolg. Mit den Kollegen der Feuerwehr kam dann auch das Werkzeug an und so konnten wir versuchen durch lösen von Schrauben am Klappmechanismus das Bett zu lösen. Leider führte das nicht zum gewünschten Erfolg, weil die Schrauben teilweise verklemmt waren. Also haben wir das Bett von der Wand gelöst und etwas nach vorne gezogen. Durch drücken der Rückwand konnten wir dann genug Platz schaffen um das Mädchen zu befreien. Dabei löste sich leider die Rückwand aus der Nut... Naja ein bisschen Verlust ist ja immer...
Feuer-MIG
Nach 3 Stunden Ruhe und somit Augen zu im Bett gab es morgens noch einen Feuerwehralarm. Kellerbrand... Wir als zweiter RTW zur Absicherung hin und als wir vor Ort waren konnten wir auch schon zurück fahren... Keine Verletzten...
RW-Praktikum - Schicht 1
Freitag, 27. April 2012
Das wars erst einmal...
So... 11 Tage Intensivstation liegen hinter mir...
In den letzten drei Tagen ist noch der entlassene ältere Herr wieder zurückgekommen nachdem er auf der Station wieder gefallen ist. Ein neues Röntgenbild vom rechten Arm ergab, dass der Oberarm direkt unterhalb der Metallschiene, die vor ein paar Tagen für die Fixierung der Schulter eingesetzt worden war, wieder gebrochen ist. Er wurde dann auch wieder im OP neu mit einer weiteren Metallschiene versehen und die andere Schiene nochmals kontrolliert. Er wurde dann auch einen Tag später wieder zurück auf die Normalstation verlegt. Am letzten Tag berichtete ein Arzt dann, dass er den Herrn unten in der Ambulanz gesehen hatte, weil der mal wieder aus einem Stuhl gefallen war. Aber wäre wohl diesmal nichts gebrochen...
Unser Beatmungspatient liegt auch weiterhin beatmet auf der Intensivstation. Dort konnte ich dann noch einiges lernen... Zum Beispiel durfte ich einige arterielle BGAs machen. Oder mal den Mund und die Beatmungssachen absaugen. Auch konnte man dort eine Bronchoskopie beobachten. Dabei führt man ein Endoskop (das lange, dünne Teil mit der Kamera vorne dran) durch die Beatmungsschläuche in die Bronchien und die Lunge ein um zu schauen, wie es dort so aussieht. Also um z.B. Wucherungen, Entzündungen o.ä. zu sehen. Dabei wurden auch ein paar Proben aus der Lunge gesaugt und zur mikrobakteriellen Untersuchung ins Labor geschickt.
Die bislang jüngste Patientin gab es dann auch noch... Eine 29jährige mit Herzproblemen und Verdacht auf Herzinfarkt... Sie wog auch nach eigenen Angaben nur 47kg... Haben wir jedenfalls zum Herz-CT gefahren. Dabei wird das Herz vom CT aufgenommen... Da sich das Herz ja bei den Schlägen bewegt wird immer zum gleichen Zeitpunkt eine Aufnahme einer weiteren Schicht gemacht. Dazu darf die Herzfrequenz nicht zu schnell sein, weil das Bild sonst verwackelt. Ist wie beim Fotografieren. Wenn etwas zu schnell ist wird es unscharf. Deshalb sollte die HF so um die 60 Schläge liegen. Bei unserer Patientin war diese aber sehr sprunghaft und wechselte ständig zwischen 60 und 85... Deshalb bekam sie noch eine kleine Dosis Betablocker um die Frequenz noch etwas abzusenken. Hat leider nicht geholfen und so wurde das alles etwas verwackelt und somit nicht auswertbar... Sie bekam dann noch einen Termin für die Herzkatheteruntersuchung und wurde entlassen mit der Aufforderung in 2 Wochen wiederzukommen.
Ansonsten der normale Alltag auf einer Intensivstation.
Einen besonderen Gast mit Begleitung bekamen wir auch noch... Einen Inhaftierten einer JVA mit Verdacht auf Herzinfarkt. Mit dabei waren zwei Justizbeamte zur Bewachung. Und die wurden alle paar Stunden von Kollegen abgelöst, so dass es eine 24-stündige Bewachung gab.
Der Patient mit der NIV wurde auch entlassen nachdem sein Heimbeatmungsgerät gebracht und getestet worden war.
So zurückblickend waren es zwei interessante Wochen mit einer Menge Praxis... Auch einiges dabei, was ich dann im Rettungswachenpraktikum nutzen kann. Andere Sachen, wie z.B. die pflegerischen Tätigkeiten sind ja eher unwichtig, aber gehören halt mit dazu.
