Besser spät als nie folgt dann auch mein Bericht über Wacken 2012
Die Anreise war recht ereignislos... Mit dem DRK-Bus nach Wacken gefahren... Also da gibt es nun wirklich nichts zu berichten.
In Wacken angekommen sind wir selbstverständlich erst einmal zum Check-In. Dort haben wir dann unsere Armbändchen bekommen. Nicht so normale, wie sie jeder bekommt, sondern die anderen normalen, wie sie jeder Händler bekommt. Somit etwas mehr Zugangs-Berechtigung, was ja auch notwendig ist...
Vom Check-In sind wir dann zum Zeltplatz. Dort schön die vier Zelte aufgebaut und eingerichtet, dann den Grill angeworfen und erst einmal etwas gegessen. :)
Danach hat uns dann der Kollege, der bereit seit Jahren nach Wacken fährt, das Gelände gezeigt... Also Wo wir hin müssen, wo die Zelte stehen, wo was los ist etc. Und ich muss sagen, dass ich mir das kleiner vorgestellt hätte... Also da steht man vorne am Zeltplatz und schaut auf den Zeltplatz... Da kommt irgendwo ein Hügel und da ist immer noch Zeltplatz... Irgendwo in der Ferne kann man ein Fähnchen erahnen, dass einen Zeltplatz markiert.... Einfach Wahnsinn!
Naja dann nach der ersten, wegen den Händlern neben uns nicht so ruhigen Nacht, dann zum DRK-Office und unsere Karten abgeholt. Mit denen kann man uns als Helfer erkennen und auch direkt noch unseren Ausbildungsstand. Dann erst einmal zum Frühstück.... :)
Es folgt eine allmorgendliche Ansprache mit Übergabe und letzten Infos. Dann bekommen wir das große Behandlungszelt gezeigt. Da wir uns noch nicht so auskennen melden wir uns als Fußtrupp und ziehen los in Richtung Zeltplatz. Es ist Dienstag und doch schon sehr viel los! So können wir den Besuchern beim Zelt aufbauen zuschauen...
Es ist echt interessant was die alles mitbringen... z.B. Zäune um den eigenen Bereich abzuzäunen...
Und fast überall laufen Aggregate... Mal eingebuddelt um die Lärmbelästigung zu verringern und mal nicht.
Immer wieder kommen Besuchern an, die uns nach dem Weg fragen... Also das übliche halt... Ist in Wacken nicht anders. Wir sind der Infopoint... Leicht zu erkennen und immer hilfsbereit :)
Zwischendurch gibt es Mittagessen und später nach der abendlichen Übergabe dann Abendessen.
Zurück am Zelt wird wieder dann doch nochmal gegrillt...
Am Mittwoch war ich dann wider Fußtrupp und überall unterwegs... Eigentlich gibt es dazu nicht viel zu berichten...
Donnerstags ging es dann mal richtig los :)
Ich wurde zum Wackinger eingeteilt. Das Wackinger ist sozusagen der Dorf vor dem Hauptbereich... Also mit Mittelalterständen, drei kleineren Bühnen und vielen Fressbuden...
Dort bin ich dann mit einem Kollegen aus dem Norden als Fußtrupp herumgelaufen, habe ein paar Pflaster geklebt und anderen den Weg zum Behandlungszelt erklärt. Und selbstverständlich immer wieder den Weg zu Toiletten oder sonstigen Örtlichkeiten erklärt :)
Also mittlerweile tun mir die Füße auch nicht mehr so weh wie nach dem ersten Tag...
Freitags dann wieder im Wackinger und auch mal an den Bühnen gestanden und dort gut ausgesehen. Passiert ist bei uns dort eigentlich nie etwas. Naja und dann kam es... Das Wetter war ja die letzten Tage super... Ab und zu mal Wolken und ein klein wenig Regen... Aber an dem Tag... Ein kleiner Regenschauer, der mal alles unter Wasser gesetzt hat. Die Wiesen, z.B. vor dem Behandlungszelt hatten aufgehört zu existieren... Nicht, weil dort ein See war, sondern die Wiese wurde durch Schlamm ersetzt. Man sagt ja, dass der Schlamm sich von unten durch das Gras gedrückt hat und das Gras noch irgendwo darunter sein soll. Und es gab alle Sorten Schlamm... von dünnflüssig bis zäh....
Einige Besucher fanden das toll und haben sich natürlich in alles reingeworfen, was da war... Mit teilweise schlechtem Ergebnis. Sowohl Verletzungen als auch Magen-Darm-Sachen waren dann das Ergebnis.
Samstag war ich dann erst einmal am Behandlungszelt und von dort aus Streife. Erst einmal sollte die UHS auf dem Infield, also vor der Hauptbühne begutachtet werden. Nach dem Regenguss vom Freitag war das Infield eigentlich nur noch ein großer, brauner See... Jedenfalls kam dann die spätere Schicht und ich bin dann mit einem Kollegen und einem KTW samt Besatzung mitten auf einen Zeltplatz gefahren um dort eine mobile UHS zu stellen. Das war eigentlich auch recht ereignislos.
Wir hatten nur eine Dame mit Verdacht auf Venenthrombose, die dann von einem anderen KTW abgeholt wurde und dann einen richtigen Notfall mit Notarzt. Was da allerdings genau war kann ich nicht sagen, weil ich die Stellung am KTW gehalten habe um den nageforderten RTW/KTW einzuweisen und um Funkverbindung zu halten.
Später fing es dann noch an zu regnen und wir wurden vom geländegängigen KTW wieder abgeholt. Das war ein Spaß! :)
Durch Schlamm und Regen im Dunkeln mit dem KTW den Berg runter :)
Dann wieder zurück und schnell Zelt abgebaut. War zwar sowieso schon nass aber egal... Dann noch in der Nacht mit kleinem Zwischenstopp beim Wacken-Burgerking, jedenfalls kam mir das so vor bei so vielen Wacken-Metalheads, nach Hause. Ich habe keine Ahnung mehr wann ich zu Hause war, aber ich weiß noch, dass ich dann ins Bett gefallen bin und lange geschlafen habe...
Ein Blog über die Erfahrungen eines Systemadministrators als ehrenamtlicher Helfer beim DRK
Samstag, 28. März 2015
Schlamm, Schlamm, Schlamm
um
17:28
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Besser spät als nie folgt dann auch mein Bericht über Wacken 2012
Die Anreise war recht ereignislos... Mit dem DRK-Bus nach Wacken gefahren... Also da gibt es nun wirklich nichts zu berichten.
In Wacken angekommen sind wir selbstverständlich erst einmal zum Check-In. Dort haben wir dann unsere Armbändchen bekommen. Nicht so normale, wie sie jeder bekommt, sondern die anderen normalen, wie sie jeder Händler bekommt. Somit etwas mehr Zugangs-Berechtigung, was ja auch notwendig ist...
Vom Check-In sind wir dann zum Zeltplatz. Dort schön die vier Zelte aufgebaut und eingerichtet, dann den Grill angeworfen und erst einmal etwas gegessen. :)
Danach hat uns dann der Kollege, der bereit seit Jahren nach Wacken fährt, das Gelände gezeigt... Also Wo wir hin müssen, wo die Zelte stehen, wo was los ist etc. Und ich muss sagen, dass ich mir das kleiner vorgestellt hätte... Also da steht man vorne am Zeltplatz und schaut auf den Zeltplatz... Da kommt irgendwo ein Hügel und da ist immer noch Zeltplatz... Irgendwo in der Ferne kann man ein Fähnchen erahnen, dass einen Zeltplatz markiert.... Einfach Wahnsinn!
Naja dann nach der ersten, wegen den Händlern neben uns nicht so ruhigen Nacht, dann zum DRK-Office und unsere Karten abgeholt. Mit denen kann man uns als Helfer erkennen und auch direkt noch unseren Ausbildungsstand. Dann erst einmal zum Frühstück.... :)
Es folgt eine allmorgendliche Ansprache mit Übergabe und letzten Infos. Dann bekommen wir das große Behandlungszelt gezeigt. Da wir uns noch nicht so auskennen melden wir uns als Fußtrupp und ziehen los in Richtung Zeltplatz. Es ist Dienstag und doch schon sehr viel los! So können wir den Besuchern beim Zelt aufbauen zuschauen...
Es ist echt interessant was die alles mitbringen... z.B. Zäune um den eigenen Bereich abzuzäunen...
Und fast überall laufen Aggregate... Mal eingebuddelt um die Lärmbelästigung zu verringern und mal nicht.
Immer wieder kommen Besuchern an, die uns nach dem Weg fragen... Also das übliche halt... Ist in Wacken nicht anders. Wir sind der Infopoint... Leicht zu erkennen und immer hilfsbereit :)
Zwischendurch gibt es Mittagessen und später nach der abendlichen Übergabe dann Abendessen.
Zurück am Zelt wird wieder dann doch nochmal gegrillt...
Am Mittwoch war ich dann wider Fußtrupp und überall unterwegs... Eigentlich gibt es dazu nicht viel zu berichten...
Donnerstags ging es dann mal richtig los :)
Ich wurde zum Wackinger eingeteilt. Das Wackinger ist sozusagen der Dorf vor dem Hauptbereich... Also mit Mittelalterständen, drei kleineren Bühnen und vielen Fressbuden...
Dort bin ich dann mit einem Kollegen aus dem Norden als Fußtrupp herumgelaufen, habe ein paar Pflaster geklebt und anderen den Weg zum Behandlungszelt erklärt. Und selbstverständlich immer wieder den Weg zu Toiletten oder sonstigen Örtlichkeiten erklärt :)
Also mittlerweile tun mir die Füße auch nicht mehr so weh wie nach dem ersten Tag...
Freitags dann wieder im Wackinger und auch mal an den Bühnen gestanden und dort gut ausgesehen. Passiert ist bei uns dort eigentlich nie etwas. Naja und dann kam es... Das Wetter war ja die letzten Tage super... Ab und zu mal Wolken und ein klein wenig Regen... Aber an dem Tag... Ein kleiner Regenschauer, der mal alles unter Wasser gesetzt hat. Die Wiesen, z.B. vor dem Behandlungszelt hatten aufgehört zu existieren... Nicht, weil dort ein See war, sondern die Wiese wurde durch Schlamm ersetzt. Man sagt ja, dass der Schlamm sich von unten durch das Gras gedrückt hat und das Gras noch irgendwo darunter sein soll. Und es gab alle Sorten Schlamm... von dünnflüssig bis zäh....
Einige Besucher fanden das toll und haben sich natürlich in alles reingeworfen, was da war... Mit teilweise schlechtem Ergebnis. Sowohl Verletzungen als auch Magen-Darm-Sachen waren dann das Ergebnis.
Samstag war ich dann erst einmal am Behandlungszelt und von dort aus Streife. Erst einmal sollte die UHS auf dem Infield, also vor der Hauptbühne begutachtet werden. Nach dem Regenguss vom Freitag war das Infield eigentlich nur noch ein großer, brauner See... Jedenfalls kam dann die spätere Schicht und ich bin dann mit einem Kollegen und einem KTW samt Besatzung mitten auf einen Zeltplatz gefahren um dort eine mobile UHS zu stellen. Das war eigentlich auch recht ereignislos.
Wir hatten nur eine Dame mit Verdacht auf Venenthrombose, die dann von einem anderen KTW abgeholt wurde und dann einen richtigen Notfall mit Notarzt. Was da allerdings genau war kann ich nicht sagen, weil ich die Stellung am KTW gehalten habe um den nageforderten RTW/KTW einzuweisen und um Funkverbindung zu halten.
Später fing es dann noch an zu regnen und wir wurden vom geländegängigen KTW wieder abgeholt. Das war ein Spaß! :)
Durch Schlamm und Regen im Dunkeln mit dem KTW den Berg runter :)
Dann wieder zurück und schnell Zelt abgebaut. War zwar sowieso schon nass aber egal... Dann noch in der Nacht mit kleinem Zwischenstopp beim Wacken-Burgerking, jedenfalls kam mir das so vor bei so vielen Wacken-Metalheads, nach Hause. Ich habe keine Ahnung mehr wann ich zu Hause war, aber ich weiß noch, dass ich dann ins Bett gefallen bin und lange geschlafen habe...
Die Anreise war recht ereignislos... Mit dem DRK-Bus nach Wacken gefahren... Also da gibt es nun wirklich nichts zu berichten.
In Wacken angekommen sind wir selbstverständlich erst einmal zum Check-In. Dort haben wir dann unsere Armbändchen bekommen. Nicht so normale, wie sie jeder bekommt, sondern die anderen normalen, wie sie jeder Händler bekommt. Somit etwas mehr Zugangs-Berechtigung, was ja auch notwendig ist...
Vom Check-In sind wir dann zum Zeltplatz. Dort schön die vier Zelte aufgebaut und eingerichtet, dann den Grill angeworfen und erst einmal etwas gegessen. :)
Danach hat uns dann der Kollege, der bereit seit Jahren nach Wacken fährt, das Gelände gezeigt... Also Wo wir hin müssen, wo die Zelte stehen, wo was los ist etc. Und ich muss sagen, dass ich mir das kleiner vorgestellt hätte... Also da steht man vorne am Zeltplatz und schaut auf den Zeltplatz... Da kommt irgendwo ein Hügel und da ist immer noch Zeltplatz... Irgendwo in der Ferne kann man ein Fähnchen erahnen, dass einen Zeltplatz markiert.... Einfach Wahnsinn!
Naja dann nach der ersten, wegen den Händlern neben uns nicht so ruhigen Nacht, dann zum DRK-Office und unsere Karten abgeholt. Mit denen kann man uns als Helfer erkennen und auch direkt noch unseren Ausbildungsstand. Dann erst einmal zum Frühstück.... :)
Es folgt eine allmorgendliche Ansprache mit Übergabe und letzten Infos. Dann bekommen wir das große Behandlungszelt gezeigt. Da wir uns noch nicht so auskennen melden wir uns als Fußtrupp und ziehen los in Richtung Zeltplatz. Es ist Dienstag und doch schon sehr viel los! So können wir den Besuchern beim Zelt aufbauen zuschauen...
Es ist echt interessant was die alles mitbringen... z.B. Zäune um den eigenen Bereich abzuzäunen...
Und fast überall laufen Aggregate... Mal eingebuddelt um die Lärmbelästigung zu verringern und mal nicht.
Immer wieder kommen Besuchern an, die uns nach dem Weg fragen... Also das übliche halt... Ist in Wacken nicht anders. Wir sind der Infopoint... Leicht zu erkennen und immer hilfsbereit :)
Zwischendurch gibt es Mittagessen und später nach der abendlichen Übergabe dann Abendessen.
Zurück am Zelt wird wieder dann doch nochmal gegrillt...
Am Mittwoch war ich dann wider Fußtrupp und überall unterwegs... Eigentlich gibt es dazu nicht viel zu berichten...
Donnerstags ging es dann mal richtig los :)
Ich wurde zum Wackinger eingeteilt. Das Wackinger ist sozusagen der Dorf vor dem Hauptbereich... Also mit Mittelalterständen, drei kleineren Bühnen und vielen Fressbuden...
Dort bin ich dann mit einem Kollegen aus dem Norden als Fußtrupp herumgelaufen, habe ein paar Pflaster geklebt und anderen den Weg zum Behandlungszelt erklärt. Und selbstverständlich immer wieder den Weg zu Toiletten oder sonstigen Örtlichkeiten erklärt :)
Also mittlerweile tun mir die Füße auch nicht mehr so weh wie nach dem ersten Tag...
Freitags dann wieder im Wackinger und auch mal an den Bühnen gestanden und dort gut ausgesehen. Passiert ist bei uns dort eigentlich nie etwas. Naja und dann kam es... Das Wetter war ja die letzten Tage super... Ab und zu mal Wolken und ein klein wenig Regen... Aber an dem Tag... Ein kleiner Regenschauer, der mal alles unter Wasser gesetzt hat. Die Wiesen, z.B. vor dem Behandlungszelt hatten aufgehört zu existieren... Nicht, weil dort ein See war, sondern die Wiese wurde durch Schlamm ersetzt. Man sagt ja, dass der Schlamm sich von unten durch das Gras gedrückt hat und das Gras noch irgendwo darunter sein soll. Und es gab alle Sorten Schlamm... von dünnflüssig bis zäh....
Einige Besucher fanden das toll und haben sich natürlich in alles reingeworfen, was da war... Mit teilweise schlechtem Ergebnis. Sowohl Verletzungen als auch Magen-Darm-Sachen waren dann das Ergebnis.
Samstag war ich dann erst einmal am Behandlungszelt und von dort aus Streife. Erst einmal sollte die UHS auf dem Infield, also vor der Hauptbühne begutachtet werden. Nach dem Regenguss vom Freitag war das Infield eigentlich nur noch ein großer, brauner See... Jedenfalls kam dann die spätere Schicht und ich bin dann mit einem Kollegen und einem KTW samt Besatzung mitten auf einen Zeltplatz gefahren um dort eine mobile UHS zu stellen. Das war eigentlich auch recht ereignislos.
Wir hatten nur eine Dame mit Verdacht auf Venenthrombose, die dann von einem anderen KTW abgeholt wurde und dann einen richtigen Notfall mit Notarzt. Was da allerdings genau war kann ich nicht sagen, weil ich die Stellung am KTW gehalten habe um den nageforderten RTW/KTW einzuweisen und um Funkverbindung zu halten.
Später fing es dann noch an zu regnen und wir wurden vom geländegängigen KTW wieder abgeholt. Das war ein Spaß! :)
Durch Schlamm und Regen im Dunkeln mit dem KTW den Berg runter :)
Dann wieder zurück und schnell Zelt abgebaut. War zwar sowieso schon nass aber egal... Dann noch in der Nacht mit kleinem Zwischenstopp beim Wacken-Burgerking, jedenfalls kam mir das so vor bei so vielen Wacken-Metalheads, nach Hause. Ich habe keine Ahnung mehr wann ich zu Hause war, aber ich weiß noch, dass ich dann ins Bett gefallen bin und lange geschlafen habe...
Schlamm, Schlamm, Schlamm
Lange ist es her....
Hallöchen!
Ja da habe ich doch mal wieder die Zeit gefunden ein kleines Update zu schreiben... Ich musste sogar selbst mal nachlesen wann ist zuletzt geschrieben hatte....
Wie man sich vorstellen kann ist doch einiges passiert in den letzten 1 1/2 Jahren... :)
Ich bin immer noch Anwärter hier, da ich bei allen Bereitschaftsversammlungen, bei denen eine Wahl von mir zur Aufnahme in die Bereitschaft gewesen wäre, beruflich im Ausland unterwegs war... Der ewige Anwärter sozusagen :)
Also nachdem ich meine Einsätze mit Praxisanleitern gemacht hatte bin ich auch schon recht bald als Streifenführen eingesetzt worden... Habe so schon sehr viele Dienste hier gemacht...
Nebenbei habe ich in meinem alten KV, da ich dort noch aktives Mitglied bin, meinen Gruppenführer und Anfang diesen Jahres dann auch den Zugführer gemacht... Ich habe nämlich festgestellt, dass ich eigentlich keine Lust mehr habe mich mit irgendwelchen Betroffenen oder Verletzten herumzuschlagen... Dafür gibt es zum Glück genug andere, so dass ich dann mehr in Richtung Führung gehen will.
dazu war ich auch bereits schon hier als Wachhelfer mehrfach im Einsatz und habe auch hier vor Ort Fortbildungen für Zugführer besucht... Aber es fehlt immer noch sehr viel Einarbeitung und vor allem Kenntnisse der lokalen Besonderheiten...
In Sachen Leitstelle hat sich auch einiges getan... Ich habe tatkräftig bei der Renovierung geholfen und war Silvester 2013 in der Leitstelle als Hospitant.
Danach ist das leider etwas eingeschlafen... Aber ich war natürlich auch nicht in Sachen IuK untätig... Ich habe meine IuK-Fachdienstausbildung abgeschlossen und bin somit, soweit ich weiß, der einzige hier, der eine Ausbildung in dem Bereich hat... ;)
Die Pläne für diese Saison:
- Leitstelle weitermachen
- Mehr IuK machen
- Mehr Führung (Abschnittsleiter, stellv. Einsatzleiter, Führungsassistent, Wachhelfer und Wachleiter etc.)
- Weniger bis gar kein Sanitätsdienst in einer Streife
Mal sehen was davon so klappt... Muss ich ja auch alles mit meinem Job unter einen Hut bekommen. Alleine 2014 habe ich ja schon 8 Tage in Flugzeugen verbracht und 13 Länder in 5 Kontinenten teilweise mehrfach besucht...
Und ich nehme mir auch vor mal hier mehr zu schreiben... Kann ja nicht sein, dass ich in 2014 keinen einzigen Beitrag geschrieben habe... :(
Ja da habe ich doch mal wieder die Zeit gefunden ein kleines Update zu schreiben... Ich musste sogar selbst mal nachlesen wann ist zuletzt geschrieben hatte....
Wie man sich vorstellen kann ist doch einiges passiert in den letzten 1 1/2 Jahren... :)
Ich bin immer noch Anwärter hier, da ich bei allen Bereitschaftsversammlungen, bei denen eine Wahl von mir zur Aufnahme in die Bereitschaft gewesen wäre, beruflich im Ausland unterwegs war... Der ewige Anwärter sozusagen :)
Also nachdem ich meine Einsätze mit Praxisanleitern gemacht hatte bin ich auch schon recht bald als Streifenführen eingesetzt worden... Habe so schon sehr viele Dienste hier gemacht...
Nebenbei habe ich in meinem alten KV, da ich dort noch aktives Mitglied bin, meinen Gruppenführer und Anfang diesen Jahres dann auch den Zugführer gemacht... Ich habe nämlich festgestellt, dass ich eigentlich keine Lust mehr habe mich mit irgendwelchen Betroffenen oder Verletzten herumzuschlagen... Dafür gibt es zum Glück genug andere, so dass ich dann mehr in Richtung Führung gehen will.
dazu war ich auch bereits schon hier als Wachhelfer mehrfach im Einsatz und habe auch hier vor Ort Fortbildungen für Zugführer besucht... Aber es fehlt immer noch sehr viel Einarbeitung und vor allem Kenntnisse der lokalen Besonderheiten...
In Sachen Leitstelle hat sich auch einiges getan... Ich habe tatkräftig bei der Renovierung geholfen und war Silvester 2013 in der Leitstelle als Hospitant.
Danach ist das leider etwas eingeschlafen... Aber ich war natürlich auch nicht in Sachen IuK untätig... Ich habe meine IuK-Fachdienstausbildung abgeschlossen und bin somit, soweit ich weiß, der einzige hier, der eine Ausbildung in dem Bereich hat... ;)
Die Pläne für diese Saison:
- Leitstelle weitermachen
- Mehr IuK machen
- Mehr Führung (Abschnittsleiter, stellv. Einsatzleiter, Führungsassistent, Wachhelfer und Wachleiter etc.)
- Weniger bis gar kein Sanitätsdienst in einer Streife
Mal sehen was davon so klappt... Muss ich ja auch alles mit meinem Job unter einen Hut bekommen. Alleine 2014 habe ich ja schon 8 Tage in Flugzeugen verbracht und 13 Länder in 5 Kontinenten teilweise mehrfach besucht...
Und ich nehme mir auch vor mal hier mehr zu schreiben... Kann ja nicht sein, dass ich in 2014 keinen einzigen Beitrag geschrieben habe... :(
um
17:28
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Hallöchen!
Ja da habe ich doch mal wieder die Zeit gefunden ein kleines Update zu schreiben... Ich musste sogar selbst mal nachlesen wann ist zuletzt geschrieben hatte....
Wie man sich vorstellen kann ist doch einiges passiert in den letzten 1 1/2 Jahren... :)
Ich bin immer noch Anwärter hier, da ich bei allen Bereitschaftsversammlungen, bei denen eine Wahl von mir zur Aufnahme in die Bereitschaft gewesen wäre, beruflich im Ausland unterwegs war... Der ewige Anwärter sozusagen :)
Also nachdem ich meine Einsätze mit Praxisanleitern gemacht hatte bin ich auch schon recht bald als Streifenführen eingesetzt worden... Habe so schon sehr viele Dienste hier gemacht...
Nebenbei habe ich in meinem alten KV, da ich dort noch aktives Mitglied bin, meinen Gruppenführer und Anfang diesen Jahres dann auch den Zugführer gemacht... Ich habe nämlich festgestellt, dass ich eigentlich keine Lust mehr habe mich mit irgendwelchen Betroffenen oder Verletzten herumzuschlagen... Dafür gibt es zum Glück genug andere, so dass ich dann mehr in Richtung Führung gehen will.
dazu war ich auch bereits schon hier als Wachhelfer mehrfach im Einsatz und habe auch hier vor Ort Fortbildungen für Zugführer besucht... Aber es fehlt immer noch sehr viel Einarbeitung und vor allem Kenntnisse der lokalen Besonderheiten...
In Sachen Leitstelle hat sich auch einiges getan... Ich habe tatkräftig bei der Renovierung geholfen und war Silvester 2013 in der Leitstelle als Hospitant.
Danach ist das leider etwas eingeschlafen... Aber ich war natürlich auch nicht in Sachen IuK untätig... Ich habe meine IuK-Fachdienstausbildung abgeschlossen und bin somit, soweit ich weiß, der einzige hier, der eine Ausbildung in dem Bereich hat... ;)
Die Pläne für diese Saison:
- Leitstelle weitermachen
- Mehr IuK machen
- Mehr Führung (Abschnittsleiter, stellv. Einsatzleiter, Führungsassistent, Wachhelfer und Wachleiter etc.)
- Weniger bis gar kein Sanitätsdienst in einer Streife
Mal sehen was davon so klappt... Muss ich ja auch alles mit meinem Job unter einen Hut bekommen. Alleine 2014 habe ich ja schon 8 Tage in Flugzeugen verbracht und 13 Länder in 5 Kontinenten teilweise mehrfach besucht...
Und ich nehme mir auch vor mal hier mehr zu schreiben... Kann ja nicht sein, dass ich in 2014 keinen einzigen Beitrag geschrieben habe... :(
Ja da habe ich doch mal wieder die Zeit gefunden ein kleines Update zu schreiben... Ich musste sogar selbst mal nachlesen wann ist zuletzt geschrieben hatte....
Wie man sich vorstellen kann ist doch einiges passiert in den letzten 1 1/2 Jahren... :)
Ich bin immer noch Anwärter hier, da ich bei allen Bereitschaftsversammlungen, bei denen eine Wahl von mir zur Aufnahme in die Bereitschaft gewesen wäre, beruflich im Ausland unterwegs war... Der ewige Anwärter sozusagen :)
Also nachdem ich meine Einsätze mit Praxisanleitern gemacht hatte bin ich auch schon recht bald als Streifenführen eingesetzt worden... Habe so schon sehr viele Dienste hier gemacht...
Nebenbei habe ich in meinem alten KV, da ich dort noch aktives Mitglied bin, meinen Gruppenführer und Anfang diesen Jahres dann auch den Zugführer gemacht... Ich habe nämlich festgestellt, dass ich eigentlich keine Lust mehr habe mich mit irgendwelchen Betroffenen oder Verletzten herumzuschlagen... Dafür gibt es zum Glück genug andere, so dass ich dann mehr in Richtung Führung gehen will.
dazu war ich auch bereits schon hier als Wachhelfer mehrfach im Einsatz und habe auch hier vor Ort Fortbildungen für Zugführer besucht... Aber es fehlt immer noch sehr viel Einarbeitung und vor allem Kenntnisse der lokalen Besonderheiten...
In Sachen Leitstelle hat sich auch einiges getan... Ich habe tatkräftig bei der Renovierung geholfen und war Silvester 2013 in der Leitstelle als Hospitant.
Danach ist das leider etwas eingeschlafen... Aber ich war natürlich auch nicht in Sachen IuK untätig... Ich habe meine IuK-Fachdienstausbildung abgeschlossen und bin somit, soweit ich weiß, der einzige hier, der eine Ausbildung in dem Bereich hat... ;)
Die Pläne für diese Saison:
- Leitstelle weitermachen
- Mehr IuK machen
- Mehr Führung (Abschnittsleiter, stellv. Einsatzleiter, Führungsassistent, Wachhelfer und Wachleiter etc.)
- Weniger bis gar kein Sanitätsdienst in einer Streife
Mal sehen was davon so klappt... Muss ich ja auch alles mit meinem Job unter einen Hut bekommen. Alleine 2014 habe ich ja schon 8 Tage in Flugzeugen verbracht und 13 Länder in 5 Kontinenten teilweise mehrfach besucht...
Und ich nehme mir auch vor mal hier mehr zu schreiben... Kann ja nicht sein, dass ich in 2014 keinen einzigen Beitrag geschrieben habe... :(
Lange ist es her....
Sonntag, 30. Juni 2013
Neuer LV
Nach so langer Pause muss ich heute mal wieder etwas schreiben! :)
Ich bin inzwischen umgezogen in einen neuen Landesverband... Und das ist echt mal eine krasse Umstellung... Hier mal ein bisschen was anders ist...
- Hier gibt es kein IuK, sondern das nennt sich FTS (Funk, Technik und Sicherheit oder so)... Darin vereint sich IuK und TuS...
- Es gibt keine Ausbildung für IuK... Muss die also in meinem alten LV zu Ende machen... Da bin ich ja weiterhin aktives Mitglied! :)
- Funkrufnamen sind hier weiterhin mit Zahlen statt OPTA... Aber ganz andere Zahlen als vorher...
Naja als positive Sachen haben die hier Anwärterbetreuer, die sich um die Fragen und Sachen der Anwärter kümmern... Ich bin ja hier erstmal für 12 Monate Anwärter und muss alles durchmachen wie jeder andere, der noch nie beim DRK war...
Das heißt also auch, dass ich z.B. erst drei Dienstabende besuchen musste bevor ich auf einen Dienst durfte... Und die ersten zwei Dienste muss ich mit einem Praxisanleiter zusammen machen, der mir dann erklärt wie das alles läuft... Das finde ich auch sehr hilfreich, weil ich dann die ganzen agabus (Alles ganz anders bei uns) von hier kennenlerne...
Am Wochenende war ich dann auch unterwegs mit meiner Praxisanleiterin... Sie als Streifenführerin, also Chef der Zweierstreife, mit dem AED... Und ich mit Funkgerät und Rucksack... Sie hatte keine Lust zu funken und ich müsste das ja auch lernen und sowieso können als IuKler...
Hat sogar gut geklappt... Nur teilweise etwas schwierig wegen der lauten Musik... Da half auch kein Ohrstöpselkopfhörer....
Naja auf dem Dienst hatten wir an Patienten eigentlich nur ein bisschen Alkohol, Schnittwunden, aber auch zwei interessantere Fälle...
Ein Patient mit starken Schmerzen im unteren Bauch... Plötzlich eingetreten...
Und eine hysterische, verwirrte, alkoholisierte Patientin mit spontanen Ohnmachtsanfällen beim Laufen... Die kam auch in den nächsten RTW...
Sehr interessantes Wochenende und viele nette Leute kennengelernt.... :)
Also gibt es demnächst noch mehr interessante Sachen zu berichten....
z.B. meine ersten Einsätze für den PTZ... Oder meine ersten Lehrstunden für die Leitstelle... :)
Ich bin inzwischen umgezogen in einen neuen Landesverband... Und das ist echt mal eine krasse Umstellung... Hier mal ein bisschen was anders ist...
- Hier gibt es kein IuK, sondern das nennt sich FTS (Funk, Technik und Sicherheit oder so)... Darin vereint sich IuK und TuS...
- Es gibt keine Ausbildung für IuK... Muss die also in meinem alten LV zu Ende machen... Da bin ich ja weiterhin aktives Mitglied! :)
- Funkrufnamen sind hier weiterhin mit Zahlen statt OPTA... Aber ganz andere Zahlen als vorher...
Naja als positive Sachen haben die hier Anwärterbetreuer, die sich um die Fragen und Sachen der Anwärter kümmern... Ich bin ja hier erstmal für 12 Monate Anwärter und muss alles durchmachen wie jeder andere, der noch nie beim DRK war...
Das heißt also auch, dass ich z.B. erst drei Dienstabende besuchen musste bevor ich auf einen Dienst durfte... Und die ersten zwei Dienste muss ich mit einem Praxisanleiter zusammen machen, der mir dann erklärt wie das alles läuft... Das finde ich auch sehr hilfreich, weil ich dann die ganzen agabus (Alles ganz anders bei uns) von hier kennenlerne...
Am Wochenende war ich dann auch unterwegs mit meiner Praxisanleiterin... Sie als Streifenführerin, also Chef der Zweierstreife, mit dem AED... Und ich mit Funkgerät und Rucksack... Sie hatte keine Lust zu funken und ich müsste das ja auch lernen und sowieso können als IuKler...
Hat sogar gut geklappt... Nur teilweise etwas schwierig wegen der lauten Musik... Da half auch kein Ohrstöpselkopfhörer....
Naja auf dem Dienst hatten wir an Patienten eigentlich nur ein bisschen Alkohol, Schnittwunden, aber auch zwei interessantere Fälle...
Ein Patient mit starken Schmerzen im unteren Bauch... Plötzlich eingetreten...
Und eine hysterische, verwirrte, alkoholisierte Patientin mit spontanen Ohnmachtsanfällen beim Laufen... Die kam auch in den nächsten RTW...
Sehr interessantes Wochenende und viele nette Leute kennengelernt.... :)
Also gibt es demnächst noch mehr interessante Sachen zu berichten....
z.B. meine ersten Einsätze für den PTZ... Oder meine ersten Lehrstunden für die Leitstelle... :)
um
21:20
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Nach so langer Pause muss ich heute mal wieder etwas schreiben! :)
Ich bin inzwischen umgezogen in einen neuen Landesverband... Und das ist echt mal eine krasse Umstellung... Hier mal ein bisschen was anders ist...
- Hier gibt es kein IuK, sondern das nennt sich FTS (Funk, Technik und Sicherheit oder so)... Darin vereint sich IuK und TuS...
- Es gibt keine Ausbildung für IuK... Muss die also in meinem alten LV zu Ende machen... Da bin ich ja weiterhin aktives Mitglied! :)
- Funkrufnamen sind hier weiterhin mit Zahlen statt OPTA... Aber ganz andere Zahlen als vorher...
Naja als positive Sachen haben die hier Anwärterbetreuer, die sich um die Fragen und Sachen der Anwärter kümmern... Ich bin ja hier erstmal für 12 Monate Anwärter und muss alles durchmachen wie jeder andere, der noch nie beim DRK war...
Das heißt also auch, dass ich z.B. erst drei Dienstabende besuchen musste bevor ich auf einen Dienst durfte... Und die ersten zwei Dienste muss ich mit einem Praxisanleiter zusammen machen, der mir dann erklärt wie das alles läuft... Das finde ich auch sehr hilfreich, weil ich dann die ganzen agabus (Alles ganz anders bei uns) von hier kennenlerne...
Am Wochenende war ich dann auch unterwegs mit meiner Praxisanleiterin... Sie als Streifenführerin, also Chef der Zweierstreife, mit dem AED... Und ich mit Funkgerät und Rucksack... Sie hatte keine Lust zu funken und ich müsste das ja auch lernen und sowieso können als IuKler...
Hat sogar gut geklappt... Nur teilweise etwas schwierig wegen der lauten Musik... Da half auch kein Ohrstöpselkopfhörer....
Naja auf dem Dienst hatten wir an Patienten eigentlich nur ein bisschen Alkohol, Schnittwunden, aber auch zwei interessantere Fälle...
Ein Patient mit starken Schmerzen im unteren Bauch... Plötzlich eingetreten...
Und eine hysterische, verwirrte, alkoholisierte Patientin mit spontanen Ohnmachtsanfällen beim Laufen... Die kam auch in den nächsten RTW...
Sehr interessantes Wochenende und viele nette Leute kennengelernt.... :)
Also gibt es demnächst noch mehr interessante Sachen zu berichten....
z.B. meine ersten Einsätze für den PTZ... Oder meine ersten Lehrstunden für die Leitstelle... :)
Ich bin inzwischen umgezogen in einen neuen Landesverband... Und das ist echt mal eine krasse Umstellung... Hier mal ein bisschen was anders ist...
- Hier gibt es kein IuK, sondern das nennt sich FTS (Funk, Technik und Sicherheit oder so)... Darin vereint sich IuK und TuS...
- Es gibt keine Ausbildung für IuK... Muss die also in meinem alten LV zu Ende machen... Da bin ich ja weiterhin aktives Mitglied! :)
- Funkrufnamen sind hier weiterhin mit Zahlen statt OPTA... Aber ganz andere Zahlen als vorher...
Naja als positive Sachen haben die hier Anwärterbetreuer, die sich um die Fragen und Sachen der Anwärter kümmern... Ich bin ja hier erstmal für 12 Monate Anwärter und muss alles durchmachen wie jeder andere, der noch nie beim DRK war...
Das heißt also auch, dass ich z.B. erst drei Dienstabende besuchen musste bevor ich auf einen Dienst durfte... Und die ersten zwei Dienste muss ich mit einem Praxisanleiter zusammen machen, der mir dann erklärt wie das alles läuft... Das finde ich auch sehr hilfreich, weil ich dann die ganzen agabus (Alles ganz anders bei uns) von hier kennenlerne...
Am Wochenende war ich dann auch unterwegs mit meiner Praxisanleiterin... Sie als Streifenführerin, also Chef der Zweierstreife, mit dem AED... Und ich mit Funkgerät und Rucksack... Sie hatte keine Lust zu funken und ich müsste das ja auch lernen und sowieso können als IuKler...
Hat sogar gut geklappt... Nur teilweise etwas schwierig wegen der lauten Musik... Da half auch kein Ohrstöpselkopfhörer....
Naja auf dem Dienst hatten wir an Patienten eigentlich nur ein bisschen Alkohol, Schnittwunden, aber auch zwei interessantere Fälle...
Ein Patient mit starken Schmerzen im unteren Bauch... Plötzlich eingetreten...
Und eine hysterische, verwirrte, alkoholisierte Patientin mit spontanen Ohnmachtsanfällen beim Laufen... Die kam auch in den nächsten RTW...