Was ich noch üben muss ist das schnelle Aufziehen von Medikamenten und die Medikamentennamen. Ich kann zwar Medis aufziehen, aber wenn es schnell gehen muss geht etwas schief. z.B. viele kleine Luftblasen in der Spritze o.ä. Infusionen vorbereiten geht mittlerweile sehr schnell und auch ohne Luftblasen im Schlauchsystem.
So... Nun warte ich auf eine Antwort von der Feuerwehr wegen dem Rettungswachenpraktikum.
Und nächste Woche liegt dann ein Sanitätsdienst bei einem lokalen Feuerwerk auf dem Fluss hier an und danach ein bisschen KTW fahren... Und dann auch noch über Pfingsten der Lehrgang "Führen im Einsatz I"... Der erste Schritt zum Gruppenführer.
Also genug zu tun in den nächsten Wochen!
In den letzten drei Tagen ist noch der entlassene ältere Herr wieder zurückgekommen nachdem er auf der Station wieder gefallen ist. Ein neues Röntgenbild vom rechten Arm ergab, dass der Oberarm direkt unterhalb der Metallschiene, die vor ein paar Tagen für die Fixierung der Schulter eingesetzt worden war, wieder gebrochen ist. Er wurde dann auch wieder im OP neu mit einer weiteren Metallschiene versehen und die andere Schiene nochmals kontrolliert. Er wurde dann auch einen Tag später wieder zurück auf die Normalstation verlegt. Am letzten Tag berichtete ein Arzt dann, dass er den Herrn unten in der Ambulanz gesehen hatte, weil der mal wieder aus einem Stuhl gefallen war. Aber wäre wohl diesmal nichts gebrochen...
Unser Beatmungspatient liegt auch weiterhin beatmet auf der Intensivstation. Dort konnte ich dann noch einiges lernen... Zum Beispiel durfte ich einige arterielle BGAs machen. Oder mal den Mund und die Beatmungssachen absaugen. Auch konnte man dort eine Bronchoskopie beobachten. Dabei führt man ein Endoskop (das lange, dünne Teil mit der Kamera vorne dran) durch die Beatmungsschläuche in die Bronchien und die Lunge ein um zu schauen, wie es dort so aussieht. Also um z.B. Wucherungen, Entzündungen o.ä. zu sehen. Dabei wurden auch ein paar Proben aus der Lunge gesaugt und zur mikrobakteriellen Untersuchung ins Labor geschickt.
Die bislang jüngste Patientin gab es dann auch noch... Eine 29jährige mit Herzproblemen und Verdacht auf Herzinfarkt... Sie wog auch nach eigenen Angaben nur 47kg... Haben wir jedenfalls zum Herz-CT gefahren. Dabei wird das Herz vom CT aufgenommen... Da sich das Herz ja bei den Schlägen bewegt wird immer zum gleichen Zeitpunkt eine Aufnahme einer weiteren Schicht gemacht. Dazu darf die Herzfrequenz nicht zu schnell sein, weil das Bild sonst verwackelt. Ist wie beim Fotografieren. Wenn etwas zu schnell ist wird es unscharf. Deshalb sollte die HF so um die 60 Schläge liegen. Bei unserer Patientin war diese aber sehr sprunghaft und wechselte ständig zwischen 60 und 85... Deshalb bekam sie noch eine kleine Dosis Betablocker um die Frequenz noch etwas abzusenken. Hat leider nicht geholfen und so wurde das alles etwas verwackelt und somit nicht auswertbar... Sie bekam dann noch einen Termin für die Herzkatheteruntersuchung und wurde entlassen mit der Aufforderung in 2 Wochen wiederzukommen.
Ansonsten der normale Alltag auf einer Intensivstation.
Einen besonderen Gast mit Begleitung bekamen wir auch noch... Einen Inhaftierten einer JVA mit Verdacht auf Herzinfarkt. Mit dabei waren zwei Justizbeamte zur Bewachung. Und die wurden alle paar Stunden von Kollegen abgelöst, so dass es eine 24-stündige Bewachung gab.
Der Patient mit der NIV wurde auch entlassen nachdem sein Heimbeatmungsgerät gebracht und getestet worden war.
So zurückblickend waren es zwei interessante Wochen mit einer Menge Praxis... Auch einiges dabei, was ich dann im Rettungswachenpraktikum nutzen kann. Andere Sachen, wie z.B. die pflegerischen Tätigkeiten sind ja eher unwichtig, aber gehören halt mit dazu.
Was ich noch üben muss ist das schnelle Aufziehen von Medikamenten und die Medikamentennamen. Ich kann zwar Medis aufziehen, aber wenn es schnell gehen muss geht etwas schief. z.B. viele kleine Luftblasen in der Spritze o.ä. Infusionen vorbereiten geht mittlerweile sehr schnell und auch ohne Luftblasen im Schlauchsystem.
So... Nun warte ich auf eine Antwort von der Feuerwehr wegen dem Rettungswachenpraktikum.
Und nächste Woche liegt dann ein Sanitätsdienst bei einem lokalen Feuerwerk auf dem Fluss hier an und danach ein bisschen KTW fahren... Und dann auch noch über Pfingsten der Lehrgang "Führen im Einsatz I"... Der erste Schritt zum Gruppenführer.
Also genug zu tun in den nächsten Wochen!
um
15:59
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So... 11 Tage Intensivstation liegen hinter mir...
In den letzten drei Tagen ist noch der entlassene ältere Herr wieder zurückgekommen nachdem er auf der Station wieder gefallen ist. Ein neues Röntgenbild vom rechten Arm ergab, dass der Oberarm direkt unterhalb der Metallschiene, die vor ein paar Tagen für die Fixierung der Schulter eingesetzt worden war, wieder gebrochen ist. Er wurde dann auch wieder im OP neu mit einer weiteren Metallschiene versehen und die andere Schiene nochmals kontrolliert. Er wurde dann auch einen Tag später wieder zurück auf die Normalstation verlegt. Am letzten Tag berichtete ein Arzt dann, dass er den Herrn unten in der Ambulanz gesehen hatte, weil der mal wieder aus einem Stuhl gefallen war. Aber wäre wohl diesmal nichts gebrochen...
Unser Beatmungspatient liegt auch weiterhin beatmet auf der Intensivstation. Dort konnte ich dann noch einiges lernen... Zum Beispiel durfte ich einige arterielle BGAs machen. Oder mal den Mund und die Beatmungssachen absaugen. Auch konnte man dort eine Bronchoskopie beobachten. Dabei führt man ein Endoskop (das lange, dünne Teil mit der Kamera vorne dran) durch die Beatmungsschläuche in die Bronchien und die Lunge ein um zu schauen, wie es dort so aussieht. Also um z.B. Wucherungen, Entzündungen o.ä. zu sehen. Dabei wurden auch ein paar Proben aus der Lunge gesaugt und zur mikrobakteriellen Untersuchung ins Labor geschickt.
Die bislang jüngste Patientin gab es dann auch noch... Eine 29jährige mit Herzproblemen und Verdacht auf Herzinfarkt... Sie wog auch nach eigenen Angaben nur 47kg... Haben wir jedenfalls zum Herz-CT gefahren. Dabei wird das Herz vom CT aufgenommen... Da sich das Herz ja bei den Schlägen bewegt wird immer zum gleichen Zeitpunkt eine Aufnahme einer weiteren Schicht gemacht. Dazu darf die Herzfrequenz nicht zu schnell sein, weil das Bild sonst verwackelt. Ist wie beim Fotografieren. Wenn etwas zu schnell ist wird es unscharf. Deshalb sollte die HF so um die 60 Schläge liegen. Bei unserer Patientin war diese aber sehr sprunghaft und wechselte ständig zwischen 60 und 85... Deshalb bekam sie noch eine kleine Dosis Betablocker um die Frequenz noch etwas abzusenken. Hat leider nicht geholfen und so wurde das alles etwas verwackelt und somit nicht auswertbar... Sie bekam dann noch einen Termin für die Herzkatheteruntersuchung und wurde entlassen mit der Aufforderung in 2 Wochen wiederzukommen.
Ansonsten der normale Alltag auf einer Intensivstation.
Einen besonderen Gast mit Begleitung bekamen wir auch noch... Einen Inhaftierten einer JVA mit Verdacht auf Herzinfarkt. Mit dabei waren zwei Justizbeamte zur Bewachung. Und die wurden alle paar Stunden von Kollegen abgelöst, so dass es eine 24-stündige Bewachung gab.
Der Patient mit der NIV wurde auch entlassen nachdem sein Heimbeatmungsgerät gebracht und getestet worden war.
So zurückblickend waren es zwei interessante Wochen mit einer Menge Praxis... Auch einiges dabei, was ich dann im Rettungswachenpraktikum nutzen kann. Andere Sachen, wie z.B. die pflegerischen Tätigkeiten sind ja eher unwichtig, aber gehören halt mit dazu.
Was ich noch üben muss ist das schnelle Aufziehen von Medikamenten und die Medikamentennamen. Ich kann zwar Medis aufziehen, aber wenn es schnell gehen muss geht etwas schief. z.B. viele kleine Luftblasen in der Spritze o.ä. Infusionen vorbereiten geht mittlerweile sehr schnell und auch ohne Luftblasen im Schlauchsystem.
So... Nun warte ich auf eine Antwort von der Feuerwehr wegen dem Rettungswachenpraktikum.