Sehr interessantes Wochenende und viele nette Leute kennengelernt.... :)
Also gibt es demnächst noch mehr interessante Sachen zu berichten....
z.B. meine ersten Einsätze für den PTZ... Oder meine ersten Lehrstunden für die Leitstelle... :)
Neuer LV
Montag, 4. März 2013
IuK und ein bisschen Action
Nur weil ich mal so lange nichts mehr geschrieben habe heißt das nicht, dass es nichts neues gibt.
Ich habe drei Lehrgänge besucht und war auf Fortbildung bei der Feuerwehrschule.
Die ersten zwei Lehrgänge waren "Leiten und Führen von Gruppen" und "Rotkreuz Aufbauseminar". Bei letzterem lernt man einiges mehr über das rote Kreuz und bei dem ersten lernt man so ein paar wenige Grundlagen zum Umgang mit Gruppen. Auch so Themen wie Motivation werden dabei angesprochen.
Mein dritter Lehrgang war dann IuK I (Information und Kommunikation I). Das war im Prinzip nur ein grober Überblick über die Geräte der IuK. Das einzig neue für mich waren die Feldtelefone, die aber auch nur kurz mal gezeigt wurden und dann in IuK II weiter vertieft werden sollen.
Nun aber mal zu dem wirklich spannenden. Lehrgang "Technische Rettung" bei der Feuerwehrschule. Praxistag.... Mit Feuerwehren aus dem ganzen Kreis, THW und uns vom DRK.
Wir waren dort zu 7 DRKlern mit zwei RTWs und einem kleinen ELW 1. Der ELW 1 wurde zum NEF umbenannt und die RTWs mit entsprechendem Personal besetzt. Dabei war ich dann der Fahrer des einen RTW. Einer von uns hat den Notarzt gespielt. Dann hieß es "Unfall mit eingeklemmten Personen" und wir sind mit Blaulicht zum Übungsgelände gefahren. Dort fanden wir dann einen Unfall mit zwei Autos vor. Erst einmal hieß es dann den Einsatzleiter der Feuerwehr zu finden, der uns dann ein Auto zuteilte, dass auf dem Dach lag. Darin waren zwei Jungs von der Jugendfeuerwehr, die die Verletzten spielten. Der eine auch mit nervigen Nachfragen und recht realistisch. Kurz darauf fand ich mich dann im Auto wieder und war dabei die beiden Verletzten zu betreuen. Habe halt so erzählt was geplant ist und sie ein wenig beruhigt. Nachdem dann beide raus waren und "ins Krankenhaus gebracht waren", also bis RTW und dann für die entsprechend beendet, gab es eine kleine Nachbesprechung und wir konnten dann wieder zurück zur Schule fahren zum aufwärmen.
Beim zweiten Unfall, wieder mit zwei Autos, war ich natürlich wieder im Auto und habe betreut während über mir das Dach weggeschnitten wurde. War auch mal ein interessantes Erlebnis.
Der dritte Unfall ging dann recht schnell. Es gab zwar 7 Verletzte und vier Autos, aber wir waren mittlerweile alle eingespielt und da waren wir auch schon in 20 Minuten fertig.
Also ein sehr interessantes Wochenende, aber leider viel zu kalt. Es lag Schnee... leichter Schneeregen... Windig.... Total fies...
Ich habe drei Lehrgänge besucht und war auf Fortbildung bei der Feuerwehrschule.
Die ersten zwei Lehrgänge waren "Leiten und Führen von Gruppen" und "Rotkreuz Aufbauseminar". Bei letzterem lernt man einiges mehr über das rote Kreuz und bei dem ersten lernt man so ein paar wenige Grundlagen zum Umgang mit Gruppen. Auch so Themen wie Motivation werden dabei angesprochen.
Mein dritter Lehrgang war dann IuK I (Information und Kommunikation I). Das war im Prinzip nur ein grober Überblick über die Geräte der IuK. Das einzig neue für mich waren die Feldtelefone, die aber auch nur kurz mal gezeigt wurden und dann in IuK II weiter vertieft werden sollen.
Nun aber mal zu dem wirklich spannenden. Lehrgang "Technische Rettung" bei der Feuerwehrschule. Praxistag.... Mit Feuerwehren aus dem ganzen Kreis, THW und uns vom DRK.
Wir waren dort zu 7 DRKlern mit zwei RTWs und einem kleinen ELW 1. Der ELW 1 wurde zum NEF umbenannt und die RTWs mit entsprechendem Personal besetzt. Dabei war ich dann der Fahrer des einen RTW. Einer von uns hat den Notarzt gespielt. Dann hieß es "Unfall mit eingeklemmten Personen" und wir sind mit Blaulicht zum Übungsgelände gefahren. Dort fanden wir dann einen Unfall mit zwei Autos vor. Erst einmal hieß es dann den Einsatzleiter der Feuerwehr zu finden, der uns dann ein Auto zuteilte, dass auf dem Dach lag. Darin waren zwei Jungs von der Jugendfeuerwehr, die die Verletzten spielten. Der eine auch mit nervigen Nachfragen und recht realistisch. Kurz darauf fand ich mich dann im Auto wieder und war dabei die beiden Verletzten zu betreuen. Habe halt so erzählt was geplant ist und sie ein wenig beruhigt. Nachdem dann beide raus waren und "ins Krankenhaus gebracht waren", also bis RTW und dann für die entsprechend beendet, gab es eine kleine Nachbesprechung und wir konnten dann wieder zurück zur Schule fahren zum aufwärmen.
Beim zweiten Unfall, wieder mit zwei Autos, war ich natürlich wieder im Auto und habe betreut während über mir das Dach weggeschnitten wurde. War auch mal ein interessantes Erlebnis.
Der dritte Unfall ging dann recht schnell. Es gab zwar 7 Verletzte und vier Autos, aber wir waren mittlerweile alle eingespielt und da waren wir auch schon in 20 Minuten fertig.
Also ein sehr interessantes Wochenende, aber leider viel zu kalt. Es lag Schnee... leichter Schneeregen... Windig.... Total fies...
um
22:53
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Nur weil ich mal so lange nichts mehr geschrieben habe heißt das nicht, dass es nichts neues gibt.
Ich habe drei Lehrgänge besucht und war auf Fortbildung bei der Feuerwehrschule.
Die ersten zwei Lehrgänge waren "Leiten und Führen von Gruppen" und "Rotkreuz Aufbauseminar". Bei letzterem lernt man einiges mehr über das rote Kreuz und bei dem ersten lernt man so ein paar wenige Grundlagen zum Umgang mit Gruppen. Auch so Themen wie Motivation werden dabei angesprochen.
Mein dritter Lehrgang war dann IuK I (Information und Kommunikation I). Das war im Prinzip nur ein grober Überblick über die Geräte der IuK. Das einzig neue für mich waren die Feldtelefone, die aber auch nur kurz mal gezeigt wurden und dann in IuK II weiter vertieft werden sollen.
Nun aber mal zu dem wirklich spannenden. Lehrgang "Technische Rettung" bei der Feuerwehrschule. Praxistag.... Mit Feuerwehren aus dem ganzen Kreis, THW und uns vom DRK.
Wir waren dort zu 7 DRKlern mit zwei RTWs und einem kleinen ELW 1. Der ELW 1 wurde zum NEF umbenannt und die RTWs mit entsprechendem Personal besetzt. Dabei war ich dann der Fahrer des einen RTW. Einer von uns hat den Notarzt gespielt. Dann hieß es "Unfall mit eingeklemmten Personen" und wir sind mit Blaulicht zum Übungsgelände gefahren. Dort fanden wir dann einen Unfall mit zwei Autos vor. Erst einmal hieß es dann den Einsatzleiter der Feuerwehr zu finden, der uns dann ein Auto zuteilte, dass auf dem Dach lag. Darin waren zwei Jungs von der Jugendfeuerwehr, die die Verletzten spielten. Der eine auch mit nervigen Nachfragen und recht realistisch. Kurz darauf fand ich mich dann im Auto wieder und war dabei die beiden Verletzten zu betreuen. Habe halt so erzählt was geplant ist und sie ein wenig beruhigt. Nachdem dann beide raus waren und "ins Krankenhaus gebracht waren", also bis RTW und dann für die entsprechend beendet, gab es eine kleine Nachbesprechung und wir konnten dann wieder zurück zur Schule fahren zum aufwärmen.
Beim zweiten Unfall, wieder mit zwei Autos, war ich natürlich wieder im Auto und habe betreut während über mir das Dach weggeschnitten wurde. War auch mal ein interessantes Erlebnis.
Der dritte Unfall ging dann recht schnell. Es gab zwar 7 Verletzte und vier Autos, aber wir waren mittlerweile alle eingespielt und da waren wir auch schon in 20 Minuten fertig.
Also ein sehr interessantes Wochenende, aber leider viel zu kalt. Es lag Schnee... leichter Schneeregen... Windig.... Total fies...
Ich habe drei Lehrgänge besucht und war auf Fortbildung bei der Feuerwehrschule.
Die ersten zwei Lehrgänge waren "Leiten und Führen von Gruppen" und "Rotkreuz Aufbauseminar". Bei letzterem lernt man einiges mehr über das rote Kreuz und bei dem ersten lernt man so ein paar wenige Grundlagen zum Umgang mit Gruppen. Auch so Themen wie Motivation werden dabei angesprochen.
Mein dritter Lehrgang war dann IuK I (Information und Kommunikation I). Das war im Prinzip nur ein grober Überblick über die Geräte der IuK. Das einzig neue für mich waren die Feldtelefone, die aber auch nur kurz mal gezeigt wurden und dann in IuK II weiter vertieft werden sollen.
Nun aber mal zu dem wirklich spannenden. Lehrgang "Technische Rettung" bei der Feuerwehrschule. Praxistag.... Mit Feuerwehren aus dem ganzen Kreis, THW und uns vom DRK.
Wir waren dort zu 7 DRKlern mit zwei RTWs und einem kleinen ELW 1. Der ELW 1 wurde zum NEF umbenannt und die RTWs mit entsprechendem Personal besetzt. Dabei war ich dann der Fahrer des einen RTW. Einer von uns hat den Notarzt gespielt. Dann hieß es "Unfall mit eingeklemmten Personen" und wir sind mit Blaulicht zum Übungsgelände gefahren. Dort fanden wir dann einen Unfall mit zwei Autos vor. Erst einmal hieß es dann den Einsatzleiter der Feuerwehr zu finden, der uns dann ein Auto zuteilte, dass auf dem Dach lag. Darin waren zwei Jungs von der Jugendfeuerwehr, die die Verletzten spielten. Der eine auch mit nervigen Nachfragen und recht realistisch. Kurz darauf fand ich mich dann im Auto wieder und war dabei die beiden Verletzten zu betreuen. Habe halt so erzählt was geplant ist und sie ein wenig beruhigt. Nachdem dann beide raus waren und "ins Krankenhaus gebracht waren", also bis RTW und dann für die entsprechend beendet, gab es eine kleine Nachbesprechung und wir konnten dann wieder zurück zur Schule fahren zum aufwärmen.
Beim zweiten Unfall, wieder mit zwei Autos, war ich natürlich wieder im Auto und habe betreut während über mir das Dach weggeschnitten wurde. War auch mal ein interessantes Erlebnis.
Der dritte Unfall ging dann recht schnell. Es gab zwar 7 Verletzte und vier Autos, aber wir waren mittlerweile alle eingespielt und da waren wir auch schon in 20 Minuten fertig.
Also ein sehr interessantes Wochenende, aber leider viel zu kalt. Es lag Schnee... leichter Schneeregen... Windig.... Total fies...
IuK und ein bisschen Action
Samstag, 8. Dezember 2012
Weihnachten und Landesvorhaltung
Mal wieder etwas Neues...
Gestern war bei uns Weihnachtsfeier in der Bereitschaft mit lecker Essen, Wichteln und viel Spaß! :)
Und heute war ich das erste Mal bei der Landesvorhaltung unseres Landesverbandes. Das ist eine Gruppe, die aus Technik und Sicherheit, Trinkwasseraufbereitung und Information und Kommunikation besteht. Diese Gruppen sollen als Landesvorhaltung vor allem bei Großschadenslagen zum Einsatz kommen, die in der Regel nicht durch lokale Einsatzkräfte allein bewältigt werden können.
Ich mache dort natürlich erst einmal bei der IuK mit. Heute haben wir erstmal am Gerätewagen für Datenkommunikation gearbeitet und ein Regal versetzt und ein paar überflüssige Sachen ausgebaut.
Gestern war bei uns Weihnachtsfeier in der Bereitschaft mit lecker Essen, Wichteln und viel Spaß! :)
Und heute war ich das erste Mal bei der Landesvorhaltung unseres Landesverbandes. Das ist eine Gruppe, die aus Technik und Sicherheit, Trinkwasseraufbereitung und Information und Kommunikation besteht. Diese Gruppen sollen als Landesvorhaltung vor allem bei Großschadenslagen zum Einsatz kommen, die in der Regel nicht durch lokale Einsatzkräfte allein bewältigt werden können.
Ich mache dort natürlich erst einmal bei der IuK mit. Heute haben wir erstmal am Gerätewagen für Datenkommunikation gearbeitet und ein Regal versetzt und ein paar überflüssige Sachen ausgebaut.
um
20:22
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Mal wieder etwas Neues...
Gestern war bei uns Weihnachtsfeier in der Bereitschaft mit lecker Essen, Wichteln und viel Spaß! :)
Und heute war ich das erste Mal bei der Landesvorhaltung unseres Landesverbandes. Das ist eine Gruppe, die aus Technik und Sicherheit, Trinkwasseraufbereitung und Information und Kommunikation besteht. Diese Gruppen sollen als Landesvorhaltung vor allem bei Großschadenslagen zum Einsatz kommen, die in der Regel nicht durch lokale Einsatzkräfte allein bewältigt werden können.
Ich mache dort natürlich erst einmal bei der IuK mit. Heute haben wir erstmal am Gerätewagen für Datenkommunikation gearbeitet und ein Regal versetzt und ein paar überflüssige Sachen ausgebaut.
Gestern war bei uns Weihnachtsfeier in der Bereitschaft mit lecker Essen, Wichteln und viel Spaß! :)
Und heute war ich das erste Mal bei der Landesvorhaltung unseres Landesverbandes. Das ist eine Gruppe, die aus Technik und Sicherheit, Trinkwasseraufbereitung und Information und Kommunikation besteht. Diese Gruppen sollen als Landesvorhaltung vor allem bei Großschadenslagen zum Einsatz kommen, die in der Regel nicht durch lokale Einsatzkräfte allein bewältigt werden können.
Ich mache dort natürlich erst einmal bei der IuK mit. Heute haben wir erstmal am Gerätewagen für Datenkommunikation gearbeitet und ein Regal versetzt und ein paar überflüssige Sachen ausgebaut.
Weihnachten und Landesvorhaltung
Montag, 12. November 2012
Kirmes und Abschlusswoche
Und damit es nicht langweilig wurde gab es auch direkt wieder einen etwas aufwendigeren Sanitätsdienst zu besetzen.
Und zwar diesmal eine Kirmes über 10 Tage.
Wir waren vor Ort mit unserer UHS, ein bis zwei Sanitätstrupps und an den Wochenenden zur Kommunikationsunterstützung noch unser ELW.
Aufgebaut haben wir das Zelt für die UHS am Tag vor dem 1. November.
Am 2.11. ging es dann aber erst richtig los und fing auch direkt sehr interessant an. Wir hatten nämlich direkt 5 RTWs und zwei Notärzte vor Ort.
Und zwar gab es erst einmal ein alkoholisiertes 14-jähriges Mädchen, das nach Betreuung durch den Notarzt per RTW in die Kinderklinik gefahren wurde. Direkt daran anschließend eine Dame mittleren Alters mit heftigen Bauchkrämpfen. Dafür kam der Notarzt dann direkt nochmal zurück und hat ihr etwas gegen die Schmerzen gegeben. Auch die Dame wurde dann per RTW ins Krankenhaus gefahren.
Da wir selbst nicht transportieren dürfen, obwohl wir einen KTW-2 und auch passendes Personal dafür da hatten, musste für jede Kleinigkeit ein RTW bestellt werden. Also auch für einen Verdacht auf Sprunggelenksfraktur.
Wir dachten das würde so weiter gehen wie am ersten Tag... War aber nicht so... Samstag war ruhig... Sonntag ebenfalls...
Montags war ich dann nicht mehr vor Ort, weil ich ja in der Woche meinen Abschluss- und Prüfungslehrgang für den Rettungssanitäter hatte.
Wir sind dann also zur Landesschule gefahren und durften dort zwei Tage Theorie und Wiederholung über uns ergehen lassen. Am Mittwoch ging es dann endlich mal mit etwas spannenderem los... Die schriftliche Prüfung...
100 Fragen mit vier Antwortmöglichkeiten im Multiple-Choice, wobei immer nur eine Antwort richtig ist.
Dafür sollten wir 2 Stunden Zeit haben... Ich war ein wenig schneller und konnte bereits nach 16 Minuten abgeben.
Nachdem dann später alle anderen auch abgegeben hatten konnten wir noch praktisch üben... z.B. wurde uns noch kurzfristig erzählt, dass die praktische Prüfung auch die Reanimation mit der Einhelfer-Methode beinhalten würde.... Die mussten wir dann erstmal schnell üben... War aber natürlich kein Problem.
Am Donnerstag dann zur praktischen Prüfung. Das war dann morgens mit der Reanimation und Nachmittags mit Fallbeispielen.
Jedes Team besteht aus zwei Personen und jeder muss einmal der Chef des Team sein. Die Fallbeispiele sind jeweils ein KTW-Beispiel und ein RTW-Beispiel.
Als KTW-Beispiel hatten wir den Einsatz, dass zwei Besoffene im Stadtpark Probleme machen würden. Ich war dort der Teamchef und konnte das ganze sehr gut managen. Ein kurzer Blick und ich konnte sehen welcher der beiden augenscheinlich der Beinträchtigtere war und habe mich erst einmal um den gekümmert. Mein Teamkollege hat sich nebenbei den anderen angeschaut. Wir haben dann ein paar Werte, wie BZ, Blutdruck etc. erhoben und konnten feststellen, dass die beiden eigentlich nicht stark beeinträchtigt waren. Also wurden sie in den KTW verladen und ins Krankenhaus gebracht.
Jetzt spielt das aber nicht wirklich in einem Park und es gibt auch keinen KTW, sondern das alles ist im Klassenzimmer und die Betroffenen werden von anderen Teilnehmern der Prüfungswoche gespielt. D.h. man muss sich das alles etwas vorstellen und schauen, dass man da nichts übersieht, was normalerweise direkt auffällt. Auch das Messen der Werte ist so, dass man zwar etwas misst, aber der Prüfer dann sagt was man gemessen hat.
Beim RTW-Beispiel war ich der Teamhelfer und mein Kollege der Chef.
Als Szenario war eine Alarmierung zu einem Menschen mit unverständlicher Sprache gegeben, wo wir doch einmal nachschauen sollten. Alleine bei dem ersten Stichwort und dem ersten Blick auf den Patienten war eigentlich schon klar, dass es ein Apoplex sein würde.
Der Teamchef hat sich dann also um den Kollegen gekümmert und ich wusste ja was zu tun war und habe ihm entsprechend Pupillenleuchte gereicht, nebenbei Blutdruck (190/100) und Blutzucker (140) gemessen. Wir konnten dann feststellen, dass die Pupillen beide gleich waren, also es keinen Hirndruck gab, somit die Wahrscheinlichkeit hoch ist für einen unblutigen Schlaganfall, bei dem ein Gefäß im Gehirn verstopft ist und es deshalb zu den Symptomen kommt. Der Kollege alarmierte sobald die Verdachtsdiagnose bestätigt war (kein niedriger BZ, hoher Blutdruck, verwaschene Sprache, Lähmungserscheinungen auf einer Körperseite) einen Notarzt nach und ich habe noch Sauerstoff gegeben. Damit war das Szenario dann auch schon erledigt und wir konnten wieder zusammenpacken.
Da man ja vor einer wichtigen Prüfung nicht mehr großartig lernen sollte sind wir Abends in eine lokale Kneipe gegangen. Einige der anderen Teilnehmer haben Abends noch mit einem der Lehrer zusammen gelernt... Und es wurde erzählt, dass der, der als erstes bei der schriftlichen Prüfung abgegeben hatte auch direkt noch keinen einzigen Fehler hatte... Das war dann wohl ich :)
Mündliche sah dann so aus, dass es drei Themengebiete gibt... Physiologie, Notfälle und Sonstiges... Aus jedem Themengebiet zieht man eine Karte und muss dann zu dem gezogenen Thema etwas erzählen bzw. Fragen der Prüfer beantworten.
Es werden dabei immer drei Teilnehmer gleichzeitig geprüft, wobei einer nach dem anderen dran ist und die anderen beiden dann erst mal zuhören müssen was der Eine erzählt. Ich hatte ein wenig Pech und durfte zu den Themen Herz-Kreislaufsystem (Physiologie), Sonstige Notfälle (Notfälle) und Gefahrgutunfälle (Sonstiges) etwas erzählen.
Herz-Kreislaufsystem war kein Problem, wobei es teilweise schwierig war zu erkennen worauf der Prüfer hinaus wollte wenn er eine Frage stellte. Für die sonstigen Notfälle wurde dann etwas zu Verbrennungen gefragt und die Gefahrgutunfälle waren auch eher allgemein mit einem kleinen Szenario und wie man sich dabei verhalten würde.
Dann wurden wir nach einer kurzen Bedenkpause wieder reingerufen und uns die Noten mitgeteilt. Alle bestanden. Mit Note 2. Die setzt sich zusammen aus Schriftllich 1, Praktisch 2 und Mündlich 3. Somit bin ich nun Rettungssanitäter und könnte theoretisch Transportführer auf einem KTW bzw. Fahrer des RTW sein. Vor allem hat es bei mir den Vorteil, dass ich noch Klasse 3 habe, also auch die großen KTWs bzw. RTWs fahren kann ohne einen LKW-Führerschein machen zu müssen :)
Alles in allem kann man damit sehr zufrieden sein.
Dann von der Landessschule wieder zurück zur Kirmes und dort noch drei Tage Dienst gemacht. Hauptsächlich habe ich den ELW besetzt um zum einen meine Funkkenntnisse von Sprechfunkerlehrgang anzuwenden und zu vertiefen und zum anderen um mich auf die Lehrgänge Information und Kommunikation (IuK) I bis IV im Jahre 2013 vorzubereiten.
Für 2013 habe ich geplant die Fachdienstausbildung für IuK (IuK I bis IV) zu machen und danach bzw. parallel denn den Gruppenführer IuK. Nebenbei gibt es noch einige Lehrgänge mit Fortbildungen für Führungs- und Leitungskräfte und natürlich Anfang August wieder nach Wacken.
Schauen wir mal was 2013 sonst noch so bringt :)
Und zwar diesmal eine Kirmes über 10 Tage.
Wir waren vor Ort mit unserer UHS, ein bis zwei Sanitätstrupps und an den Wochenenden zur Kommunikationsunterstützung noch unser ELW.
Aufgebaut haben wir das Zelt für die UHS am Tag vor dem 1. November.
Am 2.11. ging es dann aber erst richtig los und fing auch direkt sehr interessant an. Wir hatten nämlich direkt 5 RTWs und zwei Notärzte vor Ort.
Und zwar gab es erst einmal ein alkoholisiertes 14-jähriges Mädchen, das nach Betreuung durch den Notarzt per RTW in die Kinderklinik gefahren wurde. Direkt daran anschließend eine Dame mittleren Alters mit heftigen Bauchkrämpfen. Dafür kam der Notarzt dann direkt nochmal zurück und hat ihr etwas gegen die Schmerzen gegeben. Auch die Dame wurde dann per RTW ins Krankenhaus gefahren.
Da wir selbst nicht transportieren dürfen, obwohl wir einen KTW-2 und auch passendes Personal dafür da hatten, musste für jede Kleinigkeit ein RTW bestellt werden. Also auch für einen Verdacht auf Sprunggelenksfraktur.
Wir dachten das würde so weiter gehen wie am ersten Tag... War aber nicht so... Samstag war ruhig... Sonntag ebenfalls...
Montags war ich dann nicht mehr vor Ort, weil ich ja in der Woche meinen Abschluss- und Prüfungslehrgang für den Rettungssanitäter hatte.
Wir sind dann also zur Landesschule gefahren und durften dort zwei Tage Theorie und Wiederholung über uns ergehen lassen. Am Mittwoch ging es dann endlich mal mit etwas spannenderem los... Die schriftliche Prüfung...
100 Fragen mit vier Antwortmöglichkeiten im Multiple-Choice, wobei immer nur eine Antwort richtig ist.
Dafür sollten wir 2 Stunden Zeit haben... Ich war ein wenig schneller und konnte bereits nach 16 Minuten abgeben.
Nachdem dann später alle anderen auch abgegeben hatten konnten wir noch praktisch üben... z.B. wurde uns noch kurzfristig erzählt, dass die praktische Prüfung auch die Reanimation mit der Einhelfer-Methode beinhalten würde.... Die mussten wir dann erstmal schnell üben... War aber natürlich kein Problem.
Am Donnerstag dann zur praktischen Prüfung. Das war dann morgens mit der Reanimation und Nachmittags mit Fallbeispielen.
Jedes Team besteht aus zwei Personen und jeder muss einmal der Chef des Team sein. Die Fallbeispiele sind jeweils ein KTW-Beispiel und ein RTW-Beispiel.
Als KTW-Beispiel hatten wir den Einsatz, dass zwei Besoffene im Stadtpark Probleme machen würden. Ich war dort der Teamchef und konnte das ganze sehr gut managen. Ein kurzer Blick und ich konnte sehen welcher der beiden augenscheinlich der Beinträchtigtere war und habe mich erst einmal um den gekümmert. Mein Teamkollege hat sich nebenbei den anderen angeschaut. Wir haben dann ein paar Werte, wie BZ, Blutdruck etc. erhoben und konnten feststellen, dass die beiden eigentlich nicht stark beeinträchtigt waren. Also wurden sie in den KTW verladen und ins Krankenhaus gebracht.
Jetzt spielt das aber nicht wirklich in einem Park und es gibt auch keinen KTW, sondern das alles ist im Klassenzimmer und die Betroffenen werden von anderen Teilnehmern der Prüfungswoche gespielt. D.h. man muss sich das alles etwas vorstellen und schauen, dass man da nichts übersieht, was normalerweise direkt auffällt. Auch das Messen der Werte ist so, dass man zwar etwas misst, aber der Prüfer dann sagt was man gemessen hat.
Beim RTW-Beispiel war ich der Teamhelfer und mein Kollege der Chef.
Als Szenario war eine Alarmierung zu einem Menschen mit unverständlicher Sprache gegeben, wo wir doch einmal nachschauen sollten. Alleine bei dem ersten Stichwort und dem ersten Blick auf den Patienten war eigentlich schon klar, dass es ein Apoplex sein würde.
Der Teamchef hat sich dann also um den Kollegen gekümmert und ich wusste ja was zu tun war und habe ihm entsprechend Pupillenleuchte gereicht, nebenbei Blutdruck (190/100) und Blutzucker (140) gemessen. Wir konnten dann feststellen, dass die Pupillen beide gleich waren, also es keinen Hirndruck gab, somit die Wahrscheinlichkeit hoch ist für einen unblutigen Schlaganfall, bei dem ein Gefäß im Gehirn verstopft ist und es deshalb zu den Symptomen kommt. Der Kollege alarmierte sobald die Verdachtsdiagnose bestätigt war (kein niedriger BZ, hoher Blutdruck, verwaschene Sprache, Lähmungserscheinungen auf einer Körperseite) einen Notarzt nach und ich habe noch Sauerstoff gegeben. Damit war das Szenario dann auch schon erledigt und wir konnten wieder zusammenpacken.
Da man ja vor einer wichtigen Prüfung nicht mehr großartig lernen sollte sind wir Abends in eine lokale Kneipe gegangen. Einige der anderen Teilnehmer haben Abends noch mit einem der Lehrer zusammen gelernt... Und es wurde erzählt, dass der, der als erstes bei der schriftlichen Prüfung abgegeben hatte auch direkt noch keinen einzigen Fehler hatte... Das war dann wohl ich :)
Mündliche sah dann so aus, dass es drei Themengebiete gibt... Physiologie, Notfälle und Sonstiges... Aus jedem Themengebiet zieht man eine Karte und muss dann zu dem gezogenen Thema etwas erzählen bzw. Fragen der Prüfer beantworten.
Es werden dabei immer drei Teilnehmer gleichzeitig geprüft, wobei einer nach dem anderen dran ist und die anderen beiden dann erst mal zuhören müssen was der Eine erzählt. Ich hatte ein wenig Pech und durfte zu den Themen Herz-Kreislaufsystem (Physiologie), Sonstige Notfälle (Notfälle) und Gefahrgutunfälle (Sonstiges) etwas erzählen.
Herz-Kreislaufsystem war kein Problem, wobei es teilweise schwierig war zu erkennen worauf der Prüfer hinaus wollte wenn er eine Frage stellte. Für die sonstigen Notfälle wurde dann etwas zu Verbrennungen gefragt und die Gefahrgutunfälle waren auch eher allgemein mit einem kleinen Szenario und wie man sich dabei verhalten würde.
Dann wurden wir nach einer kurzen Bedenkpause wieder reingerufen und uns die Noten mitgeteilt. Alle bestanden. Mit Note 2. Die setzt sich zusammen aus Schriftllich 1, Praktisch 2 und Mündlich 3. Somit bin ich nun Rettungssanitäter und könnte theoretisch Transportführer auf einem KTW bzw. Fahrer des RTW sein. Vor allem hat es bei mir den Vorteil, dass ich noch Klasse 3 habe, also auch die großen KTWs bzw. RTWs fahren kann ohne einen LKW-Führerschein machen zu müssen :)
Alles in allem kann man damit sehr zufrieden sein.
Dann von der Landessschule wieder zurück zur Kirmes und dort noch drei Tage Dienst gemacht. Hauptsächlich habe ich den ELW besetzt um zum einen meine Funkkenntnisse von Sprechfunkerlehrgang anzuwenden und zu vertiefen und zum anderen um mich auf die Lehrgänge Information und Kommunikation (IuK) I bis IV im Jahre 2013 vorzubereiten.
Für 2013 habe ich geplant die Fachdienstausbildung für IuK (IuK I bis IV) zu machen und danach bzw. parallel denn den Gruppenführer IuK. Nebenbei gibt es noch einige Lehrgänge mit Fortbildungen für Führungs- und Leitungskräfte und natürlich Anfang August wieder nach Wacken.
Schauen wir mal was 2013 sonst noch so bringt :)
um
19:43
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Und damit es nicht langweilig wurde gab es auch direkt wieder einen etwas aufwendigeren Sanitätsdienst zu besetzen.
Und zwar diesmal eine Kirmes über 10 Tage.
Wir waren vor Ort mit unserer UHS, ein bis zwei Sanitätstrupps und an den Wochenenden zur Kommunikationsunterstützung noch unser ELW.
Aufgebaut haben wir das Zelt für die UHS am Tag vor dem 1. November.
Am 2.11. ging es dann aber erst richtig los und fing auch direkt sehr interessant an. Wir hatten nämlich direkt 5 RTWs und zwei Notärzte vor Ort.
Und zwar gab es erst einmal ein alkoholisiertes 14-jähriges Mädchen, das nach Betreuung durch den Notarzt per RTW in die Kinderklinik gefahren wurde. Direkt daran anschließend eine Dame mittleren Alters mit heftigen Bauchkrämpfen. Dafür kam der Notarzt dann direkt nochmal zurück und hat ihr etwas gegen die Schmerzen gegeben. Auch die Dame wurde dann per RTW ins Krankenhaus gefahren.
Da wir selbst nicht transportieren dürfen, obwohl wir einen KTW-2 und auch passendes Personal dafür da hatten, musste für jede Kleinigkeit ein RTW bestellt werden. Also auch für einen Verdacht auf Sprunggelenksfraktur.
Wir dachten das würde so weiter gehen wie am ersten Tag... War aber nicht so... Samstag war ruhig... Sonntag ebenfalls...
Montags war ich dann nicht mehr vor Ort, weil ich ja in der Woche meinen Abschluss- und Prüfungslehrgang für den Rettungssanitäter hatte.
Wir sind dann also zur Landesschule gefahren und durften dort zwei Tage Theorie und Wiederholung über uns ergehen lassen. Am Mittwoch ging es dann endlich mal mit etwas spannenderem los... Die schriftliche Prüfung...
100 Fragen mit vier Antwortmöglichkeiten im Multiple-Choice, wobei immer nur eine Antwort richtig ist.
Dafür sollten wir 2 Stunden Zeit haben... Ich war ein wenig schneller und konnte bereits nach 16 Minuten abgeben.
Nachdem dann später alle anderen auch abgegeben hatten konnten wir noch praktisch üben... z.B. wurde uns noch kurzfristig erzählt, dass die praktische Prüfung auch die Reanimation mit der Einhelfer-Methode beinhalten würde.... Die mussten wir dann erstmal schnell üben... War aber natürlich kein Problem.
Am Donnerstag dann zur praktischen Prüfung. Das war dann morgens mit der Reanimation und Nachmittags mit Fallbeispielen.
Jedes Team besteht aus zwei Personen und jeder muss einmal der Chef des Team sein. Die Fallbeispiele sind jeweils ein KTW-Beispiel und ein RTW-Beispiel.
Als KTW-Beispiel hatten wir den Einsatz, dass zwei Besoffene im Stadtpark Probleme machen würden. Ich war dort der Teamchef und konnte das ganze sehr gut managen. Ein kurzer Blick und ich konnte sehen welcher der beiden augenscheinlich der Beinträchtigtere war und habe mich erst einmal um den gekümmert. Mein Teamkollege hat sich nebenbei den anderen angeschaut. Wir haben dann ein paar Werte, wie BZ, Blutdruck etc. erhoben und konnten feststellen, dass die beiden eigentlich nicht stark beeinträchtigt waren. Also wurden sie in den KTW verladen und ins Krankenhaus gebracht.
Jetzt spielt das aber nicht wirklich in einem Park und es gibt auch keinen KTW, sondern das alles ist im Klassenzimmer und die Betroffenen werden von anderen Teilnehmern der Prüfungswoche gespielt. D.h. man muss sich das alles etwas vorstellen und schauen, dass man da nichts übersieht, was normalerweise direkt auffällt. Auch das Messen der Werte ist so, dass man zwar etwas misst, aber der Prüfer dann sagt was man gemessen hat.
Beim RTW-Beispiel war ich der Teamhelfer und mein Kollege der Chef.
Als Szenario war eine Alarmierung zu einem Menschen mit unverständlicher Sprache gegeben, wo wir doch einmal nachschauen sollten. Alleine bei dem ersten Stichwort und dem ersten Blick auf den Patienten war eigentlich schon klar, dass es ein Apoplex sein würde.
Der Teamchef hat sich dann also um den Kollegen gekümmert und ich wusste ja was zu tun war und habe ihm entsprechend Pupillenleuchte gereicht, nebenbei Blutdruck (190/100) und Blutzucker (140) gemessen. Wir konnten dann feststellen, dass die Pupillen beide gleich waren, also es keinen Hirndruck gab, somit die Wahrscheinlichkeit hoch ist für einen unblutigen Schlaganfall, bei dem ein Gefäß im Gehirn verstopft ist und es deshalb zu den Symptomen kommt. Der Kollege alarmierte sobald die Verdachtsdiagnose bestätigt war (kein niedriger BZ, hoher Blutdruck, verwaschene Sprache, Lähmungserscheinungen auf einer Körperseite) einen Notarzt nach und ich habe noch Sauerstoff gegeben. Damit war das Szenario dann auch schon erledigt und wir konnten wieder zusammenpacken.
Da man ja vor einer wichtigen Prüfung nicht mehr großartig lernen sollte sind wir Abends in eine lokale Kneipe gegangen. Einige der anderen Teilnehmer haben Abends noch mit einem der Lehrer zusammen gelernt... Und es wurde erzählt, dass der, der als erstes bei der schriftlichen Prüfung abgegeben hatte auch direkt noch keinen einzigen Fehler hatte... Das war dann wohl ich :)
Mündliche sah dann so aus, dass es drei Themengebiete gibt... Physiologie, Notfälle und Sonstiges... Aus jedem Themengebiet zieht man eine Karte und muss dann zu dem gezogenen Thema etwas erzählen bzw. Fragen der Prüfer beantworten.
Es werden dabei immer drei Teilnehmer gleichzeitig geprüft, wobei einer nach dem anderen dran ist und die anderen beiden dann erst mal zuhören müssen was der Eine erzählt. Ich hatte ein wenig Pech und durfte zu den Themen Herz-Kreislaufsystem (Physiologie), Sonstige Notfälle (Notfälle) und Gefahrgutunfälle (Sonstiges) etwas erzählen.
Herz-Kreislaufsystem war kein Problem, wobei es teilweise schwierig war zu erkennen worauf der Prüfer hinaus wollte wenn er eine Frage stellte. Für die sonstigen Notfälle wurde dann etwas zu Verbrennungen gefragt und die Gefahrgutunfälle waren auch eher allgemein mit einem kleinen Szenario und wie man sich dabei verhalten würde.
Dann wurden wir nach einer kurzen Bedenkpause wieder reingerufen und uns die Noten mitgeteilt. Alle bestanden. Mit Note 2. Die setzt sich zusammen aus Schriftllich 1, Praktisch 2 und Mündlich 3. Somit bin ich nun Rettungssanitäter und könnte theoretisch Transportführer auf einem KTW bzw. Fahrer des RTW sein. Vor allem hat es bei mir den Vorteil, dass ich noch Klasse 3 habe, also auch die großen KTWs bzw. RTWs fahren kann ohne einen LKW-Führerschein machen zu müssen :)
Alles in allem kann man damit sehr zufrieden sein.