Und nächste Woche liegt dann ein Sanitätsdienst bei einem lokalen Feuerwerk auf dem Fluss hier an und danach ein bisschen KTW fahren... Und dann auch noch über Pfingsten der Lehrgang "Führen im Einsatz I"... Der erste Schritt zum Gruppenführer.
Also genug zu tun in den nächsten Wochen!
In den letzten drei Tagen ist noch der entlassene ältere Herr wieder zurückgekommen nachdem er auf der Station wieder gefallen ist. Ein neues Röntgenbild vom rechten Arm ergab, dass der Oberarm direkt unterhalb der Metallschiene, die vor ein paar Tagen für die Fixierung der Schulter eingesetzt worden war, wieder gebrochen ist. Er wurde dann auch wieder im OP neu mit einer weiteren Metallschiene versehen und die andere Schiene nochmals kontrolliert. Er wurde dann auch einen Tag später wieder zurück auf die Normalstation verlegt. Am letzten Tag berichtete ein Arzt dann, dass er den Herrn unten in der Ambulanz gesehen hatte, weil der mal wieder aus einem Stuhl gefallen war. Aber wäre wohl diesmal nichts gebrochen...
Unser Beatmungspatient liegt auch weiterhin beatmet auf der Intensivstation. Dort konnte ich dann noch einiges lernen... Zum Beispiel durfte ich einige arterielle BGAs machen. Oder mal den Mund und die Beatmungssachen absaugen. Auch konnte man dort eine Bronchoskopie beobachten. Dabei führt man ein Endoskop (das lange, dünne Teil mit der Kamera vorne dran) durch die Beatmungsschläuche in die Bronchien und die Lunge ein um zu schauen, wie es dort so aussieht. Also um z.B. Wucherungen, Entzündungen o.ä. zu sehen. Dabei wurden auch ein paar Proben aus der Lunge gesaugt und zur mikrobakteriellen Untersuchung ins Labor geschickt.
Die bislang jüngste Patientin gab es dann auch noch... Eine 29jährige mit Herzproblemen und Verdacht auf Herzinfarkt... Sie wog auch nach eigenen Angaben nur 47kg... Haben wir jedenfalls zum Herz-CT gefahren. Dabei wird das Herz vom CT aufgenommen... Da sich das Herz ja bei den Schlägen bewegt wird immer zum gleichen Zeitpunkt eine Aufnahme einer weiteren Schicht gemacht. Dazu darf die Herzfrequenz nicht zu schnell sein, weil das Bild sonst verwackelt. Ist wie beim Fotografieren. Wenn etwas zu schnell ist wird es unscharf. Deshalb sollte die HF so um die 60 Schläge liegen. Bei unserer Patientin war diese aber sehr sprunghaft und wechselte ständig zwischen 60 und 85... Deshalb bekam sie noch eine kleine Dosis Betablocker um die Frequenz noch etwas abzusenken. Hat leider nicht geholfen und so wurde das alles etwas verwackelt und somit nicht auswertbar... Sie bekam dann noch einen Termin für die Herzkatheteruntersuchung und wurde entlassen mit der Aufforderung in 2 Wochen wiederzukommen.
Ansonsten der normale Alltag auf einer Intensivstation.
Einen besonderen Gast mit Begleitung bekamen wir auch noch... Einen Inhaftierten einer JVA mit Verdacht auf Herzinfarkt. Mit dabei waren zwei Justizbeamte zur Bewachung. Und die wurden alle paar Stunden von Kollegen abgelöst, so dass es eine 24-stündige Bewachung gab.
Der Patient mit der NIV wurde auch entlassen nachdem sein Heimbeatmungsgerät gebracht und getestet worden war.
So zurückblickend waren es zwei interessante Wochen mit einer Menge Praxis... Auch einiges dabei, was ich dann im Rettungswachenpraktikum nutzen kann. Andere Sachen, wie z.B. die pflegerischen Tätigkeiten sind ja eher unwichtig, aber gehören halt mit dazu.
Was ich noch üben muss ist das schnelle Aufziehen von Medikamenten und die Medikamentennamen. Ich kann zwar Medis aufziehen, aber wenn es schnell gehen muss geht etwas schief. z.B. viele kleine Luftblasen in der Spritze o.ä. Infusionen vorbereiten geht mittlerweile sehr schnell und auch ohne Luftblasen im Schlauchsystem.
So... Nun warte ich auf eine Antwort von der Feuerwehr wegen dem Rettungswachenpraktikum.
Und nächste Woche liegt dann ein Sanitätsdienst bei einem lokalen Feuerwerk auf dem Fluss hier an und danach ein bisschen KTW fahren... Und dann auch noch über Pfingsten der Lehrgang "Führen im Einsatz I"... Der erste Schritt zum Gruppenführer.
Also genug zu tun in den nächsten Wochen!
Das wars erst einmal...
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