Dann von der Landessschule wieder zurück zur Kirmes und dort noch drei Tage Dienst gemacht. Hauptsächlich habe ich den ELW besetzt um zum einen meine Funkkenntnisse von Sprechfunkerlehrgang anzuwenden und zu vertiefen und zum anderen um mich auf die Lehrgänge Information und Kommunikation (IuK) I bis IV im Jahre 2013 vorzubereiten.
Für 2013 habe ich geplant die Fachdienstausbildung für IuK (IuK I bis IV) zu machen und danach bzw. parallel denn den Gruppenführer IuK. Nebenbei gibt es noch einige Lehrgänge mit Fortbildungen für Führungs- und Leitungskräfte und natürlich Anfang August wieder nach Wacken.
Schauen wir mal was 2013 sonst noch so bringt :)
Und zwar diesmal eine Kirmes über 10 Tage.
Wir waren vor Ort mit unserer UHS, ein bis zwei Sanitätstrupps und an den Wochenenden zur Kommunikationsunterstützung noch unser ELW.
Aufgebaut haben wir das Zelt für die UHS am Tag vor dem 1. November.
Am 2.11. ging es dann aber erst richtig los und fing auch direkt sehr interessant an. Wir hatten nämlich direkt 5 RTWs und zwei Notärzte vor Ort.
Und zwar gab es erst einmal ein alkoholisiertes 14-jähriges Mädchen, das nach Betreuung durch den Notarzt per RTW in die Kinderklinik gefahren wurde. Direkt daran anschließend eine Dame mittleren Alters mit heftigen Bauchkrämpfen. Dafür kam der Notarzt dann direkt nochmal zurück und hat ihr etwas gegen die Schmerzen gegeben. Auch die Dame wurde dann per RTW ins Krankenhaus gefahren.
Da wir selbst nicht transportieren dürfen, obwohl wir einen KTW-2 und auch passendes Personal dafür da hatten, musste für jede Kleinigkeit ein RTW bestellt werden. Also auch für einen Verdacht auf Sprunggelenksfraktur.
Wir dachten das würde so weiter gehen wie am ersten Tag... War aber nicht so... Samstag war ruhig... Sonntag ebenfalls...
Montags war ich dann nicht mehr vor Ort, weil ich ja in der Woche meinen Abschluss- und Prüfungslehrgang für den Rettungssanitäter hatte.
Wir sind dann also zur Landesschule gefahren und durften dort zwei Tage Theorie und Wiederholung über uns ergehen lassen. Am Mittwoch ging es dann endlich mal mit etwas spannenderem los... Die schriftliche Prüfung...
100 Fragen mit vier Antwortmöglichkeiten im Multiple-Choice, wobei immer nur eine Antwort richtig ist.
Dafür sollten wir 2 Stunden Zeit haben... Ich war ein wenig schneller und konnte bereits nach 16 Minuten abgeben.
Nachdem dann später alle anderen auch abgegeben hatten konnten wir noch praktisch üben... z.B. wurde uns noch kurzfristig erzählt, dass die praktische Prüfung auch die Reanimation mit der Einhelfer-Methode beinhalten würde.... Die mussten wir dann erstmal schnell üben... War aber natürlich kein Problem.
Am Donnerstag dann zur praktischen Prüfung. Das war dann morgens mit der Reanimation und Nachmittags mit Fallbeispielen.
Jedes Team besteht aus zwei Personen und jeder muss einmal der Chef des Team sein. Die Fallbeispiele sind jeweils ein KTW-Beispiel und ein RTW-Beispiel.
Als KTW-Beispiel hatten wir den Einsatz, dass zwei Besoffene im Stadtpark Probleme machen würden. Ich war dort der Teamchef und konnte das ganze sehr gut managen. Ein kurzer Blick und ich konnte sehen welcher der beiden augenscheinlich der Beinträchtigtere war und habe mich erst einmal um den gekümmert. Mein Teamkollege hat sich nebenbei den anderen angeschaut. Wir haben dann ein paar Werte, wie BZ, Blutdruck etc. erhoben und konnten feststellen, dass die beiden eigentlich nicht stark beeinträchtigt waren. Also wurden sie in den KTW verladen und ins Krankenhaus gebracht.
Jetzt spielt das aber nicht wirklich in einem Park und es gibt auch keinen KTW, sondern das alles ist im Klassenzimmer und die Betroffenen werden von anderen Teilnehmern der Prüfungswoche gespielt. D.h. man muss sich das alles etwas vorstellen und schauen, dass man da nichts übersieht, was normalerweise direkt auffällt. Auch das Messen der Werte ist so, dass man zwar etwas misst, aber der Prüfer dann sagt was man gemessen hat.
Beim RTW-Beispiel war ich der Teamhelfer und mein Kollege der Chef.
Als Szenario war eine Alarmierung zu einem Menschen mit unverständlicher Sprache gegeben, wo wir doch einmal nachschauen sollten. Alleine bei dem ersten Stichwort und dem ersten Blick auf den Patienten war eigentlich schon klar, dass es ein Apoplex sein würde.
Der Teamchef hat sich dann also um den Kollegen gekümmert und ich wusste ja was zu tun war und habe ihm entsprechend Pupillenleuchte gereicht, nebenbei Blutdruck (190/100) und Blutzucker (140) gemessen. Wir konnten dann feststellen, dass die Pupillen beide gleich waren, also es keinen Hirndruck gab, somit die Wahrscheinlichkeit hoch ist für einen unblutigen Schlaganfall, bei dem ein Gefäß im Gehirn verstopft ist und es deshalb zu den Symptomen kommt. Der Kollege alarmierte sobald die Verdachtsdiagnose bestätigt war (kein niedriger BZ, hoher Blutdruck, verwaschene Sprache, Lähmungserscheinungen auf einer Körperseite) einen Notarzt nach und ich habe noch Sauerstoff gegeben. Damit war das Szenario dann auch schon erledigt und wir konnten wieder zusammenpacken.
Da man ja vor einer wichtigen Prüfung nicht mehr großartig lernen sollte sind wir Abends in eine lokale Kneipe gegangen. Einige der anderen Teilnehmer haben Abends noch mit einem der Lehrer zusammen gelernt... Und es wurde erzählt, dass der, der als erstes bei der schriftlichen Prüfung abgegeben hatte auch direkt noch keinen einzigen Fehler hatte... Das war dann wohl ich :)
Mündliche sah dann so aus, dass es drei Themengebiete gibt... Physiologie, Notfälle und Sonstiges... Aus jedem Themengebiet zieht man eine Karte und muss dann zu dem gezogenen Thema etwas erzählen bzw. Fragen der Prüfer beantworten.
Es werden dabei immer drei Teilnehmer gleichzeitig geprüft, wobei einer nach dem anderen dran ist und die anderen beiden dann erst mal zuhören müssen was der Eine erzählt. Ich hatte ein wenig Pech und durfte zu den Themen Herz-Kreislaufsystem (Physiologie), Sonstige Notfälle (Notfälle) und Gefahrgutunfälle (Sonstiges) etwas erzählen.
Herz-Kreislaufsystem war kein Problem, wobei es teilweise schwierig war zu erkennen worauf der Prüfer hinaus wollte wenn er eine Frage stellte. Für die sonstigen Notfälle wurde dann etwas zu Verbrennungen gefragt und die Gefahrgutunfälle waren auch eher allgemein mit einem kleinen Szenario und wie man sich dabei verhalten würde.
Dann wurden wir nach einer kurzen Bedenkpause wieder reingerufen und uns die Noten mitgeteilt. Alle bestanden. Mit Note 2. Die setzt sich zusammen aus Schriftllich 1, Praktisch 2 und Mündlich 3. Somit bin ich nun Rettungssanitäter und könnte theoretisch Transportführer auf einem KTW bzw. Fahrer des RTW sein. Vor allem hat es bei mir den Vorteil, dass ich noch Klasse 3 habe, also auch die großen KTWs bzw. RTWs fahren kann ohne einen LKW-Führerschein machen zu müssen :)
Alles in allem kann man damit sehr zufrieden sein.
Dann von der Landessschule wieder zurück zur Kirmes und dort noch drei Tage Dienst gemacht. Hauptsächlich habe ich den ELW besetzt um zum einen meine Funkkenntnisse von Sprechfunkerlehrgang anzuwenden und zu vertiefen und zum anderen um mich auf die Lehrgänge Information und Kommunikation (IuK) I bis IV im Jahre 2013 vorzubereiten.
Für 2013 habe ich geplant die Fachdienstausbildung für IuK (IuK I bis IV) zu machen und danach bzw. parallel denn den Gruppenführer IuK. Nebenbei gibt es noch einige Lehrgänge mit Fortbildungen für Führungs- und Leitungskräfte und natürlich Anfang August wieder nach Wacken.
Schauen wir mal was 2013 sonst noch so bringt :)
Kirmes und Abschlusswoche
Donnerstag, 1. November 2012
Funken
Ich darf jetzt funken :)
Naja also ich habe zwar schon länger die Funkunterweisung und dürfte somit auch funken, aber jetzt habe ich am Wochenende endlich mal den kompletten Lehrgang "Sprechfunker" gemacht.
Das heißt ich weiß nun wie man es richtig macht und was man nicht machen sollte.
Und das sowohl im analogen als auch im digitalen Funk.
Der einzige Unterschied ist im Prinzip, dass die Funkrufnamen aktuell noch unterschiedlich sind je nachdem in welchem Funk man sich befindet, aber das wird wohl demnächst auch angepasst, so dass man überall den Tetra-Funkrufnamen verwendet.
Naja was habe ich gelernt... Es gibt 2m und 4m Funk im Analog und im Digitalfunk gibt es da keinen Unterschied mehr. Da gibt es aber halt lokalen Funk ohne Funknetz, das nennt sich dann DMO (Direct Mode Operation) und wenn man die 4m-Version vom Tetra nutzen will nennt sich das TMO (Trunked Mode Operation) und geht über die Basisstationen.
Das digitale Netz funktioniert im Prinzip wie ein Handynetz. Es gibt Basisstationen bei denen sich das Handy/Funkgerät anmeldet. Natürlich gibt es auch Funklöcher und schlechten Empfang...
Ein weiterer Unterschied ist noch, dass aufgrund der Verschlüsselung, die beim Digitalfunk von Gerät zu Gerät stattfindet, und den Netzverbindungsaufbauten es ein wenig dauert bis man sprechen kann. D.h. man drückt die Sprechtaste am Digitalfunkgerät und muss erstmal 300-500ms warten. Wenn man da schon anfängt zu sprechen kommt das beim Gegenüber nicht an... Unsere Geräte waren so konfiguriert, dass sie einen kurzen Piepton abgeben, wenn die Verbindung steht und gesprochen werden kann. Das ist da doch sehr hilfreich...
Die Verschlüsselung beim Tetra findet, wie oben geschrieben, von Gerät zu Gerät statt. D.h. jedes Gerät hat eine Smart-Card im Gerät und ohne diese Karte kann zum einen keine Verbindung zum Funknetz hergestellt werden und zum anderen auch die entsprechende Gruppe nicht empfangen werden.
Apropos Gruppen... Beim Analogfunk wurden Kanäle geschaltet um mit anderen zu sprechen... Das ist beim Digitalfunk nun anders. Dort werden Gruppen geschaltet. Was das für ein Unterschied ist? Naja die Kanäle sind jeweils eine Frequenz im Funknetz. Beim Digitalfunk werden aber mehrere Funkgespräche über eine Frequenz geschickt. D.h. da werden die Gespräche anhand der Gruppe, die jeweils geschaltet ist, unterschieden.
Also ich muss sagen, dass der Digitalfunk schon sehr interessant ist. Alleine schon die Sprachqualität ist deutlich besser... weniger Rauschen oder Störgeräusche. Das einzige, was sich die Leute jetzt wieder angewöhnen müssen ist das Wort "Kommen" am Ende der eigenen Durchsage, weil der Gegenüber ja kein Störgeräusch mehr hört, wenn man die Sprechtaste los lässt. D.h. ohne das Wort "Kommen" weiß man nicht, ob der Sender bereits fertig ist mit seiner Ansage und man nun anworten kann... Aber das wird sich auch wieder einspielen...
Naja also ich habe zwar schon länger die Funkunterweisung und dürfte somit auch funken, aber jetzt habe ich am Wochenende endlich mal den kompletten Lehrgang "Sprechfunker" gemacht.
Das heißt ich weiß nun wie man es richtig macht und was man nicht machen sollte.
Und das sowohl im analogen als auch im digitalen Funk.
Der einzige Unterschied ist im Prinzip, dass die Funkrufnamen aktuell noch unterschiedlich sind je nachdem in welchem Funk man sich befindet, aber das wird wohl demnächst auch angepasst, so dass man überall den Tetra-Funkrufnamen verwendet.
Naja was habe ich gelernt... Es gibt 2m und 4m Funk im Analog und im Digitalfunk gibt es da keinen Unterschied mehr. Da gibt es aber halt lokalen Funk ohne Funknetz, das nennt sich dann DMO (Direct Mode Operation) und wenn man die 4m-Version vom Tetra nutzen will nennt sich das TMO (Trunked Mode Operation) und geht über die Basisstationen.
Das digitale Netz funktioniert im Prinzip wie ein Handynetz. Es gibt Basisstationen bei denen sich das Handy/Funkgerät anmeldet. Natürlich gibt es auch Funklöcher und schlechten Empfang...
Ein weiterer Unterschied ist noch, dass aufgrund der Verschlüsselung, die beim Digitalfunk von Gerät zu Gerät stattfindet, und den Netzverbindungsaufbauten es ein wenig dauert bis man sprechen kann. D.h. man drückt die Sprechtaste am Digitalfunkgerät und muss erstmal 300-500ms warten. Wenn man da schon anfängt zu sprechen kommt das beim Gegenüber nicht an... Unsere Geräte waren so konfiguriert, dass sie einen kurzen Piepton abgeben, wenn die Verbindung steht und gesprochen werden kann. Das ist da doch sehr hilfreich...
Die Verschlüsselung beim Tetra findet, wie oben geschrieben, von Gerät zu Gerät statt. D.h. jedes Gerät hat eine Smart-Card im Gerät und ohne diese Karte kann zum einen keine Verbindung zum Funknetz hergestellt werden und zum anderen auch die entsprechende Gruppe nicht empfangen werden.
Apropos Gruppen... Beim Analogfunk wurden Kanäle geschaltet um mit anderen zu sprechen... Das ist beim Digitalfunk nun anders. Dort werden Gruppen geschaltet. Was das für ein Unterschied ist? Naja die Kanäle sind jeweils eine Frequenz im Funknetz. Beim Digitalfunk werden aber mehrere Funkgespräche über eine Frequenz geschickt. D.h. da werden die Gespräche anhand der Gruppe, die jeweils geschaltet ist, unterschieden.
Also ich muss sagen, dass der Digitalfunk schon sehr interessant ist. Alleine schon die Sprachqualität ist deutlich besser... weniger Rauschen oder Störgeräusche. Das einzige, was sich die Leute jetzt wieder angewöhnen müssen ist das Wort "Kommen" am Ende der eigenen Durchsage, weil der Gegenüber ja kein Störgeräusch mehr hört, wenn man die Sprechtaste los lässt. D.h. ohne das Wort "Kommen" weiß man nicht, ob der Sender bereits fertig ist mit seiner Ansage und man nun anworten kann... Aber das wird sich auch wieder einspielen...
um
19:40
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Ich darf jetzt funken :)
Naja also ich habe zwar schon länger die Funkunterweisung und dürfte somit auch funken, aber jetzt habe ich am Wochenende endlich mal den kompletten Lehrgang "Sprechfunker" gemacht.
Das heißt ich weiß nun wie man es richtig macht und was man nicht machen sollte.
Und das sowohl im analogen als auch im digitalen Funk.
Der einzige Unterschied ist im Prinzip, dass die Funkrufnamen aktuell noch unterschiedlich sind je nachdem in welchem Funk man sich befindet, aber das wird wohl demnächst auch angepasst, so dass man überall den Tetra-Funkrufnamen verwendet.
Naja was habe ich gelernt... Es gibt 2m und 4m Funk im Analog und im Digitalfunk gibt es da keinen Unterschied mehr. Da gibt es aber halt lokalen Funk ohne Funknetz, das nennt sich dann DMO (Direct Mode Operation) und wenn man die 4m-Version vom Tetra nutzen will nennt sich das TMO (Trunked Mode Operation) und geht über die Basisstationen.
Das digitale Netz funktioniert im Prinzip wie ein Handynetz. Es gibt Basisstationen bei denen sich das Handy/Funkgerät anmeldet. Natürlich gibt es auch Funklöcher und schlechten Empfang...
Ein weiterer Unterschied ist noch, dass aufgrund der Verschlüsselung, die beim Digitalfunk von Gerät zu Gerät stattfindet, und den Netzverbindungsaufbauten es ein wenig dauert bis man sprechen kann. D.h. man drückt die Sprechtaste am Digitalfunkgerät und muss erstmal 300-500ms warten. Wenn man da schon anfängt zu sprechen kommt das beim Gegenüber nicht an... Unsere Geräte waren so konfiguriert, dass sie einen kurzen Piepton abgeben, wenn die Verbindung steht und gesprochen werden kann. Das ist da doch sehr hilfreich...
Die Verschlüsselung beim Tetra findet, wie oben geschrieben, von Gerät zu Gerät statt. D.h. jedes Gerät hat eine Smart-Card im Gerät und ohne diese Karte kann zum einen keine Verbindung zum Funknetz hergestellt werden und zum anderen auch die entsprechende Gruppe nicht empfangen werden.
Apropos Gruppen... Beim Analogfunk wurden Kanäle geschaltet um mit anderen zu sprechen... Das ist beim Digitalfunk nun anders. Dort werden Gruppen geschaltet. Was das für ein Unterschied ist? Naja die Kanäle sind jeweils eine Frequenz im Funknetz. Beim Digitalfunk werden aber mehrere Funkgespräche über eine Frequenz geschickt. D.h. da werden die Gespräche anhand der Gruppe, die jeweils geschaltet ist, unterschieden.
Also ich muss sagen, dass der Digitalfunk schon sehr interessant ist. Alleine schon die Sprachqualität ist deutlich besser... weniger Rauschen oder Störgeräusche. Das einzige, was sich die Leute jetzt wieder angewöhnen müssen ist das Wort "Kommen" am Ende der eigenen Durchsage, weil der Gegenüber ja kein Störgeräusch mehr hört, wenn man die Sprechtaste los lässt. D.h. ohne das Wort "Kommen" weiß man nicht, ob der Sender bereits fertig ist mit seiner Ansage und man nun anworten kann... Aber das wird sich auch wieder einspielen...
Naja also ich habe zwar schon länger die Funkunterweisung und dürfte somit auch funken, aber jetzt habe ich am Wochenende endlich mal den kompletten Lehrgang "Sprechfunker" gemacht.
Das heißt ich weiß nun wie man es richtig macht und was man nicht machen sollte.
Und das sowohl im analogen als auch im digitalen Funk.
Der einzige Unterschied ist im Prinzip, dass die Funkrufnamen aktuell noch unterschiedlich sind je nachdem in welchem Funk man sich befindet, aber das wird wohl demnächst auch angepasst, so dass man überall den Tetra-Funkrufnamen verwendet.
Naja was habe ich gelernt... Es gibt 2m und 4m Funk im Analog und im Digitalfunk gibt es da keinen Unterschied mehr. Da gibt es aber halt lokalen Funk ohne Funknetz, das nennt sich dann DMO (Direct Mode Operation) und wenn man die 4m-Version vom Tetra nutzen will nennt sich das TMO (Trunked Mode Operation) und geht über die Basisstationen.
Das digitale Netz funktioniert im Prinzip wie ein Handynetz. Es gibt Basisstationen bei denen sich das Handy/Funkgerät anmeldet. Natürlich gibt es auch Funklöcher und schlechten Empfang...
Ein weiterer Unterschied ist noch, dass aufgrund der Verschlüsselung, die beim Digitalfunk von Gerät zu Gerät stattfindet, und den Netzverbindungsaufbauten es ein wenig dauert bis man sprechen kann. D.h. man drückt die Sprechtaste am Digitalfunkgerät und muss erstmal 300-500ms warten. Wenn man da schon anfängt zu sprechen kommt das beim Gegenüber nicht an... Unsere Geräte waren so konfiguriert, dass sie einen kurzen Piepton abgeben, wenn die Verbindung steht und gesprochen werden kann. Das ist da doch sehr hilfreich...
Die Verschlüsselung beim Tetra findet, wie oben geschrieben, von Gerät zu Gerät statt. D.h. jedes Gerät hat eine Smart-Card im Gerät und ohne diese Karte kann zum einen keine Verbindung zum Funknetz hergestellt werden und zum anderen auch die entsprechende Gruppe nicht empfangen werden.
Apropos Gruppen... Beim Analogfunk wurden Kanäle geschaltet um mit anderen zu sprechen... Das ist beim Digitalfunk nun anders. Dort werden Gruppen geschaltet. Was das für ein Unterschied ist? Naja die Kanäle sind jeweils eine Frequenz im Funknetz. Beim Digitalfunk werden aber mehrere Funkgespräche über eine Frequenz geschickt. D.h. da werden die Gespräche anhand der Gruppe, die jeweils geschaltet ist, unterschieden.
Also ich muss sagen, dass der Digitalfunk schon sehr interessant ist. Alleine schon die Sprachqualität ist deutlich besser... weniger Rauschen oder Störgeräusche. Das einzige, was sich die Leute jetzt wieder angewöhnen müssen ist das Wort "Kommen" am Ende der eigenen Durchsage, weil der Gegenüber ja kein Störgeräusch mehr hört, wenn man die Sprechtaste los lässt. D.h. ohne das Wort "Kommen" weiß man nicht, ob der Sender bereits fertig ist mit seiner Ansage und man nun anworten kann... Aber das wird sich auch wieder einspielen...
Funken
Montag, 1. Oktober 2012
Was so passiert ist...
Ja man fragt sich bestimmt was noch so passiert ist in den letzten Wochen!?
Es war z.B. ein Schützenfest bei uns... Ein etwas größeres...
Dort habe ich dann drei Tage lang im ELW gesessen und ein wenig gefunkt. Besonders der letzte Tag war interessant, weil wir da zum einen morgens die Aufgabe als KAB hatten. D.h. wir haben die Patienten registriert und zentral gesammelt damit, falls jemand vermisst oder gesucht wird, dort jemand Auskunft geben kann in welches Krankenhaus die Person gekommen ist o.ä.
Ab Mittag war ich dann auch wieder im ELW am Hauptfestzelt. Dort haben wir dann die drei Fußtrupps koordiniert und zu Patienten geschickt. Ein paar RTWs angefordert und dann auch noch einen Christoph, der dann 500m weiter auf einem Feld gelandet ist.
So ein Job im ELW ist doch teilweise total cool, weil man z.B. im trockenen und warmen sitzt, dann aber auch wieder total stressig, wenn jeder etwas will. z.B. zwei Fußtrupps, die Rückmeldungen geben wollen und dann noch die UHS, die etwas möchte und dann noch ein RTW, der bestellt ist... Aber das kann man ja alles regeln :)
Nebenbei natürlich noch das Funkbuch führen, in dem jeder Funkspruch notiert wird damit man später nachvollziehen kann wann etwas passiert ist und was getan wurde.
Ansonsten ist nicht viel los gewesen... War wohl Sommerloch...
An den letzten zwei Wochenenden habe ich dann noch den Lehrgang "Grundlagen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)" besucht und dort gelernt wie man mit Psychosozialen Notfällen umgehen sollte. Ob das dann auch in der Praxis so alles klappt steht auf einem anderen Blatt, aber das ist auch jeden Fall der erste Lehrgang auf dem langen Weg zum KAP, wo man dann die eigenen Helfer unterstützt bzw. ihnen beim verarbeiten von schwierigen Situationen hilft.
So und in den nächsten Tagen stehen dann auch mal wieder ein paar Dienste an :)
Es war z.B. ein Schützenfest bei uns... Ein etwas größeres...
Dort habe ich dann drei Tage lang im ELW gesessen und ein wenig gefunkt. Besonders der letzte Tag war interessant, weil wir da zum einen morgens die Aufgabe als KAB hatten. D.h. wir haben die Patienten registriert und zentral gesammelt damit, falls jemand vermisst oder gesucht wird, dort jemand Auskunft geben kann in welches Krankenhaus die Person gekommen ist o.ä.
Ab Mittag war ich dann auch wieder im ELW am Hauptfestzelt. Dort haben wir dann die drei Fußtrupps koordiniert und zu Patienten geschickt. Ein paar RTWs angefordert und dann auch noch einen Christoph, der dann 500m weiter auf einem Feld gelandet ist.
So ein Job im ELW ist doch teilweise total cool, weil man z.B. im trockenen und warmen sitzt, dann aber auch wieder total stressig, wenn jeder etwas will. z.B. zwei Fußtrupps, die Rückmeldungen geben wollen und dann noch die UHS, die etwas möchte und dann noch ein RTW, der bestellt ist... Aber das kann man ja alles regeln :)
Nebenbei natürlich noch das Funkbuch führen, in dem jeder Funkspruch notiert wird damit man später nachvollziehen kann wann etwas passiert ist und was getan wurde.
Ansonsten ist nicht viel los gewesen... War wohl Sommerloch...
An den letzten zwei Wochenenden habe ich dann noch den Lehrgang "Grundlagen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)" besucht und dort gelernt wie man mit Psychosozialen Notfällen umgehen sollte. Ob das dann auch in der Praxis so alles klappt steht auf einem anderen Blatt, aber das ist auch jeden Fall der erste Lehrgang auf dem langen Weg zum KAP, wo man dann die eigenen Helfer unterstützt bzw. ihnen beim verarbeiten von schwierigen Situationen hilft.
So und in den nächsten Tagen stehen dann auch mal wieder ein paar Dienste an :)
um
18:01
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Ja man fragt sich bestimmt was noch so passiert ist in den letzten Wochen!?
Es war z.B. ein Schützenfest bei uns... Ein etwas größeres...
Dort habe ich dann drei Tage lang im ELW gesessen und ein wenig gefunkt. Besonders der letzte Tag war interessant, weil wir da zum einen morgens die Aufgabe als KAB hatten. D.h. wir haben die Patienten registriert und zentral gesammelt damit, falls jemand vermisst oder gesucht wird, dort jemand Auskunft geben kann in welches Krankenhaus die Person gekommen ist o.ä.
Ab Mittag war ich dann auch wieder im ELW am Hauptfestzelt. Dort haben wir dann die drei Fußtrupps koordiniert und zu Patienten geschickt. Ein paar RTWs angefordert und dann auch noch einen Christoph, der dann 500m weiter auf einem Feld gelandet ist.
So ein Job im ELW ist doch teilweise total cool, weil man z.B. im trockenen und warmen sitzt, dann aber auch wieder total stressig, wenn jeder etwas will. z.B. zwei Fußtrupps, die Rückmeldungen geben wollen und dann noch die UHS, die etwas möchte und dann noch ein RTW, der bestellt ist... Aber das kann man ja alles regeln :)
Nebenbei natürlich noch das Funkbuch führen, in dem jeder Funkspruch notiert wird damit man später nachvollziehen kann wann etwas passiert ist und was getan wurde.
Ansonsten ist nicht viel los gewesen... War wohl Sommerloch...
An den letzten zwei Wochenenden habe ich dann noch den Lehrgang "Grundlagen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)" besucht und dort gelernt wie man mit Psychosozialen Notfällen umgehen sollte. Ob das dann auch in der Praxis so alles klappt steht auf einem anderen Blatt, aber das ist auch jeden Fall der erste Lehrgang auf dem langen Weg zum KAP, wo man dann die eigenen Helfer unterstützt bzw. ihnen beim verarbeiten von schwierigen Situationen hilft.
So und in den nächsten Tagen stehen dann auch mal wieder ein paar Dienste an :)
Es war z.B. ein Schützenfest bei uns... Ein etwas größeres...
Dort habe ich dann drei Tage lang im ELW gesessen und ein wenig gefunkt. Besonders der letzte Tag war interessant, weil wir da zum einen morgens die Aufgabe als KAB hatten. D.h. wir haben die Patienten registriert und zentral gesammelt damit, falls jemand vermisst oder gesucht wird, dort jemand Auskunft geben kann in welches Krankenhaus die Person gekommen ist o.ä.
Ab Mittag war ich dann auch wieder im ELW am Hauptfestzelt. Dort haben wir dann die drei Fußtrupps koordiniert und zu Patienten geschickt. Ein paar RTWs angefordert und dann auch noch einen Christoph, der dann 500m weiter auf einem Feld gelandet ist.
So ein Job im ELW ist doch teilweise total cool, weil man z.B. im trockenen und warmen sitzt, dann aber auch wieder total stressig, wenn jeder etwas will. z.B. zwei Fußtrupps, die Rückmeldungen geben wollen und dann noch die UHS, die etwas möchte und dann noch ein RTW, der bestellt ist... Aber das kann man ja alles regeln :)
Nebenbei natürlich noch das Funkbuch führen, in dem jeder Funkspruch notiert wird damit man später nachvollziehen kann wann etwas passiert ist und was getan wurde.
Ansonsten ist nicht viel los gewesen... War wohl Sommerloch...
An den letzten zwei Wochenenden habe ich dann noch den Lehrgang "Grundlagen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)" besucht und dort gelernt wie man mit Psychosozialen Notfällen umgehen sollte. Ob das dann auch in der Praxis so alles klappt steht auf einem anderen Blatt, aber das ist auch jeden Fall der erste Lehrgang auf dem langen Weg zum KAP, wo man dann die eigenen Helfer unterstützt bzw. ihnen beim verarbeiten von schwierigen Situationen hilft.
So und in den nächsten Tagen stehen dann auch mal wieder ein paar Dienste an :)
Was so passiert ist...
Sonntag, 10. Juni 2012
Nichts zu tun und etwas verpasst
Das Wochenende brachte nur zwei kleine Sanitätsdienste..
Am Samstag war ein ereignisloser Tag auf einem Sommerfest einer Karnevalsgesellschaft mit späterem Public-Viewing. Kuchen und Wurst und Pommes waren lecker...
Am Sonntag dann ein Sandienst während einer Ruderregatte an einem der vielen Seen. Wir haben dort einen KTW besetzt mit mir als Fahrer.
Recht ereignisloser Tag bis ein Junge während des Wettkampfes eine Hyperventilation hatte, den wir dann im KTW mit dem Arzt zusammen wieder etwas beruhigen mussten. Der Arzt war ein erfahrener Notarzt, der auch einen der Christophe besetzt. Also ein Luftrettungsnotarzt.
Nächster Notfall dann kurz vor Ende ein Mädchen mit Rückenproblemen. Sie hatte ein bekanntes Leiden mit den Wirbeln und damit nun wieder akut Probleme als sie Zubehör für die Boote in einen Anhänger verladen hat. Das äußerte sich dann indem sie gebückt über dem Anhänger stand und heftige Schmerzen im Rücken hatte. Wir konnten sie dann mit vereinten Kräften auf unserer Trage und Vakuummatratze betten und in den KTW schieben. Der Arzt gab ihr dann eine Schmerztablette und als wir unsere Leitstelle anriefen um Bescheid zu sagen, dass wir das Mädchen ins lokale Krankenhaus bringen würden wurde uns ein Transportverbot ausgesprochen und stattdessen noch ein RTW geschickt. Um die Schmerzen beim Umladen nicht zu groß werden zu lassen bekam das Mädchen einen Zugang, eine Infusion und darüber dann ein Schmerzmittel. Dann haben wir sie mit unserer Vakuummatratze in den RTW umgeladen und unser Notarzt hat den Transport begleitet.
Und da es natürlich immer direkt richtig kommt war auch noch ein zweiter Notfall mit einem bewusstlosen Jungen nebenbei. Der war aber sehr schnell wieder wach und ansprechbar. Ansonsten hätte der Arzt ja auch nicht weg gekonnt.
Die Vakuummatratze haben wir dann im Krankenhaus wieder eingesammelt.
Das war dann also der dritte RTW auf einem meiner Sandienste... So langsam ist da auch mal etwas los... :)
Am Samstag war ein ereignisloser Tag auf einem Sommerfest einer Karnevalsgesellschaft mit späterem Public-Viewing. Kuchen und Wurst und Pommes waren lecker...
Am Sonntag dann ein Sandienst während einer Ruderregatte an einem der vielen Seen. Wir haben dort einen KTW besetzt mit mir als Fahrer.
Recht ereignisloser Tag bis ein Junge während des Wettkampfes eine Hyperventilation hatte, den wir dann im KTW mit dem Arzt zusammen wieder etwas beruhigen mussten. Der Arzt war ein erfahrener Notarzt, der auch einen der Christophe besetzt. Also ein Luftrettungsnotarzt.
Nächster Notfall dann kurz vor Ende ein Mädchen mit Rückenproblemen. Sie hatte ein bekanntes Leiden mit den Wirbeln und damit nun wieder akut Probleme als sie Zubehör für die Boote in einen Anhänger verladen hat. Das äußerte sich dann indem sie gebückt über dem Anhänger stand und heftige Schmerzen im Rücken hatte. Wir konnten sie dann mit vereinten Kräften auf unserer Trage und Vakuummatratze betten und in den KTW schieben. Der Arzt gab ihr dann eine Schmerztablette und als wir unsere Leitstelle anriefen um Bescheid zu sagen, dass wir das Mädchen ins lokale Krankenhaus bringen würden wurde uns ein Transportverbot ausgesprochen und stattdessen noch ein RTW geschickt. Um die Schmerzen beim Umladen nicht zu groß werden zu lassen bekam das Mädchen einen Zugang, eine Infusion und darüber dann ein Schmerzmittel. Dann haben wir sie mit unserer Vakuummatratze in den RTW umgeladen und unser Notarzt hat den Transport begleitet.
Und da es natürlich immer direkt richtig kommt war auch noch ein zweiter Notfall mit einem bewusstlosen Jungen nebenbei. Der war aber sehr schnell wieder wach und ansprechbar. Ansonsten hätte der Arzt ja auch nicht weg gekonnt.
Die Vakuummatratze haben wir dann im Krankenhaus wieder eingesammelt.
Das war dann also der dritte RTW auf einem meiner Sandienste... So langsam ist da auch mal etwas los... :)
um
20:18
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Das Wochenende brachte nur zwei kleine Sanitätsdienste..
Am Samstag war ein ereignisloser Tag auf einem Sommerfest einer Karnevalsgesellschaft mit späterem Public-Viewing. Kuchen und Wurst und Pommes waren lecker...
Am Sonntag dann ein Sandienst während einer Ruderregatte an einem der vielen Seen. Wir haben dort einen KTW besetzt mit mir als Fahrer.
Recht ereignisloser Tag bis ein Junge während des Wettkampfes eine Hyperventilation hatte, den wir dann im KTW mit dem Arzt zusammen wieder etwas beruhigen mussten. Der Arzt war ein erfahrener Notarzt, der auch einen der Christophe besetzt. Also ein Luftrettungsnotarzt.
Nächster Notfall dann kurz vor Ende ein Mädchen mit Rückenproblemen. Sie hatte ein bekanntes Leiden mit den Wirbeln und damit nun wieder akut Probleme als sie Zubehör für die Boote in einen Anhänger verladen hat. Das äußerte sich dann indem sie gebückt über dem Anhänger stand und heftige Schmerzen im Rücken hatte. Wir konnten sie dann mit vereinten Kräften auf unserer Trage und Vakuummatratze betten und in den KTW schieben. Der Arzt gab ihr dann eine Schmerztablette und als wir unsere Leitstelle anriefen um Bescheid zu sagen, dass wir das Mädchen ins lokale Krankenhaus bringen würden wurde uns ein Transportverbot ausgesprochen und stattdessen noch ein RTW geschickt. Um die Schmerzen beim Umladen nicht zu groß werden zu lassen bekam das Mädchen einen Zugang, eine Infusion und darüber dann ein Schmerzmittel. Dann haben wir sie mit unserer Vakuummatratze in den RTW umgeladen und unser Notarzt hat den Transport begleitet.
Und da es natürlich immer direkt richtig kommt war auch noch ein zweiter Notfall mit einem bewusstlosen Jungen nebenbei. Der war aber sehr schnell wieder wach und ansprechbar. Ansonsten hätte der Arzt ja auch nicht weg gekonnt.
Die Vakuummatratze haben wir dann im Krankenhaus wieder eingesammelt.
Das war dann also der dritte RTW auf einem meiner Sandienste... So langsam ist da auch mal etwas los... :)
Am Samstag war ein ereignisloser Tag auf einem Sommerfest einer Karnevalsgesellschaft mit späterem Public-Viewing. Kuchen und Wurst und Pommes waren lecker...
Am Sonntag dann ein Sandienst während einer Ruderregatte an einem der vielen Seen. Wir haben dort einen KTW besetzt mit mir als Fahrer.
Recht ereignisloser Tag bis ein Junge während des Wettkampfes eine Hyperventilation hatte, den wir dann im KTW mit dem Arzt zusammen wieder etwas beruhigen mussten. Der Arzt war ein erfahrener Notarzt, der auch einen der Christophe besetzt. Also ein Luftrettungsnotarzt.
Nächster Notfall dann kurz vor Ende ein Mädchen mit Rückenproblemen. Sie hatte ein bekanntes Leiden mit den Wirbeln und damit nun wieder akut Probleme als sie Zubehör für die Boote in einen Anhänger verladen hat. Das äußerte sich dann indem sie gebückt über dem Anhänger stand und heftige Schmerzen im Rücken hatte. Wir konnten sie dann mit vereinten Kräften auf unserer Trage und Vakuummatratze betten und in den KTW schieben. Der Arzt gab ihr dann eine Schmerztablette und als wir unsere Leitstelle anriefen um Bescheid zu sagen, dass wir das Mädchen ins lokale Krankenhaus bringen würden wurde uns ein Transportverbot ausgesprochen und stattdessen noch ein RTW geschickt. Um die Schmerzen beim Umladen nicht zu groß werden zu lassen bekam das Mädchen einen Zugang, eine Infusion und darüber dann ein Schmerzmittel. Dann haben wir sie mit unserer Vakuummatratze in den RTW umgeladen und unser Notarzt hat den Transport begleitet.
Und da es natürlich immer direkt richtig kommt war auch noch ein zweiter Notfall mit einem bewusstlosen Jungen nebenbei. Der war aber sehr schnell wieder wach und ansprechbar. Ansonsten hätte der Arzt ja auch nicht weg gekonnt.
Die Vakuummatratze haben wir dann im Krankenhaus wieder eingesammelt.
Das war dann also der dritte RTW auf einem meiner Sandienste... So langsam ist da auch mal etwas los... :)
Nichts zu tun und etwas verpasst
Montag, 4. Juni 2012
Letzter Tag RTW-Praktikum und Fußballturnier-Sandienst
Am Samstag hatte ich dann meine letzte 24h-Schicht auf dem RTW für meinen Rettungssanitäter und weil lange schlafen ja langweilig ist habe ich direkt Sonntag noch einen Sandienst auf einem Fußballturnier mit angehangen.
Aber erst einmal zu den 7 Einsätzen der 24h-Schicht.
Es ging morgens erst einmal ganz ruhig mit einem KT als RTW, also Krankentransport als RTW los. Eine ältere Dame hatte seit drei Tagen Rückenschmerzen und ein Bereitschaftsarzt meinte sie sollte mal ins Krankenhaus damit man sich das näher anschauen kann. Wir also hin und die Dame ins Krankenhaus gefahren. Auf der Fahrt haben wir dann noch zusätzlich Blutdruck (100/50), SpO2 (98%) und Puls (48) gemessen. Ein EKG konnten wir während der Fahrt aufgrund der kurzen Strecke zum Krankenhaus leider nicht mehr machen. So haben wir die Dame dann im KH übergeben. Später erfuhren wir, dass die Dame einen Hinterwandinfarkt hatte und mit Notarzt zum Herzkatheter gefahren worden war.
Nächster Einsatz (Intern-2) zum lokalen Freizeitpark. Gemeldet war ein Krampfanfall. Vor Ort fanden wir eine Dame der Hausreinigung im Hotel in einem der Zimmer vor, die einen Krampfanfall gehabt hatte. Sie berichtete, dass sie bekannte Epileptikerin ist und morgens vergessen hatte ihr Medikament zu nehmen. So kam es dann zum Krampfanfall nachdem sie ein Jahr lang keinen gehabt hatte. Wir haben sie dann also auch ins Krankenhaus gefahren.
Dann folgten erst einmal fast 7 Stunden Ruhe... Also sind wir zum Essen zur Hauptwache gefahren. Und da ich das noch nie hatte musste das natürlich auch am letzten Tag noch kommen: Melder geht beim Essen... Unfall-2 Strasse... Patella Luxation... Also mal auf den Weg gemacht... Am Ort fanden wir dann in Garten einen jungen Mann, der wohl beim Fußball spielen die Kniescheibe luxiert hatte. Wäre ihm schon mehrfach passiert... Der Notarzt legte einen Zugang... Der RA vom NEF zog derweil Dormikum und Ketanest auf... Beides wurde dem Patienten dann gegeben und so war dem dann erst einmal alles egal und die Kniescheibe auch schon wieder am richtigen Ort. Wir haben ihn dann noch zum Röntgen in das lokale Krankenhaus gebracht.
Nun folgte noch ein KT als RTW mit einem 12jährigen Mädchen, dass einen Verdacht auf Appendizitis hatte. Der Bereitschaftsarzt war noch vor Ort und konnte und das selbst berichten. Wir haben das Mädchen dann in die Kinderklinik gefahren.
Am späten Abend dann noch eine Alarmierung Intern-2 Strasse... Die aber schon wieder abgebrochen wurde als wir im Auto saßen... Der Patient wäre schon wieder wach geworden und wir würden nicht mehr gebraucht..
Dann noch kurz nach Mitternach eine Alarmierung Intern-2 mit Verdacht auf Herzinfarkt. Die ältere Dame hatte bereits einen Infarkt gehabt und hatte nun laut eigenen Angaben ein Grummeln in der Herzgegend. EKG, Blutdruck, SpO2 und Puls alle Normal... Wir haben sie dann aber auch noch zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus gefahren.
Dann erst einmal ins Bett... Und kurz nach 3 Uhr wieder eine Alarmierung... Unfall-2 in einer Bar im Nebenort. Dort fanden wir einen angetrunkenen Herrn mit Kopfplatzwunde vor und jede Menge weitere angetrunkene Personen drum herum in einer total verrauchten und dreckigen Eckkneipe... Den Herrn haben wir dann eingeladen und das NEF konnte direkt wieder zurück zur Wache fahren... Der RA schrieb dann auf den Bericht als Verdachtdiesgnose "VWEH"... Voll wie eine Haubitze... Am Krankenhaus angekommen wollte der Patient erst nicht mit rein, weil da Notaufnahme stand... Und er wäre ja nicht in Not... Und eigentlich wäre das auch alles überflüssig... Aber als wir ihm dann erzählten, dass man bei der Notaufnahme schneller dran käme und das er sich doch auch untersuchen lassen könnte, weil wir ja sowieso gerade da wären willigte er ein und kam mit.
Und den Rest der Nacht konnten wir dann noch schlafen. Und so ging meine letzte Schicht zu Ende. Nun muss ich nur noch ein Abschlussgespräch machen und die Bescheinigung über die 80 Stunden bekommen.
Ja und da ich ja bis jetzt nur wenige Stunden auf Sandiensten verbracht habe dieses Jahr bin ich dann am Sonntag noch zu einem Fußballturnier gegangen.
Erst haben wir da ein paar Leute mit Tape versorgt... Insgesamt 5 Personen...
Dann gab es einen kleinen Zwischenfall auf einem der drei Felder mit Ellenbogen vs. Nase... Er war stark am bluten und zeigte Druckschmerzen an und um die Nase... Sonst keine Schmerzen im Hals oder Rückenbereich. Auch konnte er sich an alles erinnern. Also erstmal einen RTW geholt damit er zum Röntgen ins Krankenhaus kommen konnte. Als er später wieder zurück war wurde uns berichtet, dass zwar nichts gebrochen war, aber es wurde eine Wunde im Mund genäht.
Dann haben wir ein paar Kühlpacks verteilt für Knie und Hände.
Und dann noch einmal Ellenbogen vs. Gesicht... Mit Platzwunde unter dem Linken Auge... ca. 3cm lang und aufgeplatzt ca. 1cm breit... Er hat sich das dann selbst im Spiegel angeschaut und war dann auch überzeugt, dass er ins Krankenhaus müsste. Aber man solle das auf gar keinen Fall nähen... Nur kleben... Naja RTW kam, hat ihn mitgenommen und somit war das erst einmal erledigt.
Insgesamt hatten wir dann 13 Hilfeleistungen wovon zwei mit RTW waren....
Das war somit auch der erste Sandienst wo wir RTWs da hatten :)
Muss man schauen was ich am Wochenende mache...
Aber erst einmal zu den 7 Einsätzen der 24h-Schicht.
Es ging morgens erst einmal ganz ruhig mit einem KT als RTW, also Krankentransport als RTW los. Eine ältere Dame hatte seit drei Tagen Rückenschmerzen und ein Bereitschaftsarzt meinte sie sollte mal ins Krankenhaus damit man sich das näher anschauen kann. Wir also hin und die Dame ins Krankenhaus gefahren. Auf der Fahrt haben wir dann noch zusätzlich Blutdruck (100/50), SpO2 (98%) und Puls (48) gemessen. Ein EKG konnten wir während der Fahrt aufgrund der kurzen Strecke zum Krankenhaus leider nicht mehr machen. So haben wir die Dame dann im KH übergeben. Später erfuhren wir, dass die Dame einen Hinterwandinfarkt hatte und mit Notarzt zum Herzkatheter gefahren worden war.
Nächster Einsatz (Intern-2) zum lokalen Freizeitpark. Gemeldet war ein Krampfanfall. Vor Ort fanden wir eine Dame der Hausreinigung im Hotel in einem der Zimmer vor, die einen Krampfanfall gehabt hatte. Sie berichtete, dass sie bekannte Epileptikerin ist und morgens vergessen hatte ihr Medikament zu nehmen. So kam es dann zum Krampfanfall nachdem sie ein Jahr lang keinen gehabt hatte. Wir haben sie dann also auch ins Krankenhaus gefahren.
Dann folgten erst einmal fast 7 Stunden Ruhe... Also sind wir zum Essen zur Hauptwache gefahren. Und da ich das noch nie hatte musste das natürlich auch am letzten Tag noch kommen: Melder geht beim Essen... Unfall-2 Strasse... Patella Luxation... Also mal auf den Weg gemacht... Am Ort fanden wir dann in Garten einen jungen Mann, der wohl beim Fußball spielen die Kniescheibe luxiert hatte. Wäre ihm schon mehrfach passiert... Der Notarzt legte einen Zugang... Der RA vom NEF zog derweil Dormikum und Ketanest auf... Beides wurde dem Patienten dann gegeben und so war dem dann erst einmal alles egal und die Kniescheibe auch schon wieder am richtigen Ort. Wir haben ihn dann noch zum Röntgen in das lokale Krankenhaus gebracht.
Nun folgte noch ein KT als RTW mit einem 12jährigen Mädchen, dass einen Verdacht auf Appendizitis hatte. Der Bereitschaftsarzt war noch vor Ort und konnte und das selbst berichten. Wir haben das Mädchen dann in die Kinderklinik gefahren.
Am späten Abend dann noch eine Alarmierung Intern-2 Strasse... Die aber schon wieder abgebrochen wurde als wir im Auto saßen... Der Patient wäre schon wieder wach geworden und wir würden nicht mehr gebraucht..
Dann noch kurz nach Mitternach eine Alarmierung Intern-2 mit Verdacht auf Herzinfarkt. Die ältere Dame hatte bereits einen Infarkt gehabt und hatte nun laut eigenen Angaben ein Grummeln in der Herzgegend. EKG, Blutdruck, SpO2 und Puls alle Normal... Wir haben sie dann aber auch noch zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus gefahren.
Dann erst einmal ins Bett... Und kurz nach 3 Uhr wieder eine Alarmierung... Unfall-2 in einer Bar im Nebenort. Dort fanden wir einen angetrunkenen Herrn mit Kopfplatzwunde vor und jede Menge weitere angetrunkene Personen drum herum in einer total verrauchten und dreckigen Eckkneipe... Den Herrn haben wir dann eingeladen und das NEF konnte direkt wieder zurück zur Wache fahren... Der RA schrieb dann auf den Bericht als Verdachtdiesgnose "VWEH"... Voll wie eine Haubitze... Am Krankenhaus angekommen wollte der Patient erst nicht mit rein, weil da Notaufnahme stand... Und er wäre ja nicht in Not... Und eigentlich wäre das auch alles überflüssig... Aber als wir ihm dann erzählten, dass man bei der Notaufnahme schneller dran käme und das er sich doch auch untersuchen lassen könnte, weil wir ja sowieso gerade da wären willigte er ein und kam mit.
Und den Rest der Nacht konnten wir dann noch schlafen. Und so ging meine letzte Schicht zu Ende. Nun muss ich nur noch ein Abschlussgespräch machen und die Bescheinigung über die 80 Stunden bekommen.
Ja und da ich ja bis jetzt nur wenige Stunden auf Sandiensten verbracht habe dieses Jahr bin ich dann am Sonntag noch zu einem Fußballturnier gegangen.
Erst haben wir da ein paar Leute mit Tape versorgt... Insgesamt 5 Personen...
Dann gab es einen kleinen Zwischenfall auf einem der drei Felder mit Ellenbogen vs. Nase... Er war stark am bluten und zeigte Druckschmerzen an und um die Nase... Sonst keine Schmerzen im Hals oder Rückenbereich. Auch konnte er sich an alles erinnern. Also erstmal einen RTW geholt damit er zum Röntgen ins Krankenhaus kommen konnte. Als er später wieder zurück war wurde uns berichtet, dass zwar nichts gebrochen war, aber es wurde eine Wunde im Mund genäht.
Dann haben wir ein paar Kühlpacks verteilt für Knie und Hände.
Und dann noch einmal Ellenbogen vs. Gesicht... Mit Platzwunde unter dem Linken Auge... ca. 3cm lang und aufgeplatzt ca. 1cm breit... Er hat sich das dann selbst im Spiegel angeschaut und war dann auch überzeugt, dass er ins Krankenhaus müsste. Aber man solle das auf gar keinen Fall nähen... Nur kleben... Naja RTW kam, hat ihn mitgenommen und somit war das erst einmal erledigt.
Insgesamt hatten wir dann 13 Hilfeleistungen wovon zwei mit RTW waren....
Das war somit auch der erste Sandienst wo wir RTWs da hatten :)
Muss man schauen was ich am Wochenende mache...
um
14:08
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Am Samstag hatte ich dann meine letzte 24h-Schicht auf dem RTW für meinen Rettungssanitäter und weil lange schlafen ja langweilig ist habe ich direkt Sonntag noch einen Sandienst auf einem Fußballturnier mit angehangen.
Aber erst einmal zu den 7 Einsätzen der 24h-Schicht.
Es ging morgens erst einmal ganz ruhig mit einem KT als RTW, also Krankentransport als RTW los. Eine ältere Dame hatte seit drei Tagen Rückenschmerzen und ein Bereitschaftsarzt meinte sie sollte mal ins Krankenhaus damit man sich das näher anschauen kann. Wir also hin und die Dame ins Krankenhaus gefahren. Auf der Fahrt haben wir dann noch zusätzlich Blutdruck (100/50), SpO2 (98%) und Puls (48) gemessen. Ein EKG konnten wir während der Fahrt aufgrund der kurzen Strecke zum Krankenhaus leider nicht mehr machen. So haben wir die Dame dann im KH übergeben. Später erfuhren wir, dass die Dame einen Hinterwandinfarkt hatte und mit Notarzt zum Herzkatheter gefahren worden war.
Nächster Einsatz (Intern-2) zum lokalen Freizeitpark. Gemeldet war ein Krampfanfall. Vor Ort fanden wir eine Dame der Hausreinigung im Hotel in einem der Zimmer vor, die einen Krampfanfall gehabt hatte. Sie berichtete, dass sie bekannte Epileptikerin ist und morgens vergessen hatte ihr Medikament zu nehmen. So kam es dann zum Krampfanfall nachdem sie ein Jahr lang keinen gehabt hatte. Wir haben sie dann also auch ins Krankenhaus gefahren.
Dann folgten erst einmal fast 7 Stunden Ruhe... Also sind wir zum Essen zur Hauptwache gefahren. Und da ich das noch nie hatte musste das natürlich auch am letzten Tag noch kommen: Melder geht beim Essen... Unfall-2 Strasse... Patella Luxation... Also mal auf den Weg gemacht... Am Ort fanden wir dann in Garten einen jungen Mann, der wohl beim Fußball spielen die Kniescheibe luxiert hatte. Wäre ihm schon mehrfach passiert... Der Notarzt legte einen Zugang... Der RA vom NEF zog derweil Dormikum und Ketanest auf... Beides wurde dem Patienten dann gegeben und so war dem dann erst einmal alles egal und die Kniescheibe auch schon wieder am richtigen Ort. Wir haben ihn dann noch zum Röntgen in das lokale Krankenhaus gebracht.
Nun folgte noch ein KT als RTW mit einem 12jährigen Mädchen, dass einen Verdacht auf Appendizitis hatte. Der Bereitschaftsarzt war noch vor Ort und konnte und das selbst berichten. Wir haben das Mädchen dann in die Kinderklinik gefahren.
Am späten Abend dann noch eine Alarmierung Intern-2 Strasse... Die aber schon wieder abgebrochen wurde als wir im Auto saßen... Der Patient wäre schon wieder wach geworden und wir würden nicht mehr gebraucht..
Dann noch kurz nach Mitternach eine Alarmierung Intern-2 mit Verdacht auf Herzinfarkt. Die ältere Dame hatte bereits einen Infarkt gehabt und hatte nun laut eigenen Angaben ein Grummeln in der Herzgegend. EKG, Blutdruck, SpO2 und Puls alle Normal... Wir haben sie dann aber auch noch zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus gefahren.
Dann erst einmal ins Bett... Und kurz nach 3 Uhr wieder eine Alarmierung... Unfall-2 in einer Bar im Nebenort. Dort fanden wir einen angetrunkenen Herrn mit Kopfplatzwunde vor und jede Menge weitere angetrunkene Personen drum herum in einer total verrauchten und dreckigen Eckkneipe... Den Herrn haben wir dann eingeladen und das NEF konnte direkt wieder zurück zur Wache fahren... Der RA schrieb dann auf den Bericht als Verdachtdiesgnose "VWEH"... Voll wie eine Haubitze... Am Krankenhaus angekommen wollte der Patient erst nicht mit rein, weil da Notaufnahme stand... Und er wäre ja nicht in Not... Und eigentlich wäre das auch alles überflüssig... Aber als wir ihm dann erzählten, dass man bei der Notaufnahme schneller dran käme und das er sich doch auch untersuchen lassen könnte, weil wir ja sowieso gerade da wären willigte er ein und kam mit.
Und den Rest der Nacht konnten wir dann noch schlafen. Und so ging meine letzte Schicht zu Ende. Nun muss ich nur noch ein Abschlussgespräch machen und die Bescheinigung über die 80 Stunden bekommen.
Ja und da ich ja bis jetzt nur wenige Stunden auf Sandiensten verbracht habe dieses Jahr bin ich dann am Sonntag noch zu einem Fußballturnier gegangen.
Erst haben wir da ein paar Leute mit Tape versorgt... Insgesamt 5 Personen...
Dann gab es einen kleinen Zwischenfall auf einem der drei Felder mit Ellenbogen vs. Nase... Er war stark am bluten und zeigte Druckschmerzen an und um die Nase... Sonst keine Schmerzen im Hals oder Rückenbereich. Auch konnte er sich an alles erinnern. Also erstmal einen RTW geholt damit er zum Röntgen ins Krankenhaus kommen konnte. Als er später wieder zurück war wurde uns berichtet, dass zwar nichts gebrochen war, aber es wurde eine Wunde im Mund genäht.
Dann haben wir ein paar Kühlpacks verteilt für Knie und Hände.
Und dann noch einmal Ellenbogen vs. Gesicht... Mit Platzwunde unter dem Linken Auge... ca. 3cm lang und aufgeplatzt ca. 1cm breit... Er hat sich das dann selbst im Spiegel angeschaut und war dann auch überzeugt, dass er ins Krankenhaus müsste. Aber man solle das auf gar keinen Fall nähen... Nur kleben... Naja RTW kam, hat ihn mitgenommen und somit war das erst einmal erledigt.
Insgesamt hatten wir dann 13 Hilfeleistungen wovon zwei mit RTW waren....
Das war somit auch der erste Sandienst wo wir RTWs da hatten :)
Muss man schauen was ich am Wochenende mache...
Aber erst einmal zu den 7 Einsätzen der 24h-Schicht.
Es ging morgens erst einmal ganz ruhig mit einem KT als RTW, also Krankentransport als RTW los. Eine ältere Dame hatte seit drei Tagen Rückenschmerzen und ein Bereitschaftsarzt meinte sie sollte mal ins Krankenhaus damit man sich das näher anschauen kann. Wir also hin und die Dame ins Krankenhaus gefahren. Auf der Fahrt haben wir dann noch zusätzlich Blutdruck (100/50), SpO2 (98%) und Puls (48) gemessen. Ein EKG konnten wir während der Fahrt aufgrund der kurzen Strecke zum Krankenhaus leider nicht mehr machen. So haben wir die Dame dann im KH übergeben. Später erfuhren wir, dass die Dame einen Hinterwandinfarkt hatte und mit Notarzt zum Herzkatheter gefahren worden war.
Nächster Einsatz (Intern-2) zum lokalen Freizeitpark. Gemeldet war ein Krampfanfall. Vor Ort fanden wir eine Dame der Hausreinigung im Hotel in einem der Zimmer vor, die einen Krampfanfall gehabt hatte. Sie berichtete, dass sie bekannte Epileptikerin ist und morgens vergessen hatte ihr Medikament zu nehmen. So kam es dann zum Krampfanfall nachdem sie ein Jahr lang keinen gehabt hatte. Wir haben sie dann also auch ins Krankenhaus gefahren.
Dann folgten erst einmal fast 7 Stunden Ruhe... Also sind wir zum Essen zur Hauptwache gefahren. Und da ich das noch nie hatte musste das natürlich auch am letzten Tag noch kommen: Melder geht beim Essen... Unfall-2 Strasse... Patella Luxation... Also mal auf den Weg gemacht... Am Ort fanden wir dann in Garten einen jungen Mann, der wohl beim Fußball spielen die Kniescheibe luxiert hatte. Wäre ihm schon mehrfach passiert... Der Notarzt legte einen Zugang... Der RA vom NEF zog derweil Dormikum und Ketanest auf... Beides wurde dem Patienten dann gegeben und so war dem dann erst einmal alles egal und die Kniescheibe auch schon wieder am richtigen Ort. Wir haben ihn dann noch zum Röntgen in das lokale Krankenhaus gebracht.
Nun folgte noch ein KT als RTW mit einem 12jährigen Mädchen, dass einen Verdacht auf Appendizitis hatte. Der Bereitschaftsarzt war noch vor Ort und konnte und das selbst berichten. Wir haben das Mädchen dann in die Kinderklinik gefahren.
Am späten Abend dann noch eine Alarmierung Intern-2 Strasse... Die aber schon wieder abgebrochen wurde als wir im Auto saßen... Der Patient wäre schon wieder wach geworden und wir würden nicht mehr gebraucht..
Dann noch kurz nach Mitternach eine Alarmierung Intern-2 mit Verdacht auf Herzinfarkt. Die ältere Dame hatte bereits einen Infarkt gehabt und hatte nun laut eigenen Angaben ein Grummeln in der Herzgegend. EKG, Blutdruck, SpO2 und Puls alle Normal... Wir haben sie dann aber auch noch zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus gefahren.
Dann erst einmal ins Bett... Und kurz nach 3 Uhr wieder eine Alarmierung... Unfall-2 in einer Bar im Nebenort. Dort fanden wir einen angetrunkenen Herrn mit Kopfplatzwunde vor und jede Menge weitere angetrunkene Personen drum herum in einer total verrauchten und dreckigen Eckkneipe... Den Herrn haben wir dann eingeladen und das NEF konnte direkt wieder zurück zur Wache fahren... Der RA schrieb dann auf den Bericht als Verdachtdiesgnose "VWEH"... Voll wie eine Haubitze... Am Krankenhaus angekommen wollte der Patient erst nicht mit rein, weil da Notaufnahme stand... Und er wäre ja nicht in Not... Und eigentlich wäre das auch alles überflüssig... Aber als wir ihm dann erzählten, dass man bei der Notaufnahme schneller dran käme und das er sich doch auch untersuchen lassen könnte, weil wir ja sowieso gerade da wären willigte er ein und kam mit.
Und den Rest der Nacht konnten wir dann noch schlafen. Und so ging meine letzte Schicht zu Ende. Nun muss ich nur noch ein Abschlussgespräch machen und die Bescheinigung über die 80 Stunden bekommen.
Ja und da ich ja bis jetzt nur wenige Stunden auf Sandiensten verbracht habe dieses Jahr bin ich dann am Sonntag noch zu einem Fußballturnier gegangen.
Erst haben wir da ein paar Leute mit Tape versorgt... Insgesamt 5 Personen...
Dann gab es einen kleinen Zwischenfall auf einem der drei Felder mit Ellenbogen vs. Nase... Er war stark am bluten und zeigte Druckschmerzen an und um die Nase... Sonst keine Schmerzen im Hals oder Rückenbereich. Auch konnte er sich an alles erinnern. Also erstmal einen RTW geholt damit er zum Röntgen ins Krankenhaus kommen konnte. Als er später wieder zurück war wurde uns berichtet, dass zwar nichts gebrochen war, aber es wurde eine Wunde im Mund genäht.
Dann haben wir ein paar Kühlpacks verteilt für Knie und Hände.
Und dann noch einmal Ellenbogen vs. Gesicht... Mit Platzwunde unter dem Linken Auge... ca. 3cm lang und aufgeplatzt ca. 1cm breit... Er hat sich das dann selbst im Spiegel angeschaut und war dann auch überzeugt, dass er ins Krankenhaus müsste. Aber man solle das auf gar keinen Fall nähen... Nur kleben... Naja RTW kam, hat ihn mitgenommen und somit war das erst einmal erledigt.
Insgesamt hatten wir dann 13 Hilfeleistungen wovon zwei mit RTW waren....
Das war somit auch der erste Sandienst wo wir RTWs da hatten :)
Muss man schauen was ich am Wochenende mache...
Letzter Tag RTW-Praktikum und Fußballturnier-Sandienst
Montag, 28. Mai 2012
3. Tag und Führen im Einsatz I
Ja ich muss zugeben, dass ich ein wenig schreibfaul war in der letzten Woche, aber das hole ich ja alles immer wieder nach und so habe ich hier eine kleine Zusammenfassung des letzten, dritten, Praktikumstages und einen kurzen Bericht über den Lehrgang "Führen im Einsatz I", meinen ersten Schritt auf dem Weg zum Gruppenführer in der Einsatzeinheit darstellt.
Aber mehr dazu später... Zuerst einmal die Übersicht über die 8 Einsätze an meinem dritten Praktikumstag.
Ging direkt morgens nach Eintreffen in der Rettungswache los mit einem "Intern-2". In einem Industriebetrieb fanden wir einen Mitarbeiter vor, der über typische Herzinfarktsymptome klagte. Ich habe ihm dann zuerst ein 4-Kanal-EKG angeklebt und nach dem ersten Blick sollte ich daraus direkt ein 12-Kanal machen. Hat auch einwandfrei funktioniert und so konnten wir bald eine deutliche ST-Streckenhebung auf einer Hinterwandableitung sehen. Er dann bekam vom Notarzt die üblichen Herzinfarktmedikamente Morphin, Sauerstoff, ASS, Heparin etc. und wurde von uns per Trage in den RTW und mit diesem ins Krankenhaus gebracht, das der NEF-Fahrer vorher mit der Leitstelle abgeklärt hatte.
Danach konnten wir dann in Ruhe frühstücken und die Zeit bis zum nächsten Einsatz ein wenig Ausruhen.
Unser zweiter Einsatz, ein Unfall-1 führte uns in den lokalen Freizeitpark. Dort fanden wir ein 14-jähriges Mädchen mit blutender Nase vor. Uns wurde berichtet, dass sie gefallen und mit dem Gesicht zuerst aufgeschlagen war. Sie selbst wusste von dem Sturz direkt nichts mehr und konnte sich nur an die Erlebnisse kurz darauf erinnern. Somit hatte sie wohl eine Bewusstlosigkeit und muss wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Als Krankenhaus haben wir dann eine der beiden Kinderkliniken gewählt und sie dorthin gefahren.
Gegen Mittag kam es dann zu einem Unfall-2. Am Einsatzort eingetroffen fanden wir einen mehr oder weniger munteren Herrn im Bett vor, der vor ein paar Tagen eine OP hatte und mit seiner Schmerzmedikation nicht zurecht kam. D.h. die Schmerzen wären nicht immer toll ertragbar. Unser Notarzt hat ihm angeboten, dass er mit ins Krankenhaus kommen könne, was er aber ablehnte, weil er sowieso am Montag einen Termin hätte. Somit sind wir dann wieder von dannen gezogen.
Unser nächster Einsatz, ein Unfall-1, war wieder mal eine gestürzte ältere Dame mit Verdacht auf Bruch, die wir zur näheren Abklärung ins Krankenhaus gefahren haben.
Der folgende Intern-1 führte uns in ein lokalen Altenheim, wo wir eine ältere Dame mit Bewusstseinsstörungen vorfanden, die wir dann auch ins KH gefahren haben.
Gegen Abend wurden wir dann als zweiter RTW zu einer Reanimation alarmiert, was sich aber bereits bevor wir die Garage verlassen hatten wieder geklärt hatte, aber wieder zurück.
Gegen 1 Uhr dann einmal Unfall-1 mit einem Herrn Ende 60, der Nasenbluten hatte. Wurde ebenfalls zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 3 Uhr dann noch ein Fehleinsatz P-Tür, die war dann bereits geöffnet als wir ankamen und so konnten wir, der Notarzt und die Feuerwehr wieder abrücken.
Der Rest der Nacht war Ruhig und so konnten wir morgens ausgeruht Feierabend machen.
Die letzten drei Tage war ich dann auf dem Lehrgang "Führen im Einsatz I", der neben den Lehrgängen "Rotkreuz Aufbauseminar", "Leiten und Führen von Gruppen" und "Führen im Einsatz II" den Weg zum Gruppenführer einer Einsatzeinheit darstellt. Der Führen-2 Lehrgang ist Fachgruppenspezifisch, d.h. ich kann den entweder direkt für Sanitäter machen, oder ich mache zuerst meine Fachdienstausbildung für IuK und mache dafür dann den Führen-2-Lehrgang. Ich werde den letzteren Schritt einschlagen, weil mir das einfach mehr bringen wird. Nachdem man diese vier Lehrgänge besucht hat findet eine Prüfung statt mit einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil.
Ab diesen drei Tagen haben wir jede Menge Theorie gelernt bzw. in Gruppenarbeit erarbeitet. Darunter Themen wie Einsatzabläufe, Aufbau der Einsatzeinheiten, Führungsorganisation, Zusammenarbeit in der Einsatzeinheit, Führungsvorgänge, Führungsmittel und Einsatzdokumentation, Vor- und Nachbereitung von Einsätzen, Zusammenarbeit von Einsatzformationen, physische und psychische Belastungen, Gefahren an der Einsatzstelle, Unfallverhütung und Einsatzsicherheit und Gefahrstoffe.
Am Abend des zweiten Tages haben wir dann noch die Landesvorhaltung auf dem JRK-Supercamp besucht und konnten so das Material einmal live in Aktion erleben und auch einmal die unvorhergesehenen Gegebenheiten eines solchen Einsatzes erzählt bekommen. z.B. berichtete uns der Verantwortliche Abschnittsleiter Betreuung über mehr benötigte Mahlzeiten als vorher geplant und diverse kurzfristige Erweiterungen des Küchenbereiches zu einem kompletten Versorgungsbereich.
Insgesamt wurden über 200 Zelte aufgestellt, diverse Infrastruktur für WC und Duschen geschaffen, viel Strom für Licht verlegt und natürlich auch eine Kommunikation sichergestellt.
Ich bin gespannt was noch so in den weiteren GF-Lehrgängen kommen wird. Davon werde ich dann wohl erst einmal nur noch das Aufbauseminar und "Leiten und Führen von Gruppen" in diesem Jahr besuchen, weil die nächsten Lehrgänge für IuK I erst im nächsten Jahr stattfinden werden. Und es macht ja durchaus auch Sinn die Lehrgänge in der passenden Reihenfolge zu machen, wie mir von den Lehrgangsdozenten, die auch alle selber IuK machen, berichtet wurde.
Deshalb kann ich mich dann dieses Jahr voll auf die anderen Sachen wie PSNV und KAP konzentrieren und dann nächstes Jahr mit IuK weiter machen.
Aber mehr dazu später... Zuerst einmal die Übersicht über die 8 Einsätze an meinem dritten Praktikumstag.
Ging direkt morgens nach Eintreffen in der Rettungswache los mit einem "Intern-2". In einem Industriebetrieb fanden wir einen Mitarbeiter vor, der über typische Herzinfarktsymptome klagte. Ich habe ihm dann zuerst ein 4-Kanal-EKG angeklebt und nach dem ersten Blick sollte ich daraus direkt ein 12-Kanal machen. Hat auch einwandfrei funktioniert und so konnten wir bald eine deutliche ST-Streckenhebung auf einer Hinterwandableitung sehen. Er dann bekam vom Notarzt die üblichen Herzinfarktmedikamente Morphin, Sauerstoff, ASS, Heparin etc. und wurde von uns per Trage in den RTW und mit diesem ins Krankenhaus gebracht, das der NEF-Fahrer vorher mit der Leitstelle abgeklärt hatte.
Danach konnten wir dann in Ruhe frühstücken und die Zeit bis zum nächsten Einsatz ein wenig Ausruhen.
Unser zweiter Einsatz, ein Unfall-1 führte uns in den lokalen Freizeitpark. Dort fanden wir ein 14-jähriges Mädchen mit blutender Nase vor. Uns wurde berichtet, dass sie gefallen und mit dem Gesicht zuerst aufgeschlagen war. Sie selbst wusste von dem Sturz direkt nichts mehr und konnte sich nur an die Erlebnisse kurz darauf erinnern. Somit hatte sie wohl eine Bewusstlosigkeit und muss wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Als Krankenhaus haben wir dann eine der beiden Kinderkliniken gewählt und sie dorthin gefahren.
Gegen Mittag kam es dann zu einem Unfall-2. Am Einsatzort eingetroffen fanden wir einen mehr oder weniger munteren Herrn im Bett vor, der vor ein paar Tagen eine OP hatte und mit seiner Schmerzmedikation nicht zurecht kam. D.h. die Schmerzen wären nicht immer toll ertragbar. Unser Notarzt hat ihm angeboten, dass er mit ins Krankenhaus kommen könne, was er aber ablehnte, weil er sowieso am Montag einen Termin hätte. Somit sind wir dann wieder von dannen gezogen.
Unser nächster Einsatz, ein Unfall-1, war wieder mal eine gestürzte ältere Dame mit Verdacht auf Bruch, die wir zur näheren Abklärung ins Krankenhaus gefahren haben.
Der folgende Intern-1 führte uns in ein lokalen Altenheim, wo wir eine ältere Dame mit Bewusstseinsstörungen vorfanden, die wir dann auch ins KH gefahren haben.
Gegen Abend wurden wir dann als zweiter RTW zu einer Reanimation alarmiert, was sich aber bereits bevor wir die Garage verlassen hatten wieder geklärt hatte, aber wieder zurück.
Gegen 1 Uhr dann einmal Unfall-1 mit einem Herrn Ende 60, der Nasenbluten hatte. Wurde ebenfalls zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 3 Uhr dann noch ein Fehleinsatz P-Tür, die war dann bereits geöffnet als wir ankamen und so konnten wir, der Notarzt und die Feuerwehr wieder abrücken.
Der Rest der Nacht war Ruhig und so konnten wir morgens ausgeruht Feierabend machen.
Die letzten drei Tage war ich dann auf dem Lehrgang "Führen im Einsatz I", der neben den Lehrgängen "Rotkreuz Aufbauseminar", "Leiten und Führen von Gruppen" und "Führen im Einsatz II" den Weg zum Gruppenführer einer Einsatzeinheit darstellt. Der Führen-2 Lehrgang ist Fachgruppenspezifisch, d.h. ich kann den entweder direkt für Sanitäter machen, oder ich mache zuerst meine Fachdienstausbildung für IuK und mache dafür dann den Führen-2-Lehrgang. Ich werde den letzteren Schritt einschlagen, weil mir das einfach mehr bringen wird. Nachdem man diese vier Lehrgänge besucht hat findet eine Prüfung statt mit einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil.
Ab diesen drei Tagen haben wir jede Menge Theorie gelernt bzw. in Gruppenarbeit erarbeitet. Darunter Themen wie Einsatzabläufe, Aufbau der Einsatzeinheiten, Führungsorganisation, Zusammenarbeit in der Einsatzeinheit, Führungsvorgänge, Führungsmittel und Einsatzdokumentation, Vor- und Nachbereitung von Einsätzen, Zusammenarbeit von Einsatzformationen, physische und psychische Belastungen, Gefahren an der Einsatzstelle, Unfallverhütung und Einsatzsicherheit und Gefahrstoffe.
Am Abend des zweiten Tages haben wir dann noch die Landesvorhaltung auf dem JRK-Supercamp besucht und konnten so das Material einmal live in Aktion erleben und auch einmal die unvorhergesehenen Gegebenheiten eines solchen Einsatzes erzählt bekommen. z.B. berichtete uns der Verantwortliche Abschnittsleiter Betreuung über mehr benötigte Mahlzeiten als vorher geplant und diverse kurzfristige Erweiterungen des Küchenbereiches zu einem kompletten Versorgungsbereich.
Insgesamt wurden über 200 Zelte aufgestellt, diverse Infrastruktur für WC und Duschen geschaffen, viel Strom für Licht verlegt und natürlich auch eine Kommunikation sichergestellt.
Ich bin gespannt was noch so in den weiteren GF-Lehrgängen kommen wird. Davon werde ich dann wohl erst einmal nur noch das Aufbauseminar und "Leiten und Führen von Gruppen" in diesem Jahr besuchen, weil die nächsten Lehrgänge für IuK I erst im nächsten Jahr stattfinden werden. Und es macht ja durchaus auch Sinn die Lehrgänge in der passenden Reihenfolge zu machen, wie mir von den Lehrgangsdozenten, die auch alle selber IuK machen, berichtet wurde.
Deshalb kann ich mich dann dieses Jahr voll auf die anderen Sachen wie PSNV und KAP konzentrieren und dann nächstes Jahr mit IuK weiter machen.
um
18:15
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Ja ich muss zugeben, dass ich ein wenig schreibfaul war in der letzten Woche, aber das hole ich ja alles immer wieder nach und so habe ich hier eine kleine Zusammenfassung des letzten, dritten, Praktikumstages und einen kurzen Bericht über den Lehrgang "Führen im Einsatz I", meinen ersten Schritt auf dem Weg zum Gruppenführer in der Einsatzeinheit darstellt.
Aber mehr dazu später... Zuerst einmal die Übersicht über die 8 Einsätze an meinem dritten Praktikumstag.
Ging direkt morgens nach Eintreffen in der Rettungswache los mit einem "Intern-2". In einem Industriebetrieb fanden wir einen Mitarbeiter vor, der über typische Herzinfarktsymptome klagte. Ich habe ihm dann zuerst ein 4-Kanal-EKG angeklebt und nach dem ersten Blick sollte ich daraus direkt ein 12-Kanal machen. Hat auch einwandfrei funktioniert und so konnten wir bald eine deutliche ST-Streckenhebung auf einer Hinterwandableitung sehen. Er dann bekam vom Notarzt die üblichen Herzinfarktmedikamente Morphin, Sauerstoff, ASS, Heparin etc. und wurde von uns per Trage in den RTW und mit diesem ins Krankenhaus gebracht, das der NEF-Fahrer vorher mit der Leitstelle abgeklärt hatte.
Danach konnten wir dann in Ruhe frühstücken und die Zeit bis zum nächsten Einsatz ein wenig Ausruhen.
Unser zweiter Einsatz, ein Unfall-1 führte uns in den lokalen Freizeitpark. Dort fanden wir ein 14-jähriges Mädchen mit blutender Nase vor. Uns wurde berichtet, dass sie gefallen und mit dem Gesicht zuerst aufgeschlagen war. Sie selbst wusste von dem Sturz direkt nichts mehr und konnte sich nur an die Erlebnisse kurz darauf erinnern. Somit hatte sie wohl eine Bewusstlosigkeit und muss wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Als Krankenhaus haben wir dann eine der beiden Kinderkliniken gewählt und sie dorthin gefahren.
Gegen Mittag kam es dann zu einem Unfall-2. Am Einsatzort eingetroffen fanden wir einen mehr oder weniger munteren Herrn im Bett vor, der vor ein paar Tagen eine OP hatte und mit seiner Schmerzmedikation nicht zurecht kam. D.h. die Schmerzen wären nicht immer toll ertragbar. Unser Notarzt hat ihm angeboten, dass er mit ins Krankenhaus kommen könne, was er aber ablehnte, weil er sowieso am Montag einen Termin hätte. Somit sind wir dann wieder von dannen gezogen.
Unser nächster Einsatz, ein Unfall-1, war wieder mal eine gestürzte ältere Dame mit Verdacht auf Bruch, die wir zur näheren Abklärung ins Krankenhaus gefahren haben.
Der folgende Intern-1 führte uns in ein lokalen Altenheim, wo wir eine ältere Dame mit Bewusstseinsstörungen vorfanden, die wir dann auch ins KH gefahren haben.
Gegen Abend wurden wir dann als zweiter RTW zu einer Reanimation alarmiert, was sich aber bereits bevor wir die Garage verlassen hatten wieder geklärt hatte, aber wieder zurück.
Gegen 1 Uhr dann einmal Unfall-1 mit einem Herrn Ende 60, der Nasenbluten hatte. Wurde ebenfalls zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 3 Uhr dann noch ein Fehleinsatz P-Tür, die war dann bereits geöffnet als wir ankamen und so konnten wir, der Notarzt und die Feuerwehr wieder abrücken.
Der Rest der Nacht war Ruhig und so konnten wir morgens ausgeruht Feierabend machen.
Die letzten drei Tage war ich dann auf dem Lehrgang "Führen im Einsatz I", der neben den Lehrgängen "Rotkreuz Aufbauseminar", "Leiten und Führen von Gruppen" und "Führen im Einsatz II" den Weg zum Gruppenführer einer Einsatzeinheit darstellt. Der Führen-2 Lehrgang ist Fachgruppenspezifisch, d.h. ich kann den entweder direkt für Sanitäter machen, oder ich mache zuerst meine Fachdienstausbildung für IuK und mache dafür dann den Führen-2-Lehrgang. Ich werde den letzteren Schritt einschlagen, weil mir das einfach mehr bringen wird. Nachdem man diese vier Lehrgänge besucht hat findet eine Prüfung statt mit einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil.
Ab diesen drei Tagen haben wir jede Menge Theorie gelernt bzw. in Gruppenarbeit erarbeitet. Darunter Themen wie Einsatzabläufe, Aufbau der Einsatzeinheiten, Führungsorganisation, Zusammenarbeit in der Einsatzeinheit, Führungsvorgänge, Führungsmittel und Einsatzdokumentation, Vor- und Nachbereitung von Einsätzen, Zusammenarbeit von Einsatzformationen, physische und psychische Belastungen, Gefahren an der Einsatzstelle, Unfallverhütung und Einsatzsicherheit und Gefahrstoffe.
Am Abend des zweiten Tages haben wir dann noch die Landesvorhaltung auf dem JRK-Supercamp besucht und konnten so das Material einmal live in Aktion erleben und auch einmal die unvorhergesehenen Gegebenheiten eines solchen Einsatzes erzählt bekommen. z.B. berichtete uns der Verantwortliche Abschnittsleiter Betreuung über mehr benötigte Mahlzeiten als vorher geplant und diverse kurzfristige Erweiterungen des Küchenbereiches zu einem kompletten Versorgungsbereich.
Insgesamt wurden über 200 Zelte aufgestellt, diverse Infrastruktur für WC und Duschen geschaffen, viel Strom für Licht verlegt und natürlich auch eine Kommunikation sichergestellt.
Ich bin gespannt was noch so in den weiteren GF-Lehrgängen kommen wird. Davon werde ich dann wohl erst einmal nur noch das Aufbauseminar und "Leiten und Führen von Gruppen" in diesem Jahr besuchen, weil die nächsten Lehrgänge für IuK I erst im nächsten Jahr stattfinden werden. Und es macht ja durchaus auch Sinn die Lehrgänge in der passenden Reihenfolge zu machen, wie mir von den Lehrgangsdozenten, die auch alle selber IuK machen, berichtet wurde.
Deshalb kann ich mich dann dieses Jahr voll auf die anderen Sachen wie PSNV und KAP konzentrieren und dann nächstes Jahr mit IuK weiter machen.
Aber mehr dazu später... Zuerst einmal die Übersicht über die 8 Einsätze an meinem dritten Praktikumstag.
Ging direkt morgens nach Eintreffen in der Rettungswache los mit einem "Intern-2". In einem Industriebetrieb fanden wir einen Mitarbeiter vor, der über typische Herzinfarktsymptome klagte. Ich habe ihm dann zuerst ein 4-Kanal-EKG angeklebt und nach dem ersten Blick sollte ich daraus direkt ein 12-Kanal machen. Hat auch einwandfrei funktioniert und so konnten wir bald eine deutliche ST-Streckenhebung auf einer Hinterwandableitung sehen. Er dann bekam vom Notarzt die üblichen Herzinfarktmedikamente Morphin, Sauerstoff, ASS, Heparin etc. und wurde von uns per Trage in den RTW und mit diesem ins Krankenhaus gebracht, das der NEF-Fahrer vorher mit der Leitstelle abgeklärt hatte.
Danach konnten wir dann in Ruhe frühstücken und die Zeit bis zum nächsten Einsatz ein wenig Ausruhen.
Unser zweiter Einsatz, ein Unfall-1 führte uns in den lokalen Freizeitpark. Dort fanden wir ein 14-jähriges Mädchen mit blutender Nase vor. Uns wurde berichtet, dass sie gefallen und mit dem Gesicht zuerst aufgeschlagen war. Sie selbst wusste von dem Sturz direkt nichts mehr und konnte sich nur an die Erlebnisse kurz darauf erinnern. Somit hatte sie wohl eine Bewusstlosigkeit und muss wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Als Krankenhaus haben wir dann eine der beiden Kinderkliniken gewählt und sie dorthin gefahren.
Gegen Mittag kam es dann zu einem Unfall-2. Am Einsatzort eingetroffen fanden wir einen mehr oder weniger munteren Herrn im Bett vor, der vor ein paar Tagen eine OP hatte und mit seiner Schmerzmedikation nicht zurecht kam. D.h. die Schmerzen wären nicht immer toll ertragbar. Unser Notarzt hat ihm angeboten, dass er mit ins Krankenhaus kommen könne, was er aber ablehnte, weil er sowieso am Montag einen Termin hätte. Somit sind wir dann wieder von dannen gezogen.
Unser nächster Einsatz, ein Unfall-1, war wieder mal eine gestürzte ältere Dame mit Verdacht auf Bruch, die wir zur näheren Abklärung ins Krankenhaus gefahren haben.
Der folgende Intern-1 führte uns in ein lokalen Altenheim, wo wir eine ältere Dame mit Bewusstseinsstörungen vorfanden, die wir dann auch ins KH gefahren haben.
Gegen Abend wurden wir dann als zweiter RTW zu einer Reanimation alarmiert, was sich aber bereits bevor wir die Garage verlassen hatten wieder geklärt hatte, aber wieder zurück.
Gegen 1 Uhr dann einmal Unfall-1 mit einem Herrn Ende 60, der Nasenbluten hatte. Wurde ebenfalls zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 3 Uhr dann noch ein Fehleinsatz P-Tür, die war dann bereits geöffnet als wir ankamen und so konnten wir, der Notarzt und die Feuerwehr wieder abrücken.
Der Rest der Nacht war Ruhig und so konnten wir morgens ausgeruht Feierabend machen.
Die letzten drei Tage war ich dann auf dem Lehrgang "Führen im Einsatz I", der neben den Lehrgängen "Rotkreuz Aufbauseminar", "Leiten und Führen von Gruppen" und "Führen im Einsatz II" den Weg zum Gruppenführer einer Einsatzeinheit darstellt. Der Führen-2 Lehrgang ist Fachgruppenspezifisch, d.h. ich kann den entweder direkt für Sanitäter machen, oder ich mache zuerst meine Fachdienstausbildung für IuK und mache dafür dann den Führen-2-Lehrgang. Ich werde den letzteren Schritt einschlagen, weil mir das einfach mehr bringen wird. Nachdem man diese vier Lehrgänge besucht hat findet eine Prüfung statt mit einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil.
Ab diesen drei Tagen haben wir jede Menge Theorie gelernt bzw. in Gruppenarbeit erarbeitet. Darunter Themen wie Einsatzabläufe, Aufbau der Einsatzeinheiten, Führungsorganisation, Zusammenarbeit in der Einsatzeinheit, Führungsvorgänge, Führungsmittel und Einsatzdokumentation, Vor- und Nachbereitung von Einsätzen, Zusammenarbeit von Einsatzformationen, physische und psychische Belastungen, Gefahren an der Einsatzstelle, Unfallverhütung und Einsatzsicherheit und Gefahrstoffe.
Am Abend des zweiten Tages haben wir dann noch die Landesvorhaltung auf dem JRK-Supercamp besucht und konnten so das Material einmal live in Aktion erleben und auch einmal die unvorhergesehenen Gegebenheiten eines solchen Einsatzes erzählt bekommen. z.B. berichtete uns der Verantwortliche Abschnittsleiter Betreuung über mehr benötigte Mahlzeiten als vorher geplant und diverse kurzfristige Erweiterungen des Küchenbereiches zu einem kompletten Versorgungsbereich.
Insgesamt wurden über 200 Zelte aufgestellt, diverse Infrastruktur für WC und Duschen geschaffen, viel Strom für Licht verlegt und natürlich auch eine Kommunikation sichergestellt.
Ich bin gespannt was noch so in den weiteren GF-Lehrgängen kommen wird. Davon werde ich dann wohl erst einmal nur noch das Aufbauseminar und "Leiten und Führen von Gruppen" in diesem Jahr besuchen, weil die nächsten Lehrgänge für IuK I erst im nächsten Jahr stattfinden werden. Und es macht ja durchaus auch Sinn die Lehrgänge in der passenden Reihenfolge zu machen, wie mir von den Lehrgangsdozenten, die auch alle selber IuK machen, berichtet wurde.
Deshalb kann ich mich dann dieses Jahr voll auf die anderen Sachen wie PSNV und KAP konzentrieren und dann nächstes Jahr mit IuK weiter machen.
3. Tag und Führen im Einsatz I
Sonntag, 13. Mai 2012
Friedensdorf und RTW Tag 2
Wenn mitten in der Nacht, also um 5 Uhr das Handy klingelt und jemand vom DRK ist dran, dann ist meist etwas wichtiges zu tun... So war es auch am Freitag. Ich sollte kurzfristig für die Friedensdorf-Transporte mit einem unserer Autos einspringen, weil ein anderes liegen geblieben war.
Also aufstehen, frisch machen, zur Unterkunft fahren, Auto einsammeln, zum liegengebliebenen Auto fahren, den Kollegen dort einsammeln und dann zum Flughafen.
Bei diesen Transporten geht es darum, dass Kinder aus Afrika nach Deutschland kommen und hier behandelt werden, weil das bei denen zu Hause nicht in dem Maße möglich ist wie es nötig wäre.
Wir haben dann also zwei Kinder in Empfang genommen und aus zwei Krankenhäuser verteilt. Beide waren in der Nähe des Flughafens, so dass wir um kurz nach 9 Uhr bereits damit fertig waren und uns wieder auf den Rückweg begeben konnten. Um 10 Uhr war ich dann wieder an der Unterkunft und somit fertig.
Und weil früh aufstehen ja so toll ist habe ich das am Samstag direkt noch einmal gemacht für die zweite 24h-Schicht auf dem RTW.
Dieses mal hatten wir zwei Einsätze mehr als bei meiner ersten Schicht. Hier dann mal eine kleine Zusammenfassung:
Intern-2
Nach einer problemlosen, kurzen Anfahrt trifft das NEF zuerst ein und wir kurz darauf. Wir nehmen EKG, Sauerstoff und Absaugung aus dem RTW mit und den Koffer aus dem NEF. In der Wohnung finden wir einen blassen, älteren Herrn im Bett vor, der über Schmerzen und Übelkeit klagt.
Die Anamnese des Notarztes ergibt, dass die Symptome seit einem Tag bestehen und das Problem im Prinzip seit der letzten Chemotherapie, die er vor ein paar Tagen bekam auftrat. Es habe auch schon bereits ein paar nicht näher bekannte Infusionen bekommen gegen diese Probleme. Außerdem habe er Durchfall seit einer Woche.
Das Monitoring, welches parallel angelegt wurde ergab folgende Werte:
RR: 150/75
BZ: 83
Puls: 83
SpO2: 96% (ohne Sauerstoff)
EKG: unauffällig
Der Patient erhält vom Notarzt einen Zugang an den eine 500er NaCL angehangen wird. Außerdem erhält er folgende Medis:
1/2 Amp. Vomex i.V. + 1/2 Amp. Vomex in Infusion (gegen die Übelkeit)
1/2 Amp. Novalgin i.V. + 1/2 Amp. Novalgin in Infusion (gegen die Schmerzen)
Der Notarzt beschließt den Patienten in ein Krankenhaus zu fahren. Aufgrund des engen Treppenhauses kann der Patient nur per Stuhl oder Tragetuch zum Fahrzeug transportiert werden. Da er nicht sitzen kann verwenden wir das Tragetuch.
Die Fahrt zum Krankenhaus verläuft ohne Probleme. Eine neue Blutdruckmesung ergibt wieder 150/75. Auf Rückfrage berichtet der Patient, dass die Schmerzen sich gebessert hätten.
Nach der Übergabe im Krankenhaus haben wir dann natürlich noch Trage und Geräte desinfiziert und uns wieder einsatzbereit gemacht.
Intern-2
Im lokalen Freizeitpark wurde uns ein Patient übergeben, der über starke Unterbauchschmerzen klagt. Eine weitere Untersuchung des Notarztes ergab, dass es sich wohl im eine Muskelzerrung handeln müsse. Auch die Anamnese sprach dafür, weil das Problem auftrat nachdem er wohl vorher eines seiner Kinder getragen hatte. Wir haben ihn dann auch noch zur genaueren Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Unfall-1
Auf dem Weg zum Essen in der Hauptwache gab es einen neuen Einsatz. Einmal gestürzte Person in Wohnung. Dort angekommen hatten wir erst Probleme überhaupt in die Wohnung zu gelangen, weil der ältere Herr direkt innen vor der Eingangstür lag. Als wir dann drin waren haben wir ihm wieder in den Sessel im Wohnzimmer geholfen. Er wollte dann auch nicht mit ins Krankenhaus und so haben wir ihn weitere der Obhut seiner Frau und seines Sohnes überlassen.
Unfall-1
Nach dem Essen dann wieder eine gestürzte Person. Diesmal vor dem Haus. Eine ältere Dame war vor ihrem Haus auf dem Bürgersteig gefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen. Aber keine Platzwunde, sondern nur eine Beule. Da diese Probleme aber wohl schon mehrfach aufgetreten waren haben wir sie ur genaueren Abklärung der Gründe ins Krankenhaus gefahren.
Intern-1
Ein Herr mitte 50 klagte über Entzugssymptome (Übelkeit, Unwohlsein, Bauchkrämpfe etc.) und gab an, dass er Alkoholiker ist. Er habe seit 4 Tagen nichts mehr getrunken nachdem er mehrere Tage lang jeden Tag einen Flasche Vodka getrunken habe. Vor dieser Vodka-Aktion habe er "nur" mehre Flaschen Bier am Tag getrunken. Außerdem habe er diese Bauchprobleme bereits vor einem Jahr gehabt als er das gleiche schon einmal gemacht hatte. Wir haben ihn also zur weiteren Betreuung und Beobachtung ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
Ein ehemals Drogenabhängiger und nun mit Methadon behandelter Patient zeigt Symptome wie Aphasie, Bewegungsbeeinträchtigung und Somnolenz. EKG ist unauffällig. Sättigung und Puls im normalen Bereich.
Der von mir dann noch gemessene BZ auf 226. Also auch keine Hypoglykämie. Wir haben ihn dann mit Monitoring in die Neurologie der lokalen Uniklinik gefahren. Die Untersuchung im CT ergab keinen Apoplex.
Unfall-1 (Nachts)
Schlägerei in einer Kneipe. Als wir vor Ort eintrafen sahen wir gerade noch die Polizei mit zwei Streifenwagen wieder abrücken. Und der Wirt erklärte uns, dass alles ohne Verletzte geklärt worden wäre und wir nicht mehr gebraucht werden würden, es aber doch toll wäre, dass wir gekommen sind.
Unfall-1 (Nachts)
Eine ältere, demente Frau, die bei ihrer Tochter lebt und von dieser ohne externe Hilfe betreut wird ist ihr langsam aus den Armen geglitten und saß nun neben dem Bett halb auf dem Rollstuhl. Ihre Tochter konnte sie nicht alleine auf das Bett setzen, also sollten wir da doch einmal helfen. Das haben wir selbstverständlich getan und konnten dann wieder ohne Patient zurück zur Rettungswache fahren.
Intern-1 (Nachts)
Ungefähr 5 Sekunden nachdem mein Wecker, den ich vergessen hatte vom Vortag auszustellen, geklingelt hatte ging auch der Gong für den morgendlichen Einsatz. Wir also bei aufgehender Sonne zu unserem Patienten. Er klagte über Schmerzen in der Mitte rechts hinten am Rücken. Also auf Höhe der rechten Niere. Er habe einen Katheter und seit die Schmerzen angefangen hätten habe er auch Blut im Urin. Wir haben ihn dann zur Urologie gefahren. Blutdruck war etwas hoch, aber er berichtete, dass das bekannt wäre und er seine Blutdruckmedis heute noch nicht genommen habe.
KT mit RTW
Auf dem Rückweg von der Urologie zur Rettungswache kündigte sich dann schon der nächste Auftrag an. Einmal ein Krankentransport vom lokalen Seniorenheim zum Krankenhaus.
Dort fanden wir eine ältere Dame vor, die wohl gestürzt war und sich eine etwas größere Wunde am linken Unterschenkel zugezogen hatte. Sie sollte zur Begutachtung ins Krankenhaus. Dort haben wir sie selbstverständlich gut abgeliefert.
Und mit einer halben Stunde Verspätung haben wir uns dann auf den Weg zur Feuerwache gemacht um den RTW an die nächste Schicht zu übergeben.
Also 10 "Notfalleinsätze" und ein Krankentransport.
Also aufstehen, frisch machen, zur Unterkunft fahren, Auto einsammeln, zum liegengebliebenen Auto fahren, den Kollegen dort einsammeln und dann zum Flughafen.
Bei diesen Transporten geht es darum, dass Kinder aus Afrika nach Deutschland kommen und hier behandelt werden, weil das bei denen zu Hause nicht in dem Maße möglich ist wie es nötig wäre.
Wir haben dann also zwei Kinder in Empfang genommen und aus zwei Krankenhäuser verteilt. Beide waren in der Nähe des Flughafens, so dass wir um kurz nach 9 Uhr bereits damit fertig waren und uns wieder auf den Rückweg begeben konnten. Um 10 Uhr war ich dann wieder an der Unterkunft und somit fertig.
Und weil früh aufstehen ja so toll ist habe ich das am Samstag direkt noch einmal gemacht für die zweite 24h-Schicht auf dem RTW.
Dieses mal hatten wir zwei Einsätze mehr als bei meiner ersten Schicht. Hier dann mal eine kleine Zusammenfassung:
Intern-2
Nach einer problemlosen, kurzen Anfahrt trifft das NEF zuerst ein und wir kurz darauf. Wir nehmen EKG, Sauerstoff und Absaugung aus dem RTW mit und den Koffer aus dem NEF. In der Wohnung finden wir einen blassen, älteren Herrn im Bett vor, der über Schmerzen und Übelkeit klagt.
Die Anamnese des Notarztes ergibt, dass die Symptome seit einem Tag bestehen und das Problem im Prinzip seit der letzten Chemotherapie, die er vor ein paar Tagen bekam auftrat. Es habe auch schon bereits ein paar nicht näher bekannte Infusionen bekommen gegen diese Probleme. Außerdem habe er Durchfall seit einer Woche.
Das Monitoring, welches parallel angelegt wurde ergab folgende Werte:
RR: 150/75
BZ: 83
Puls: 83
SpO2: 96% (ohne Sauerstoff)
EKG: unauffällig
Der Patient erhält vom Notarzt einen Zugang an den eine 500er NaCL angehangen wird. Außerdem erhält er folgende Medis:
1/2 Amp. Vomex i.V. + 1/2 Amp. Vomex in Infusion (gegen die Übelkeit)
1/2 Amp. Novalgin i.V. + 1/2 Amp. Novalgin in Infusion (gegen die Schmerzen)
Der Notarzt beschließt den Patienten in ein Krankenhaus zu fahren. Aufgrund des engen Treppenhauses kann der Patient nur per Stuhl oder Tragetuch zum Fahrzeug transportiert werden. Da er nicht sitzen kann verwenden wir das Tragetuch.
Die Fahrt zum Krankenhaus verläuft ohne Probleme. Eine neue Blutdruckmesung ergibt wieder 150/75. Auf Rückfrage berichtet der Patient, dass die Schmerzen sich gebessert hätten.
Nach der Übergabe im Krankenhaus haben wir dann natürlich noch Trage und Geräte desinfiziert und uns wieder einsatzbereit gemacht.
Intern-2
Im lokalen Freizeitpark wurde uns ein Patient übergeben, der über starke Unterbauchschmerzen klagt. Eine weitere Untersuchung des Notarztes ergab, dass es sich wohl im eine Muskelzerrung handeln müsse. Auch die Anamnese sprach dafür, weil das Problem auftrat nachdem er wohl vorher eines seiner Kinder getragen hatte. Wir haben ihn dann auch noch zur genaueren Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Unfall-1
Auf dem Weg zum Essen in der Hauptwache gab es einen neuen Einsatz. Einmal gestürzte Person in Wohnung. Dort angekommen hatten wir erst Probleme überhaupt in die Wohnung zu gelangen, weil der ältere Herr direkt innen vor der Eingangstür lag. Als wir dann drin waren haben wir ihm wieder in den Sessel im Wohnzimmer geholfen. Er wollte dann auch nicht mit ins Krankenhaus und so haben wir ihn weitere der Obhut seiner Frau und seines Sohnes überlassen.
Unfall-1
Nach dem Essen dann wieder eine gestürzte Person. Diesmal vor dem Haus. Eine ältere Dame war vor ihrem Haus auf dem Bürgersteig gefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen. Aber keine Platzwunde, sondern nur eine Beule. Da diese Probleme aber wohl schon mehrfach aufgetreten waren haben wir sie ur genaueren Abklärung der Gründe ins Krankenhaus gefahren.
Intern-1
Ein Herr mitte 50 klagte über Entzugssymptome (Übelkeit, Unwohlsein, Bauchkrämpfe etc.) und gab an, dass er Alkoholiker ist. Er habe seit 4 Tagen nichts mehr getrunken nachdem er mehrere Tage lang jeden Tag einen Flasche Vodka getrunken habe. Vor dieser Vodka-Aktion habe er "nur" mehre Flaschen Bier am Tag getrunken. Außerdem habe er diese Bauchprobleme bereits vor einem Jahr gehabt als er das gleiche schon einmal gemacht hatte. Wir haben ihn also zur weiteren Betreuung und Beobachtung ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
Ein ehemals Drogenabhängiger und nun mit Methadon behandelter Patient zeigt Symptome wie Aphasie, Bewegungsbeeinträchtigung und Somnolenz. EKG ist unauffällig. Sättigung und Puls im normalen Bereich.
Der von mir dann noch gemessene BZ auf 226. Also auch keine Hypoglykämie. Wir haben ihn dann mit Monitoring in die Neurologie der lokalen Uniklinik gefahren. Die Untersuchung im CT ergab keinen Apoplex.
Unfall-1 (Nachts)
Schlägerei in einer Kneipe. Als wir vor Ort eintrafen sahen wir gerade noch die Polizei mit zwei Streifenwagen wieder abrücken. Und der Wirt erklärte uns, dass alles ohne Verletzte geklärt worden wäre und wir nicht mehr gebraucht werden würden, es aber doch toll wäre, dass wir gekommen sind.
Unfall-1 (Nachts)
Eine ältere, demente Frau, die bei ihrer Tochter lebt und von dieser ohne externe Hilfe betreut wird ist ihr langsam aus den Armen geglitten und saß nun neben dem Bett halb auf dem Rollstuhl. Ihre Tochter konnte sie nicht alleine auf das Bett setzen, also sollten wir da doch einmal helfen. Das haben wir selbstverständlich getan und konnten dann wieder ohne Patient zurück zur Rettungswache fahren.
Intern-1 (Nachts)
Ungefähr 5 Sekunden nachdem mein Wecker, den ich vergessen hatte vom Vortag auszustellen, geklingelt hatte ging auch der Gong für den morgendlichen Einsatz. Wir also bei aufgehender Sonne zu unserem Patienten. Er klagte über Schmerzen in der Mitte rechts hinten am Rücken. Also auf Höhe der rechten Niere. Er habe einen Katheter und seit die Schmerzen angefangen hätten habe er auch Blut im Urin. Wir haben ihn dann zur Urologie gefahren. Blutdruck war etwas hoch, aber er berichtete, dass das bekannt wäre und er seine Blutdruckmedis heute noch nicht genommen habe.
KT mit RTW
Auf dem Rückweg von der Urologie zur Rettungswache kündigte sich dann schon der nächste Auftrag an. Einmal ein Krankentransport vom lokalen Seniorenheim zum Krankenhaus.
Dort fanden wir eine ältere Dame vor, die wohl gestürzt war und sich eine etwas größere Wunde am linken Unterschenkel zugezogen hatte. Sie sollte zur Begutachtung ins Krankenhaus. Dort haben wir sie selbstverständlich gut abgeliefert.
Und mit einer halben Stunde Verspätung haben wir uns dann auf den Weg zur Feuerwache gemacht um den RTW an die nächste Schicht zu übergeben.
Also 10 "Notfalleinsätze" und ein Krankentransport.
um
09:20
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Wenn mitten in der Nacht, also um 5 Uhr das Handy klingelt und jemand vom DRK ist dran, dann ist meist etwas wichtiges zu tun... So war es auch am Freitag. Ich sollte kurzfristig für die Friedensdorf-Transporte mit einem unserer Autos einspringen, weil ein anderes liegen geblieben war.
Also aufstehen, frisch machen, zur Unterkunft fahren, Auto einsammeln, zum liegengebliebenen Auto fahren, den Kollegen dort einsammeln und dann zum Flughafen.
Bei diesen Transporten geht es darum, dass Kinder aus Afrika nach Deutschland kommen und hier behandelt werden, weil das bei denen zu Hause nicht in dem Maße möglich ist wie es nötig wäre.
Wir haben dann also zwei Kinder in Empfang genommen und aus zwei Krankenhäuser verteilt. Beide waren in der Nähe des Flughafens, so dass wir um kurz nach 9 Uhr bereits damit fertig waren und uns wieder auf den Rückweg begeben konnten. Um 10 Uhr war ich dann wieder an der Unterkunft und somit fertig.
Und weil früh aufstehen ja so toll ist habe ich das am Samstag direkt noch einmal gemacht für die zweite 24h-Schicht auf dem RTW.
Dieses mal hatten wir zwei Einsätze mehr als bei meiner ersten Schicht. Hier dann mal eine kleine Zusammenfassung:
Intern-2
Nach einer problemlosen, kurzen Anfahrt trifft das NEF zuerst ein und wir kurz darauf. Wir nehmen EKG, Sauerstoff und Absaugung aus dem RTW mit und den Koffer aus dem NEF. In der Wohnung finden wir einen blassen, älteren Herrn im Bett vor, der über Schmerzen und Übelkeit klagt.
Die Anamnese des Notarztes ergibt, dass die Symptome seit einem Tag bestehen und das Problem im Prinzip seit der letzten Chemotherapie, die er vor ein paar Tagen bekam auftrat. Es habe auch schon bereits ein paar nicht näher bekannte Infusionen bekommen gegen diese Probleme. Außerdem habe er Durchfall seit einer Woche.
Das Monitoring, welches parallel angelegt wurde ergab folgende Werte:
RR: 150/75
BZ: 83
Puls: 83
SpO2: 96% (ohne Sauerstoff)
EKG: unauffällig
Der Patient erhält vom Notarzt einen Zugang an den eine 500er NaCL angehangen wird. Außerdem erhält er folgende Medis:
1/2 Amp. Vomex i.V. + 1/2 Amp. Vomex in Infusion (gegen die Übelkeit)
1/2 Amp. Novalgin i.V. + 1/2 Amp. Novalgin in Infusion (gegen die Schmerzen)
Der Notarzt beschließt den Patienten in ein Krankenhaus zu fahren. Aufgrund des engen Treppenhauses kann der Patient nur per Stuhl oder Tragetuch zum Fahrzeug transportiert werden. Da er nicht sitzen kann verwenden wir das Tragetuch.
Die Fahrt zum Krankenhaus verläuft ohne Probleme. Eine neue Blutdruckmesung ergibt wieder 150/75. Auf Rückfrage berichtet der Patient, dass die Schmerzen sich gebessert hätten.
Nach der Übergabe im Krankenhaus haben wir dann natürlich noch Trage und Geräte desinfiziert und uns wieder einsatzbereit gemacht.
Intern-2
Im lokalen Freizeitpark wurde uns ein Patient übergeben, der über starke Unterbauchschmerzen klagt. Eine weitere Untersuchung des Notarztes ergab, dass es sich wohl im eine Muskelzerrung handeln müsse. Auch die Anamnese sprach dafür, weil das Problem auftrat nachdem er wohl vorher eines seiner Kinder getragen hatte. Wir haben ihn dann auch noch zur genaueren Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Unfall-1
Auf dem Weg zum Essen in der Hauptwache gab es einen neuen Einsatz. Einmal gestürzte Person in Wohnung. Dort angekommen hatten wir erst Probleme überhaupt in die Wohnung zu gelangen, weil der ältere Herr direkt innen vor der Eingangstür lag. Als wir dann drin waren haben wir ihm wieder in den Sessel im Wohnzimmer geholfen. Er wollte dann auch nicht mit ins Krankenhaus und so haben wir ihn weitere der Obhut seiner Frau und seines Sohnes überlassen.
Unfall-1
Nach dem Essen dann wieder eine gestürzte Person. Diesmal vor dem Haus. Eine ältere Dame war vor ihrem Haus auf dem Bürgersteig gefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen. Aber keine Platzwunde, sondern nur eine Beule. Da diese Probleme aber wohl schon mehrfach aufgetreten waren haben wir sie ur genaueren Abklärung der Gründe ins Krankenhaus gefahren.
Intern-1
Ein Herr mitte 50 klagte über Entzugssymptome (Übelkeit, Unwohlsein, Bauchkrämpfe etc.) und gab an, dass er Alkoholiker ist. Er habe seit 4 Tagen nichts mehr getrunken nachdem er mehrere Tage lang jeden Tag einen Flasche Vodka getrunken habe. Vor dieser Vodka-Aktion habe er "nur" mehre Flaschen Bier am Tag getrunken. Außerdem habe er diese Bauchprobleme bereits vor einem Jahr gehabt als er das gleiche schon einmal gemacht hatte. Wir haben ihn also zur weiteren Betreuung und Beobachtung ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
Ein ehemals Drogenabhängiger und nun mit Methadon behandelter Patient zeigt Symptome wie Aphasie, Bewegungsbeeinträchtigung und Somnolenz. EKG ist unauffällig. Sättigung und Puls im normalen Bereich.
Der von mir dann noch gemessene BZ auf 226. Also auch keine Hypoglykämie. Wir haben ihn dann mit Monitoring in die Neurologie der lokalen Uniklinik gefahren. Die Untersuchung im CT ergab keinen Apoplex.
Unfall-1 (Nachts)
Schlägerei in einer Kneipe. Als wir vor Ort eintrafen sahen wir gerade noch die Polizei mit zwei Streifenwagen wieder abrücken. Und der Wirt erklärte uns, dass alles ohne Verletzte geklärt worden wäre und wir nicht mehr gebraucht werden würden, es aber doch toll wäre, dass wir gekommen sind.
Unfall-1 (Nachts)
Eine ältere, demente Frau, die bei ihrer Tochter lebt und von dieser ohne externe Hilfe betreut wird ist ihr langsam aus den Armen geglitten und saß nun neben dem Bett halb auf dem Rollstuhl. Ihre Tochter konnte sie nicht alleine auf das Bett setzen, also sollten wir da doch einmal helfen. Das haben wir selbstverständlich getan und konnten dann wieder ohne Patient zurück zur Rettungswache fahren.
Intern-1 (Nachts)
Ungefähr 5 Sekunden nachdem mein Wecker, den ich vergessen hatte vom Vortag auszustellen, geklingelt hatte ging auch der Gong für den morgendlichen Einsatz. Wir also bei aufgehender Sonne zu unserem Patienten. Er klagte über Schmerzen in der Mitte rechts hinten am Rücken. Also auf Höhe der rechten Niere. Er habe einen Katheter und seit die Schmerzen angefangen hätten habe er auch Blut im Urin. Wir haben ihn dann zur Urologie gefahren. Blutdruck war etwas hoch, aber er berichtete, dass das bekannt wäre und er seine Blutdruckmedis heute noch nicht genommen habe.
KT mit RTW
Auf dem Rückweg von der Urologie zur Rettungswache kündigte sich dann schon der nächste Auftrag an. Einmal ein Krankentransport vom lokalen Seniorenheim zum Krankenhaus.
Dort fanden wir eine ältere Dame vor, die wohl gestürzt war und sich eine etwas größere Wunde am linken Unterschenkel zugezogen hatte. Sie sollte zur Begutachtung ins Krankenhaus. Dort haben wir sie selbstverständlich gut abgeliefert.
Und mit einer halben Stunde Verspätung haben wir uns dann auf den Weg zur Feuerwache gemacht um den RTW an die nächste Schicht zu übergeben.
Also 10 "Notfalleinsätze" und ein Krankentransport.
Also aufstehen, frisch machen, zur Unterkunft fahren, Auto einsammeln, zum liegengebliebenen Auto fahren, den Kollegen dort einsammeln und dann zum Flughafen.
Bei diesen Transporten geht es darum, dass Kinder aus Afrika nach Deutschland kommen und hier behandelt werden, weil das bei denen zu Hause nicht in dem Maße möglich ist wie es nötig wäre.
Wir haben dann also zwei Kinder in Empfang genommen und aus zwei Krankenhäuser verteilt. Beide waren in der Nähe des Flughafens, so dass wir um kurz nach 9 Uhr bereits damit fertig waren und uns wieder auf den Rückweg begeben konnten. Um 10 Uhr war ich dann wieder an der Unterkunft und somit fertig.
Und weil früh aufstehen ja so toll ist habe ich das am Samstag direkt noch einmal gemacht für die zweite 24h-Schicht auf dem RTW.
Dieses mal hatten wir zwei Einsätze mehr als bei meiner ersten Schicht. Hier dann mal eine kleine Zusammenfassung:
Intern-2
Nach einer problemlosen, kurzen Anfahrt trifft das NEF zuerst ein und wir kurz darauf. Wir nehmen EKG, Sauerstoff und Absaugung aus dem RTW mit und den Koffer aus dem NEF. In der Wohnung finden wir einen blassen, älteren Herrn im Bett vor, der über Schmerzen und Übelkeit klagt.
Die Anamnese des Notarztes ergibt, dass die Symptome seit einem Tag bestehen und das Problem im Prinzip seit der letzten Chemotherapie, die er vor ein paar Tagen bekam auftrat. Es habe auch schon bereits ein paar nicht näher bekannte Infusionen bekommen gegen diese Probleme. Außerdem habe er Durchfall seit einer Woche.
Das Monitoring, welches parallel angelegt wurde ergab folgende Werte:
RR: 150/75
BZ: 83
Puls: 83
SpO2: 96% (ohne Sauerstoff)
EKG: unauffällig
Der Patient erhält vom Notarzt einen Zugang an den eine 500er NaCL angehangen wird. Außerdem erhält er folgende Medis:
1/2 Amp. Vomex i.V. + 1/2 Amp. Vomex in Infusion (gegen die Übelkeit)
1/2 Amp. Novalgin i.V. + 1/2 Amp. Novalgin in Infusion (gegen die Schmerzen)
Der Notarzt beschließt den Patienten in ein Krankenhaus zu fahren. Aufgrund des engen Treppenhauses kann der Patient nur per Stuhl oder Tragetuch zum Fahrzeug transportiert werden. Da er nicht sitzen kann verwenden wir das Tragetuch.
Die Fahrt zum Krankenhaus verläuft ohne Probleme. Eine neue Blutdruckmesung ergibt wieder 150/75. Auf Rückfrage berichtet der Patient, dass die Schmerzen sich gebessert hätten.
Nach der Übergabe im Krankenhaus haben wir dann natürlich noch Trage und Geräte desinfiziert und uns wieder einsatzbereit gemacht.
Intern-2
Im lokalen Freizeitpark wurde uns ein Patient übergeben, der über starke Unterbauchschmerzen klagt. Eine weitere Untersuchung des Notarztes ergab, dass es sich wohl im eine Muskelzerrung handeln müsse. Auch die Anamnese sprach dafür, weil das Problem auftrat nachdem er wohl vorher eines seiner Kinder getragen hatte. Wir haben ihn dann auch noch zur genaueren Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Unfall-1
Auf dem Weg zum Essen in der Hauptwache gab es einen neuen Einsatz. Einmal gestürzte Person in Wohnung. Dort angekommen hatten wir erst Probleme überhaupt in die Wohnung zu gelangen, weil der ältere Herr direkt innen vor der Eingangstür lag. Als wir dann drin waren haben wir ihm wieder in den Sessel im Wohnzimmer geholfen. Er wollte dann auch nicht mit ins Krankenhaus und so haben wir ihn weitere der Obhut seiner Frau und seines Sohnes überlassen.
Unfall-1
Nach dem Essen dann wieder eine gestürzte Person. Diesmal vor dem Haus. Eine ältere Dame war vor ihrem Haus auf dem Bürgersteig gefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen. Aber keine Platzwunde, sondern nur eine Beule. Da diese Probleme aber wohl schon mehrfach aufgetreten waren haben wir sie ur genaueren Abklärung der Gründe ins Krankenhaus gefahren.
Intern-1
Ein Herr mitte 50 klagte über Entzugssymptome (Übelkeit, Unwohlsein, Bauchkrämpfe etc.) und gab an, dass er Alkoholiker ist. Er habe seit 4 Tagen nichts mehr getrunken nachdem er mehrere Tage lang jeden Tag einen Flasche Vodka getrunken habe. Vor dieser Vodka-Aktion habe er "nur" mehre Flaschen Bier am Tag getrunken. Außerdem habe er diese Bauchprobleme bereits vor einem Jahr gehabt als er das gleiche schon einmal gemacht hatte. Wir haben ihn also zur weiteren Betreuung und Beobachtung ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
Ein ehemals Drogenabhängiger und nun mit Methadon behandelter Patient zeigt Symptome wie Aphasie, Bewegungsbeeinträchtigung und Somnolenz. EKG ist unauffällig. Sättigung und Puls im normalen Bereich.
Der von mir dann noch gemessene BZ auf 226. Also auch keine Hypoglykämie. Wir haben ihn dann mit Monitoring in die Neurologie der lokalen Uniklinik gefahren. Die Untersuchung im CT ergab keinen Apoplex.
Unfall-1 (Nachts)
Schlägerei in einer Kneipe. Als wir vor Ort eintrafen sahen wir gerade noch die Polizei mit zwei Streifenwagen wieder abrücken. Und der Wirt erklärte uns, dass alles ohne Verletzte geklärt worden wäre und wir nicht mehr gebraucht werden würden, es aber doch toll wäre, dass wir gekommen sind.
Unfall-1 (Nachts)
Eine ältere, demente Frau, die bei ihrer Tochter lebt und von dieser ohne externe Hilfe betreut wird ist ihr langsam aus den Armen geglitten und saß nun neben dem Bett halb auf dem Rollstuhl. Ihre Tochter konnte sie nicht alleine auf das Bett setzen, also sollten wir da doch einmal helfen. Das haben wir selbstverständlich getan und konnten dann wieder ohne Patient zurück zur Rettungswache fahren.
Intern-1 (Nachts)
Ungefähr 5 Sekunden nachdem mein Wecker, den ich vergessen hatte vom Vortag auszustellen, geklingelt hatte ging auch der Gong für den morgendlichen Einsatz. Wir also bei aufgehender Sonne zu unserem Patienten. Er klagte über Schmerzen in der Mitte rechts hinten am Rücken. Also auf Höhe der rechten Niere. Er habe einen Katheter und seit die Schmerzen angefangen hätten habe er auch Blut im Urin. Wir haben ihn dann zur Urologie gefahren. Blutdruck war etwas hoch, aber er berichtete, dass das bekannt wäre und er seine Blutdruckmedis heute noch nicht genommen habe.
KT mit RTW
Auf dem Rückweg von der Urologie zur Rettungswache kündigte sich dann schon der nächste Auftrag an. Einmal ein Krankentransport vom lokalen Seniorenheim zum Krankenhaus.
Dort fanden wir eine ältere Dame vor, die wohl gestürzt war und sich eine etwas größere Wunde am linken Unterschenkel zugezogen hatte. Sie sollte zur Begutachtung ins Krankenhaus. Dort haben wir sie selbstverständlich gut abgeliefert.
Und mit einer halben Stunde Verspätung haben wir uns dann auf den Weg zur Feuerwache gemacht um den RTW an die nächste Schicht zu übergeben.
Also 10 "Notfalleinsätze" und ein Krankentransport.
Friedensdorf und RTW Tag 2
Sonntag, 6. Mai 2012
RW-Praktikum - Schicht 1
Durch kurzfristige Möglichkeit ergab sich, dass ich in den nächsten Wochen meine 4 x 24h-Schichten Rettungswachenpraktikum machen kann. Gestern war meine erste.
Insgesamt hatte ich 9 Einsätze, dazu aber später mehr.
Ist schön, wenn man nach einem Jahr wieder zur Feuerwache kommt und viele Leute sagen "Hey, warst du nicht letztes Jahr schon einmal hier?". Habe wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen. :)
Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Nur die Übergabe der Rettungswachenkollegen an die neue Schicht findet nun nicht mehr in der Rettungswache statt, sondern auch in der Feuerwache mit allen anderen zusammen. Letztes Jahr sind wir ja mit einem MTF zur Rettungswache gefahren und haben dort Übergabe gemacht. Nun holt das MTF die Klamotten von der Rettungswache zur Feuerwache und die Besatzung fährt mit RTW und NEF auch zur Rettungswache. Dort ist dann mit der Feuerwehrschicht zusammen die Übergabe und dann fährt die neue Besatzung mit RTW und NEF zurück zur Rettungswache. Das MTF bringt dann noch die Klamotten nach und somit wäre dann die Übergabe erledigt. Mehr Aufwand, aber dafür bekommen alle Leute die wichtigen Infos bei der Übergabe.
In der Rettungswache angekommen habe ich erst einmal mein Wissen über den RTW und die Geräte etwas aufgefrischt. Also mal wieder in alle Schränke geschaut, am EKG rumgespielt, Trage ausprobiert etc.
Dann folgte ein sehr ruhiger Tag und eine weniger ruhige Nacht. Hier also meine 9 Einsätze:
Intern-2
Eine ältere Dame mit bisschen Schmerzen nach einer Herz-OP.
Habe EKG angeklebt -> keine Befunde
Blutdruckmessung per Gerät ergab 260 zu irgendwas. Also habe ich per Hand nachgemessen und kam auf 180/80.
Die Frau war aber auch noch Mobil und so haben wir sie zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus im Nachbarort gefahren.
Intern-1
Hilflose Person in der Straßenbahn an der Haltestelle neben der Rettungswache. Ein älterer Herr aus Hamburg mit starker Beeinträchtigung durch die Gesellschaftsdroge Alkohol. Haben ihn erst einmal aus der Bahn raus auf eine Bank bringen können. Er war dann auch wieder recht gut ansprechbar und wir konnten ohne Probleme den BZ messen (79) und ihn dann ins Krankenhaus bringen.
Desinfektion MRSA
Ungefähr eine halbe Stunde nach dem letzten Einsatz erreichte uns ein Anruf des Krankenhauses, dass unser letzter Patient MRSA Positiv in der Nase wäre. Also haben wir uns einen Desinfektionsauftrag aufmachen lassen von der Leitstelle und das Auto etwas desinfiziert. Und darauf noch eine Einwirkzeit und somit etwas Pause. Wobei die Pause etwas länger wurde, weil die nächsten 6 Stunden nichts passierte und wir somit nur auf der Rettungswache rumgesessen haben.
Unfall-1
Zusammen mit dem Klingeln des Telefons, dass es Abendessen geben würde kam dann der nächste Einsatz.
Unfall-2
Unser nächster Einsatz wurde unter dem Stichwort "Verbrennung" gemeldet. Als wir vor Ort waren konnten wir eine Frau mit Verbrennungen Stufe 1 an den Füßen vorfinden. Sie hatte einen Wasserkocher fallen lassen und damit das heiße Wasser über ihre Füße verteilt. Sie saß schon im Badezimmer und hatte die Füße in einer Schüssel mit kaltem Wasser. Sah aus wie Sonnenbrand an den Füßen. Sie wollte dann etwas da drauf haben damit die Schmerzen aufhören sollten. Also haben wir sie ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
"Bewusstlose Person auf Balkon"... Nachdem wir an der angegebenen Adresse ankamen mussten wir erst einmal etwas suchen und fanden dann den Anrufen. Er berichtete uns über eine bewusstlose Person auf einem Balkon, den er von seinem Fenster im Eckhaus sehen konnten. Nach einiger Sucherei konnten wir dann erst einmal das Haus ausfindig machen und nachdem wir bei allen Leuten geklingelt hatte wurde uns aufgetan. Der Anrufer hatte ja leider keinen Schlüssel für das Haus, weil er im Haus nebenan wohnt. Wir also dort gesucht und Zufällig auch einen Feuerwehrkollegen gefunden, der gerade wohl eine Party mit ein paar Freunden feierte. Als wir dann bei ihm auf dem Balkon standen und von dort aus versucht haben auf einem anderen Balkon jemand bewusstlosen zu finden berichtete uns der nachgefolte Anrufer, dass es der Balkon wäre auf dem wir gerade standen. Dort war aber keine bewusstlose Person zu finden, sondern nur drei RAs, ein NA und ich. Der Feuerwehrkollege berichtete uns dann, dass wohl eine Frau von seiner Party auf dem Balkon gesessen hätte, weil ihr etwas schlecht gewesen wäre. Somit konnten wir uns wieder zurück in die Rettungswache begeben.
Intern-1
Im Hotel des lokalen Freizeitparks wurde uns eine Schwangere mit Infekt gemeldet. Wir sind also hin, konnten erfahren, dass ihr Sohn bereits vor ein paar Wochen den Infekt hatte und nun sie den hätte. Wir haben sie also ins Krankenhaus gefahren und sollten sie dort auf der Gynakologie abliefern. Das haben wir auch getan und konnten uns dann wieder 20 Minuten ins Bett legen.
TH-Sonstiges
"Kind in Klappbett"... Zusammen mit unserem RTW wurde auch ein Auto der Feuerwehr alarmiert. Wir waren als erste vor Ort und fanden ein 5jähriges Mädchen vor, dass in die Ritze eines Klappbettes gefallen war und dort nicht mehr raus kam. Haben dann versucht sie heraus zu ziehen, hatte aber keinen Erfolg. Mit den Kollegen der Feuerwehr kam dann auch das Werkzeug an und so konnten wir versuchen durch lösen von Schrauben am Klappmechanismus das Bett zu lösen. Leider führte das nicht zum gewünschten Erfolg, weil die Schrauben teilweise verklemmt waren. Also haben wir das Bett von der Wand gelöst und etwas nach vorne gezogen. Durch drücken der Rückwand konnten wir dann genug Platz schaffen um das Mädchen zu befreien. Dabei löste sich leider die Rückwand aus der Nut... Naja ein bisschen Verlust ist ja immer...
Feuer-MIG
Nach 3 Stunden Ruhe und somit Augen zu im Bett gab es morgens noch einen Feuerwehralarm. Kellerbrand... Wir als zweiter RTW zur Absicherung hin und als wir vor Ort waren konnten wir auch schon zurück fahren... Keine Verletzten...
Insgesamt hatte ich 9 Einsätze, dazu aber später mehr.
Ist schön, wenn man nach einem Jahr wieder zur Feuerwache kommt und viele Leute sagen "Hey, warst du nicht letztes Jahr schon einmal hier?". Habe wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen. :)
Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Nur die Übergabe der Rettungswachenkollegen an die neue Schicht findet nun nicht mehr in der Rettungswache statt, sondern auch in der Feuerwache mit allen anderen zusammen. Letztes Jahr sind wir ja mit einem MTF zur Rettungswache gefahren und haben dort Übergabe gemacht. Nun holt das MTF die Klamotten von der Rettungswache zur Feuerwache und die Besatzung fährt mit RTW und NEF auch zur Rettungswache. Dort ist dann mit der Feuerwehrschicht zusammen die Übergabe und dann fährt die neue Besatzung mit RTW und NEF zurück zur Rettungswache. Das MTF bringt dann noch die Klamotten nach und somit wäre dann die Übergabe erledigt. Mehr Aufwand, aber dafür bekommen alle Leute die wichtigen Infos bei der Übergabe.
In der Rettungswache angekommen habe ich erst einmal mein Wissen über den RTW und die Geräte etwas aufgefrischt. Also mal wieder in alle Schränke geschaut, am EKG rumgespielt, Trage ausprobiert etc.
Dann folgte ein sehr ruhiger Tag und eine weniger ruhige Nacht. Hier also meine 9 Einsätze:
Intern-2
Eine ältere Dame mit bisschen Schmerzen nach einer Herz-OP.
Habe EKG angeklebt -> keine Befunde
Blutdruckmessung per Gerät ergab 260 zu irgendwas. Also habe ich per Hand nachgemessen und kam auf 180/80.
Die Frau war aber auch noch Mobil und so haben wir sie zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus im Nachbarort gefahren.
Intern-1
Hilflose Person in der Straßenbahn an der Haltestelle neben der Rettungswache. Ein älterer Herr aus Hamburg mit starker Beeinträchtigung durch die Gesellschaftsdroge Alkohol. Haben ihn erst einmal aus der Bahn raus auf eine Bank bringen können. Er war dann auch wieder recht gut ansprechbar und wir konnten ohne Probleme den BZ messen (79) und ihn dann ins Krankenhaus bringen.
Desinfektion MRSA
Ungefähr eine halbe Stunde nach dem letzten Einsatz erreichte uns ein Anruf des Krankenhauses, dass unser letzter Patient MRSA Positiv in der Nase wäre. Also haben wir uns einen Desinfektionsauftrag aufmachen lassen von der Leitstelle und das Auto etwas desinfiziert. Und darauf noch eine Einwirkzeit und somit etwas Pause. Wobei die Pause etwas länger wurde, weil die nächsten 6 Stunden nichts passierte und wir somit nur auf der Rettungswache rumgesessen haben.
Unfall-1
Zusammen mit dem Klingeln des Telefons, dass es Abendessen geben würde kam dann der nächste Einsatz.
Unfall-2
Unser nächster Einsatz wurde unter dem Stichwort "Verbrennung" gemeldet. Als wir vor Ort waren konnten wir eine Frau mit Verbrennungen Stufe 1 an den Füßen vorfinden. Sie hatte einen Wasserkocher fallen lassen und damit das heiße Wasser über ihre Füße verteilt. Sie saß schon im Badezimmer und hatte die Füße in einer Schüssel mit kaltem Wasser. Sah aus wie Sonnenbrand an den Füßen. Sie wollte dann etwas da drauf haben damit die Schmerzen aufhören sollten. Also haben wir sie ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
"Bewusstlose Person auf Balkon"... Nachdem wir an der angegebenen Adresse ankamen mussten wir erst einmal etwas suchen und fanden dann den Anrufen. Er berichtete uns über eine bewusstlose Person auf einem Balkon, den er von seinem Fenster im Eckhaus sehen konnten. Nach einiger Sucherei konnten wir dann erst einmal das Haus ausfindig machen und nachdem wir bei allen Leuten geklingelt hatte wurde uns aufgetan. Der Anrufer hatte ja leider keinen Schlüssel für das Haus, weil er im Haus nebenan wohnt. Wir also dort gesucht und Zufällig auch einen Feuerwehrkollegen gefunden, der gerade wohl eine Party mit ein paar Freunden feierte. Als wir dann bei ihm auf dem Balkon standen und von dort aus versucht haben auf einem anderen Balkon jemand bewusstlosen zu finden berichtete uns der nachgefolte Anrufer, dass es der Balkon wäre auf dem wir gerade standen. Dort war aber keine bewusstlose Person zu finden, sondern nur drei RAs, ein NA und ich. Der Feuerwehrkollege berichtete uns dann, dass wohl eine Frau von seiner Party auf dem Balkon gesessen hätte, weil ihr etwas schlecht gewesen wäre. Somit konnten wir uns wieder zurück in die Rettungswache begeben.
Intern-1
Im Hotel des lokalen Freizeitparks wurde uns eine Schwangere mit Infekt gemeldet. Wir sind also hin, konnten erfahren, dass ihr Sohn bereits vor ein paar Wochen den Infekt hatte und nun sie den hätte. Wir haben sie also ins Krankenhaus gefahren und sollten sie dort auf der Gynakologie abliefern. Das haben wir auch getan und konnten uns dann wieder 20 Minuten ins Bett legen.
TH-Sonstiges
"Kind in Klappbett"... Zusammen mit unserem RTW wurde auch ein Auto der Feuerwehr alarmiert. Wir waren als erste vor Ort und fanden ein 5jähriges Mädchen vor, dass in die Ritze eines Klappbettes gefallen war und dort nicht mehr raus kam. Haben dann versucht sie heraus zu ziehen, hatte aber keinen Erfolg. Mit den Kollegen der Feuerwehr kam dann auch das Werkzeug an und so konnten wir versuchen durch lösen von Schrauben am Klappmechanismus das Bett zu lösen. Leider führte das nicht zum gewünschten Erfolg, weil die Schrauben teilweise verklemmt waren. Also haben wir das Bett von der Wand gelöst und etwas nach vorne gezogen. Durch drücken der Rückwand konnten wir dann genug Platz schaffen um das Mädchen zu befreien. Dabei löste sich leider die Rückwand aus der Nut... Naja ein bisschen Verlust ist ja immer...
Feuer-MIG
Nach 3 Stunden Ruhe und somit Augen zu im Bett gab es morgens noch einen Feuerwehralarm. Kellerbrand... Wir als zweiter RTW zur Absicherung hin und als wir vor Ort waren konnten wir auch schon zurück fahren... Keine Verletzten...
um
17:44
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Durch kurzfristige Möglichkeit ergab sich, dass ich in den nächsten Wochen meine 4 x 24h-Schichten Rettungswachenpraktikum machen kann. Gestern war meine erste.
Insgesamt hatte ich 9 Einsätze, dazu aber später mehr.
Ist schön, wenn man nach einem Jahr wieder zur Feuerwache kommt und viele Leute sagen "Hey, warst du nicht letztes Jahr schon einmal hier?". Habe wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen. :)
Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Nur die Übergabe der Rettungswachenkollegen an die neue Schicht findet nun nicht mehr in der Rettungswache statt, sondern auch in der Feuerwache mit allen anderen zusammen. Letztes Jahr sind wir ja mit einem MTF zur Rettungswache gefahren und haben dort Übergabe gemacht. Nun holt das MTF die Klamotten von der Rettungswache zur Feuerwache und die Besatzung fährt mit RTW und NEF auch zur Rettungswache. Dort ist dann mit der Feuerwehrschicht zusammen die Übergabe und dann fährt die neue Besatzung mit RTW und NEF zurück zur Rettungswache. Das MTF bringt dann noch die Klamotten nach und somit wäre dann die Übergabe erledigt. Mehr Aufwand, aber dafür bekommen alle Leute die wichtigen Infos bei der Übergabe.
In der Rettungswache angekommen habe ich erst einmal mein Wissen über den RTW und die Geräte etwas aufgefrischt. Also mal wieder in alle Schränke geschaut, am EKG rumgespielt, Trage ausprobiert etc.
Dann folgte ein sehr ruhiger Tag und eine weniger ruhige Nacht. Hier also meine 9 Einsätze:
Intern-2
Eine ältere Dame mit bisschen Schmerzen nach einer Herz-OP.
Habe EKG angeklebt -> keine Befunde
Blutdruckmessung per Gerät ergab 260 zu irgendwas. Also habe ich per Hand nachgemessen und kam auf 180/80.
Die Frau war aber auch noch Mobil und so haben wir sie zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus im Nachbarort gefahren.
Intern-1
Hilflose Person in der Straßenbahn an der Haltestelle neben der Rettungswache. Ein älterer Herr aus Hamburg mit starker Beeinträchtigung durch die Gesellschaftsdroge Alkohol. Haben ihn erst einmal aus der Bahn raus auf eine Bank bringen können. Er war dann auch wieder recht gut ansprechbar und wir konnten ohne Probleme den BZ messen (79) und ihn dann ins Krankenhaus bringen.
Desinfektion MRSA
Ungefähr eine halbe Stunde nach dem letzten Einsatz erreichte uns ein Anruf des Krankenhauses, dass unser letzter Patient MRSA Positiv in der Nase wäre. Also haben wir uns einen Desinfektionsauftrag aufmachen lassen von der Leitstelle und das Auto etwas desinfiziert. Und darauf noch eine Einwirkzeit und somit etwas Pause. Wobei die Pause etwas länger wurde, weil die nächsten 6 Stunden nichts passierte und wir somit nur auf der Rettungswache rumgesessen haben.
Unfall-1
Zusammen mit dem Klingeln des Telefons, dass es Abendessen geben würde kam dann der nächste Einsatz.
Unfall-2
Unser nächster Einsatz wurde unter dem Stichwort "Verbrennung" gemeldet. Als wir vor Ort waren konnten wir eine Frau mit Verbrennungen Stufe 1 an den Füßen vorfinden. Sie hatte einen Wasserkocher fallen lassen und damit das heiße Wasser über ihre Füße verteilt. Sie saß schon im Badezimmer und hatte die Füße in einer Schüssel mit kaltem Wasser. Sah aus wie Sonnenbrand an den Füßen. Sie wollte dann etwas da drauf haben damit die Schmerzen aufhören sollten. Also haben wir sie ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
"Bewusstlose Person auf Balkon"... Nachdem wir an der angegebenen Adresse ankamen mussten wir erst einmal etwas suchen und fanden dann den Anrufen. Er berichtete uns über eine bewusstlose Person auf einem Balkon, den er von seinem Fenster im Eckhaus sehen konnten. Nach einiger Sucherei konnten wir dann erst einmal das Haus ausfindig machen und nachdem wir bei allen Leuten geklingelt hatte wurde uns aufgetan. Der Anrufer hatte ja leider keinen Schlüssel für das Haus, weil er im Haus nebenan wohnt. Wir also dort gesucht und Zufällig auch einen Feuerwehrkollegen gefunden, der gerade wohl eine Party mit ein paar Freunden feierte. Als wir dann bei ihm auf dem Balkon standen und von dort aus versucht haben auf einem anderen Balkon jemand bewusstlosen zu finden berichtete uns der nachgefolte Anrufer, dass es der Balkon wäre auf dem wir gerade standen. Dort war aber keine bewusstlose Person zu finden, sondern nur drei RAs, ein NA und ich. Der Feuerwehrkollege berichtete uns dann, dass wohl eine Frau von seiner Party auf dem Balkon gesessen hätte, weil ihr etwas schlecht gewesen wäre. Somit konnten wir uns wieder zurück in die Rettungswache begeben.
Intern-1
Im Hotel des lokalen Freizeitparks wurde uns eine Schwangere mit Infekt gemeldet. Wir sind also hin, konnten erfahren, dass ihr Sohn bereits vor ein paar Wochen den Infekt hatte und nun sie den hätte. Wir haben sie also ins Krankenhaus gefahren und sollten sie dort auf der Gynakologie abliefern. Das haben wir auch getan und konnten uns dann wieder 20 Minuten ins Bett legen.
TH-Sonstiges
"Kind in Klappbett"... Zusammen mit unserem RTW wurde auch ein Auto der Feuerwehr alarmiert. Wir waren als erste vor Ort und fanden ein 5jähriges Mädchen vor, dass in die Ritze eines Klappbettes gefallen war und dort nicht mehr raus kam. Haben dann versucht sie heraus zu ziehen, hatte aber keinen Erfolg. Mit den Kollegen der Feuerwehr kam dann auch das Werkzeug an und so konnten wir versuchen durch lösen von Schrauben am Klappmechanismus das Bett zu lösen. Leider führte das nicht zum gewünschten Erfolg, weil die Schrauben teilweise verklemmt waren. Also haben wir das Bett von der Wand gelöst und etwas nach vorne gezogen. Durch drücken der Rückwand konnten wir dann genug Platz schaffen um das Mädchen zu befreien. Dabei löste sich leider die Rückwand aus der Nut... Naja ein bisschen Verlust ist ja immer...
Feuer-MIG
Nach 3 Stunden Ruhe und somit Augen zu im Bett gab es morgens noch einen Feuerwehralarm. Kellerbrand... Wir als zweiter RTW zur Absicherung hin und als wir vor Ort waren konnten wir auch schon zurück fahren... Keine Verletzten...
Insgesamt hatte ich 9 Einsätze, dazu aber später mehr.
Ist schön, wenn man nach einem Jahr wieder zur Feuerwache kommt und viele Leute sagen "Hey, warst du nicht letztes Jahr schon einmal hier?". Habe wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen. :)
Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Nur die Übergabe der Rettungswachenkollegen an die neue Schicht findet nun nicht mehr in der Rettungswache statt, sondern auch in der Feuerwache mit allen anderen zusammen. Letztes Jahr sind wir ja mit einem MTF zur Rettungswache gefahren und haben dort Übergabe gemacht. Nun holt das MTF die Klamotten von der Rettungswache zur Feuerwache und die Besatzung fährt mit RTW und NEF auch zur Rettungswache. Dort ist dann mit der Feuerwehrschicht zusammen die Übergabe und dann fährt die neue Besatzung mit RTW und NEF zurück zur Rettungswache. Das MTF bringt dann noch die Klamotten nach und somit wäre dann die Übergabe erledigt. Mehr Aufwand, aber dafür bekommen alle Leute die wichtigen Infos bei der Übergabe.
In der Rettungswache angekommen habe ich erst einmal mein Wissen über den RTW und die Geräte etwas aufgefrischt. Also mal wieder in alle Schränke geschaut, am EKG rumgespielt, Trage ausprobiert etc.
Dann folgte ein sehr ruhiger Tag und eine weniger ruhige Nacht. Hier also meine 9 Einsätze:
Intern-2
Eine ältere Dame mit bisschen Schmerzen nach einer Herz-OP.
Habe EKG angeklebt -> keine Befunde
Blutdruckmessung per Gerät ergab 260 zu irgendwas. Also habe ich per Hand nachgemessen und kam auf 180/80.
Die Frau war aber auch noch Mobil und so haben wir sie zusammen mit dem Notarzt ins Krankenhaus im Nachbarort gefahren.
Intern-1
Hilflose Person in der Straßenbahn an der Haltestelle neben der Rettungswache. Ein älterer Herr aus Hamburg mit starker Beeinträchtigung durch die Gesellschaftsdroge Alkohol. Haben ihn erst einmal aus der Bahn raus auf eine Bank bringen können. Er war dann auch wieder recht gut ansprechbar und wir konnten ohne Probleme den BZ messen (79) und ihn dann ins Krankenhaus bringen.
Desinfektion MRSA
Ungefähr eine halbe Stunde nach dem letzten Einsatz erreichte uns ein Anruf des Krankenhauses, dass unser letzter Patient MRSA Positiv in der Nase wäre. Also haben wir uns einen Desinfektionsauftrag aufmachen lassen von der Leitstelle und das Auto etwas desinfiziert. Und darauf noch eine Einwirkzeit und somit etwas Pause. Wobei die Pause etwas länger wurde, weil die nächsten 6 Stunden nichts passierte und wir somit nur auf der Rettungswache rumgesessen haben.
Unfall-1
Zusammen mit dem Klingeln des Telefons, dass es Abendessen geben würde kam dann der nächste Einsatz.
Unfall-2
Unser nächster Einsatz wurde unter dem Stichwort "Verbrennung" gemeldet. Als wir vor Ort waren konnten wir eine Frau mit Verbrennungen Stufe 1 an den Füßen vorfinden. Sie hatte einen Wasserkocher fallen lassen und damit das heiße Wasser über ihre Füße verteilt. Sie saß schon im Badezimmer und hatte die Füße in einer Schüssel mit kaltem Wasser. Sah aus wie Sonnenbrand an den Füßen. Sie wollte dann etwas da drauf haben damit die Schmerzen aufhören sollten. Also haben wir sie ins Krankenhaus gefahren.
Intern-2
"Bewusstlose Person auf Balkon"... Nachdem wir an der angegebenen Adresse ankamen mussten wir erst einmal etwas suchen und fanden dann den Anrufen. Er berichtete uns über eine bewusstlose Person auf einem Balkon, den er von seinem Fenster im Eckhaus sehen konnten. Nach einiger Sucherei konnten wir dann erst einmal das Haus ausfindig machen und nachdem wir bei allen Leuten geklingelt hatte wurde uns aufgetan. Der Anrufer hatte ja leider keinen Schlüssel für das Haus, weil er im Haus nebenan wohnt. Wir also dort gesucht und Zufällig auch einen Feuerwehrkollegen gefunden, der gerade wohl eine Party mit ein paar Freunden feierte. Als wir dann bei ihm auf dem Balkon standen und von dort aus versucht haben auf einem anderen Balkon jemand bewusstlosen zu finden berichtete uns der nachgefolte Anrufer, dass es der Balkon wäre auf dem wir gerade standen. Dort war aber keine bewusstlose Person zu finden, sondern nur drei RAs, ein NA und ich. Der Feuerwehrkollege berichtete uns dann, dass wohl eine Frau von seiner Party auf dem Balkon gesessen hätte, weil ihr etwas schlecht gewesen wäre. Somit konnten wir uns wieder zurück in die Rettungswache begeben.
Intern-1
Im Hotel des lokalen Freizeitparks wurde uns eine Schwangere mit Infekt gemeldet. Wir sind also hin, konnten erfahren, dass ihr Sohn bereits vor ein paar Wochen den Infekt hatte und nun sie den hätte. Wir haben sie also ins Krankenhaus gefahren und sollten sie dort auf der Gynakologie abliefern. Das haben wir auch getan und konnten uns dann wieder 20 Minuten ins Bett legen.
TH-Sonstiges
"Kind in Klappbett"... Zusammen mit unserem RTW wurde auch ein Auto der Feuerwehr alarmiert. Wir waren als erste vor Ort und fanden ein 5jähriges Mädchen vor, dass in die Ritze eines Klappbettes gefallen war und dort nicht mehr raus kam. Haben dann versucht sie heraus zu ziehen, hatte aber keinen Erfolg. Mit den Kollegen der Feuerwehr kam dann auch das Werkzeug an und so konnten wir versuchen durch lösen von Schrauben am Klappmechanismus das Bett zu lösen. Leider führte das nicht zum gewünschten Erfolg, weil die Schrauben teilweise verklemmt waren. Also haben wir das Bett von der Wand gelöst und etwas nach vorne gezogen. Durch drücken der Rückwand konnten wir dann genug Platz schaffen um das Mädchen zu befreien. Dabei löste sich leider die Rückwand aus der Nut... Naja ein bisschen Verlust ist ja immer...
Feuer-MIG
Nach 3 Stunden Ruhe und somit Augen zu im Bett gab es morgens noch einen Feuerwehralarm. Kellerbrand... Wir als zweiter RTW zur Absicherung hin und als wir vor Ort waren konnten wir auch schon zurück fahren... Keine Verletzten...
RW-Praktikum - Schicht 1
Freitag, 27. April 2012
Das wars erst einmal...
So... 11 Tage Intensivstation liegen hinter mir...
In den letzten drei Tagen ist noch der entlassene ältere Herr wieder zurückgekommen nachdem er auf der Station wieder gefallen ist. Ein neues Röntgenbild vom rechten Arm ergab, dass der Oberarm direkt unterhalb der Metallschiene, die vor ein paar Tagen für die Fixierung der Schulter eingesetzt worden war, wieder gebrochen ist. Er wurde dann auch wieder im OP neu mit einer weiteren Metallschiene versehen und die andere Schiene nochmals kontrolliert. Er wurde dann auch einen Tag später wieder zurück auf die Normalstation verlegt. Am letzten Tag berichtete ein Arzt dann, dass er den Herrn unten in der Ambulanz gesehen hatte, weil der mal wieder aus einem Stuhl gefallen war. Aber wäre wohl diesmal nichts gebrochen...
Unser Beatmungspatient liegt auch weiterhin beatmet auf der Intensivstation. Dort konnte ich dann noch einiges lernen... Zum Beispiel durfte ich einige arterielle BGAs machen. Oder mal den Mund und die Beatmungssachen absaugen. Auch konnte man dort eine Bronchoskopie beobachten. Dabei führt man ein Endoskop (das lange, dünne Teil mit der Kamera vorne dran) durch die Beatmungsschläuche in die Bronchien und die Lunge ein um zu schauen, wie es dort so aussieht. Also um z.B. Wucherungen, Entzündungen o.ä. zu sehen. Dabei wurden auch ein paar Proben aus der Lunge gesaugt und zur mikrobakteriellen Untersuchung ins Labor geschickt.
Die bislang jüngste Patientin gab es dann auch noch... Eine 29jährige mit Herzproblemen und Verdacht auf Herzinfarkt... Sie wog auch nach eigenen Angaben nur 47kg... Haben wir jedenfalls zum Herz-CT gefahren. Dabei wird das Herz vom CT aufgenommen... Da sich das Herz ja bei den Schlägen bewegt wird immer zum gleichen Zeitpunkt eine Aufnahme einer weiteren Schicht gemacht. Dazu darf die Herzfrequenz nicht zu schnell sein, weil das Bild sonst verwackelt. Ist wie beim Fotografieren. Wenn etwas zu schnell ist wird es unscharf. Deshalb sollte die HF so um die 60 Schläge liegen. Bei unserer Patientin war diese aber sehr sprunghaft und wechselte ständig zwischen 60 und 85... Deshalb bekam sie noch eine kleine Dosis Betablocker um die Frequenz noch etwas abzusenken. Hat leider nicht geholfen und so wurde das alles etwas verwackelt und somit nicht auswertbar... Sie bekam dann noch einen Termin für die Herzkatheteruntersuchung und wurde entlassen mit der Aufforderung in 2 Wochen wiederzukommen.
Ansonsten der normale Alltag auf einer Intensivstation.
Einen besonderen Gast mit Begleitung bekamen wir auch noch... Einen Inhaftierten einer JVA mit Verdacht auf Herzinfarkt. Mit dabei waren zwei Justizbeamte zur Bewachung. Und die wurden alle paar Stunden von Kollegen abgelöst, so dass es eine 24-stündige Bewachung gab.
Der Patient mit der NIV wurde auch entlassen nachdem sein Heimbeatmungsgerät gebracht und getestet worden war.
So zurückblickend waren es zwei interessante Wochen mit einer Menge Praxis... Auch einiges dabei, was ich dann im Rettungswachenpraktikum nutzen kann. Andere Sachen, wie z.B. die pflegerischen Tätigkeiten sind ja eher unwichtig, aber gehören halt mit dazu.
Was ich noch üben muss ist das schnelle Aufziehen von Medikamenten und die Medikamentennamen. Ich kann zwar Medis aufziehen, aber wenn es schnell gehen muss geht etwas schief. z.B. viele kleine Luftblasen in der Spritze o.ä. Infusionen vorbereiten geht mittlerweile sehr schnell und auch ohne Luftblasen im Schlauchsystem.
So... Nun warte ich auf eine Antwort von der Feuerwehr wegen dem Rettungswachenpraktikum.
Und nächste Woche liegt dann ein Sanitätsdienst bei einem lokalen Feuerwerk auf dem Fluss hier an und danach ein bisschen KTW fahren... Und dann auch noch über Pfingsten der Lehrgang "Führen im Einsatz I"... Der erste Schritt zum Gruppenführer.
Also genug zu tun in den nächsten Wochen!
In den letzten drei Tagen ist noch der entlassene ältere Herr wieder zurückgekommen nachdem er auf der Station wieder gefallen ist. Ein neues Röntgenbild vom rechten Arm ergab, dass der Oberarm direkt unterhalb der Metallschiene, die vor ein paar Tagen für die Fixierung der Schulter eingesetzt worden war, wieder gebrochen ist. Er wurde dann auch wieder im OP neu mit einer weiteren Metallschiene versehen und die andere Schiene nochmals kontrolliert. Er wurde dann auch einen Tag später wieder zurück auf die Normalstation verlegt. Am letzten Tag berichtete ein Arzt dann, dass er den Herrn unten in der Ambulanz gesehen hatte, weil der mal wieder aus einem Stuhl gefallen war. Aber wäre wohl diesmal nichts gebrochen...
Unser Beatmungspatient liegt auch weiterhin beatmet auf der Intensivstation. Dort konnte ich dann noch einiges lernen... Zum Beispiel durfte ich einige arterielle BGAs machen. Oder mal den Mund und die Beatmungssachen absaugen. Auch konnte man dort eine Bronchoskopie beobachten. Dabei führt man ein Endoskop (das lange, dünne Teil mit der Kamera vorne dran) durch die Beatmungsschläuche in die Bronchien und die Lunge ein um zu schauen, wie es dort so aussieht. Also um z.B. Wucherungen, Entzündungen o.ä. zu sehen. Dabei wurden auch ein paar Proben aus der Lunge gesaugt und zur mikrobakteriellen Untersuchung ins Labor geschickt.
Die bislang jüngste Patientin gab es dann auch noch... Eine 29jährige mit Herzproblemen und Verdacht auf Herzinfarkt... Sie wog auch nach eigenen Angaben nur 47kg... Haben wir jedenfalls zum Herz-CT gefahren. Dabei wird das Herz vom CT aufgenommen... Da sich das Herz ja bei den Schlägen bewegt wird immer zum gleichen Zeitpunkt eine Aufnahme einer weiteren Schicht gemacht. Dazu darf die Herzfrequenz nicht zu schnell sein, weil das Bild sonst verwackelt. Ist wie beim Fotografieren. Wenn etwas zu schnell ist wird es unscharf. Deshalb sollte die HF so um die 60 Schläge liegen. Bei unserer Patientin war diese aber sehr sprunghaft und wechselte ständig zwischen 60 und 85... Deshalb bekam sie noch eine kleine Dosis Betablocker um die Frequenz noch etwas abzusenken. Hat leider nicht geholfen und so wurde das alles etwas verwackelt und somit nicht auswertbar... Sie bekam dann noch einen Termin für die Herzkatheteruntersuchung und wurde entlassen mit der Aufforderung in 2 Wochen wiederzukommen.
Ansonsten der normale Alltag auf einer Intensivstation.
Einen besonderen Gast mit Begleitung bekamen wir auch noch... Einen Inhaftierten einer JVA mit Verdacht auf Herzinfarkt. Mit dabei waren zwei Justizbeamte zur Bewachung. Und die wurden alle paar Stunden von Kollegen abgelöst, so dass es eine 24-stündige Bewachung gab.
Der Patient mit der NIV wurde auch entlassen nachdem sein Heimbeatmungsgerät gebracht und getestet worden war.
So zurückblickend waren es zwei interessante Wochen mit einer Menge Praxis... Auch einiges dabei, was ich dann im Rettungswachenpraktikum nutzen kann. Andere Sachen, wie z.B. die pflegerischen Tätigkeiten sind ja eher unwichtig, aber gehören halt mit dazu.
Was ich noch üben muss ist das schnelle Aufziehen von Medikamenten und die Medikamentennamen. Ich kann zwar Medis aufziehen, aber wenn es schnell gehen muss geht etwas schief. z.B. viele kleine Luftblasen in der Spritze o.ä. Infusionen vorbereiten geht mittlerweile sehr schnell und auch ohne Luftblasen im Schlauchsystem.
So... Nun warte ich auf eine Antwort von der Feuerwehr wegen dem Rettungswachenpraktikum.
Und nächste Woche liegt dann ein Sanitätsdienst bei einem lokalen Feuerwerk auf dem Fluss hier an und danach ein bisschen KTW fahren... Und dann auch noch über Pfingsten der Lehrgang "Führen im Einsatz I"... Der erste Schritt zum Gruppenführer.
Also genug zu tun in den nächsten Wochen!
um
15:59
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So... 11 Tage Intensivstation liegen hinter mir...
In den letzten drei Tagen ist noch der entlassene ältere Herr wieder zurückgekommen nachdem er auf der Station wieder gefallen ist. Ein neues Röntgenbild vom rechten Arm ergab, dass der Oberarm direkt unterhalb der Metallschiene, die vor ein paar Tagen für die Fixierung der Schulter eingesetzt worden war, wieder gebrochen ist. Er wurde dann auch wieder im OP neu mit einer weiteren Metallschiene versehen und die andere Schiene nochmals kontrolliert. Er wurde dann auch einen Tag später wieder zurück auf die Normalstation verlegt. Am letzten Tag berichtete ein Arzt dann, dass er den Herrn unten in der Ambulanz gesehen hatte, weil der mal wieder aus einem Stuhl gefallen war. Aber wäre wohl diesmal nichts gebrochen...
Unser Beatmungspatient liegt auch weiterhin beatmet auf der Intensivstation. Dort konnte ich dann noch einiges lernen... Zum Beispiel durfte ich einige arterielle BGAs machen. Oder mal den Mund und die Beatmungssachen absaugen. Auch konnte man dort eine Bronchoskopie beobachten. Dabei führt man ein Endoskop (das lange, dünne Teil mit der Kamera vorne dran) durch die Beatmungsschläuche in die Bronchien und die Lunge ein um zu schauen, wie es dort so aussieht. Also um z.B. Wucherungen, Entzündungen o.ä. zu sehen. Dabei wurden auch ein paar Proben aus der Lunge gesaugt und zur mikrobakteriellen Untersuchung ins Labor geschickt.
Die bislang jüngste Patientin gab es dann auch noch... Eine 29jährige mit Herzproblemen und Verdacht auf Herzinfarkt... Sie wog auch nach eigenen Angaben nur 47kg... Haben wir jedenfalls zum Herz-CT gefahren. Dabei wird das Herz vom CT aufgenommen... Da sich das Herz ja bei den Schlägen bewegt wird immer zum gleichen Zeitpunkt eine Aufnahme einer weiteren Schicht gemacht. Dazu darf die Herzfrequenz nicht zu schnell sein, weil das Bild sonst verwackelt. Ist wie beim Fotografieren. Wenn etwas zu schnell ist wird es unscharf. Deshalb sollte die HF so um die 60 Schläge liegen. Bei unserer Patientin war diese aber sehr sprunghaft und wechselte ständig zwischen 60 und 85... Deshalb bekam sie noch eine kleine Dosis Betablocker um die Frequenz noch etwas abzusenken. Hat leider nicht geholfen und so wurde das alles etwas verwackelt und somit nicht auswertbar... Sie bekam dann noch einen Termin für die Herzkatheteruntersuchung und wurde entlassen mit der Aufforderung in 2 Wochen wiederzukommen.
Ansonsten der normale Alltag auf einer Intensivstation.
Einen besonderen Gast mit Begleitung bekamen wir auch noch... Einen Inhaftierten einer JVA mit Verdacht auf Herzinfarkt. Mit dabei waren zwei Justizbeamte zur Bewachung. Und die wurden alle paar Stunden von Kollegen abgelöst, so dass es eine 24-stündige Bewachung gab.
Der Patient mit der NIV wurde auch entlassen nachdem sein Heimbeatmungsgerät gebracht und getestet worden war.
So zurückblickend waren es zwei interessante Wochen mit einer Menge Praxis... Auch einiges dabei, was ich dann im Rettungswachenpraktikum nutzen kann. Andere Sachen, wie z.B. die pflegerischen Tätigkeiten sind ja eher unwichtig, aber gehören halt mit dazu.
Was ich noch üben muss ist das schnelle Aufziehen von Medikamenten und die Medikamentennamen. Ich kann zwar Medis aufziehen, aber wenn es schnell gehen muss geht etwas schief. z.B. viele kleine Luftblasen in der Spritze o.ä. Infusionen vorbereiten geht mittlerweile sehr schnell und auch ohne Luftblasen im Schlauchsystem.
So... Nun warte ich auf eine Antwort von der Feuerwehr wegen dem Rettungswachenpraktikum.
Und nächste Woche liegt dann ein Sanitätsdienst bei einem lokalen Feuerwerk auf dem Fluss hier an und danach ein bisschen KTW fahren... Und dann auch noch über Pfingsten der Lehrgang "Führen im Einsatz I"... Der erste Schritt zum Gruppenführer.
Also genug zu tun in den nächsten Wochen!
In den letzten drei Tagen ist noch der entlassene ältere Herr wieder zurückgekommen nachdem er auf der Station wieder gefallen ist. Ein neues Röntgenbild vom rechten Arm ergab, dass der Oberarm direkt unterhalb der Metallschiene, die vor ein paar Tagen für die Fixierung der Schulter eingesetzt worden war, wieder gebrochen ist. Er wurde dann auch wieder im OP neu mit einer weiteren Metallschiene versehen und die andere Schiene nochmals kontrolliert. Er wurde dann auch einen Tag später wieder zurück auf die Normalstation verlegt. Am letzten Tag berichtete ein Arzt dann, dass er den Herrn unten in der Ambulanz gesehen hatte, weil der mal wieder aus einem Stuhl gefallen war. Aber wäre wohl diesmal nichts gebrochen...
Unser Beatmungspatient liegt auch weiterhin beatmet auf der Intensivstation. Dort konnte ich dann noch einiges lernen... Zum Beispiel durfte ich einige arterielle BGAs machen. Oder mal den Mund und die Beatmungssachen absaugen. Auch konnte man dort eine Bronchoskopie beobachten. Dabei führt man ein Endoskop (das lange, dünne Teil mit der Kamera vorne dran) durch die Beatmungsschläuche in die Bronchien und die Lunge ein um zu schauen, wie es dort so aussieht. Also um z.B. Wucherungen, Entzündungen o.ä. zu sehen. Dabei wurden auch ein paar Proben aus der Lunge gesaugt und zur mikrobakteriellen Untersuchung ins Labor geschickt.
Die bislang jüngste Patientin gab es dann auch noch... Eine 29jährige mit Herzproblemen und Verdacht auf Herzinfarkt... Sie wog auch nach eigenen Angaben nur 47kg... Haben wir jedenfalls zum Herz-CT gefahren. Dabei wird das Herz vom CT aufgenommen... Da sich das Herz ja bei den Schlägen bewegt wird immer zum gleichen Zeitpunkt eine Aufnahme einer weiteren Schicht gemacht. Dazu darf die Herzfrequenz nicht zu schnell sein, weil das Bild sonst verwackelt. Ist wie beim Fotografieren. Wenn etwas zu schnell ist wird es unscharf. Deshalb sollte die HF so um die 60 Schläge liegen. Bei unserer Patientin war diese aber sehr sprunghaft und wechselte ständig zwischen 60 und 85... Deshalb bekam sie noch eine kleine Dosis Betablocker um die Frequenz noch etwas abzusenken. Hat leider nicht geholfen und so wurde das alles etwas verwackelt und somit nicht auswertbar... Sie bekam dann noch einen Termin für die Herzkatheteruntersuchung und wurde entlassen mit der Aufforderung in 2 Wochen wiederzukommen.
Ansonsten der normale Alltag auf einer Intensivstation.
Einen besonderen Gast mit Begleitung bekamen wir auch noch... Einen Inhaftierten einer JVA mit Verdacht auf Herzinfarkt. Mit dabei waren zwei Justizbeamte zur Bewachung. Und die wurden alle paar Stunden von Kollegen abgelöst, so dass es eine 24-stündige Bewachung gab.
Der Patient mit der NIV wurde auch entlassen nachdem sein Heimbeatmungsgerät gebracht und getestet worden war.
So zurückblickend waren es zwei interessante Wochen mit einer Menge Praxis... Auch einiges dabei, was ich dann im Rettungswachenpraktikum nutzen kann. Andere Sachen, wie z.B. die pflegerischen Tätigkeiten sind ja eher unwichtig, aber gehören halt mit dazu.
Was ich noch üben muss ist das schnelle Aufziehen von Medikamenten und die Medikamentennamen. Ich kann zwar Medis aufziehen, aber wenn es schnell gehen muss geht etwas schief. z.B. viele kleine Luftblasen in der Spritze o.ä. Infusionen vorbereiten geht mittlerweile sehr schnell und auch ohne Luftblasen im Schlauchsystem.
So... Nun warte ich auf eine Antwort von der Feuerwehr wegen dem Rettungswachenpraktikum.
Und nächste Woche liegt dann ein Sanitätsdienst bei einem lokalen Feuerwerk auf dem Fluss hier an und danach ein bisschen KTW fahren... Und dann auch noch über Pfingsten der Lehrgang "Führen im Einsatz I"... Der erste Schritt zum Gruppenführer.
Also genug zu tun in den nächsten Wochen!
Das wars erst einmal...
Montag, 23. April 2012
Weiter auf der Intensivstation
Also ich fasse mal ein wenig zusammen was ich noch so auf der Intensivstation gemacht habe...
Zum einen hat mich einer der Pfleger mal das Blut abnehmen an sich üben lassen. Also so mit Butterfly am Arm aus einer tollen Vene ein wenig Blut abgezapft.
Diverse Lagerungen mitgemacht. Also die Leute mal auf die rechte oder linke Seiten drehen damit die Haut geschont und auch überall richtig durchblutet wird.
Der Notfall vom ersten Tag ist nachdem er ja aus dem Bett gefallen war und sich die rechte Schulter gebrochen hatte wurde im OP mit einer Metallschiene versorgt und danach nochmal geröntgt. Und heute wurde er dann auch aus der Intensivstation auf die normale Station verlegt.
Der andere Patient mit der NIV-Beantmung ist mittlerweile schon fast durchgehend ohne die zusätzliche Beatmung und nur mit Sauerstoff in der Nase. Aber noch nicht entlassen. Da muss wohl erst noch ein mobiles Beatmungsgerät richtig eingestellt werden.
Einen Patienten hatten wir, der etwas störrisch war... Also bei ihm musste man dann mal mit spucken, kratzen, beißen oder schlagen rechnen. Haben wir dann halt immer zu zweit etwas gemacht um das Risiko zu minimieren.
Einen anderen Patienten bekamen wir nach einer OP am Fuß und respiratorischen Problemen. Er wurde am Wochenende auch intubiert und seitdem maschinell beatmet. Und heute noch einmal operiert. Heute war es eine Tracheotomie.
Heute war ich auch im OP und habe bei zwei Operationen zugesehen. Die erste war die Entfernung einer Metallschiene im Handgelenk. Eigentlich recht unspektakulär... Kein Blut... keine Aufregung... Alles total easy... Die zweite OP war dann noch etwas aufwendiger... Die Entfernung einer Gallenblase... Minimalinvasiv... D.h. mit vier Löchern im Bauch durch das die Instrumente und die Kamera eingeführt wurden und dann wurde halt die Gallenblase herausgelöst. Ist schon ein seltsamer Anblick so eine Leber im Bauch zu sehen... oder die gelben Fettpolster... In der Gallenblase war dann auch ein Gallenstein von ca. 2cm Durchmesser...
Auch durfte ich feststellen, dass die Pflegerinnen auf einer Intensivstation recht speziell sind...
Naja ansonsten halt noch die üblichen Sachen wie Laufaufgaben, Antibiosen anmischen, Medikamente vorbereiten, Infusionen vorbereiten und anhängen/tauschen. Heute kam noch das verabreichen von Medikamenten per Madensonde dazu... Letztens noch das Spritzen von Heparin oder Insulin...
Aktuell sind wir sogar drei Praktikanten, wobei einer morgen seinen letzten Tag auf der Intensivstation hat und heute dann auch im OP war und dort zum Beispiel die Tracheotomie unseres Patienten beobachtet hat. Mit dem habe ich dann auch meine Schicht für morgen getauscht und somit die letzten drei Tage noch Frühschicht... Bei der Frühschicht ist sowieso mehr zu tun...
Zum einen hat mich einer der Pfleger mal das Blut abnehmen an sich üben lassen. Also so mit Butterfly am Arm aus einer tollen Vene ein wenig Blut abgezapft.
Diverse Lagerungen mitgemacht. Also die Leute mal auf die rechte oder linke Seiten drehen damit die Haut geschont und auch überall richtig durchblutet wird.
Der Notfall vom ersten Tag ist nachdem er ja aus dem Bett gefallen war und sich die rechte Schulter gebrochen hatte wurde im OP mit einer Metallschiene versorgt und danach nochmal geröntgt. Und heute wurde er dann auch aus der Intensivstation auf die normale Station verlegt.
Der andere Patient mit der NIV-Beantmung ist mittlerweile schon fast durchgehend ohne die zusätzliche Beatmung und nur mit Sauerstoff in der Nase. Aber noch nicht entlassen. Da muss wohl erst noch ein mobiles Beatmungsgerät richtig eingestellt werden.
Einen Patienten hatten wir, der etwas störrisch war... Also bei ihm musste man dann mal mit spucken, kratzen, beißen oder schlagen rechnen. Haben wir dann halt immer zu zweit etwas gemacht um das Risiko zu minimieren.
Einen anderen Patienten bekamen wir nach einer OP am Fuß und respiratorischen Problemen. Er wurde am Wochenende auch intubiert und seitdem maschinell beatmet. Und heute noch einmal operiert. Heute war es eine Tracheotomie.
Heute war ich auch im OP und habe bei zwei Operationen zugesehen. Die erste war die Entfernung einer Metallschiene im Handgelenk. Eigentlich recht unspektakulär... Kein Blut... keine Aufregung... Alles total easy... Die zweite OP war dann noch etwas aufwendiger... Die Entfernung einer Gallenblase... Minimalinvasiv... D.h. mit vier Löchern im Bauch durch das die Instrumente und die Kamera eingeführt wurden und dann wurde halt die Gallenblase herausgelöst. Ist schon ein seltsamer Anblick so eine Leber im Bauch zu sehen... oder die gelben Fettpolster... In der Gallenblase war dann auch ein Gallenstein von ca. 2cm Durchmesser...
Auch durfte ich feststellen, dass die Pflegerinnen auf einer Intensivstation recht speziell sind...
Naja ansonsten halt noch die üblichen Sachen wie Laufaufgaben, Antibiosen anmischen, Medikamente vorbereiten, Infusionen vorbereiten und anhängen/tauschen. Heute kam noch das verabreichen von Medikamenten per Madensonde dazu... Letztens noch das Spritzen von Heparin oder Insulin...
Aktuell sind wir sogar drei Praktikanten, wobei einer morgen seinen letzten Tag auf der Intensivstation hat und heute dann auch im OP war und dort zum Beispiel die Tracheotomie unseres Patienten beobachtet hat. Mit dem habe ich dann auch meine Schicht für morgen getauscht und somit die letzten drei Tage noch Frühschicht... Bei der Frühschicht ist sowieso mehr zu tun...
um
19:28
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Also ich fasse mal ein wenig zusammen was ich noch so auf der Intensivstation gemacht habe...
Zum einen hat mich einer der Pfleger mal das Blut abnehmen an sich üben lassen. Also so mit Butterfly am Arm aus einer tollen Vene ein wenig Blut abgezapft.
Diverse Lagerungen mitgemacht. Also die Leute mal auf die rechte oder linke Seiten drehen damit die Haut geschont und auch überall richtig durchblutet wird.
Der Notfall vom ersten Tag ist nachdem er ja aus dem Bett gefallen war und sich die rechte Schulter gebrochen hatte wurde im OP mit einer Metallschiene versorgt und danach nochmal geröntgt. Und heute wurde er dann auch aus der Intensivstation auf die normale Station verlegt.
Der andere Patient mit der NIV-Beantmung ist mittlerweile schon fast durchgehend ohne die zusätzliche Beatmung und nur mit Sauerstoff in der Nase. Aber noch nicht entlassen. Da muss wohl erst noch ein mobiles Beatmungsgerät richtig eingestellt werden.
Einen Patienten hatten wir, der etwas störrisch war... Also bei ihm musste man dann mal mit spucken, kratzen, beißen oder schlagen rechnen. Haben wir dann halt immer zu zweit etwas gemacht um das Risiko zu minimieren.
Einen anderen Patienten bekamen wir nach einer OP am Fuß und respiratorischen Problemen. Er wurde am Wochenende auch intubiert und seitdem maschinell beatmet. Und heute noch einmal operiert. Heute war es eine Tracheotomie.
Heute war ich auch im OP und habe bei zwei Operationen zugesehen. Die erste war die Entfernung einer Metallschiene im Handgelenk. Eigentlich recht unspektakulär... Kein Blut... keine Aufregung... Alles total easy... Die zweite OP war dann noch etwas aufwendiger... Die Entfernung einer Gallenblase... Minimalinvasiv... D.h. mit vier Löchern im Bauch durch das die Instrumente und die Kamera eingeführt wurden und dann wurde halt die Gallenblase herausgelöst. Ist schon ein seltsamer Anblick so eine Leber im Bauch zu sehen... oder die gelben Fettpolster... In der Gallenblase war dann auch ein Gallenstein von ca. 2cm Durchmesser...
Auch durfte ich feststellen, dass die Pflegerinnen auf einer Intensivstation recht speziell sind...
Naja ansonsten halt noch die üblichen Sachen wie Laufaufgaben, Antibiosen anmischen, Medikamente vorbereiten, Infusionen vorbereiten und anhängen/tauschen. Heute kam noch das verabreichen von Medikamenten per Madensonde dazu... Letztens noch das Spritzen von Heparin oder Insulin...
Aktuell sind wir sogar drei Praktikanten, wobei einer morgen seinen letzten Tag auf der Intensivstation hat und heute dann auch im OP war und dort zum Beispiel die Tracheotomie unseres Patienten beobachtet hat. Mit dem habe ich dann auch meine Schicht für morgen getauscht und somit die letzten drei Tage noch Frühschicht... Bei der Frühschicht ist sowieso mehr zu tun...
Zum einen hat mich einer der Pfleger mal das Blut abnehmen an sich üben lassen. Also so mit Butterfly am Arm aus einer tollen Vene ein wenig Blut abgezapft.
Diverse Lagerungen mitgemacht. Also die Leute mal auf die rechte oder linke Seiten drehen damit die Haut geschont und auch überall richtig durchblutet wird.
Der Notfall vom ersten Tag ist nachdem er ja aus dem Bett gefallen war und sich die rechte Schulter gebrochen hatte wurde im OP mit einer Metallschiene versorgt und danach nochmal geröntgt. Und heute wurde er dann auch aus der Intensivstation auf die normale Station verlegt.
Der andere Patient mit der NIV-Beantmung ist mittlerweile schon fast durchgehend ohne die zusätzliche Beatmung und nur mit Sauerstoff in der Nase. Aber noch nicht entlassen. Da muss wohl erst noch ein mobiles Beatmungsgerät richtig eingestellt werden.
Einen Patienten hatten wir, der etwas störrisch war... Also bei ihm musste man dann mal mit spucken, kratzen, beißen oder schlagen rechnen. Haben wir dann halt immer zu zweit etwas gemacht um das Risiko zu minimieren.
Einen anderen Patienten bekamen wir nach einer OP am Fuß und respiratorischen Problemen. Er wurde am Wochenende auch intubiert und seitdem maschinell beatmet. Und heute noch einmal operiert. Heute war es eine Tracheotomie.
Heute war ich auch im OP und habe bei zwei Operationen zugesehen. Die erste war die Entfernung einer Metallschiene im Handgelenk. Eigentlich recht unspektakulär... Kein Blut... keine Aufregung... Alles total easy... Die zweite OP war dann noch etwas aufwendiger... Die Entfernung einer Gallenblase... Minimalinvasiv... D.h. mit vier Löchern im Bauch durch das die Instrumente und die Kamera eingeführt wurden und dann wurde halt die Gallenblase herausgelöst. Ist schon ein seltsamer Anblick so eine Leber im Bauch zu sehen... oder die gelben Fettpolster... In der Gallenblase war dann auch ein Gallenstein von ca. 2cm Durchmesser...
Auch durfte ich feststellen, dass die Pflegerinnen auf einer Intensivstation recht speziell sind...
Naja ansonsten halt noch die üblichen Sachen wie Laufaufgaben, Antibiosen anmischen, Medikamente vorbereiten, Infusionen vorbereiten und anhängen/tauschen. Heute kam noch das verabreichen von Medikamenten per Madensonde dazu... Letztens noch das Spritzen von Heparin oder Insulin...
Aktuell sind wir sogar drei Praktikanten, wobei einer morgen seinen letzten Tag auf der Intensivstation hat und heute dann auch im OP war und dort zum Beispiel die Tracheotomie unseres Patienten beobachtet hat. Mit dem habe ich dann auch meine Schicht für morgen getauscht und somit die letzten drei Tage noch Frühschicht... Bei der Frühschicht ist sowieso mehr zu tun...
Weiter auf der Intensivstation
Dienstag, 17. April 2012
Intensivstation
Zwei Tage Krankenhauspraktikum auf der Intensivstation liegen nun hinter mir.
Das frühe Aufstehen um 5 Uhr ist mir doch leichter gefallen als ich gedacht hatte.
Tag 1
Zuerst konnte ich erfahren, dass von der Frühschicht noch niemand da ist, weil ich natürlich wieder zu früh dran war... So konnte ich dann erst einmal die Klamotten gegen die blauen Sachen der Intensivstation tauschen. Also fortan als Arbeitskleidung eine blaue Hose (natürlich zu kurz für mich) und ein blaues Hemd. Kennt man ja so aus diversen Filmen/Serien aus Kliniken.
Dann kam es zu einer Patientenübergabe der Nachtschicht an die Frühschicht wo jeder Pfleger entsprechend seine Patienten und die Veränderungen/Ereignisse der letzten Schicht erzählt hat. Dann teilt sich die neue Schicht die Patienten zu nach dem Prinzip "Och ich nehme die 3,4 und 7". Und dann ist Feierabend für die Nachtschicht...
Für mich ging es dann erst einmal mit einer Führung durch die Räumlichkeiten los. Auf der Intensivstation gibt es 12 Betten, wobei eins der "Schockraum" ist, der nur in Notfällen genutzt wird.
Dazu gibt es einen Lagerraum, ein Isolierzimmer (die 1), einen Geräteraum, eine Umkleide, einen Aufenthaltsraum und die zentrale Theke mit dem Patientenmonitor. An der Theke hängt auch das Notfalltelefon, aber dazu komme ich später noch...
Jedenfalls bin ich dann mit einem der Pfleger losgezogen und habe geholfen. Da es noch mitten in der Nacht ist, also halt so gegen 6:30 Uhr wollen wir die Patienten ja nicht unbedingt wecken, sondern erst zum Frühstück, aber es gibt halt einige Leute bei denen muss Blut abgenommen werden für eine morgendliche Analyse. Die entsprechenden Patienten wurden dann also leider geweckt und entsprechend Blut abgenommen.
Es gibt die Einzelzimmer mit den Betten 1, 2, 11 und den Schockraum. Die Betten 3+4, 5+6, 7+8 und 9+10 sind entsprechend auf Doppelzimmer untergebracht. Hinter jedem Bett gibt es eine Menge Geräte und Anschlüsse... z.B. für Sauerstoff, Absaugung, eine Klingel, Monitoring für Blutdruck, Sauerstoffsättigung und EKG, dann noch ein paar Spritzenpumpen und Infusionssysteme. Auf dem Flur liegen zwei Defibrillatoren, daneben steht ein mobiles Röntgengerät und noch ein paar tolle Geräte. Zum Beispiel gibt es dort auch eine Niv-Beatmung, also eine Nicht-Invasive-Beatmung. Die wird zum Beispiel genutzt, wenn man einen Patienten nicht intubieren will, weil man für eine Intubation ja schlecht bei Bewusstsein sein kann. Die Niv löst das ganz einfach mit einer Maske vor dem Gesicht. Da sieht man dann zwar etwas komisch aus, aber hat dafür immerhin keinen Schlauch im Hals stecken...
Jedenfalls werden die Leute dann nach und nach alle geweckt und gewaschen bzw. Sachen zum Waschen hingestellt bei denen, die das selbst hinbekommen. Danach gibt es dann Frühstück. Sowohl für die Patienten als auch für die Pfleger und Praktikanten...
Und dann klingelt das vorab schon einmal erwähnte Notfalltelefon. Es ist hier nämlich so, dass die Stationen bei Notfällen in der Intensivstation anrufen und dann einer mit einem Defi da hinrennen muss... Dazu kommen dann noch Ärzte und so... Es gab jedenfalls einen Notfall auf der benachbarten Station (zum Glück nicht die ganz oben im Haus). Mein Pfleger also hin und ich natürlich hinterher... Man kann ja vielleicht noch etwas lernen...
Da fanden wir dann einen Herrn, der wohl im Bad gestürzt ist und sich dabei auch noch die Nase gebrochen hatte. Also entsprechend blutig und er auch nicht ansprechbar. Eine Rettungsassistentin, die wohl gerade in der Gegend gewesen war legte ihm gerade einen Zugang und ich habe erst einmal die Tür zum Bad offen gehalten... War sowieso viel zu eng da drin... Naja er atmete halt noch und war aber sonst schlecht dran... Also wurde erst einmal geplant ihn aus dem Bad raus auf das fahrbare Bett zu bewegen... Da musste ich dann auch mal mit anpacken und habe den Kopf gehalten beim rüber heben... Dann erst einmal zur Intensiv rübergefahren mit dem Bett und dort in den Schockraum, weil ja alle anderen Betten belegt waren... und natürlich Monitoring dran...
Naja war nicht mein Patiente bzw. nicht der meines Pflegers, also erstmal wieder weiter mit den anderen beschäftigt. Ein paar von denen sollten auch entlassen werden, so dass der Herr dann aus dem Schockraum in ein normales Zimmer verlegt werden könnte.
Meine normalen Aufgaben sind aktuell halt helfen wo es geht, also beim waschen, umbetten, Betten beziehen (ja das geht auch während jemand drin liegt), Blutproben in die Ambulanz bringen damit die zum Labor kommen, Patienten zum Röntgen, CT oder MRT fahren und mich dann noch über die vielen unterschiedlichen Pieptöne wundern, die das Monitoring so von sich geben kann. Vorne an der Zentrale steht ein Monitor auf dem alle Daten aller 12 Betten angezeigt werden. Dieser piept je nach Abweichung und schwere der Abweichung entsprechend anders. Welche Bedeutung hinter welchen Tönen steckt konnte ich noch nicht genau erkennen, aber wenn bei einem Piep nicht sofort jemand erschrocken aufspringt heißt das wohl, dass es mehr so als Info gedacht ist... Man kann die Alarme auch an den Betten deaktivieren für 2 Minuten, wenn man z.B. gerade mal das Monitoring für die morgendliche Wäsche abmachen muss...
Naja irgendwann kommt dann halt die Spätschicht und es wird wieder eine Übergabe gemacht.
Tag 2
Zweiter Tag, gleiches Spiel.... Ich zu früh... Übergabe, Blut sammeln, waschen, wundern, dass 3 Betten frei sind, Frühstück geben, Blut zum Laborkistchen bringen, den Herrn vom Tag vorher auch nochmal zum Röntgen fahren, weil aus dem Bett gefallen ist, als er versuchte aufzustehen... Er hat es geschafft über die seitlichen Dinger drüberzuklettern... Naja nun hat er noch die Schulter gebrochen...
Dann einen Patienten zum MRT gebracht, der aber dort nicht rein passte, weil sein Kopf nicht weit genug nach hinten ging, also kein MRT und keine Info, ob er etwas im Kopf kaputt hat...
Ein Patient heute wurde mit MRSA eingeliefert. Da musste ich dann auch etwas helfen... Also den Leuten, die im Raum am arbeiten waren etwas besorgen, aufziehen oder ähnliches. Habe auch eine Antibiose vorbereitet und angehangen und 5 Einheiten Insulin aufgezogen... So langsam seh ich die Arbeite, die so anfällt... D.h. mache selbstständig die Geräte sauber, wenn sie benutzt wurden oder ein Patient zum Beispiel auf die Normalstation verlegt wird. Diverse Laufaufgaben gab es heute auch wieder... Zum Beispiel den Briefkasten der Intensiv leeren, Medikamente einem entlassenen Patienten hinterhertragen auf die Station, die dann sagt, dass er nochmal auf eine andere verlegt wurde um dann da endlich die Medis loszuwerden... Dann ein falsch geliefertes Päckchen runter in die Ambulanz...
Dann wurde mir gezeigt, wie man Subkutan spritzt und ich soll das dann doch das nächste mal selbst machen... Muss mal schauen, ob ich noch die Chance bekomme einen Zugang zu legen oder sonstige für später ggf. hilfreiche Sachen zu machen...
Soweit erst einmal der Bericht... Weiteres folgt, wenn etwas spannendes passiert... Jetzt erstmal noch 2 Tage Frühschicht, dann ein Tag Spätschicht, dann drei Tage Frühschicht, ein Tag Spätschicht dann nochmal 2 Tage Frühschicht... Also 11 Tage, weil ich ja auf 80 Stunden kommen muss und die da 7,irgendwas Stunden haben pro Schicht... Schauen wir mal, ob noch etwas spannendes passiert....
Das frühe Aufstehen um 5 Uhr ist mir doch leichter gefallen als ich gedacht hatte.
Tag 1
Zuerst konnte ich erfahren, dass von der Frühschicht noch niemand da ist, weil ich natürlich wieder zu früh dran war... So konnte ich dann erst einmal die Klamotten gegen die blauen Sachen der Intensivstation tauschen. Also fortan als Arbeitskleidung eine blaue Hose (natürlich zu kurz für mich) und ein blaues Hemd. Kennt man ja so aus diversen Filmen/Serien aus Kliniken.
Dann kam es zu einer Patientenübergabe der Nachtschicht an die Frühschicht wo jeder Pfleger entsprechend seine Patienten und die Veränderungen/Ereignisse der letzten Schicht erzählt hat. Dann teilt sich die neue Schicht die Patienten zu nach dem Prinzip "Och ich nehme die 3,4 und 7". Und dann ist Feierabend für die Nachtschicht...
Für mich ging es dann erst einmal mit einer Führung durch die Räumlichkeiten los. Auf der Intensivstation gibt es 12 Betten, wobei eins der "Schockraum" ist, der nur in Notfällen genutzt wird.
Dazu gibt es einen Lagerraum, ein Isolierzimmer (die 1), einen Geräteraum, eine Umkleide, einen Aufenthaltsraum und die zentrale Theke mit dem Patientenmonitor. An der Theke hängt auch das Notfalltelefon, aber dazu komme ich später noch...
Jedenfalls bin ich dann mit einem der Pfleger losgezogen und habe geholfen. Da es noch mitten in der Nacht ist, also halt so gegen 6:30 Uhr wollen wir die Patienten ja nicht unbedingt wecken, sondern erst zum Frühstück, aber es gibt halt einige Leute bei denen muss Blut abgenommen werden für eine morgendliche Analyse. Die entsprechenden Patienten wurden dann also leider geweckt und entsprechend Blut abgenommen.
Es gibt die Einzelzimmer mit den Betten 1, 2, 11 und den Schockraum. Die Betten 3+4, 5+6, 7+8 und 9+10 sind entsprechend auf Doppelzimmer untergebracht. Hinter jedem Bett gibt es eine Menge Geräte und Anschlüsse... z.B. für Sauerstoff, Absaugung, eine Klingel, Monitoring für Blutdruck, Sauerstoffsättigung und EKG, dann noch ein paar Spritzenpumpen und Infusionssysteme. Auf dem Flur liegen zwei Defibrillatoren, daneben steht ein mobiles Röntgengerät und noch ein paar tolle Geräte. Zum Beispiel gibt es dort auch eine Niv-Beatmung, also eine Nicht-Invasive-Beatmung. Die wird zum Beispiel genutzt, wenn man einen Patienten nicht intubieren will, weil man für eine Intubation ja schlecht bei Bewusstsein sein kann. Die Niv löst das ganz einfach mit einer Maske vor dem Gesicht. Da sieht man dann zwar etwas komisch aus, aber hat dafür immerhin keinen Schlauch im Hals stecken...
Jedenfalls werden die Leute dann nach und nach alle geweckt und gewaschen bzw. Sachen zum Waschen hingestellt bei denen, die das selbst hinbekommen. Danach gibt es dann Frühstück. Sowohl für die Patienten als auch für die Pfleger und Praktikanten...
Und dann klingelt das vorab schon einmal erwähnte Notfalltelefon. Es ist hier nämlich so, dass die Stationen bei Notfällen in der Intensivstation anrufen und dann einer mit einem Defi da hinrennen muss... Dazu kommen dann noch Ärzte und so... Es gab jedenfalls einen Notfall auf der benachbarten Station (zum Glück nicht die ganz oben im Haus). Mein Pfleger also hin und ich natürlich hinterher... Man kann ja vielleicht noch etwas lernen...
Da fanden wir dann einen Herrn, der wohl im Bad gestürzt ist und sich dabei auch noch die Nase gebrochen hatte. Also entsprechend blutig und er auch nicht ansprechbar. Eine Rettungsassistentin, die wohl gerade in der Gegend gewesen war legte ihm gerade einen Zugang und ich habe erst einmal die Tür zum Bad offen gehalten... War sowieso viel zu eng da drin... Naja er atmete halt noch und war aber sonst schlecht dran... Also wurde erst einmal geplant ihn aus dem Bad raus auf das fahrbare Bett zu bewegen... Da musste ich dann auch mal mit anpacken und habe den Kopf gehalten beim rüber heben... Dann erst einmal zur Intensiv rübergefahren mit dem Bett und dort in den Schockraum, weil ja alle anderen Betten belegt waren... und natürlich Monitoring dran...
Naja war nicht mein Patiente bzw. nicht der meines Pflegers, also erstmal wieder weiter mit den anderen beschäftigt. Ein paar von denen sollten auch entlassen werden, so dass der Herr dann aus dem Schockraum in ein normales Zimmer verlegt werden könnte.
Meine normalen Aufgaben sind aktuell halt helfen wo es geht, also beim waschen, umbetten, Betten beziehen (ja das geht auch während jemand drin liegt), Blutproben in die Ambulanz bringen damit die zum Labor kommen, Patienten zum Röntgen, CT oder MRT fahren und mich dann noch über die vielen unterschiedlichen Pieptöne wundern, die das Monitoring so von sich geben kann. Vorne an der Zentrale steht ein Monitor auf dem alle Daten aller 12 Betten angezeigt werden. Dieser piept je nach Abweichung und schwere der Abweichung entsprechend anders. Welche Bedeutung hinter welchen Tönen steckt konnte ich noch nicht genau erkennen, aber wenn bei einem Piep nicht sofort jemand erschrocken aufspringt heißt das wohl, dass es mehr so als Info gedacht ist... Man kann die Alarme auch an den Betten deaktivieren für 2 Minuten, wenn man z.B. gerade mal das Monitoring für die morgendliche Wäsche abmachen muss...
Naja irgendwann kommt dann halt die Spätschicht und es wird wieder eine Übergabe gemacht.
Tag 2
Zweiter Tag, gleiches Spiel.... Ich zu früh... Übergabe, Blut sammeln, waschen, wundern, dass 3 Betten frei sind, Frühstück geben, Blut zum Laborkistchen bringen, den Herrn vom Tag vorher auch nochmal zum Röntgen fahren, weil aus dem Bett gefallen ist, als er versuchte aufzustehen... Er hat es geschafft über die seitlichen Dinger drüberzuklettern... Naja nun hat er noch die Schulter gebrochen...
Dann einen Patienten zum MRT gebracht, der aber dort nicht rein passte, weil sein Kopf nicht weit genug nach hinten ging, also kein MRT und keine Info, ob er etwas im Kopf kaputt hat...
Ein Patient heute wurde mit MRSA eingeliefert. Da musste ich dann auch etwas helfen... Also den Leuten, die im Raum am arbeiten waren etwas besorgen, aufziehen oder ähnliches. Habe auch eine Antibiose vorbereitet und angehangen und 5 Einheiten Insulin aufgezogen... So langsam seh ich die Arbeite, die so anfällt... D.h. mache selbstständig die Geräte sauber, wenn sie benutzt wurden oder ein Patient zum Beispiel auf die Normalstation verlegt wird. Diverse Laufaufgaben gab es heute auch wieder... Zum Beispiel den Briefkasten der Intensiv leeren, Medikamente einem entlassenen Patienten hinterhertragen auf die Station, die dann sagt, dass er nochmal auf eine andere verlegt wurde um dann da endlich die Medis loszuwerden... Dann ein falsch geliefertes Päckchen runter in die Ambulanz...
Dann wurde mir gezeigt, wie man Subkutan spritzt und ich soll das dann doch das nächste mal selbst machen... Muss mal schauen, ob ich noch die Chance bekomme einen Zugang zu legen oder sonstige für später ggf. hilfreiche Sachen zu machen...
Soweit erst einmal der Bericht... Weiteres folgt, wenn etwas spannendes passiert... Jetzt erstmal noch 2 Tage Frühschicht, dann ein Tag Spätschicht, dann drei Tage Frühschicht, ein Tag Spätschicht dann nochmal 2 Tage Frühschicht... Also 11 Tage, weil ich ja auf 80 Stunden kommen muss und die da 7,irgendwas Stunden haben pro Schicht... Schauen wir mal, ob noch etwas spannendes passiert....
um
20:56
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Zwei Tage Krankenhauspraktikum auf der Intensivstation liegen nun hinter mir.
Das frühe Aufstehen um 5 Uhr ist mir doch leichter gefallen als ich gedacht hatte.
Tag 1
Zuerst konnte ich erfahren, dass von der Frühschicht noch niemand da ist, weil ich natürlich wieder zu früh dran war... So konnte ich dann erst einmal die Klamotten gegen die blauen Sachen der Intensivstation tauschen. Also fortan als Arbeitskleidung eine blaue Hose (natürlich zu kurz für mich) und ein blaues Hemd. Kennt man ja so aus diversen Filmen/Serien aus Kliniken.
Dann kam es zu einer Patientenübergabe der Nachtschicht an die Frühschicht wo jeder Pfleger entsprechend seine Patienten und die Veränderungen/Ereignisse der letzten Schicht erzählt hat. Dann teilt sich die neue Schicht die Patienten zu nach dem Prinzip "Och ich nehme die 3,4 und 7". Und dann ist Feierabend für die Nachtschicht...
Für mich ging es dann erst einmal mit einer Führung durch die Räumlichkeiten los. Auf der Intensivstation gibt es 12 Betten, wobei eins der "Schockraum" ist, der nur in Notfällen genutzt wird.
Dazu gibt es einen Lagerraum, ein Isolierzimmer (die 1), einen Geräteraum, eine Umkleide, einen Aufenthaltsraum und die zentrale Theke mit dem Patientenmonitor. An der Theke hängt auch das Notfalltelefon, aber dazu komme ich später noch...
Jedenfalls bin ich dann mit einem der Pfleger losgezogen und habe geholfen. Da es noch mitten in der Nacht ist, also halt so gegen 6:30 Uhr wollen wir die Patienten ja nicht unbedingt wecken, sondern erst zum Frühstück, aber es gibt halt einige Leute bei denen muss Blut abgenommen werden für eine morgendliche Analyse. Die entsprechenden Patienten wurden dann also leider geweckt und entsprechend Blut abgenommen.
Es gibt die Einzelzimmer mit den Betten 1, 2, 11 und den Schockraum. Die Betten 3+4, 5+6, 7+8 und 9+10 sind entsprechend auf Doppelzimmer untergebracht. Hinter jedem Bett gibt es eine Menge Geräte und Anschlüsse... z.B. für Sauerstoff, Absaugung, eine Klingel, Monitoring für Blutdruck, Sauerstoffsättigung und EKG, dann noch ein paar Spritzenpumpen und Infusionssysteme. Auf dem Flur liegen zwei Defibrillatoren, daneben steht ein mobiles Röntgengerät und noch ein paar tolle Geräte. Zum Beispiel gibt es dort auch eine Niv-Beatmung, also eine Nicht-Invasive-Beatmung. Die wird zum Beispiel genutzt, wenn man einen Patienten nicht intubieren will, weil man für eine Intubation ja schlecht bei Bewusstsein sein kann. Die Niv löst das ganz einfach mit einer Maske vor dem Gesicht. Da sieht man dann zwar etwas komisch aus, aber hat dafür immerhin keinen Schlauch im Hals stecken...
Jedenfalls werden die Leute dann nach und nach alle geweckt und gewaschen bzw. Sachen zum Waschen hingestellt bei denen, die das selbst hinbekommen. Danach gibt es dann Frühstück. Sowohl für die Patienten als auch für die Pfleger und Praktikanten...
Und dann klingelt das vorab schon einmal erwähnte Notfalltelefon. Es ist hier nämlich so, dass die Stationen bei Notfällen in der Intensivstation anrufen und dann einer mit einem Defi da hinrennen muss... Dazu kommen dann noch Ärzte und so... Es gab jedenfalls einen Notfall auf der benachbarten Station (zum Glück nicht die ganz oben im Haus). Mein Pfleger also hin und ich natürlich hinterher... Man kann ja vielleicht noch etwas lernen...
Da fanden wir dann einen Herrn, der wohl im Bad gestürzt ist und sich dabei auch noch die Nase gebrochen hatte. Also entsprechend blutig und er auch nicht ansprechbar. Eine Rettungsassistentin, die wohl gerade in der Gegend gewesen war legte ihm gerade einen Zugang und ich habe erst einmal die Tür zum Bad offen gehalten... War sowieso viel zu eng da drin... Naja er atmete halt noch und war aber sonst schlecht dran... Also wurde erst einmal geplant ihn aus dem Bad raus auf das fahrbare Bett zu bewegen... Da musste ich dann auch mal mit anpacken und habe den Kopf gehalten beim rüber heben... Dann erst einmal zur Intensiv rübergefahren mit dem Bett und dort in den Schockraum, weil ja alle anderen Betten belegt waren... und natürlich Monitoring dran...
Naja war nicht mein Patiente bzw. nicht der meines Pflegers, also erstmal wieder weiter mit den anderen beschäftigt. Ein paar von denen sollten auch entlassen werden, so dass der Herr dann aus dem Schockraum in ein normales Zimmer verlegt werden könnte.
Meine normalen Aufgaben sind aktuell halt helfen wo es geht, also beim waschen, umbetten, Betten beziehen (ja das geht auch während jemand drin liegt), Blutproben in die Ambulanz bringen damit die zum Labor kommen, Patienten zum Röntgen, CT oder MRT fahren und mich dann noch über die vielen unterschiedlichen Pieptöne wundern, die das Monitoring so von sich geben kann. Vorne an der Zentrale steht ein Monitor auf dem alle Daten aller 12 Betten angezeigt werden. Dieser piept je nach Abweichung und schwere der Abweichung entsprechend anders. Welche Bedeutung hinter welchen Tönen steckt konnte ich noch nicht genau erkennen, aber wenn bei einem Piep nicht sofort jemand erschrocken aufspringt heißt das wohl, dass es mehr so als Info gedacht ist... Man kann die Alarme auch an den Betten deaktivieren für 2 Minuten, wenn man z.B. gerade mal das Monitoring für die morgendliche Wäsche abmachen muss...
Naja irgendwann kommt dann halt die Spätschicht und es wird wieder eine Übergabe gemacht.
Tag 2
Zweiter Tag, gleiches Spiel.... Ich zu früh... Übergabe, Blut sammeln, waschen, wundern, dass 3 Betten frei sind, Frühstück geben, Blut zum Laborkistchen bringen, den Herrn vom Tag vorher auch nochmal zum Röntgen fahren, weil aus dem Bett gefallen ist, als er versuchte aufzustehen... Er hat es geschafft über die seitlichen Dinger drüberzuklettern... Naja nun hat er noch die Schulter gebrochen...
Dann einen Patienten zum MRT gebracht, der aber dort nicht rein passte, weil sein Kopf nicht weit genug nach hinten ging, also kein MRT und keine Info, ob er etwas im Kopf kaputt hat...
Ein Patient heute wurde mit MRSA eingeliefert. Da musste ich dann auch etwas helfen... Also den Leuten, die im Raum am arbeiten waren etwas besorgen, aufziehen oder ähnliches. Habe auch eine Antibiose vorbereitet und angehangen und 5 Einheiten Insulin aufgezogen... So langsam seh ich die Arbeite, die so anfällt... D.h. mache selbstständig die Geräte sauber, wenn sie benutzt wurden oder ein Patient zum Beispiel auf die Normalstation verlegt wird. Diverse Laufaufgaben gab es heute auch wieder... Zum Beispiel den Briefkasten der Intensiv leeren, Medikamente einem entlassenen Patienten hinterhertragen auf die Station, die dann sagt, dass er nochmal auf eine andere verlegt wurde um dann da endlich die Medis loszuwerden... Dann ein falsch geliefertes Päckchen runter in die Ambulanz...
Dann wurde mir gezeigt, wie man Subkutan spritzt und ich soll das dann doch das nächste mal selbst machen... Muss mal schauen, ob ich noch die Chance bekomme einen Zugang zu legen oder sonstige für später ggf. hilfreiche Sachen zu machen...
Soweit erst einmal der Bericht... Weiteres folgt, wenn etwas spannendes passiert... Jetzt erstmal noch 2 Tage Frühschicht, dann ein Tag Spätschicht, dann drei Tage Frühschicht, ein Tag Spätschicht dann nochmal 2 Tage Frühschicht... Also 11 Tage, weil ich ja auf 80 Stunden kommen muss und die da 7,irgendwas Stunden haben pro Schicht... Schauen wir mal, ob noch etwas spannendes passiert....
Das frühe Aufstehen um 5 Uhr ist mir doch leichter gefallen als ich gedacht hatte.
Tag 1
Zuerst konnte ich erfahren, dass von der Frühschicht noch niemand da ist, weil ich natürlich wieder zu früh dran war... So konnte ich dann erst einmal die Klamotten gegen die blauen Sachen der Intensivstation tauschen. Also fortan als Arbeitskleidung eine blaue Hose (natürlich zu kurz für mich) und ein blaues Hemd. Kennt man ja so aus diversen Filmen/Serien aus Kliniken.
Dann kam es zu einer Patientenübergabe der Nachtschicht an die Frühschicht wo jeder Pfleger entsprechend seine Patienten und die Veränderungen/Ereignisse der letzten Schicht erzählt hat. Dann teilt sich die neue Schicht die Patienten zu nach dem Prinzip "Och ich nehme die 3,4 und 7". Und dann ist Feierabend für die Nachtschicht...
Für mich ging es dann erst einmal mit einer Führung durch die Räumlichkeiten los. Auf der Intensivstation gibt es 12 Betten, wobei eins der "Schockraum" ist, der nur in Notfällen genutzt wird.
Dazu gibt es einen Lagerraum, ein Isolierzimmer (die 1), einen Geräteraum, eine Umkleide, einen Aufenthaltsraum und die zentrale Theke mit dem Patientenmonitor. An der Theke hängt auch das Notfalltelefon, aber dazu komme ich später noch...
Jedenfalls bin ich dann mit einem der Pfleger losgezogen und habe geholfen. Da es noch mitten in der Nacht ist, also halt so gegen 6:30 Uhr wollen wir die Patienten ja nicht unbedingt wecken, sondern erst zum Frühstück, aber es gibt halt einige Leute bei denen muss Blut abgenommen werden für eine morgendliche Analyse. Die entsprechenden Patienten wurden dann also leider geweckt und entsprechend Blut abgenommen.
Es gibt die Einzelzimmer mit den Betten 1, 2, 11 und den Schockraum. Die Betten 3+4, 5+6, 7+8 und 9+10 sind entsprechend auf Doppelzimmer untergebracht. Hinter jedem Bett gibt es eine Menge Geräte und Anschlüsse... z.B. für Sauerstoff, Absaugung, eine Klingel, Monitoring für Blutdruck, Sauerstoffsättigung und EKG, dann noch ein paar Spritzenpumpen und Infusionssysteme. Auf dem Flur liegen zwei Defibrillatoren, daneben steht ein mobiles Röntgengerät und noch ein paar tolle Geräte. Zum Beispiel gibt es dort auch eine Niv-Beatmung, also eine Nicht-Invasive-Beatmung. Die wird zum Beispiel genutzt, wenn man einen Patienten nicht intubieren will, weil man für eine Intubation ja schlecht bei Bewusstsein sein kann. Die Niv löst das ganz einfach mit einer Maske vor dem Gesicht. Da sieht man dann zwar etwas komisch aus, aber hat dafür immerhin keinen Schlauch im Hals stecken...
Jedenfalls werden die Leute dann nach und nach alle geweckt und gewaschen bzw. Sachen zum Waschen hingestellt bei denen, die das selbst hinbekommen. Danach gibt es dann Frühstück. Sowohl für die Patienten als auch für die Pfleger und Praktikanten...
Und dann klingelt das vorab schon einmal erwähnte Notfalltelefon. Es ist hier nämlich so, dass die Stationen bei Notfällen in der Intensivstation anrufen und dann einer mit einem Defi da hinrennen muss... Dazu kommen dann noch Ärzte und so... Es gab jedenfalls einen Notfall auf der benachbarten Station (zum Glück nicht die ganz oben im Haus). Mein Pfleger also hin und ich natürlich hinterher... Man kann ja vielleicht noch etwas lernen...
Da fanden wir dann einen Herrn, der wohl im Bad gestürzt ist und sich dabei auch noch die Nase gebrochen hatte. Also entsprechend blutig und er auch nicht ansprechbar. Eine Rettungsassistentin, die wohl gerade in der Gegend gewesen war legte ihm gerade einen Zugang und ich habe erst einmal die Tür zum Bad offen gehalten... War sowieso viel zu eng da drin... Naja er atmete halt noch und war aber sonst schlecht dran... Also wurde erst einmal geplant ihn aus dem Bad raus auf das fahrbare Bett zu bewegen... Da musste ich dann auch mal mit anpacken und habe den Kopf gehalten beim rüber heben... Dann erst einmal zur Intensiv rübergefahren mit dem Bett und dort in den Schockraum, weil ja alle anderen Betten belegt waren... und natürlich Monitoring dran...
Naja war nicht mein Patiente bzw. nicht der meines Pflegers, also erstmal wieder weiter mit den anderen beschäftigt. Ein paar von denen sollten auch entlassen werden, so dass der Herr dann aus dem Schockraum in ein normales Zimmer verlegt werden könnte.
Meine normalen Aufgaben sind aktuell halt helfen wo es geht, also beim waschen, umbetten, Betten beziehen (ja das geht auch während jemand drin liegt), Blutproben in die Ambulanz bringen damit die zum Labor kommen, Patienten zum Röntgen, CT oder MRT fahren und mich dann noch über die vielen unterschiedlichen Pieptöne wundern, die das Monitoring so von sich geben kann. Vorne an der Zentrale steht ein Monitor auf dem alle Daten aller 12 Betten angezeigt werden. Dieser piept je nach Abweichung und schwere der Abweichung entsprechend anders. Welche Bedeutung hinter welchen Tönen steckt konnte ich noch nicht genau erkennen, aber wenn bei einem Piep nicht sofort jemand erschrocken aufspringt heißt das wohl, dass es mehr so als Info gedacht ist... Man kann die Alarme auch an den Betten deaktivieren für 2 Minuten, wenn man z.B. gerade mal das Monitoring für die morgendliche Wäsche abmachen muss...
Naja irgendwann kommt dann halt die Spätschicht und es wird wieder eine Übergabe gemacht.
Tag 2
Zweiter Tag, gleiches Spiel.... Ich zu früh... Übergabe, Blut sammeln, waschen, wundern, dass 3 Betten frei sind, Frühstück geben, Blut zum Laborkistchen bringen, den Herrn vom Tag vorher auch nochmal zum Röntgen fahren, weil aus dem Bett gefallen ist, als er versuchte aufzustehen... Er hat es geschafft über die seitlichen Dinger drüberzuklettern... Naja nun hat er noch die Schulter gebrochen...
Dann einen Patienten zum MRT gebracht, der aber dort nicht rein passte, weil sein Kopf nicht weit genug nach hinten ging, also kein MRT und keine Info, ob er etwas im Kopf kaputt hat...
Ein Patient heute wurde mit MRSA eingeliefert. Da musste ich dann auch etwas helfen... Also den Leuten, die im Raum am arbeiten waren etwas besorgen, aufziehen oder ähnliches. Habe auch eine Antibiose vorbereitet und angehangen und 5 Einheiten Insulin aufgezogen... So langsam seh ich die Arbeite, die so anfällt... D.h. mache selbstständig die Geräte sauber, wenn sie benutzt wurden oder ein Patient zum Beispiel auf die Normalstation verlegt wird. Diverse Laufaufgaben gab es heute auch wieder... Zum Beispiel den Briefkasten der Intensiv leeren, Medikamente einem entlassenen Patienten hinterhertragen auf die Station, die dann sagt, dass er nochmal auf eine andere verlegt wurde um dann da endlich die Medis loszuwerden... Dann ein falsch geliefertes Päckchen runter in die Ambulanz...
Dann wurde mir gezeigt, wie man Subkutan spritzt und ich soll das dann doch das nächste mal selbst machen... Muss mal schauen, ob ich noch die Chance bekomme einen Zugang zu legen oder sonstige für später ggf. hilfreiche Sachen zu machen...
Soweit erst einmal der Bericht... Weiteres folgt, wenn etwas spannendes passiert... Jetzt erstmal noch 2 Tage Frühschicht, dann ein Tag Spätschicht, dann drei Tage Frühschicht, ein Tag Spätschicht dann nochmal 2 Tage Frühschicht... Also 11 Tage, weil ich ja auf 80 Stunden kommen muss und die da 7,irgendwas Stunden haben pro Schicht... Schauen wir mal, ob noch etwas spannendes passiert....
Intensivstation
Montag, 9. April 2012
Nicht viel neues
Die letzten Dienste waren alle unspektakulär... Also keine Zwischenfälle oder ähnliches...
Dafür beginnt am Montag der zweite Teil meines Klinikpraktikums. 11 Tage Intensivstation...
Habe gerade eben mit der Stationsleiterin gesprochen und so erfahren, dass ich am Montag um 6 Uhr da sein soll, weil um 6:15 die Übergabe stattfindet und man bis dahin umgezogen sein muss.
Klamotten werden gestellt und das einzige, was ich mitbringen muss sind Schuhe... Den Rest erfahre ich dann am Montag :)
Dafür beginnt am Montag der zweite Teil meines Klinikpraktikums. 11 Tage Intensivstation...
Habe gerade eben mit der Stationsleiterin gesprochen und so erfahren, dass ich am Montag um 6 Uhr da sein soll, weil um 6:15 die Übergabe stattfindet und man bis dahin umgezogen sein muss.
Klamotten werden gestellt und das einzige, was ich mitbringen muss sind Schuhe... Den Rest erfahre ich dann am Montag :)
um
13:04
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Die letzten Dienste waren alle unspektakulär... Also keine Zwischenfälle oder ähnliches...
Dafür beginnt am Montag der zweite Teil meines Klinikpraktikums. 11 Tage Intensivstation...
Habe gerade eben mit der Stationsleiterin gesprochen und so erfahren, dass ich am Montag um 6 Uhr da sein soll, weil um 6:15 die Übergabe stattfindet und man bis dahin umgezogen sein muss.
Klamotten werden gestellt und das einzige, was ich mitbringen muss sind Schuhe... Den Rest erfahre ich dann am Montag :)
Dafür beginnt am Montag der zweite Teil meines Klinikpraktikums. 11 Tage Intensivstation...
Habe gerade eben mit der Stationsleiterin gesprochen und so erfahren, dass ich am Montag um 6 Uhr da sein soll, weil um 6:15 die Übergabe stattfindet und man bis dahin umgezogen sein muss.
Klamotten werden gestellt und das einzige, was ich mitbringen muss sind Schuhe... Den Rest erfahre ich dann am Montag :)
Nicht viel neues
Samstag, 3. März 2012
Nicht viel los
So nachdem nun mal wieder ein paar Wochen vergangen sind gibt es aber nicht viel zu berichten...
Es waren nur zwei Bundesligaspiele... einmal normal und ein sicherheitsrelevantes...
Beim normalen war gar nichts zu tun... Und die Heizungen im Stadion waren defekt, so dass wir in einer kalten UHS gesessen haben und nichts zu tun hatten...
Beim sicherheitsrelevanten Spiel waren wir mal wieder auf der Vorwiese positioniert... Aber auch da war nichts zu tun...
Also alles recht langweilig... Mal schauen was die nächsten Wochen so bringen... Ende März steht auf jeden Fall ein Radrennen an, wo wir ein paar Streckenposten stellen... Bin gespannt...
Es waren nur zwei Bundesligaspiele... einmal normal und ein sicherheitsrelevantes...
Beim normalen war gar nichts zu tun... Und die Heizungen im Stadion waren defekt, so dass wir in einer kalten UHS gesessen haben und nichts zu tun hatten...
Beim sicherheitsrelevanten Spiel waren wir mal wieder auf der Vorwiese positioniert... Aber auch da war nichts zu tun...
Also alles recht langweilig... Mal schauen was die nächsten Wochen so bringen... Ende März steht auf jeden Fall ein Radrennen an, wo wir ein paar Streckenposten stellen... Bin gespannt...
um
16:45
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So nachdem nun mal wieder ein paar Wochen vergangen sind gibt es aber nicht viel zu berichten...
Es waren nur zwei Bundesligaspiele... einmal normal und ein sicherheitsrelevantes...
Beim normalen war gar nichts zu tun... Und die Heizungen im Stadion waren defekt, so dass wir in einer kalten UHS gesessen haben und nichts zu tun hatten...
Beim sicherheitsrelevanten Spiel waren wir mal wieder auf der Vorwiese positioniert... Aber auch da war nichts zu tun...
Also alles recht langweilig... Mal schauen was die nächsten Wochen so bringen... Ende März steht auf jeden Fall ein Radrennen an, wo wir ein paar Streckenposten stellen... Bin gespannt...
Es waren nur zwei Bundesligaspiele... einmal normal und ein sicherheitsrelevantes...
Beim normalen war gar nichts zu tun... Und die Heizungen im Stadion waren defekt, so dass wir in einer kalten UHS gesessen haben und nichts zu tun hatten...
Beim sicherheitsrelevanten Spiel waren wir mal wieder auf der Vorwiese positioniert... Aber auch da war nichts zu tun...
Also alles recht langweilig... Mal schauen was die nächsten Wochen so bringen... Ende März steht auf jeden Fall ein Radrennen an, wo wir ein paar Streckenposten stellen... Bin gespannt...
Nicht viel los
Sonntag, 29. Januar 2012
Erster Sandienst 2012
Gestern war dann auch der erste Sanitätsdienst im Jahre 2012. Ein sicherheitsrelevantes Bundesligaspiel...
Und wir standen mal an einer ganz neuen Position. Nämlich auf der Vorwiese... Mitten drauf... Und es war kalt... windig.... dunkel... Letzteres war weg, als die Polizei einen Lichtmast neben uns aufgestellt hat. Aber windig und kalt blieb es die ganze Zeit...
Viel zu tun war nicht... Nach einer kleinen Schlägerei ca. 150m neben unserem KTW war eine Frau kurz in selbigem und klagte über Kopfschmerzen. Ihr ging es aber auch recht schnell wieder gut und sie wollte unbedingt zum Spiel. Dann kurz drauf kam noch ein Opfer der Schlägerei an und unsere UHS-Besatzung im KTW durfte feststellen, dass der Herr Kopfschmerzen, einen Schlag unter das linke Auge bekommen und eine Anisokorie hatte. Der wurde dann mit RTW abtransportiert.
Dann war es erst einmal ruhig... Nachdem dann die meisten Besucher im Stadion waren sind wir zum Essen und aufwärmen gegangen.
Kurz vor dem Schlusspfiff dann wieder nach draußen und gewartet, dass sich die Besuchermassen zu den Zügen begaben. Kurz vor Ende kam dann doch noch ein Einsatz.... Also quer über die Wiese gelaufen und einen angetrunkenen Herrn vorgefunden, der beim klettern über einen Zaun unglücklich mit dem Knie auf den Boden geschlagen war. Also auch RTW und ab ins Krankenhaus.
Und wir standen mal an einer ganz neuen Position. Nämlich auf der Vorwiese... Mitten drauf... Und es war kalt... windig.... dunkel... Letzteres war weg, als die Polizei einen Lichtmast neben uns aufgestellt hat. Aber windig und kalt blieb es die ganze Zeit...
Viel zu tun war nicht... Nach einer kleinen Schlägerei ca. 150m neben unserem KTW war eine Frau kurz in selbigem und klagte über Kopfschmerzen. Ihr ging es aber auch recht schnell wieder gut und sie wollte unbedingt zum Spiel. Dann kurz drauf kam noch ein Opfer der Schlägerei an und unsere UHS-Besatzung im KTW durfte feststellen, dass der Herr Kopfschmerzen, einen Schlag unter das linke Auge bekommen und eine Anisokorie hatte. Der wurde dann mit RTW abtransportiert.
Dann war es erst einmal ruhig... Nachdem dann die meisten Besucher im Stadion waren sind wir zum Essen und aufwärmen gegangen.
Kurz vor dem Schlusspfiff dann wieder nach draußen und gewartet, dass sich die Besuchermassen zu den Zügen begaben. Kurz vor Ende kam dann doch noch ein Einsatz.... Also quer über die Wiese gelaufen und einen angetrunkenen Herrn vorgefunden, der beim klettern über einen Zaun unglücklich mit dem Knie auf den Boden geschlagen war. Also auch RTW und ab ins Krankenhaus.
um
13:38
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Gestern war dann auch der erste Sanitätsdienst im Jahre 2012. Ein sicherheitsrelevantes Bundesligaspiel...
Und wir standen mal an einer ganz neuen Position. Nämlich auf der Vorwiese... Mitten drauf... Und es war kalt... windig.... dunkel... Letzteres war weg, als die Polizei einen Lichtmast neben uns aufgestellt hat. Aber windig und kalt blieb es die ganze Zeit...
Viel zu tun war nicht... Nach einer kleinen Schlägerei ca. 150m neben unserem KTW war eine Frau kurz in selbigem und klagte über Kopfschmerzen. Ihr ging es aber auch recht schnell wieder gut und sie wollte unbedingt zum Spiel. Dann kurz drauf kam noch ein Opfer der Schlägerei an und unsere UHS-Besatzung im KTW durfte feststellen, dass der Herr Kopfschmerzen, einen Schlag unter das linke Auge bekommen und eine Anisokorie hatte. Der wurde dann mit RTW abtransportiert.
Dann war es erst einmal ruhig... Nachdem dann die meisten Besucher im Stadion waren sind wir zum Essen und aufwärmen gegangen.
Kurz vor dem Schlusspfiff dann wieder nach draußen und gewartet, dass sich die Besuchermassen zu den Zügen begaben. Kurz vor Ende kam dann doch noch ein Einsatz.... Also quer über die Wiese gelaufen und einen angetrunkenen Herrn vorgefunden, der beim klettern über einen Zaun unglücklich mit dem Knie auf den Boden geschlagen war. Also auch RTW und ab ins Krankenhaus.
Und wir standen mal an einer ganz neuen Position. Nämlich auf der Vorwiese... Mitten drauf... Und es war kalt... windig.... dunkel... Letzteres war weg, als die Polizei einen Lichtmast neben uns aufgestellt hat. Aber windig und kalt blieb es die ganze Zeit...
Viel zu tun war nicht... Nach einer kleinen Schlägerei ca. 150m neben unserem KTW war eine Frau kurz in selbigem und klagte über Kopfschmerzen. Ihr ging es aber auch recht schnell wieder gut und sie wollte unbedingt zum Spiel. Dann kurz drauf kam noch ein Opfer der Schlägerei an und unsere UHS-Besatzung im KTW durfte feststellen, dass der Herr Kopfschmerzen, einen Schlag unter das linke Auge bekommen und eine Anisokorie hatte. Der wurde dann mit RTW abtransportiert.
Dann war es erst einmal ruhig... Nachdem dann die meisten Besucher im Stadion waren sind wir zum Essen und aufwärmen gegangen.
Kurz vor dem Schlusspfiff dann wieder nach draußen und gewartet, dass sich die Besuchermassen zu den Zügen begaben. Kurz vor Ende kam dann doch noch ein Einsatz.... Also quer über die Wiese gelaufen und einen angetrunkenen Herrn vorgefunden, der beim klettern über einen Zaun unglücklich mit dem Knie auf den Boden geschlagen war. Also auch RTW und ab ins Krankenhaus.
Erster Sandienst 2012
Samstag, 28. Januar 2012
Krankenhauspraktikum in der Ambulanz beendet
Nachdem ich nun meinen letzten Tag in der Ambulanz hatte habe ich doch einiges gelernt...
Noch ein paar Highlights der letzten zwei Tage:
- ein Mann Anfang 40 als Verlegung aus dem Skiuraub mit einem fiesen Bruch am rechten Knie
- wieder einige ältere Leute mit Herzproblemen oder AZ-Verschlechterung
- zwei Personen mit VA Apoplex
- ein Mann Anfang 20 mit Appendizitis
- eine Frau Mitte 20 mit Bauchschmerzen
- ein Diabetiker mit amputiertem linken Vorderfuß und rechten Unterschenken mit MRSA in den Wunden
- eine ältere Dame mit AZ-Verschlechterung nachdem ihr Hausarzt die Entwässerungstabletten abgesetzt hat
- ein Patient nach primär erfolgreicher Reanimation kam durch und ist direkt auf Intensiv gekommen
- ein Mann, der mit seinem Hund gestürzt war und sich einen offenen Bruch am rechten Unterarm zugezogen hat. Der Bruch selber war leider verbunden, so dass ich mir den nicht anschauen konnte. Er wurde dann aufgenommen um später dort operiert zu werden...
War dann noch kurz auf der Intensivstation um zu klären wie das im April laufen soll. Dort sagte man mir dann, dass es ja noch gar keinen Dienstplan für April geben würde und ich solle mich doch einfach mal eine Woche vor meinem Praktikum telefonisch melden. Im Praktikum würde ich jeden Tag einen Mentor zugewiesen bekommen und würde den dann den ganzen Tag begleiten und da etwas lernen. Einer der Rettungsassistenten vom ASB hat mir später noch geraten mir vor meinem Intensivstationspraktikum ein paar Sachen durch zu lesen über die Sachen, die so auf der Intensivstation benutzt werden. Er hätte da damals das nicht gemacht und hätte von den Sachen da nicht viel verstanden und deshalb solle man vorher was anschauen um da nicht den ganzen Tag mit einem großen Fragezeichen im Gesicht herum zu rennen.
Habe auch noch Kuchen mitgebracht zum Abschied und habe zu hören bekommen, dass die alle mit meiner Arbeit voll zufrieden waren...
Heute Nachmittag geht es dann mal wieder auf einen Sanitätsdienst im Stadion... Bei der Kälte... Brrrr.... Muss mich dick anziehen... Niedriger Blutdruck im Winter ist echt totaler Mist!
Noch ein paar Highlights der letzten zwei Tage:
- ein Mann Anfang 40 als Verlegung aus dem Skiuraub mit einem fiesen Bruch am rechten Knie
- wieder einige ältere Leute mit Herzproblemen oder AZ-Verschlechterung
- zwei Personen mit VA Apoplex
- ein Mann Anfang 20 mit Appendizitis
- eine Frau Mitte 20 mit Bauchschmerzen
- ein Diabetiker mit amputiertem linken Vorderfuß und rechten Unterschenken mit MRSA in den Wunden
- eine ältere Dame mit AZ-Verschlechterung nachdem ihr Hausarzt die Entwässerungstabletten abgesetzt hat
- ein Patient nach primär erfolgreicher Reanimation kam durch und ist direkt auf Intensiv gekommen
- ein Mann, der mit seinem Hund gestürzt war und sich einen offenen Bruch am rechten Unterarm zugezogen hat. Der Bruch selber war leider verbunden, so dass ich mir den nicht anschauen konnte. Er wurde dann aufgenommen um später dort operiert zu werden...
War dann noch kurz auf der Intensivstation um zu klären wie das im April laufen soll. Dort sagte man mir dann, dass es ja noch gar keinen Dienstplan für April geben würde und ich solle mich doch einfach mal eine Woche vor meinem Praktikum telefonisch melden. Im Praktikum würde ich jeden Tag einen Mentor zugewiesen bekommen und würde den dann den ganzen Tag begleiten und da etwas lernen. Einer der Rettungsassistenten vom ASB hat mir später noch geraten mir vor meinem Intensivstationspraktikum ein paar Sachen durch zu lesen über die Sachen, die so auf der Intensivstation benutzt werden. Er hätte da damals das nicht gemacht und hätte von den Sachen da nicht viel verstanden und deshalb solle man vorher was anschauen um da nicht den ganzen Tag mit einem großen Fragezeichen im Gesicht herum zu rennen.
Habe auch noch Kuchen mitgebracht zum Abschied und habe zu hören bekommen, dass die alle mit meiner Arbeit voll zufrieden waren...
Heute Nachmittag geht es dann mal wieder auf einen Sanitätsdienst im Stadion... Bei der Kälte... Brrrr.... Muss mich dick anziehen... Niedriger Blutdruck im Winter ist echt totaler Mist!
um
11:40
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Nachdem ich nun meinen letzten Tag in der Ambulanz hatte habe ich doch einiges gelernt...
Noch ein paar Highlights der letzten zwei Tage:
- ein Mann Anfang 40 als Verlegung aus dem Skiuraub mit einem fiesen Bruch am rechten Knie
- wieder einige ältere Leute mit Herzproblemen oder AZ-Verschlechterung
- zwei Personen mit VA Apoplex
- ein Mann Anfang 20 mit Appendizitis
- eine Frau Mitte 20 mit Bauchschmerzen
- ein Diabetiker mit amputiertem linken Vorderfuß und rechten Unterschenken mit MRSA in den Wunden
- eine ältere Dame mit AZ-Verschlechterung nachdem ihr Hausarzt die Entwässerungstabletten abgesetzt hat
- ein Patient nach primär erfolgreicher Reanimation kam durch und ist direkt auf Intensiv gekommen
- ein Mann, der mit seinem Hund gestürzt war und sich einen offenen Bruch am rechten Unterarm zugezogen hat. Der Bruch selber war leider verbunden, so dass ich mir den nicht anschauen konnte. Er wurde dann aufgenommen um später dort operiert zu werden...
War dann noch kurz auf der Intensivstation um zu klären wie das im April laufen soll. Dort sagte man mir dann, dass es ja noch gar keinen Dienstplan für April geben würde und ich solle mich doch einfach mal eine Woche vor meinem Praktikum telefonisch melden. Im Praktikum würde ich jeden Tag einen Mentor zugewiesen bekommen und würde den dann den ganzen Tag begleiten und da etwas lernen. Einer der Rettungsassistenten vom ASB hat mir später noch geraten mir vor meinem Intensivstationspraktikum ein paar Sachen durch zu lesen über die Sachen, die so auf der Intensivstation benutzt werden. Er hätte da damals das nicht gemacht und hätte von den Sachen da nicht viel verstanden und deshalb solle man vorher was anschauen um da nicht den ganzen Tag mit einem großen Fragezeichen im Gesicht herum zu rennen.
Habe auch noch Kuchen mitgebracht zum Abschied und habe zu hören bekommen, dass die alle mit meiner Arbeit voll zufrieden waren...
Heute Nachmittag geht es dann mal wieder auf einen Sanitätsdienst im Stadion... Bei der Kälte... Brrrr.... Muss mich dick anziehen... Niedriger Blutdruck im Winter ist echt totaler Mist!
Noch ein paar Highlights der letzten zwei Tage:
- ein Mann Anfang 40 als Verlegung aus dem Skiuraub mit einem fiesen Bruch am rechten Knie
- wieder einige ältere Leute mit Herzproblemen oder AZ-Verschlechterung
- zwei Personen mit VA Apoplex
- ein Mann Anfang 20 mit Appendizitis
- eine Frau Mitte 20 mit Bauchschmerzen
- ein Diabetiker mit amputiertem linken Vorderfuß und rechten Unterschenken mit MRSA in den Wunden
- eine ältere Dame mit AZ-Verschlechterung nachdem ihr Hausarzt die Entwässerungstabletten abgesetzt hat
- ein Patient nach primär erfolgreicher Reanimation kam durch und ist direkt auf Intensiv gekommen
- ein Mann, der mit seinem Hund gestürzt war und sich einen offenen Bruch am rechten Unterarm zugezogen hat. Der Bruch selber war leider verbunden, so dass ich mir den nicht anschauen konnte. Er wurde dann aufgenommen um später dort operiert zu werden...
War dann noch kurz auf der Intensivstation um zu klären wie das im April laufen soll. Dort sagte man mir dann, dass es ja noch gar keinen Dienstplan für April geben würde und ich solle mich doch einfach mal eine Woche vor meinem Praktikum telefonisch melden. Im Praktikum würde ich jeden Tag einen Mentor zugewiesen bekommen und würde den dann den ganzen Tag begleiten und da etwas lernen. Einer der Rettungsassistenten vom ASB hat mir später noch geraten mir vor meinem Intensivstationspraktikum ein paar Sachen durch zu lesen über die Sachen, die so auf der Intensivstation benutzt werden. Er hätte da damals das nicht gemacht und hätte von den Sachen da nicht viel verstanden und deshalb solle man vorher was anschauen um da nicht den ganzen Tag mit einem großen Fragezeichen im Gesicht herum zu rennen.
Habe auch noch Kuchen mitgebracht zum Abschied und habe zu hören bekommen, dass die alle mit meiner Arbeit voll zufrieden waren...
Heute Nachmittag geht es dann mal wieder auf einen Sanitätsdienst im Stadion... Bei der Kälte... Brrrr.... Muss mich dick anziehen... Niedriger Blutdruck im Winter ist echt totaler Mist!
Krankenhauspraktikum in der Ambulanz beendet
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